Einen Mann abwerben: Ein ehrlicher Blick in die Situation, die dich erwartet

In diesem Artikel findest du… 

… einen Auszug aus dem Buch „Einen Mann abwerben: So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist“.

Plus wichtige Fragen und Antworten zum Thema „Einen Mann abwerben“ von Autor Thomas Lojek.

Die wichtigsten Fragen und Inhalte in diesem Artikel:

  • Auszug: Einen Mann abwerben.
  • Wie ist dieses Buch entstanden?
  • Welche emotionalen Muster beschreibt es?
  • Wann, wie und warum trennen sich Männer von einer Frau?
  • Warum entscheidet sich ein Mann für die neue Frau?
  • Wie und warum verliert eine Geliebte gegen die offizielle Partnerin eines Mannes?
  • Worauf musst du unbedingt achten, wenn du einen Mann abwerben willst?

 

Thomas Lojek ist Autor von Die Gefühle der Männer, Einen Mann abwerben, Wahre Liebe statt Geliebte sein, Das geheime Muster der Liebe und Einen Mann emotional dauerhaft binden.

Er lebt und arbeitet in Spanien (Teneriffa und Costa Blanca) und betreut neben seiner Tätigkeit als Autor und Berater eine umfangreiche Community zu seinen Veröffentlichungen rund um das Thema Liebe, Beziehungen, Männer & Frauen.

Das Thema „Mann abwerben“ beschreibt er aus der Perspektive verborgener emotionaler Muster, die ganz wesentlich beeinflussen, ob sich ein Mann aufrichtig und emotional verbindlich für eine andere Frau entscheidet.

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Auszug: Einen Mann abwerben

Seite 8, Kapitel: Einführung

Du willst also einer anderen Frau den Mann ausspannen?

Das ist völlig legitim.

Es ist nicht schön, aber es ist ein ganz normaler Teil des Spiels zwischen Mann und Frau.

Niemand spricht gerne darüber, niemand will es wirklich wahrhaben, aber das Abwerben von Partnern ist ein ganz normaler Vorgang zwischen Männern und Frauen, der jeden Tag geschieht und der trotz seiner emotionalen Dramatik schlicht und ergreifend banal und alltäglich ist.

Es ist eine Sache von Angebot und Nachfrage.

Derjenige, der das bessere Angebot macht, macht am Ende den Abschluss.

So einfach ist das.

Auch wenn es unseren romantischen Vorstellungen zuwiderläuft: Die Liebe ist sehr oft kein besonders netter Ort, zumindest nicht in vielen Teilen ihrer Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit.

Sie hat auch immer Züge von Rücksichtslosigkeit und ignoriert gerne persönliche Ansichten und Befindlichkeiten.

Liebe ist ein Prüfstein.

Wer sich an ihr versucht, muss sich bewähren.

Sowohl in ihren Höhen als auch in ihren Tiefen.

Sowohl in ihren leuchtenden schönen Seiten als auch in ihren dunklen weniger schönen Seiten.

Einen Mann abwerben: Testlauf der Liebe

Sich an der Liebe zu versuchen, bedeutet auch immer das Risiko in Kauf zu nehmen verletzt zu werden. Ausgebootet zu werden, zu verlieren oder Rückschläge und Niederlagen einstecken zu müssen.

Wer sich auf das Feld der Liebe begibt, muss damit rechnen.

Das gilt für diejenigen, die einen bestimmten Partner haben wollen und für die, die ihn bereits haben.

Der Testlauf der Liebe hört nie auf.

Das gilt vor allem für Menschen, die sich in der Liebe bereits zu sicher fühlen.

Diejenigen erwischt es in der Regel am schlimmsten, weil die Liebe alles akzeptiert – aber niemals stehen zu bleiben und sich auszuruhen.

Von daher ist deine Absicht einen Mann abzuwerben völlig legitim.

Wenn deine Konkurrentin emotional faul, zu selbstsicher oder einfach das Band der Liebe, das ständig Pflege und Spannung braucht, über den Alltag aus den Augen verloren hat, dann hast du jedes Recht der Welt, dieses Band zu attackieren und zu lösen.

Mann abwerben: Die Wahrheit über den Zustand einer Beziehung

Als Konkurrentin bist du die verkörperte Wahrheit über die tatsächliche Verfassung der Beziehung des Mannes, den du gerne für dich haben möchtest.

Wenn du es schaffst ihn von der anderen Frau zu trennen, dann hast du nur etwas gelöst, was sowieso schon brüchig war und keinen dauerhaften Bestand gehabt hätte.

Wenn du es nicht schaffst, dann bist schlicht und ergreifend du an etwas gescheitert, das größer und starker war als du.

Beides ist keine Schande.

Eine Schande ist es am Seitenrand zu stehen und sich fragen zu müssen: „Was wäre gewesen, wenn ich mich getraut hätte…?“.

Es ist nicht so, dass die Liebe grundsätzlich alle Menschen und jedes Bemühen belohnt. Das passiert nur in den Filmen aus Hollywood.

Aber die Liebe hat dennoch die Eigenschaft, die Mutigen mit dem Gefühl zu belohnen mit sich im Reinen zu sein.

Selbst wenn sie diese eine Partie nicht gewonnen haben.

Wichtig: Das Gefühl mit dir selbst im Reinen zu sein!

Denn das Gefühl mit sich selbst im Reinen zu sein, lässt einen Menschen mit genug Zuversicht, Energie und Elan in die nächste Partie gehen, selbst wenn diese eine Runde nicht gewonnen wurde.

Und das macht die besten Spieler aus.

Mit sich selbst im Reinen und mit Energie und Zuversicht ganz neu in jedes Spiel zu gehen, mit der Absicht darin sein bestes Spiel aller Zeiten zu machen.

Und genau diese Energie, Kraft und Zuversicht brauchst du für dein Vorhaben.

Du musst dafür nämlich auch dein bestes Spiel machen, weil es nicht einfach ist, was du vor hast.

Liebe ist in ganze vielen Bereichen keine Frage von Moral und Anstand. Sondern einzig und allein von Fähigkeiten.

Eine Summe von psychosozialen Fähigkeiten, die sich zeigen und aktiv zum Einsatz kommen, wenn sich zwei Menschen begegnen.

Wenn ein Mann seine Frau für dich verlässt, dann bist du nicht „böse“ oder „schlecht“, ein „Miststück“ oder eine „Schlampe“.

Du tust auch nichts Falsches.

Du hast schlicht und ergreifend bewiesen, dass dich Fähigkeiten und Besonderheiten auszeichnen, die dich attraktiver machen als die andere Frau.

Das ist dein gutes Recht und dafür musst du dich vor niemandem entschuldigen oder rechtfertigen.

Mann abwerben: Emotionales Recht oder moralische Fragen?

Was du also für dich unbedingt begreifen solltest: Wenn du dir den Mann einer anderen Frau holen willst, ist das keine moralische Frage.

Es ist eine Frage von legitimen Fähigkeiten.

Du bringst deine persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten als Frau ein und wenn diese auf Reaktion und Zuspruch stoßen, dann machst du das Rennen.

Das ist dein absolutes Recht.

Wenn du zu viel Energie in einen inneren moralischen Konflikt gibst, ob du etwas „Falsches“ oder „Schlechtes“ tust, dann fehlt dir die Energie an anderer Stelle, um deine Wirkung als Frau voll zu entfalten.

Und diese Energie wirst du brauchen, weil du gegen eine starke Konkurrenz antrittst.

Ende Auszug: „Einen Mann abwerben – So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist“ von Thomas Lojek

Fragen und Antworten

Thomas Lojek über „Einen Mann abwerben“

Verliebt in einen Mann, der vergeben oder verheiratet ist?

Frage: Warum hast du „Einen Mann abwerben geschrieben?“

Thomas Lojek: Das hat sich aus meiner Arbeit rund um meine Buch-Serie „Gebrauchsanleitung Mann: Die Gefühle der Männer“ entwickelt.

Nach der Veröffentlichung kamen immer mehr Frauen in meine Beratungen, die ein ganz besonderes Problem hatten: Sie waren verliebt in einen Mann, der bereits vergeben oder verheiratet war.

Die Bücher von „Gebrauchsanleitung Mann: Die Gefühle der Männer“ beinhalten zwar alle wesentlichen Muster, die darüber entscheiden, ob sich ein Mann wirklich intensiv in eine Frau verliebt, ganz egal, ob er gerade vergeben oder solo ist.

Doch das Muster „Liebe zu einem vergebenen Mann“ oder „Ein Mann zwischen zwei Frauen“ beinhaltet weitere ganz spezifische Zusammenhänge und soziale Einflüsse, die sehr genau verstanden werden müssen, damit die Situation nicht in Kummer oder schmerzliche emotionale Dramen abdriftet.

Dazu muss man etwas mehr über die besonderen psychologischen Zusammenhänge dieser Erfahrung wissen:

Es gibt in der Situation „Mann abwerben“ ein bestimmtes positives emotionales Muster, das brüchige bestehende Beziehungen auflöst und der neuen Frau eine wesentliche Chance auf eine eigene Beziehung mit diesem Mann einräumt.

Und es gibt ein negatives emotionales Muster, das gegen die Gefühle und eine mögliche Beziehung zwischen der neuen Frau und dem vergebenen Mann arbeitet.

Wie man diese beiden emotionalen Muster unterscheidet und sich auf die psychologisch relevante Seite konzentriert, die der neuen Beziehung eine bedeutsame Chance auf eine gemeinsame Zukunft gibt, macht den Unterschied aus, ob man als Frau emotional erfolgreich und vor allem dauerhaft einen Mann abwerben kann oder nicht.

Um diese beiden Muster und ihren emotionalen Einfluss besser unterscheiden zu können, habe ich mit sehr vielen betroffenen Frauen sehr lange zusammengearbeitet, um sehr genau zu verstehen, was innerhalb dieser Situation emotional und psychologisch vor sich geht.

Und irgendwann wurde uns klar, dass wir einen ganz wesentlichen Zusammenhang zwischen Mann und Frau erkannt haben.

Wir sind auf das Muster der männlich emotionalen Entscheidungsfindung gestoßen:

  • Wie entscheiden sich Männer emotional, wenn sie zwischen zwei Frauen stehen?
  • Und warum entscheiden sie sich auf diese Weise?
  • Welche Gefühle sind an dieser Entscheidung beteiligt?
  • Welche emotionalen Tücken und Fallen gibt auf diesem Weg in eine echte dauerhafte Entscheidung des Mannes?
  • Kann eine Frau etwas tun, um die Entscheidung des Mannes emotional zu unterstützen?
  • Oder sind wahre Liebe und reines Gefühl auf jeden Fall immer aureichend?

Die Antworten dahinter sind komplex.

Und doch überraschend einfach und offensichtlich.

Man muss sie nur unverfälscht wahrnehmen.

Und genau das fällt Frauen sehr oft schwer, weil sie aus einer weiblichen Weltsicht agieren.

Die Entscheidung in dieser Situation jedoch männlich geprägt ist.

Die Empfindungsmuster, in denen sich Männer bewegen, wenn sie vor der Wahl stehen, eine bestehende Beziehung für eine neue Frau aufzulösen oder nicht, verlaufen nach geheimen emotionalen Spielregeln.

Diese Spielregeln kann man lernen und identifizieren.

Und für sich nutzen.

Frauen, die einen Mann erfolgreich abwerben, tun das.

Du kannst als Frau emotional ausgewogen und dennoch außergewöhnlich effektiv die aufrichtige Liebe eines vergeben Mannes gewinnen, ohne dafür deine Werte und dein Selbstwertgefühl über Bord werfen musst.

Diese Fähigkeit ist in den Mustern dieser Situation angelegt.

Über diese ganze Summe aus Einsichten und die Erfahrungen aller Beteiligten ist dann nach und nach das Buch „Einen Mann abwerben“ enstanden.

Quasi aus einem lebendigen Erfahrungsprozess heraus. Und nicht so sehr aus der Entscheidung: „Ich mache das jetzt mal…“.

Ich habe mich nie hingesetzt mit der Idee „Ich schreibe jetzt das Buch ‚Einen Mann abwerben‘!“.

Es ist viel mehr ganz natürlich nach und nach aus sich selbst heraus entstanden und gewachsen.

Und ich glaube, deswegen wirkt es auf viele Leser auch so intensiv, so echt.

Weil es direkt dem Leben stammt.

Es sind nicht die Ansichten eines einzelnen Autors, sondern die Summe aus realen und tatsächlich erlebten Erfahrungen, über das, was in dieser Situation tatsächlich funktioniert und über das, was eben nicht funktioniert und nur zu Kummer, Leid und Verzeiflung führt.

Mann abwerben: Eine unbequeme Wahrheit über lieblose Beziehungen

Frage: Ist es moralisch nicht fragwürdig, ein Buch wie „Einen Mann abwerben“ zu schreiben?

Ist das nicht eine Anleitung, um Beziehungen oder vielleicht sogar Ehen und Familien zu zerstören?

Muss man nicht viel eher Beziehungen schützen und an ihnen arbeiten?

Wie rechtfertigst du dein Buch?

Thomas Lojek: Ich sehe nicht, dass es ein „Gewohnheitsrecht“ auf Männer oder generell für Beziehungen gibt.

Wenn jemand emotional oder persönlich faul in einer Beziehung wird, sich nicht mehr um den Partner kümmert, noch um ihn bemüht oder eine Beziehung generell lieblos und langweilig geworden ist: Mit welchem Recht rechtfertigen wir das Aufrechterhalten einer solchen Situation?

In lieblosen Beziehungen wird genauso… und oft sogar noch mehr… gelitten als in ganz offenen Situationen aus Liebeskummer oder schmerzlichen Veränderungen.

Aus meiner persönlichen Sicht heraus verhält es sich, wie es von mir in der Einleitung zu „Einen Mann abwerben“ beschrieben wird:

In der Liebe dreht sich im Grunde alles um „Fähigkeiten“.

Zu lieben, bedeutet die Fähigkeit vorzuleben, Wert und Werte über Empfindungen an andere Menschen weiter zu geben.

Das bedeutet: man muss lernen und sich bewegen, sich bemühen und wachsen. Wer stehen bleibt, wird vom Spielfeld genommen.

Klar, das ist unbequem. Aber was ist die Alternative?

Eine passive Welt, in der sich nichts bewegt und nichts an Wachstum und Bereitschaft sich zu entwickeln belohnt wird?

Ich glaube nicht, dass Mutter Natur im Sinn hatte, dass wir uns passiv gemütlich in der Liebe breit machen und in unseren Entwicklungen stehen beiben, als sie die menschliche Notwendigkeit zu Beziehungen auf den Plan gerufen hat.

Beziehungen sind Gebilde aus Kooperation und Entwicklungsmöglichkeiten.

Nicht Objekte passiver Sicherheiten.

Viele Menschen verwechseln das.

Es gibt sehr viele Menschen, die innerhalb von Beziehungen vor allen in der Vorstellung leben, dass sie durch diese Beziehung „jemanden haben“!

Aber das stimmt nicht.

Menschen sind kein Besitz.

Auch eine Beziehung oder Ehe ändert das nicht.

Es gibt keinen Anspruch. 

Nur den Wert von Verbindungen.

Und dieser Wert muss gepflegt und täglich neu erworben werden.

Menschen bleiben bei einem anderen Menschen, weil sie sich mit ihm wohl fühlen.

Weil sie Wert und Wertschätzung durch der Gegenwart des Anderen finden.

Weil er eine Bereicherung für ihr Leben ist.

Bleibt diese Empfindung aus, dann wird eine Beziehung auch anfällig für das Interesse von anderen Menschen oder für die Konkurrenz durch andere mögliche Partner und Affären.

Ob uns das gefällt oder nicht: Jede Situation in unseren Beziehung ist auch ein Feedback über uns selbst und unseren tatsächlichen emotionalen und persönlichen Entwicklungsstand.

Geht jemand oder bringt ein Konkurrent unsere Beziehung ins Wanken, dann ist das auch ein Feedback über die tatsächliche Realität der Beziehung.

Beziehungen sollten durch Vitalität, Werte und echte Gemeinsamkeiten in Aufassungen und Lebensgestaltung aufrecht gehalten werden und nicht durch die Annahme: „Was einmal so war, muss immer so sein…“.

Dafür gibt es keine Garantie. Weder moralisch, noch real.

Wenn du eine Beziehung eingehst oder führst, dann trägst du immer das Risiko enttäuscht zu werden.

Ebenso übernimmst du mit einer Beziehung die immer etwas unbequeme Anforderung niemals stehen bleiben zu dürfen.

Nicht langweilig, gleichgültig oder lieblos zu werden.

Viele Menschen vermeiden diesen Zusammenhang vor sich selbst und für ihre Beziehungen.

Weil das ein unbequemer Ansporn ist.

Er verlangt viel von dir. Persönlich und als Mensch.

Ein Großteil der Menschen will lieber den bequemen Teil der Liebe, das „Haben wollen“, den Eindruck: „Jemand ist mit mir zusammen. Ich habe jemanden! Also bin ich in Ordnung“.

Deswegen schließen sie Verträge und erfinden moralische Verpflichtungen, um den Eindruck „Ich bin in Ordnung!“ möglichst ungestört vor sich selbst aufrecht erhalten zu können.

Aber das schafft künstliche Realitäten in Beziehungen, weil dann Liebe nicht mehr gelebt, sondern als statisches Konzept angenommen wird.

Die Annahme ersetzt das Gefühl des Erlebens.

Liebe ist ein lebendiger Prozess.

Sie braucht Bewegung und Beziehungen brauchen Beteiligung, Perspektiven und Wachstum, ansonsten verkümmern die Partner in stiller Verzweiflung an ihnen.

Das Bewusstsein jemanden verlieren zu können, kann auch die Wertempfindungen schärfen, jemanden nicht verlieren zu wollen.

Die Dynamik bewegt sich immer in zwei Richtungen.

Natürlich darf man nicht alles zur Disposition stellen, in dem Argument „Dann musst dich halt mehr anstrengen!“.

Und natürlich gibt es Ehre, Loyalität Respekt, Verpflichtungen und Achtung im Bedeutungsrahmen „Liebe und Beziehungen“.

Sowie die Schönheit, sich selbst jemanden zu verpflichten und ihn darüber als nicht austauschbar zu erleben.

Aber diese Aspekte müssen aus den psychologischen beteiligten Mustern einer Beziehung ganz natürlich entspringen und nicht durch moralische Auflagen forciert werden.

„Moralische Verpflichtung“ ist in meiner Welt in erster Linie ein ehrliches emotionales Engagement in Aufrichtigkeit und lebendigen Interesse zwischen Partnern.

Wenn dieses gemeinsame Engagement an der Erfahrung „Beziehung“ nicht mehr existiert, dann wird eben die Tür geöffnet für Konkurrenten oder andere, getrennte Lebenswege.

Das ist nicht unmoralisch.

Das ist die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass Liebesbeziehungen aus persönlichen und emotionalen Bedürfnissen heraus entstehen.

Was wir uns immer bewusst machen sollten: Wenn ein Mann geht… oder eine Frau… dann stehen dahinter Gründe.

Und es ist wichtig, dass wir diese Gründe erkennen und verstehen.

Mein Buch „Einen Mann abwerben“ ist genau deswegen auf vielen Ebenen auch ein Beitrag zu der Frage:

„Warum scheitern Beziehungen?“.

Man kann und (sollte) mein Buch „Einen Mann abwerben“ ruhig mal aus genau dieser Perspektive heraus lesen.

Auch wenn das unbequem ist oder die eigenen wunde Punkte berührt.

Mann abwerben: Die Wahrheit einer Beziehung erleben

Frage: Ist es denn wirklich notwendig, die emotionalen Zusammenhänge dieser Situation so deutlich zu schildern und als Methoden und Möglichkeiten darzustellen?

Gibt es nicht auf die Verantwortung bestimmte Dinge nicht bekannt zu machen, um Beziehungen und deren Gefühle zu schützen?

Thomas Lojek: Wenn man von seinem Partner für jemanden anderen verlassen wird, dann ist das ein enormer Schmerz und eine tiefe persönliche Demütigung. Ganz klar.

Und es völlig einsichtig, dass Menschen dieses Gefühl vermeiden wollen.

Wir vermeiden dieses Gefühl aber nicht, indem wir Etiketten oder künstliche Ansprüche installieren, die nichts mit der tatsächlichen Bedürfnis-Realität zwischen Mann und Frau zu tun haben.

Nichts und niemand wird jemals die Erfahrung „Ich wurde betrogen!“ oder „Er/sie hat mich für jemand anderen verlassen“ zu 100% in seinem Leben verhindern können.

Es helfen keine Verträge, keine religiösen Normen, keine Gesetze, keine moralischen Etikette. Sie ist Teil unserer Natur.

Beziehungen sind ein Fluss, kein statischer Zustand. 

Das Abwerben oder das Scheitern an Konkurrenten ist eine Erfahrung, die jeder Mensch mindstens einmal in seinem Leben erlebt.

Und auch erleben muss. Weil das erwachsen macht.

Diese Erfahrung ist notwendig. Sie trennt die emotionale Fiktion des Selbstbildes von der tatsächlichen Realität des Lebens.

Das verhindert, dass wir uns als statische Größe erleben, die fest steht. Und durchbricht die Illusion eines statischen Anspruchs auf die Dinge oder auf die Menschen in unserem Leben.

Denn diesen Anspruch gibt es nicht.

Wer bequem, faul oder lieblos in einer Beziehung wird, sei es bewusst oder unbewusst, muss sich später nicht beklagen, wenn die Beziehung oder eine Ehe scheitert.

Das hat immer Gründe. 

Und natürlich ist das Klagen oder die Schuldzuweisung dann einfacher als die Frage: „Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich meinem Partner vorenthalten, das er jetzt in der Beziehung mit seinem neuen Partner findet?“.

Auch wenn es schmerzt: Es gibt Antworten auf diese Frage.

Alles ist angelegt in natürlichen psychologischen Mustern zwischen Mann und Frau, die darüber bestimmen, wie wir uns erleben und die uns anspornen uns zu entwickeln und nicht einfach nur hinzunehmen.

Liebe und Beziehungen sind kein Objekt, über das man verfügt.

Sie sind ein direkter Anspruch des Lebens uns in Bewegung zu setzen und wachsen zu müssen.

Deswegen müssen wir verstehen, warum Erfahrungen wie „Einen Mann abwerben“ oder Trennungen generell geschehen.

Und was die Beteiligten in diesen Mustern tun und durchleben.

Wenn du deine eigenen Muster verstehst, dann hast du selbst in einer Situation wie „Einen Mann abwerben“ immer die Wahl: Du kannst dich als berechtigte Konkurrentin um einen vergebenen Mann inszenieren und ins Spiel bringen. Was dein gutes Recht als Frau ist.

Oder du kannst von der anderen Seite aus betrachtet ebenso deine Beziehungen vor der Konkurrenz schützen, die durch Gleichgültigkeit und fatale emotionale Muster ins Spiel kommt.

Es liegt an dir.

„Ein Mann abwerben“ ist nur ein emotionaler Rohstoff, der dir das Werkzeug in die Hand legt, Situationen zu gestalten, statt nur passiv zu durchleben. Das ist der Unterschied.

Die Muster der Liebe arbeiten immer in dem Ansporn, dass du lernst aus deinem Potential als Mensch das Beste zu machen und dieses Beste in dir und an dir mit einem anderen Menschen zu verbinden, der dich dann darin unterstützt und ergänzt.

Wenn dieser andere, dieser vergebene Mann, der bestmögliche Partner für dich ist, dann wird deine persönliche Übereinkunft von Handeln und Empfindung der entscheidende Einfluss sein, ob dieser Mann sich dauerhaft und entgültig für dich entscheidet und in Liebe und aufrichtiger Zuwendung der Mann an deiner Seite sein will.

Wenn seine und deine Muster korrespondieren, dann wird das geschehen.

Je näher du dich innerhalb dieser Muster bewegst, desto einfacher, reibungsloser und glücklicher wird das passieren.

Die ganze Situation rund um „Einen Mann abwerben“ legt nur eine Wahrheit offen.

Über dich, über den Mann und die andere Frau.

Und selbst wenn es etwas philospohisch klingt: Jeder Mensch hat einen Anspruch auf Wahrheit in seinem Leben.

Selbst dann wenn sie nicht gewollt ist und zu unbequemen Einsichten und Veränderungen führt.

Doch Wahrheit führt zu Wahrhaftigkeit.

Und es lohnt sich für wahrhaftige Beziehungen zu leben.

Darum kann ich nur sagen: Es wird immer Menschen geben, die ein Buch wie „Einen Mann abwerben“ als „unmoralisch“ kritisieren.

Oder der Arbeit dahinter vielleicht negative Absichten unterstellen.

Damit muss ich leben.

Doch aus meiner Sicht als Autor geht es in dem Buch vornehmlich um Aufklärung:

  • Welche emotionalen Muster sind in dieser Situation aktiv?
  • Warum verlieben sich Männer in eine andere Frau, obwohl sie bereits vergeben sind?
  • Was sind die positiven und konstruktiven Muster innerhalb dieser Situation?
  • Was sind emotionale Fallen, die eine Frau beachten sollte?
  • Was erzeugt in der Situation mehr Kummer als es vielleicht notwendig ist?
  • Warum triumphieren manche Frauen in dieser Situation und manche scheitern fatal?
  • Was hält Beziehungen wirklich zusammen? Und was trennt sie?
  • Siegt am Ende immer die Liebe? Oder sind es die Umstände?
  • Was unterscheidet die Frau, die einen Mann erfolgreich und glücklich abwirbt von der Frau, die als unglückliche Geliebte endet?

In all diesen Fragen und Aspekten gibt es Zusammenhänge, die ganz konkret für diese besondere Situation wichtig sind.

Aber auch ganz allgemein zwischen Mann und Frau eine bedeutsame Rolle spielen!

Weil sie wesentliche Antworten über die wahre Natur unserer zwischenmenschlichen Beziehungen liefern.

Man kann alles mit einem negativen Auge lesen oder mit einem offenen und interessierten Auge.

Als Autor treibt mich vor allem die Neugierde und das Verlangen zwischenmenschliche Dynamiken und Situationen zu ergründen.

„Einen Mann abwerben“ ist daher mein Beitrag schwierige Situationen zwischen Mann und Frau besser verständlich zu machen.

Und mehr über die wahre Natur zwischen Mann und Frau zu verstehen.

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Mann abwerben: Verhindern Geliebte auf Dauer zu werden!

Frage: Warum gibt es zwei Bücher zu diesem Thema von dir: „Einen Mann abwerben“ und „Wahre Liebe statt Geliebte sein“?

Traust du deinen eigenen Aussagen in „Einen Mann abwerben“ nicht, so dass du gleich ein Buch für den Fall geschrieben hast, dass es mit dem abwerben nicht klappt und die Frau trotzdem als Geliebte endet?

Wenn „Ein Mann abwerben“ als Ratgeber tatsächlich etwas taugt, dann müsste doch die Ausgabe „Wahre Liebe statt Geliebte sein“, völlig überflüssig sein, oder nicht?

Thomas Lojek: Dass diese beiden Bücher existieren, liegt daran, dass Frauen in ganz unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung auf die Suche nach Antworten gehen.

Manche schwärmen für einen Mann, der vergeben ist oder sie sind dabei sich in einen vergebenen Mann zu verlieben, aber sie haben keine intime Beziehung mit ihm geführt.

Andere Frauen sind dagegen bereits intim mit einem vergebenen Mann oder leben teilweise schon seit Jahren als Geliebte.

Was sehr, sehr wichtig für das Verständnis ist: In dieser Situation gibt es ein Muster vor der Aufnahme einer intimen Beziehung und ein Muster nach der Aufnahme einer intimen Beziehung mit einem Mann, der vergeben oder verheiratet ist.

Es ist ganz, ganz wichtig diesen Unterschied zu erkennen: Beide Muster… vor und nach Aufnahme einer intimen Beziehung… sind verwandt, aber nicht identisch!

Darum existieren zwei Bücher von mir zu diesem Thema. Weil wir über zwei völlig unterschiedliche Muster und emotionale Zusammenhänge sprechen, die auf den ersten Blick zwar gleich oder ähnlich erscheinen, in Wahrheit aber völlig verschieden sind.

Die Intimität zwischen der Frau und dem vergebenen Mann verändert die Situation. Und damit auch die emotionalen Muster und die sozialen und emotionalen Spielregeln zwischen Mann und Frau.

Es ist von entscheidender Bedeutung die emotionalen Spielregeln vor dieser Veränderung durch Intimität zu verstehen. Die daran beteiligten emotionalen Muster beschreibe ich in „Einen Mann abwerben“.

Und ebenso ist es wichtig, die Unterschiede in den emotionalen Spielregeln nach den Veränderungen durch Intimität zu durchschauen. Diese Muster beschreibe ich in „Wahre Liebe statt Geliebte sein“.

Beide Bücher gehören zusammen und sind doch verschieden. Weil sie ein verbundenes und dennoch unterschiedliches Muster beschreiben.

Die ganze Situation verhält sich ähnlich wie ein Möbius-Band: Man beginnt auf einer Seite und endet am Ende spiegelverkehrt auf der anderen Seite, obwohl man sich doch eigentlich immer noch auf dem gleichen Band bewegt.

Vergleichbar bewegt sich die Geliebte in ihrer Beziehung mit einem vergebenen Mann.

Während sie noch in der Annahme lebt, dass sich die ganze Situation noch darum dreht, dass sich der Mann für sie entscheidet, hat sich das Muster innerhalb der Situation bereits verändert.

Ihre gefühlte Annahme weicht von der der tatsächlich erlebten Realität ab, in der sich der Mann auf einmal immer weniger darum bemüht sich wirklich zu trennen und damit eine wesentliche Entscheidung zu treffen.

Stattdessen schiebt er auf, weicht er aus und vermeidet. Und die Geliebte hofft, liebt und wartet.

Das passiert ganz vielen Frauen.

Das sind keine Zufälle. Das sind ganz bestimmte psychologische Muster zwischen Mann und Frau, die genau verstanden und durchschaut werden müssen, oder diese besondere Abweichung zwischen gefühlter Annahme und tatsächlich erlebter Realität produziert Schmerz und emotionales Leid.

Die Existenz dieser beiden Bücher hat also weniger mit einem persönlichen Mangel an Vertrauen in meine eigene Arbeit zu tun, noch damit, dass „Ein Mann abwerben“ nicht funktioniert.

Wir sprechen hier über zwei völlig verschiedene Muster in zwei verschiedenen Büchern. Denn die eingegangene Intimität ist immer der Wendepunkt im psychologischen Möbius-Band dieser Situation.

Was jede betroffene Frau unbedingt verstehen sollte: Durch die körperliche Verbindung existiert ganz plötzlich eine sozial relevante Beziehung mit ebenso sozial relevanten Konsequenzen.

Vorher war es ein Flirt, ein Verlangen, vielleicht eine Phase aus ersten Gefühlen und Verliebtheit.

Doch jetzt ist es auf einmal eine Beziehung, die bedeutsame soziale Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Das ist ein erheblicher Unterschied.

Eine intime Zweitbeziehung wird sozial ganz anders behandelt und bewertet.

Auch durch Dritte.

Sie wird eventuell durch die Hauptfrau, Familie, Gesellschaft wesentlich intensiver geahndet oder durch erhebliche Konsequenzen viel deutlicher betraft als ein Flirt und etwas verliebte Schwärmerei ohne echte Intimität.

Sobald diese Grenze überschritten wird, kommen reale soziale Konsequenten durch Ehefrau, Familie und Kinder ins Spiel.

Oder über Umstände in Beruf, Verlust im Ansehen, finanzielle Folgen.

Eine intime Zweitbeziehung hat deutliche emotionale, soziale und persönliche Konsequenzen.

Für alle Beteiligten.

Zu verstehen, dass es ein Vorher und Nachher in dieser Situation gibt und dass beide Aspekte von unterschiedlichen emotionalen Mustern beeinflusst werden, ist von elementarer Bedeutung für das Verständnis der „Situation Geliebte“ bzw. „Einen Mann abwerben“.

Ich rate den betroffenen Frauen deswegen grundsätzlich immer dazu, beide Bücher zu lesen.

Weil das wirklich zwei völlig unterschiedliche Perspektiven sind, die erst zusammen betrachtet, ein vollständiges Bild ergeben.

Vielen Frauen geht gerade aus dieser Kombination ein Licht auf und sie verstehen deutlich, warum ihre eigene Situation genau so ist, wie sie ist.

Das ist kein Zufall.

Dahinter steht ein ganz konkretes Muster.

Und dieses Muster kann dazu führen, dass eine Frau einen Mann erfolgreich abwirbt oder ihr Schicksal als Geliebte völlig verändert.

Oder es kann dazu führen, dass eine Frau an dem Mann scheitert oder sich nie gegen ihre Position als Geliebte effektiv wehren kann.

Es kommt auf die Anwendung der Muster an. Sie arbeiten für dich oder gegen dich, je nachdem, wie du sie in deinem eigenen Leben erkennst und anwendest.

Einen Mann abzuwerben ist möglich.

Das Schicksal einer Geliebten zu vermeiden ist möglich.

Beides sind legitime Ansprüche einer Frau, die sich selbst Wert und Wertschätzung zugesteht.

Und die etwas davon versteht, wie die zwischenmenschlichen Muster zwischen Mann und Frau wirklich funktionieren.

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