Als Mann in Liebe, Ehe und Beziehung ein besserer Partner für deine Frau werden: Tipps, Tricks und die besten Ratschläge

Wie wirst du als Mann ein besserer Partner? 

In einer Ehe.

In einer festen Beziehung, die für dich eine wichtige Bedeutung hat.

Für dein Leben, deine Familie, für den Bestand deines eigenen Lebensglücks?

Der Schwerpunkt liegt hier auf P a r t n e r.

Ein echter Mann für eine echte Beziehung werden

Es kursiert heute massig Unfug in Form von sehr fragwürdigen Beziehungsratschlägen für Männer:

Mehr Alpha, zurück zur männlichen Dominanz, ein Mann gibt nicht nach und trägt das Smartphone in der einen und die Weltherrschaft in der anderen Hand, um seine Frau(en) treu und begattungswillig zu halten.

Nun ja, wer’s braucht.

Hier findest du echte Ratschläge und Anregungen, wie du als echter Partner und als erwachsener Mann Zentrum eine Beziehung oder Familie wirst, die von ebenso echten Werten und lebenswerten Perspektiven getragen wird.

Hier geht es darum vom Kind im Mann zu einem echten Mann zu werden, der Familien und Beziehungen nicht nur tragen, sondern auch erfüllen und mit Liebe und Bestand anleiten kann zu wachsen und zu gedeihen. 

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So wirst du genau der Mann, auf den deine Frau immer gewartet hat

1. Du kannst nicht ewig Junggeselle mit Familie bleiben

Ein ehrliches Wort unter Männern, weil das etwas ist, das uns Männern nicht immer vollständig bewusst wird und dann viele Beziehungen und später sogar ganze Familien sabotiert:

Ehe und Beziehung sind nicht wie Partnersuche.

Es gibt eine Veränderung in den emotionalen und psychologischen Spielregeln, wenn du dich aus der Suche nach eine Beziehung heraus und in den Bestand einer besonderen Beziehung von Dauer und Bedeutung hinein bewegst.

Es gibt ein Vorher und ein Nachher. Emotional, psychologisch, persönlich.

Aus Gewohnheit und Reflexen heraus führen wir Männer oft unsere Weltsicht und die Lebensweise, die wir bisher gewohnt waren, innerhalb der neuen Beziehung einfach weiter fort.

Männer leben ihre Beziehungen gerne wie Junggesellen mit Anhang.

Das wäre das Ideal: Alles haben, nichts verändern.

Doch leider (oder zum Glück!!) funktioniert die Welt so nicht.

Deine Frau wird dir über Streit, Drama, Rückzug und ihre Stimmungen sehr schnell beibringen, dass eine echte Beziehung anders aufgebaut ist.

Der emotionale Kompass deiner Beziehung 

Was du dazu als Mann immer begreifen solltest: Deine Frau ist der emotionale Kompass in deiner Beziehung.

Eine Frau wird dir immer ein sehr direktes Feedback darüber gibt, wie sehr du Mann bist (oder eben noch nicht).

Natürlich ist das unbequem. Natürlich ist das eine Herausforderung.

Aber das ist der Weg, den du als Mann bestreiten musst, wenn du für jemanden Bedeutung haben und später als ein Vater der männliche Vorstand eurer gemeinsamen Welt sein sein willst.

Wenn du diesen Status als Mann in einer Beziehung erreichen willst, kannst nicht einfach weitermachen wie bisher.

Du musst an der Beziehung und in der Beziehung wachsen und dir nicht nur einen neuen Schuh anziehen und alles ist weiter wie bisher, nur mit etwas mehr Sex nach Absprache.

Lebest du männliche Eigenschaften vor, die deine Frau bewundern, schätzen und lieben kann, dann wird sie dich ebenso bewundern, schätzen und lieben.

Lebst du männliche Eigenschaften vor, die nicht dazu dienen, dass eine Beziehung oder Familie wächst und gedeiht, dann wird sie dich deine Frau mit den „weiblichen Instrumenten“ Drama, Streit, Kritik-Sucht, Konkurrenten, Gefühlen, Stimmungen oder einem depressiven Rückzug „bestrafen“.

Was hält dich davon ab, wahre Liebe zu erleben?

Frauen leben für das Gedeihen und den Reichtum ihrer Beziehungen.

Die Frau an deiner Seite ist der Gradmesser dafür, wie sehr du dich als Mann selbst darauf verstehst, Beziehungen zu bereichern und in aufrichtiger Anteilnahme zu führen.

Wir Männer zerstören unsere Beziehungen vornehmlich über Untreue, Gleichgültigkeit, Ambitionen, Unaufmerksamkeit, emotionale Isolation, zu viel Arbeit, über das Bedürfnis immer und alles gewinnen zu müssen (auch innerhalb der Beziehung) und sehr oft über die Unfähigkeit Frieden mit der eigenen Vergangenheit schließen zu können.

Doch wenn du genau hinschaust: All das sind typische Verhaltensweisen, die eigentlich zu einem Mann ohne Bindung gehören. In ein Leben als Junggeselle und nicht in eine Ehe, Familie oder bedeutsame Beziehung.

Teilweise wirst du als Mann über Jahre in deine Beziehung oder Ehe mit deiner Frau um vieles kämpfen, das du unbewusst weiterführst aus Gewohnheiten heraus, die du vor der Ehe oder Beziehung gelernt hast.

Das ist de Sache nicht wert.

Deine neue Position in einer liebevollen Beziehung

Ein bisschen Bewusstsein und die Schulung an dir selbst durch die Einsicht, dass dein Wissen „vor“ der Beziehung niemals die letzte Weisheit „in“ der Beziehung sein kann, wird dir vieles ersparen.

Das bedeutet nicht, dass du alles aufgeben musst, was dich ausmacht und du in einer Beziehung immer alles machen sollst, was deiner Frau so vorschwebt. Ganz und gar nicht.

Ein Mann zu sein bedeutet, sowohl fähig zu sein Position für deine Frau und eure Beziehung zu beziehen, als auch fähig zu bleiben Grenzen zu definieren und für deine Interessen einzustehen.

Was dir jedoch immer klar sein sollte: Durch eine feste Beziehung oder Ehe bist du das Zentrum einer Familie oder zumindest das Zentrum einer „Hoffnung auf Familie“.

Das ist eine ganz andere Position als in einem Leben als ein Mann ohne Bindungen. Und es liegt auch an dir das zu erkennen.

  • Du kannst nicht weiter 18 Stunden arbeiten und erwarten, dass dir neben dem beruflichen Erfolg noch das Glück zuhause oder mit deiner Frau zufällt.
  • Du kannst nicht erwarten, dass du Glück, Liebe und Zufriedenheit mit einer besonderen und für dich einzigartigen Frau findest, wenn du nebenbei noch zig weitere Frauen laufen hast oder weiter jeden Rock anstarrst, der dir begegnet.
  • Du kannst nicht weiter saufen mit deinen Jungs oder exzessiv Hobbys nachgehen wie zuvor. Du bekleidest jetzt eine Position, die etwas bedeutet und an die eine Frau und später Kinder Erwartungen haben.
Als Mann Liebe und Bedeutung erfahren

Du musst etwas von dir selbst abgeben, um Bedeutung im Leben anderer Menschen zu bekommen. Das gilt auch für deine Frau, Familie und gemeinsame Kinder.

Alles hat seinen Preis.

Ein Mann in einer Beziehung oder Ehe sollte sich zentrieren.

Er sollte sich als Zentrum erkennen und begreifen von etwas, das größer und wichtiger ist als er selbst.

Etwas das Zusammenhalt und Bedeutung erlebt, wenn er bereit ist, Zusammenhalt und Bedeutung zu geben.

Ansonsten funktioniert es nicht.

Viele Männer gehen mit allerhand Erwartungen in Beziehungen und Ehen, dass jetzt alles irgendwie so weiterläuft und dass Liebe und Romantik auf sie wartet. Dass das Leben dadurch besser wird.

Und im Grunde leben sie weiter wie zuvor, nur mit dem Sahnehäubchen „Frau und Familie an meiner Seite!“.

Das kann nicht funktionieren.

Wichtige Veränderungen und Fragen der Liebe

Wenn du zu viele alte Ansichten und Gewohnheiten aus deiner Zeit vor der Beziehung in das neue Leben einbringst, dann werden dich Gegenwart und Vergangenheit ständig in eurer Beziehung bekämpfen.

Auch wenn es dir nicht voll bewusst ist. Oft tust du es einfach. Und das ist der Punkt, an dem die Kämpfe und Wunden beginnen.

Stelle dir als Mann also durchaus mal die Fragen:

„Welche Konflikte in meiner Beziehung basieren möglicherweise darauf, dass ich einfach `weitermache wie zuvor’? Dass ich `weitermache wie bisher gewohnt oder einfach von mir vorausgesetzt’?

„Kann es sein, dass ich (zu oft/manchmal) lebe wie ein Junggeselle mit Frau und/oder Familie?“

Wenn du mutig und hart im Nehmen bist, kannst du diese Fragen durchaus auch mal von deiner Frau beantworten lassen. Aber mach dich auf eine Liste gefasst, die weit über das hinaus geht, was du von dir selbst erwartest oder überhaupt an dir wahrnehmen könntest.

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So wirst du als Mann wahre Liebe finden und geben können

2. Den Fluch der Gleichgültigkeit durchbrechen

Männer werden gleichgültig.

Wir Männer sollten ehrlich sein, was dieses Thema angeht: Beständige Aufmerksamkeit ist nicht gerade unsere Stärke.

Es gibt so viel zu tun, so viel zu gewinnen, so viel zu bedenken, so viel… so viel… so viel…

Und schon leben wir an unseren Frauen, an unseren Familien, an unseren Herzen und damit auch unseren eigenen Bedürfnissen vorbei.

Das passiert uns. Dir, mir, jedem Mann.

Doch das unterwandert unsere Liebe, unsere Familie und das, was wir eigentlich sein wollen.

Denn welcher Mann wünscht sich nicht der Mittelpunkt einer liebevollen Beziehung und Familie zu sein? Gefragt, geliebt, geachtet.

Aber dazu musst du eben auch selbst fragen, lieben, achten.

Du musst die Last des Schlafes abwerfen, der dich als Mann in Form von Gleichgültigkeit immer wieder einholen wird.

Der Schatten des Mann-Seins in dir

Gleichgültigkeit folgt dir als Mann wie ein Schatten.

Gleichgültigkeit ist mit uns Männern verwoben als die Schattenseite unseres So-Seins. Sie entspringt aus der Fähigkeit unsere Gefühle abzuschalten, um besser durch das Leben zu kommen.

In Berufen, Kämpfen und gegenüber Konkurrenz ist das eine tolle Fähigkeit.

Einfach den Aus-Schalter einsetzen und du setzt dich durch oder überlebst Grubenkämpfe und Konflikte ohne dich zu sehr zu involvieren.

Doch für eine Frau und eine Beziehung ebenso für deine Kinder und Familie musst du involviert sein. Das ist die Voraussetzung. Du musst wach sein und erleben und fühlen, was um dich herum vor sich geht.

Als Mann verteilst du um dich herum „emotionalen Nährwert“. Auch wenn dir das nicht bewusst ist.

Deine Aufmerksamkeit belebt Menschen. Sie belebt die Zuversicht deiner Kinder, den Zusammenhalt deiner Familie und das Selbstbewusstsein deiner Frau.

Darum kannst du nicht einfach abschalten. Wenn du das tust, tötest du die Liebe.

Aufmerksamkeit ist der Schlüssel.

Und dazu musst du dich als Mann immer wieder aus dem Schatten deiner Gleichgültigkeit herauswinden.

Geht es in deiner Liebe „immer so weiter“?

Irgendwann „hast“ du deine Frau, deine Beziehung, deine Familie und Kinder, aber du erlebst sie kaum noch.

Sie beginnen parallel an dir vorbei zu leben und du bemerkst das nicht einmal.

Plötzlich hat deine Frau einen Liebhaber, deine Kinder sind dir fremd und dein eigenes Haus zu still oder zerstritten.

Und du denkst dir: „Ich habe doch nichts falsch gemacht? Warum sind die Menschen so schlecht? Warum ist das Leben so unfair?“

Doch in Wahrheit bist du eingeschlafen.

Du hast du einfach angenommen, dass es immer so weiter geht. Doch das ist nicht der Fall.

Eine Frau braucht Aufmerksamkeit. Das ist die Essenz eurer Beziehung.

Es ist der Schwachpunkt in uns Männern.

Darum werden wir daran gemessen.

Den Weg des Mannes in deiner Beziehung verstehen

Das Abgleiten in Gleichgültigkeit muss von dir nicht einmal böse gemeint oder gewollt sein: Ein Mann bewegst du dich nach der frühen Phase der Verliebtheit ganz natürlich wieder in die Rolle „Versorger“ und „Eroberer“.

Die Prioritäten des Lebens verschieben sich von „verliebt in diese wundervolle Frau und ich genieße jeden Moment mit ihr“ wieder hin zu Ambitionen, Beruf, Interessen, Aufgaben, Freunde, Lebenswegen.

Zum einen ist das richtig und wichtig. Du kannst ja nicht ewig wie ein ewiger Teenager naiv und am sonstigen Leben desinteressiert auf Wolke 7 durch die Gegend schweben.

Das Leben holt dich nach einiger Zeit wieder in normale Bahnen zurück. Und das ist auch okay.

Die Tücke beginnt, wenn aus der Notwendigkeit ein Abgleiten in Gewohnheit wird.

Ab diesem Moment zündelt es in deine Ehe oder Beziehung.

Weil Frauen das anders wahrnehmen und bewerten als du.

Du kannst dich als fokussierten, ambitionierten Mann erleben, der alles im Griff hat.

Als einen tollen Hecht und verantwortlichen Familienvater… und deine Frau geht emotional schon auf Grundeis, weil sie dich als lieblos, von ihr isoliert und zurückweisend erlebt.

Was deine Frau in dir finden möchte

Es sind die Details und Gesten, die bei einer Frau ankommen, nicht dein Selbstbild und dein fester Blick auf deine Leistungen und eure gemeinsame Zukunft.

Deine Frau will spüren, dass sie in der gesamten Hierachie deines Lebens absolut und unbeeinflussbar auf Position Nummer 1 steht.

Und selbst wenn das so ist, wenn das so von dir gewollt ist, sprechen wir Männer häufig nicht die besondere Sprache der Frauen in den emotionalen und persönlichen Details, die sie von einem Mann erwarten, um sich genau so zu fühlen.

Oder der Alltag frisst einfach die Bereitschaft dazu auf.

Deswegen solltest du regelmäßig gegensteuern.

Möglichst in kleinen und beständigen Gesten.

Es liegt eine große Weisheit (die uns Männern regelmäßig den Arsch rettet, ganz ehrlich) in dem milden Umstand, dass Frauen Details und kleine Gesten so sehr schätzen.

Lieber kleine Gesten und beständig als zu wenig, dafür dann dick aufgetragen.

Es ist nicht einmal so schwer, auch wenn es uns Männern schwer fällt.

Es geht darum kleine Augenblicke und Gesten aus dem Fluss der Ablenkungen und Beschäftigen des Lebens heraus zu schälen und den Damm der Liebe gegen den Strom der Gleichgültigkeit zu bauen.

  • Sage deiner Frau, dass du sie liebst.
  • Umarme sie mehrmals am Tag.
  • Ein Frühstück ans Bett bringen.
  • Anrufen: „Wie geht es dir?“.
  • Anrufen, wenn du zu spät kommst.
  • Dich mit ihr zu beschäftigen, auch wenn du müde bist.
  • Eine Karte schreiben (ja, ich weiß, es fällt schwer!).
  • Blumen ohne Anlass (selbst kaufen, nicht liefern lassen!!).
  • Eine Einladung zum gemeinsamen Abendessen (nur ihr zwei).
  • Ihre Mutter abholen.
  • Sie zudecken, wenn sie eingeschlafen ist.
Im Licht lebenswerter Aufmerksamkeit lieben

Die Möglichkeiten sind regelmäßig da.

Und jeder halbwegs gebildete Mann weiß heute, worauf es kommt.

Die Kunst, liegt darin, nicht den Willen und die Wachheit zu verlieren, das alles zu vergessen oder in den Prioritäten ständig nach hinten zu schieben.

Als Mann musst du einen Kampf gehen den Schlaf des Vergessens führen. Um deine Frau, um deine Liebe, um deine Familie.

Keine Frau will, dass du ihr den Hintern küsst oder ihr ständig alles nachträgst.

Einen solchen Mann hat eine Frau schneller satt als Ronaldo eine Woche ohne Haargel.

Sie will jedoch wissen, dass sie darauf zählen kann, dass sie unersetzlich für dich ist.

Und das fühlen Frauen nun mal in kleinen Details, nicht in den großen Autos, Diamanten und übertrieben Gesten. (Okay, Diamanten sind kurzfristig hilfreich, keine Frage).

Für all das brauchst du Aufmerksamkeit. Du musst den Schlaf ablegen und dich regelmäßig umschauen:

„Wo ist sie? Was macht sie?

Was kann ich für sie tun?

Wie spürt sie, dass sie nicht nur ein Detail am Rande, sondern das lebendige Zentrum meines Lebens ist?“

Ansonsten verlierst du sie eines Tages, gewollt oder ungewollt.

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3. Die psychologische Jagd in deinem Leben neu definieren

Einen großen Schaden richten wir Männer in Beziehungen damit an, dass wir „die Jagd“ in uns nicht abstellen können.

Immer auf der Suche, immer unterwegs (real oder mental), immer auf dem Sprung nach dem nächsten Ziel, nach dem nächsten Erfolg, nach dem nächsten Sieg.

Berufe, Erfolge, Autos, Häuser, Motorräder, Träume, mehr Punkte auf der Playstation, mehr Wissen, mehr Bücher, Nachrichten, Hobbys, Filme, Gewichte auf der Hantelbank, Titel, Sportwetten, mehr Frauen, mehr Freunde, mehr Einfluss, mehr Geld, mehr Ansehen, mehr alles…

Ein Mann kann allem hinterher jagen, was man sich nur vorstellen kann.

Der Verstand des Mannes ist ein Wanderer und ein Sammler. Er bewegt sich immer weg von dem, was er hat zu dem, was er haben könnte.

Innerhalb einer Beziehung ist das Gift.

Es führt dazu, das dich dein Verstand immer aus dem herausreißt, was vor dir liegt. Aus den Momenten mit deiner Frau.

Ihr seid zusammen und dein Verstand rechnet, denkt, plant oder kämpft mit seinen Sorgen, den Ängsten, dass du vielleicht nicht gut genug bist und all den Befürchtungen, um ein Morgen, das vielleicht nie kommt.

In dem Zustand bist du zwar anwesend, aber du bist nicht da.

Wie du Gefühle von Trennung und Isolation vermeidest

Dein Verstand sammelt weiter, selbst wenn er sich zur Ruhe legen sollte, um die Zeit mit der Frau zu erleben, die du liebst.

Wenn das zu einer Gewohnheit wird, die du nicht ablegen kannst, dann führt das dazu, dass sich deine Frau irgendwann ungeliebt fühlt.

Selbst wenn das eigentlich nicht deine Absicht ist, dein wandernder Verstand kann dich trotzdem immer wieder ungewollt wegführen von dem, was du liebst.

Deine Jagd kann verletzen, ohne dass du es an dir oder innerhalb deiner Beziehung wirklich bemerkst.

Die Stimmung steigt dann nur langsam gegen dich an und deine Beziehung erfüllt sich mit Gefühlen von Abstand, Trennung, Isolation oder dem Gefühl, dass ihr nicht mehr wirklich miteinander als eine Einheit in Liebe lebt.

Zu einem Teil ist daran der ständige Hunger der Männer nach mentaler oder realer Wanderschaft schuld.

Weil für die psychologische Jagd mentale und emotionale Isolation notwendig sind.

Du musst dich abkapseln, isolieren, wegbewegen. Zumindest in Gedanken.

Frauen merken, wenn Männer mental auf Wanderschaft sind oder ständig auf der Jagd bleiben, selbst wenn sie zuhause sind.

Deine Beziehung jetzt sofort wieder lebenswert machen

Es fällt Frauen sehr schwer sich zu verbinden, Vertrauen zu finden, sich fallen zu lassen, wenn der Mann nur körperlich anwesend ist, aber sein Verstand weiter jagt, sammelt, sucht und deswegen die Liebe übersieht, die in dem Moment vor ihm steht.

Deswegen ist es wichtig, dass dir als Mann bewusst wird, ob und wann dir das geschieht.

Ob und wann du dich verrennst, nicht von der Jagd und der gedanklichen Wanderschaft ablassen kannst und dadurch verpasst, was an Leben, Liebe, Beziehung und Familie jetzt gerade um dich herum ist.

Hast du ein Jetzt?

Oder lebst du für den nächsten Punkt, die nächste Liste, den nächsten Abschluss, den nächsten Gewinn, das nächste Spiel?

Jeder von uns, jeder einzelne Mann, kann sicherlich daran arbeiten, weniger zu jagen und mehr zu lieben.

Zu lieben in Formen von „Ich bin da! Ich bin mit dir, mit euch.“.

Niemanden von uns wird das schaden. Weder uns, noch uns, noch unseren Familien, Kindern und Freundschaften.

Du kannst (und sollst nach dem Verständnis einer Frau) ruhig ein ambitionierter Mann sein.

Aber wenn es Zeit ist da zu sein, solltest du da sein.

Vor allem: Du solltest dir selbst und deinem Denken und Fühlen zuerst (!) erlauben, deiner Frau hinterher zu jagen und nicht nur deinen Vorstellungen von Erfolgen, Kontrolle und Siegen.

Was deine Frau wirklich von dir will

Eine Frau will spüren, dass sie das Zentrum deiner Aufmerksamkeit ist.

Dein Begehren muss ihr gelten, nicht den Zielen, Objekten und Möglichkeiten des Lebens.

All das ist nur Beiwerk für sie.

Durchaus wichtiges Beiwerk, aber eben doch nur Beiwerk.

Das Zentrum ist sie.

Die primäre Jagd muss immer ihr gelten, nicht den Objekten, Selbstbestätigung und Erfolgen.

Der größte Erfolg für dich als Mann sollte sein, dass du sie hast.

Das musst du ihr vorleben und ihr immer wieder deutlich machen.

Dafür braucht es mehr Zeit für sie und euch. Die Gesten aus dem Abschnitt gegen die männliche Gleichgültigkeit in Beziehungen. Und das Verständnis, dass du als Mann auch in deine Beziehung punkten musst, nicht nur in den anderen Lebensbereichen außerhalb von euch beiden.

Erfolge sollten ein Anschluss-Phänomen sein. Nicht das Zentrum eurer Beziehung.

Deine Lust an der Jagd folgt deiner Frau und nicht deine Frau folgt deiner Jagd. Das ist für eine Frau und für das dauerhafte Gelingen eurer Beziehung ein feiner und entscheidender Unterschied.

Wenn du ihr das vorleben kannst, hat eure Verbindung ganz erhebliche Chancen auf Dauer und Bedeutung zwischen euch.

So wirst du Herz deiner Frau in Flammen setzen

4. Oldschool aber geil: Loyalität

Ritter-Rüstung an, Schwert erhoben und dann auf die rostigen Knie und schwöre, dass deine Frau deine Königin ist, die zuerst kommt und über allem steht und du ihr treu und loyal beistehen wirst, was auch immer sein wird.

So banal, angestaubt und oldschool das auch in unserer „Corporate Maximum Flexibility“-Welt und in einem Post-Einstein „Alles ist relativ“-Universum auch klingt – jedes Bekenntnis zur uneingeschränkten Loyalität gegenüber deiner Frau wirkt emotional auf sie in etwas so, wie auf dich eine Mischung aus Heroin plus Viagra. 

Loyalität ist das ultimative emotionale Steroid in deiner Beziehung und für deine Beziehung.

Selbst wenn deine Ritter-Rüstung des Lebens etwas angestaubt, an einigen Stellen rostig und mit den ein oder andern Dellen aus nicht ganz so ruhmreichen Zeiten versehen ist – solange du sie in den Dienst deiner Frau stellst, wird sie im Sonnenlicht ihrer Liebe makellos für dich glänzen. 

Loyalität ist wie gelebte Magie für eine Frau. Sie gibt ihr das Gefühl, dass alles möglich ist.

Du musst einfach an ihrer Seite stehen. Und keine Zweifel darüber aufkommen lassen. 

Das klingt einfach, hat im Alltag aber so seine Tücken, ganz ehrlich. 

Vorsicht: Wie dir Loyalität ganz schnell durch die Finger rinnt

Wenn du als Mann zu oft – wie zuvor beschrieben – zwar anwesend, aber nicht wirklich da bist, dann fängt es schon ganz schnell an zu knirschen in der Ritter-Rüstung der Loyalität gegenüber deiner Frau. 

Loyalität ist Achtsamkeit für das, was um dich herum vor sich geht.

Wie kannst du der Wächter und Ritter deiner Frau sein, wenn du psychologisch oder real vor dich hin pennst?

Natürlich geht das nicht.

Den Rücken gerade, den Blick nach vorne und einen wachsen Sinn für das, was um dich herum vor sich geht, ist vorgelebte Loyalität für das Leben, für die Menschen und deren Bedürfnisse um dich herum. 

Moderne Männer und der Fluch von zu viel Ausgleich

Hier ein weiteres Beispiel wie die Loyalität gegenüber deiner Frau im Alltag ganz schnell (ungewollt) flöten gehen kann:

Moderne Männer sind heute sehr viel mehr um Ausgleich und Vernunft bemüht.

So toll und sinnvoll das auch ist, vor allem in einem beruflichen Umfeld, kann das deiner Frau emotional vor den Kopf stoßen, wenn du im falschen Moment zu sehr um Ausgleich bemüht bist.

Zum Beispiel im Falle von Familien-Streitigkeiten.

Oder wenn jemand deine Frau ungerecht behandelt hat.

Dann will sie nicht, dass du „vermittelst“.

Sie will dann erstmal, dass du mit Schwert und Rüstung ihre Position beziehst.

Loyal, mutig und ohne Zweifel.

Sie ist die Königin, sie hat immer Recht und du bist das Schwert, das den anderen Deppen in dieser Welt das klar macht.

Zumindest bis sich der Staub der ersten Streitigkeiten legt und SIE in Verhandlungen einwillig.

Bis dahin bist du erst einmal auf ihrer Seite, ganz egal, ob sie Recht hat oder nicht.

In der weiblichen Welt geht „zusammen stehen“ vor „Recht haben“ und das muss du ihr als Mann dann auch demonstrieren, zumindest zwischen dir und ihr, wenn es um Angriffe und Unrecht von außen geht.  

Was du für die Liebe deiner Frau in Kauf nehmen musst

Der entscheidende Tipp ist hier: Im Zweifelsfall zuerst immer auf der Seite deiner Frau stehen.

Verhandelt werden kann auch später noch, aber zuerst musst du den Ritter für sie geben, der sich in jede Lanze für sie stürzt, weil sie das Oberste und Wertvollste ist in deinem Leben. 

Weil dein Leben ohne sie keinen Sinn hat und du lieber sterben würdest als ihr gegenüber Unrecht zulassen zu können. 

Das ist der klassische Stil, der Frauen verrückt vor Liebe macht. 

Reichlich Mittelalter, aber das jagt Blitze der Liebe und Zuneigung durch die Blutbahnen der Frau, die du dir als Mann nicht einmal ausmalen kannst.

Deswegen: Lieber zuerst für sie „sterben“ als vermitteln. Zumindest im Alltag.

Und möglichst immer zuerst und ein bisschen, auch wenn das alles theatralisch und dramatisch ist und nicht unbedingt das ist, was man dir im Kommunikations-Seminar deiner Firma beigebracht hat.

Wenn sie jemand ungerecht behandelt hat oder einen unfairen Streit mit ihr anzettelt, dann bist du auf ihrer Seite. Punkt. Ganz egal wer recht hat oder ob es auch immer zwei Seiten oder zwei Wahrheiten gibt.

Deine Frau kommt zuerst.   

Du solltest dir immer vorstellen: Der Staub externer Meinungen oder Streitigkeiten legt sich schon irgendwann, aber die Liebe deiner Frau bleibt.

Natürlich bedeutet das nicht, dass du den Narren spielen und jede Dummheit absegnen sollst.

Es gibt einen Unterschied zwischen Hofnarr und Ritter.

Es bedeutet selbst im Zweifelsfall erst einmal Loyalität demonstrieren und ganz klassischen auf ihrer Seite zu stehen, weil sie dir wichtiger ist als die Meinungen und die Interessen anderer Menschen.


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