Beziehungen: So triffst du die richtigen Entscheidungen in der Liebe!

So wird deine Beziehung dauerhaft glücklich: Wahre Liebe und echtes Vertrauen durch die richtigen Entscheidungen in deinen Beziehungen erleben!

Liebe, Beziehung, Partnerschaft sind diese Erfahrungen zwischen Männern und Frauen zufällig oder steckt ein verborgener Sinn hinter der Liebe?

Spielen bewusste Entscheidungen in der Partnersuche eine Rolle oder passiert die Liebe zwischen Mann und Frau einfach?

Welchen Einfluss haben persönliche Entscheidungen in den Gefühlen einer glücklichen oder unglücklichen Beziehung?

Kann man dauerhaft glückliche Beziehungen und Liebe lernen?

Und was muss man tun und berücksichtigen, wenn man eine wirklich glückliche Beziehung haben möchte?

Thomas Lojek, Autor von „Gebrauchsanleitung Mann“, „Das geheime Muster der Liebe“, „Wahre Liebe statt Geliebte sein“ und „Einen Mann abwerben“, über das psychologische Phänomen „High Level Choice“ und die Zusammenhänge von Gefühlen und persönlichen Entscheidungen in Liebe und Beziehungen.

Bücher von Thomas Lojek

Wahre-Liebe-statt-Geliebte-Thomas-Lojek-Cover-150-e8

Jetzt hier mehr erfahren

Die wichtigsten Inhalte in diesem Artikel:

  • Sind Beziehungen zufällig – oder persönliche Entscheidungen?
  • Was braucht eine Beziehung um dauerhaft glücklich zu werden?
  • Wie findest du Vertrauen und Zuversicht in deiner Beziehung?
  • Was ist eine High Level Choice?
  • Welche Rolle spielt eine High Level Choice in der Liebe?
  • Beispiele: Praktische Anwendung in Liebe und Beziehungen!
  • Fragebogen: Wichtige Antworten zu einer dauerhaft glücklichen Beziehung!

Glückliche Beziehungen voller Vertrauen und Stabilität erleben

Durch ein Gespräch bin ich auf den Begriff „High Level Choice“ aufmerksam geworden.

„High Level Choice“ ist ein Begriff aus der Psychologie und beschreibt die Qualität einer Entscheidung oder die subjektive Beurteilung einer persönlichen Entscheidung.

Eine „High Level Choice“ ist die bestmögliche Entscheidung unter verschiedenen Möglichkeiten und Alternativen.

Eine „Low Level Choice“ ist im Umkehrschluss die schlechteste der möglichen Entscheidungen oder eine Entscheidung, die unter Zwang oder durch den Mangel von Alternativen entstanden ist.

Was mich an diesem Begriff und den damit verbundenen Zusammenhängen fasziniert hat:

Es besteht ein klarer Bezug zu den emotionalen Mustern, die ich in meinen Büchern Die Gefühle der Männer 1+2, Der Courtship Process, Das geheime Muster der Liebe und ebenso in Einen Mann abwerben oder Wahre Liebe statt Geliebte sein, beschreibe.

Beziehungen und Partnerwahl sind „Choices“ – Entscheidungen!

Die Qualität unserer Beziehungen in Form von Stabilität plus Glück basiert zu einem großen Teil darauf, ob wir für uns das Gefühl haben, mit dieser Beziehung eine gute oder nach Möglichkeit sogar die für uns beste aller möglichen Entscheidung getroffen zu haben.

Fehlt dieser Eindruck, dann fehlt einer Beziehung auch die unterlegte gefühlte Bestätigung „gut“, „richtig“ und von „Wert“ zu sein.

Das Gefühl in einer Beziehung oder mit einer Beziehung keine „High Level Choice“ zu leben, unterwandert eine Beziehung mit Einflüssen von Frust, Untreue, Zurückweisung, Mangel an Vertrauen und inneren Zweifeln.

Beziehungen müssen High Level Choices sein, um uns glücklich und vertrauensvoll stark machen zu können.

Ihr emotionales Fundament sollte uns im Leben und in der inneren Empfindung von uns selbst den Rücken stärken.

Wackelt diese Basis in einer bewussten oder unbewussten Empfindung von „…vielleicht nicht die beste aller Möglichkeiten…?“, dann wackeln auch die Beziehung inklusive aller anderen Lebensbereiche, die damit verbunden sind.

Die in meinen Büchern beschriebenen emotionalen Muster behandeln deswegen im Kern immer wieder diese Frage: „Wie macht man Beziehungen zu „High Level Choices“, die einem Leben echte Stabilität und Qualität liefern und uns mit Gefühlen von positiver Menschlichkeit, Wert, Werten und echter Zuversicht erfüllen?“

Entsprechend lohnt es sich diesen Aspekt einmal genauer anzuschauen und zu verstehen, wie sich die Idee der High Level Choice innerhalb Liebe, Beziehungen und den damit verbundenen Gefühlen auswirken kann.

  • High Level Choice beschreibt die Qualität einer Entscheidung.
  • Liebe und Beziehungen sind „Choices“ – Entscheidungen.
  • Beziehungen müssen High Level Choices sein, um dauerhaft glücklich zu machen
  • Gesunde Muster der Liebe fördern High Level Choices in und für Beziehungen.

Die Quelle von Glück und Zufriedenheit in Beziehungen

Sowohl das objektive aber in einem besonderen Maße vor allem das subjektive Gefühl die richtige bzw. die beste Entscheidung getroffen zu haben, ist bedeutsam für die Eigenwahrnehmung von Glück und Selbstbewusstsein innerhalb von Beziehungen.

In der Liebe das Gefühl zu erleben, den für sich bestmöglichen Partner an seiner Seite zu wissen, ist eine bedeutsame Quelle von Glück, Zufriedenheit und Selbstbewusstsein.

Darüber mündet eine High Level Choice oder zumindest das Gefühl eine High Level Choice mit der Wahl eines bestimmten Partners gemacht zu haben, in ein starkes Beziehungs-Selbstbewusstsein, das sowohl das sowohl dem persönliche Glück als auch das gemeinsame Glück ein stabiles und besonderes Fundament gibt.

Wie kann man sich eine High Level Choice vorstellen?

Entwerfen wir mal ein konkretes Beispiel dazu: Susanne wird von zwei Männern umworben.

Mann Nummer 1 ist ein bekannter Multi-Millionär, der sie in regelmäßigen Phasen immer wieder mit teuren Reisen, Geschenken und der Aussicht auf ein materiell sorgloses Leben umwirbt.

Mann Nummer 1 ist allerdings auch dafür bekannt notorisch untreu zu sein und sich viele Geliebte in verschiedenen Städten zu halten, einen unbeständigen Lebenswandel zu haben und viel unterwegs zu sein.

Mann Nummer 2 umwirbt Susanne etwas zurückhaltender, dafür ist er insgesamt aufmerksamer und von seiner Persönlichkeit her beständiger.

Er ist ein einfacher Angestellter und kann ihr deswegen keine so großen materiellen Versprechungen für ein gemeinsames Leben machen wie der Multimillionär.

Dafür ist er gesetzter, beständiger und ist in seinen früheren Beziehungen niemals fremdgegangen.

Welcher Partner ist für Susanne eine High Level Choice?

Objektiv und aus der Perspektive von sozialem Status und materiellen Aspekten heraus betrachtet, ist Mann Nummer 1 eindeutig eine High Level Choice für eine Beziehung mit Susanne.

Unter den emotionalen Aspekten von inneren Werten und persönlicher Lebensauffassung könnte dagegen Mann Nummer 2 für Susanne viel eher die passende High Level Choice sein, wenn Susanne Wert auf Treue, Beständigkeit, ein gemeinsames Familienleben und echten Zusammenhalt legt.

  • Die subjektive Beurteilung von Entscheidungen ist bedeutsam in der Liebe.
  • Das Gefühl eine High Level Choice in einer Beziehung zu sein ist wichtig.
  • Einen Partner als High Level Choice zu empfinden ist ebenso entscheidend.
  • Menschen wollen in der Liebe das Gefühl erleben, die sowohl bestmögliche Wahl in einer Beziehung zu sein als auch mit dem Partner die bestmögliche Wahl gemacht zu haben!

Inneren Frieden durch Beziehungen und Liebe finden 

Untreuer Millionär oder fürsorglicher Normalo?

Was letztendlich eine High Level Choice in der Partnerwahl für Susanne ist, hängt auch davon ab, wie Susanne ihre persönliche Wahl zwischen diesen Männern später beurteilt.

Nimmt Susanne den untreuen Multimillionär und arrangiert sich mit seinem Lebenswandel, um die Vorzüge eines wohlhabenden Lebens mehr zu genießen als den Umstand seiner Untreue, dann kann sie zumindest mit dem beruhigenden Eindruck leben, dass sie für sich eine grundlegende High Level Choice gemacht hat: Sie bewertet ein materiell sorgloses Leben in Luxus höher als die Treue ihres Partners.

Das kann durchaus eine High Level Choice sein, wenn Susanne die Untreue letztendlich emotional nicht so sehr belastet, wie es der Zugang zu einem materiell sorglosen Leben für sie persönlich wieder aufwiegt.

Wählt sie den Multimillionär allerdings aus rein rationalen und materiellen Überlegungen als ihren Partner und leidet dann jahrelang emotional in der Beziehung unter seiner Untreue, dann hat sie ganz klar keine High Level Choice für sich getroffen – obwohl man ihre Entscheidung rein materiell und sozial als die bestmögliche Wahl für sie ansehen könnte.

Im Umkehrschluss: Nimmt Susanne zum Beispiel Mann Nummer 2 als Partner und erfreut sich an einem ruhigeren Leben, das von Treue und Beständigkeit geprägt ist, dann war das ganz sicher ihre persönliche High Level Choice.

Wählt sie allerdings Mann Nummer 2 und ärgert sich dann ein Leben lang über die entgangene Chance materiell und finanziell völlig sorglos in Luxus und Überfluss leben zu können, dann war Mann Nummer 2 in ihren Gesamtbewusstsein keine High Level Choice und ihre Beziehung wird darunter leiden, weil dieser Ärger über die entgangene Chance ganz sicher irgendwann in Form von Unzufriedenheit, Frust und Kritik an ihrem Mann an die Oberfläche dieser Beziehung dringen wird.

Und genau darin liegt die Besonderheit der High Level Choice für oder in Beziehungen – ihre Bedeutung hängt auch immer davon ob, inwieweit man subjektiv dazu bereit ist eine Entscheidung als High Level Choice zu bewerten und dann für sich als verbindliche High Level Choice zu akzeptieren und innerlich anzuerkennen.

Dahinter eine ganz grundlegende menschliche Frage: „Kann ich eine nie völlig perfekte Wahl zumindest soweit für mich akzeptieren, dass sie mir trotzdem innere Zuversicht, Glück und Frieden geben kann?“

Diese Frage hat einen ganz erheblichen Einfluss darauf, ob sich das Gefühl von Glück und Zusammengehörigkeit in einer Beziehung langfristig durchsetzt.

Zwar sprechen wir hier über die Idee einer psychologisch fundierten High Level Choice innerhalb von Liebe und Beziehungen – aber es gibt eben niemals die „Perfect Choice“ – vor allem nicht innerhalb der Liebe!

Diesen Unterschied zu begreifen – und zu leben – dass es zwar High Level Choices gibt aber eben nie die Perfect Choice, ist generell ein bedeutsamer Schlüssel im Leben – und er gilt vor allem in Beziehungen.

Wir haben zwar die persönliche Verpflichtung gegenüber uns selbst Liebe und Beziehungen möglichst über das Prinzip der High Level Choices aufzubauen und zu erhalten, wenn wir dauerhaft ein Liebesleben mit Wert, Werten und Selbstachtung erleben wollen.

Wir müssen aber ebenso in dem Bewusstsein leben, dass es innerhalb von Liebe und Beziehungen niemals Perfektion geben wird.

Mit dieser fragilen Balance aus persönlichem Anspruch und der Fähigkeit Verständnis und Geduld in Beziehungen einzubringen, müssen wir Menschen nach und nach unseren persönlichen Frieden mit uns selbst und in unseren Liebesbeziehungen finden.

  • High Level Choice hängt von der subjektiven Beurteilung der Entscheidung ab.
  • Menschen müssen Ansprüche leben – aber auch den Mangel an Perfektion.
  • Es gibt niemals die „Perfect Choice“ – die perfekte Entscheidung in der Liebe.
  • Beziehungen brauchen eine Balance aus Anspruch und Verständnis.

Persönliche Werte in Liebe und glücklichen Beziehungen leben

High Level Choice hat in Liebe und Beziehungen also auch immer etwas mit der Fähigkeit zu einem persönlichen inneren Frieden zu tun.

Solange man in Einklang mit dem Eindruck ist, dass man für sich das Passende aus dem Kuchen des Lebens gepickt hat, auch wenn es nicht immer perfekt ist, dann fühlt man zumindest die innere Bestätigung, dass man mit einer ganz persönlichen High Level Choice lebt – auch wenn andere Menschen das objektiv vielleicht anders beurteilen würden.

Darin liegt eine gewisse Anforderung sich selbst eine Balance zu geben und die Natur der Imperfektion verzeihen zu können ohne seine eigenen Werte, Ansprüche und Bedürfnisse in Beziehungen aufzuweichen oder vielleicht sogar ganz aufzugeben.

Das Aufweichen von Werten und Bedürfnissen, das Hadern mit Entscheidungen oder die Tücke das Richtige zu wollen, aber das Falsche zu tun, ist das ewige Minenfeld der Liebe.

Auf der einen Seite muss man Kompromisse und Zugeständnisse machen, damit Beziehungen funktionieren.

Auf der anderen Seite muss man jedoch sehr genau wissen, wo die Werte anfangen und enden, die für einen selbst eben nicht verhandelbar sind.

Die Tücke des Objektes „Beziehungen“ liegt in diesem Zusammenhang darin, dass unser Gehirn die Bedeutung von Beziehungen als Mittel des Überlebens und Wohlergehens so hoch bewertet, dass es oft dazu bereit ist, zumindest partiell oder zeitweise Kompromisse und Zugeständnisse zu machen, die es eigentlich nicht eingehen möchte.

Dann nagt eine beharrliche innere Stimme an dem erlebten Zustand der Beziehung, aber gleichzeitig legt sich eine Art Schutz über die Notwendigkeit sich und seine Werte in der Beziehung zu verteidigen und es bleibt erst mal bei Passivität, geduldigem Erleiden oder beständigen Portionen von Kummer, die fortlaufend geschluckt statt mutig ausgesprochen werden.

Es ist also oft nicht so leicht, zu erkennen, wo eine echte Low Level Choice in oder für Beziehungen anfängt oder wo man notwendige menschliche Kompromisse und Verständnis in eine Beziehung einbringt.

Richtig problematisch wird es allerdings, wenn jemand bewusst eine Low Level Choice eingeht, in der Absicht sie später in eine High Level Choice zu verwandeln. Das klappt im Märchen – Stichwort Frosch und Prinz – aber eben nicht im wirklichen Leben.

Wenn Susanne zum Beispiel den Multimillionär wählt, in der Absicht ihn und seine Gewohnheiten zu ändern oder aus einer weiblichen Illusion heraus, dass ganz sicher alles anders wird, sobald sie eine Beziehung mit diesem Mann eingeht, weil eben ihre Liebe alles verändern wird, dann überdeckt die Illusion einer angeblichen High Level Choice die Tatsache, dass sie in Wahrheit eine Low Level Choice eingegangen ist – weil sie für Hoffnungen, Träume und trügerische Erwartungen ihre persönlichen Werte und Überzeugungen eingetauscht hat.

Und genau das passiert häufiger als man denkt – vor allen in Beziehungen.

Und dann meistens auch häufiger als man es vielleicht vor sich selbst zugeben möchte.

Darin liegt eine besondere Tücke des Phänomens High Level Choice und seiner objektiven Bewertung: Es gibt in uns Menschen die Tendenz Low Level Choices in High Level Choices umdeuten zu wollen.

Absurderweise vor allem in Fällen, in dem sich Menschen schaden oder in emotional ungesunden Konstellationen von destruktiven oder schmerzlichen Beziehungen verrennen.

Dann übernimmt die Illusion die wesentliche Unterscheidungsfähigkeit zwischen Low Level Choice und High Level Choice und die Dramen einer ungesunden Beziehung nehmen ihren Lauf, ohne dass von außen verständlich wird, warum sich zwei Menschen diese Summe aus Stress, Dramen und emotionalen Verletzungen gegenseitig immer wieder antun.

Das hat auch mit der Eigenschaft der Menschen zu tun, ihre Entscheidungen für oder gegen etwas immer intern umdeuten zu wollen, um sich innerlich versichern zu können, dass sie jetzt vielleicht leiden, aber trotzdem im Grunde das „Richtige“ tun.

Doch Leid, Kummer und Dramen in Beziehungen sind niemals High Level Choices, so sehr man sich diesem Umstand auch zurecht deuten möchte.

Echte High Level Choices sind ein Kern aus Zuversicht zusammen mit einem beständigen Fluss aus Fortschritten.

  • Menschliche Akzeptanz kann eine Form von High Level Choice sein.
  • Inneren Frieden finden: Werte leben ohne Perfektion zu verlangen.
  • Es gibt die Tendenz Low Level Choice in High Level Choice umdeuten zu wollen.
  • In unglücklichen Beziehungen ersetzt Illusion die Entscheidungsfähigkeit.

Glück oder Unglück der Liebe – Eine persönliche Entscheidung?

Dieser Zusammenhang aus „High Level Choice vs. Low Level Choice“ in Beziehungen deckt sich mit vielen Mustern, die ich in meinen Büchern über Liebe und Beziehungen beschreibe – besonders in den Büchern Die „Gefühle der Männer 1+2“, „Der Courtship Process“, „Einen Mann abwerben“, „Wahre Liebe Statt Geliebte sein“ und in „Das geheime Muster der Liebe“.

Es gibt zum Beispiel viele Frauen, die über das weibliche Grundbedürfnis unbedingt eine Beziehung haben zu wollen, immer wieder eine Low Level Choice eingehen, indem sie einen Mann wählen, der im Grunde nicht gut für sie ist oder der ihre innersten Bedürfnisse überhaupt nicht erfüllt (erfüllen will).

Diese Frauen formen sich dann aber mit viel Drama und Emotionen nachträglich den Eindruck zurecht, dass sie sich trotzdem in einer High Level Choice bewegen – als wäre dieser Mann/diese Beziehung quasi das/der Einzige, das sie glücklich machen, erfüllen, retten kann.

Dauerhaft unglücklich verliebte Frauen vertauschen in dieser Situation die wahren äußeren Zustände ihrer Beziehung, indem sie intern einfach die objektive Tatsache „Low Level Choice“ in eine persönliche Umdeutung „High Level Choice“ verwandeln.

Sie verhalten sich dadurch wie Don Quijote, der gegen Windmühlen kämpft: Es gibt nichts zu gewinnen, aber vom Drama dieses Zustandes, kann eine derart unglücklich verliebte Frau dann auch nur schwer ablassen.

Vor allem deswegen, weil die Beendigung dieses Zustandes mit der Einsicht anfangen muss, dass die angebliche High Level Choice „Liebe und Beziehung mit diesem Mann“ in Wahrheit eine persönliche Low Level Choice war – und das fällt dem weiblichen Ego außergewöhnlich schwer.

Diese besondere Vorstellung, dass ein großes persönliches Drama mit großen und intensiven Emotionen am Ende doch keine Liebe sein könnte, ist eine Dynamik, die Frauen generell nur sehr schwer von sich selbst trennen können.

Daher leben viele Frauen lieber in der Illusion einer „großen, aber ach, so schwierigen, Liebe“, weil ihnen das innerlich leichter erscheint als sich äußerlich gegen emotionale Verletzungen und Kummer zu wehren.

Und um in unserer Terminologie zu bleiben: Sie leben für die falsche Beziehung in einer fortlaufenden persönlichen Umdeutung der eigenen „Low Level Choice“ in eine erdachte „High Level Choice“.

Natürlich trifft dieses Phänomen grundsätzlich auch auf Männer zu, allerdings ist die Bereitschaft in Beziehungen und für Beziehungen zu leiden, unter Frauen generell einen Tick stärker verankert und weiter verbreitet als unter Männern. Emotional verrennen in falsche Liebesbeziehung kann sich jedoch ganz sicher jeder Mensch – egal ob Mann oder Frau.

  • Persönliche Dramen und intensive Emotionen sind nur selten wahre Liebe.
  • Intensive Emotionen können den Eindruck „High Level Choice“ vortäuschen.
  • Es ist oft leichter an eine High Level Choice zu glauben als vor sich selbst eine Low Level Choice zuzugeben.

Tipps und die praktische Anwendung für Liebe und Beziehungen 

Was bedeutet das in der Summe für die praktische Anwendung der Idee hinter der High Level Choice für Liebe und unsere persönlichen Beziehungen?

Was mich persönlich an diesem Erklärungsmodell fasziniert hat, war die Kombination aus Aufforderung sich Gedanken zu machen, Werte zu erkennen und zu verteidigen – aber ebenso auf der Hut zu sein vor der Tücke, dass wir Menschen Entscheidungen und Werte relativieren, sobald es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

Die Grundidee der High Level Choice ist im ersten Moment vielleicht etwas abstrakt und nur ein psychologisches Modell – aber deren Bedeutung ist dennoch sehr lebensnah, weil sie uns Menschen kontinuierlich innerlich beschäftigt.

In der praktischen Anwendung ist die High Level Choice in erster Linie eine Anregung:

Wie gehe ich mit meinen Entscheidungen in oder für Beziehungen um?

Wie respektiere ich mich selbst – plus meinen Selbstwert?

Bin ich bereit meinen Selbstwert zu relativieren, nur um mich in eine Beziehung einfügen oder eine Beziehung haben zu können?

Bin ich bereit einen höheren Maßstab für mich und meine Beziehungen zu setzen?

Bin ich wirklich glücklich in meiner Beziehung und mit meinem Partner – oder funktioniert meine Beziehung nur, weil ich mich selbst innerlich immer wieder vertröste oder eigentlich negative Gefühle beständig umdeuten muss, um den Fortgang der Beziehung vor mir selbst rechtfertigen zu können?

All das sind elementare Fragen, die man sich stellen sollte.

Das Prinzip hinter der Idee der High Level Choice bedeutet nicht, dass man alles perfekt machen und entscheiden muss, oder dass man sein eigenes Ego und die eigenen Ansprüche so hoch schrauben sollte, dass nichts und niemand mehr daran heranreicht – die Idee der High Level Choice ist viel mehr die Anregung bewusster zu handeln und darüber auch bewusster zu lieben.

Fragebogen: High Level Choice in Liebe und Beziehung

Einige Anregungen sich mit dem Prinzip der High Level Choice in Liebe und Beziehungen zu beschäftigen:

  • Fühle ich mich selbst, wie eine High Level Choice für eine Beziehung?
  • Fühle ich mich selbst, wie eine High Level Choice innerhalb meiner Beziehung?
  • Fühle ich mich selbst, wie eine High Level Choice für meinen Partner?
  • Ist meine Beziehung eine High Level Choice?
  • Ist meine Beziehung als eine High Level Choice begründet worden?
  • Kann ich überzeugt von mir sagen, dass mein gemeinsamer Lebensweg mit meinem Partner eine High Level Choice ist?
  • Habe ich das Gefühl, dass meine Beziehung keine High Level Choice ist?
  • Habe ich vielleicht das Gefühl, dass mein Partner keine High Level Choice ist?
  • Relativiere ich oft oder zunehmend meine innere Bewertung meiner Beziehung, meines Partners oder seines/meines Verhaltens innerhalb unserer Beziehung?

Weitere wichtige Fragen:

Habe ich den Drang eine eigentlich nicht funktionierende oder oft schmerzhafte Beziehung innerlich umzudeuten und vor mir selbst als „einzigartig“, „besonders“, „speziell“, „andere können das nicht verstehen…“ zu interpretieren, obwohl sie mehr Stress, Drama und Kummer zu meinem Leben hinzufügt als Gefühle von Zuversicht, Kraft, Vertrauen und Zusammenhalt?

Kann ich einen inneren Frieden in mir spüren, dass ich in meiner und mit meiner Beziehung die für mich beste High Level Choice lebe – auch wenn es in Liebe und Beziehungen niemals Perfektion geben kann?

Empfehlung zum Thema

thomas.lojek.muster.derliebe.100x150

Das geheime Muster der Liebe: Warum glückliche Beziehungen kein Zufall sind

Jetzt hier bestellen!

Gebrauchsanleitung-Mann-Thomas- Lojek-100x152

Die Gefühle der Männer 1 & 2

Jetzt hier bestellen!