So wirst du negative Gefühle ablegen und wahre Liebe erleben

Interview: Thomas Lojek und Christina: Emotionale Muster der Liebe

Thomas Lojek, Autor von Das geheime Muster der Liebe,  Wahre Liebe statt Geliebte sein, im Gespräch mit Leserin und Community-Mitglied Christina.

Schwerpunkt: Emotionale Muster in der Liebe, deren Auswirkungen auf Beziehungen und wie Frauen über die Muster der Liebe zu sich selbst finden können.

Autor Thomas Lojek und Partnerin.

Die wichtigsten Inhalte dieses Interviews:

  • Warum sollten Frauen emotionale Muster kennen und welche Vorteile bringt ihnen das für ihr Leben mit Männer?
  • Was verändert sich in Liebe und Beziehungen durch das Wissen um die Wirkungsweise emotionaler Muster?
  • Wie können emotionale Muster helfen schwierige Situationen aufzulösen – zum Beispiel die Situation einer Geliebten?
  • Wie machen die Muster der Liebe selbstbewusster und emotional zuversichtlicher?
  • Wie lernt man die Muster der Liebe am besten? Was ändert sich dadurch?

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Durch die Muster der Liebe Gelassenheit entwickeln!

Thomas Lojek: Liebe Christina, ich weiß, dass dich innerhalb meiner Arbeit vor allem der Bereich emotionale Muster und die Stellung der Frau darin interessiert.

Was fasziniert dich an diesem Thema?

Christina: An emotionalen Mustern fasziniert mich, dass es sie gibt und sie tatsächlich wirken.

Mir ist schon sehr oft aufgefallen, dass die sprachliche Kommunikation zwischen Menschen als solche und zwischen Männern und Frauen im besonderen, oft nicht dass gewünschte Ergebnis liefert.

Irgendwas läuft da falsch – oder vielleicht auch unbewusst ganz richtig (?) – immer im Hintergrund mit, das nicht mit Worten lösbar ist.

Muster eben: persönliche, anerzogene, ererbte.

Die Muster, die wir Frauen verinnerlicht haben, haben uns nicht das gebracht, was wir uns wünschen:

Das Warten auf den Einen!

Die ganz große Liebe, das ganz große Gefühl!

Der Gedanke: „Wo bleibt er denn, der Prinz auf seinem scheiß Gaul?? Wann kommt er endlich?“

Unsere weibliche Vorstellung von Liebe ist so sehr durch tief eingeprägte Muster gefestigt, dass wir gar nicht auf die Idee kommen, dass es eine falsche Prägung oder ein falsches Muster sein könnte.

Gleichzeitig leben wir Frauen in ständigem Widerstreit mit unserer „emanzipierten“ Seite und den eigenen Erwartungen an unsere hochangebetete Selbstständigkeit!

Nicht „machen“ zu müssen wenn es um Beziehungen geht, sondern klar zu fordern, dass ein Mann angemessen um die Frau zu werben hat.

Bedingungen zu stellen, sich nicht unter Wert zu verkaufen, das alles muss eine Frau fordern, wenn die Beziehung zu einem Mann gelingen soll.

Zu lernen als Frau weibliches Repertoire zu liefern, aber eben nicht männliches.

Das einzig ist ihr Job. Sonst nichts!

Alles andere läuft dann von alleine.

Es macht sich ein große Gelassenheit breit, wenn Frau nach den richtigen emotionalen Mustern lebt.

Es fühlt sich sehr stimmig an und auch dieses ständige innere Gefühl „…hier fehlt doch was…“ ist dann irgendwann verschwunden.

Das Leben fühlt sich dadurch leichter an, beschwingt und heiter und sehr feminin.

Tipp: Emotionale Muster helfen innere Konflikte zu lösen, blockierende Überzeugungen aufzuweichen und emotionale Gelassenheit zu erreichen!

Auswege aus einem Leben als Geliebte

Thomas Lojek: Kannst du einmal konkret beschreiben, wie sich für dich das Leben durch die emotionalen Muster verändert hat?

So ein bisschen „vorher“ und „nachher“? Wodurch bemerkst du heute, dass du dich als Frau in den für dich richtigen emotionalen Mustern bewegst und wie unterscheidet sich das von deinen früheren Erfahrungen?

Christina: In meinen früheren Erfahrungen unterlag ich den üblichen Mustern, die eine Frau aus meiner Generation in der Regel von der Liebe so hat.

Ich möchte da etwas weiter ausholen und mich zu dem Muster des IPC’s** äußern.

(** Ein Begriff aus dem Buch „Die Gefühle der Männer“ von Thomas Lojek).

In meiner sechsmonatigen Beziehung als Geliebte – in der ich mir im übrigen zu Beginn überhaupt nicht klar war, dass ich eine Geliebte bin – habe ich mich nach anfänglichen starken „Liebesgefühlen“ sehr bald schlecht und billig gefühlt.

Einerseits fühlte es sich wie Liebe an, andererseits fühlte ich mich, sobald er wieder weg war, ungeborgen, nicht getragen, nicht in Sicherheit, irgendwie belogen und auch benutzt.

In mir war ein ständiger Widerstreit zwischen meinen eigenen Bedürfnissen und dem Versuch Verständnis für ihn aufzubringen und seine familiäre Situation.

Irgendetwas fühlte sich nicht richtig an und mir ging es nicht gut in dieser Konstellation.

Damals stieß ich auf deine Bücher und las natürlich zuerst alles über den Status als Geliebte und die verborgenen Muster dahinter in deinen Büchern „Wahre Liebe statt Geliebte sein“ und „Einen Mann abwerben“!

Diese Informationen und dass Wissen um die Muster, die unaufhaltsam immer gleichen Abläufe der psychologischen Prozesse im Hintergrund, waren für mich persönlich eine Offenbarung.

Das änderte fast schlagartig meine Vorgehensweise in Sachen Umgang mit Männern.

Ich beendete dass Verhältnis und beobachtete auch hier im weiteren Verlauf das Verhaltens des Mannes die von dir beschriebenen Muster: Das Muster des Dramas, der Manipulation, das Muster des Charmes als versteckte Aggression usw.

Heute aus der Distanz heraus, sehe ich natürlich wie meine alten Muster mich steuerten.

Ich wollte verständnisvoll sein.

Ihn überzeugen, dass ich besser bin als das, was er in seinem Zuhause hatte.

Ich strengte mich viel zu sehr an, um ihm eine tolle Zeit zu bereiten und ihn dadurch für mich zu gewinnen.

Auch hier wirkte das Muster der Geliebten gegen mich.

Je mehr ich mich anstrengte umso weniger kam von ihm.

Meine Chance ihn zu bekommen – zum Glück sage ich heute – hatte ich in dem Moment vertan, als ich ihm den Preis aushändigte ohne einen angemessenen Courtship Process** zu verlangen.

(** Ein Begriff aus „Die Gefühle der Männer“)

Tipp: Das Wissen um emotionale Muster hilft schwierige Situationen und Gefühle aufzulösen und wieder zu sich selbst zu finden. 

Weibliche Fähigkeiten geschickt einsetzen!

Thomas Lojek: Wie hat dich diese Erfahrung verändert?

Und hat sich dadurch etwas in deinem Leben mit Männern insgesamt verändert?

Christina: Ja! Heute gehe ich völlig anders vor!

Treffe ich einen Mann der mir erzählt, er sei liierte aber brauche noch etwas Zeit, wird er von mir sofort verabschiedet mit den Worten:“ Vielleicht bin ich noch da, wenn du geschieden bist, wahrscheinlich aber nicht!“ 

Interessiert mich ein Mann ernsthaft, kommt mein weibliches Repertoire zum Einsatz.

Ich habe das schon ganz gut raus, wie ich die Jungs so steuern kann, dass sie machen, was ich mir wünsche.

Ich mache mir heute das Wissen um die männlichen Muster aus deinen Büchern „Gebrauchsanleitung Mann – Die Gefühle der Männer“ zunutze und liege immer richtig mit meiner Einschätzung!

Keine Unsicherheiten mehr, die Sache ist immer klar. 

Ich war auch „vorher“ kein kleines naives Gänschen, aber ich hatte Unsicherheiten in Bezug auf männliche Verhaltensweisen.

Ich lies mich aus dem Konzept bringen, blenden durch schöne Worte, Charme und so weiter.

Die Unsicherheiten sind nun gänzlich verschwunden.

Das Wissen um die Muster der Liebe und das Bewusstsein, dass meine weiblichen angeborenen Fähigkeiten nur geschickt eingesetzt werden müssen, hat mir ein kleines Heer von Männern beschert, die ich für alle möglichen Lebenslagen beglücken kann – nur durch die Tatsache, dass es mich gibt!

Obwohl ich schon immer eine starke Frau war, fühle ich mich erst jetzt auch stark und weiblich.

Es fühlt sich super an, begleitet mich immer und überall.

Tipp: Die Muster der Liebe helfen angeborene Fähigkeiten geschickt und sinnvoll einzusetzen.

Das bewirkt eine besondere Ausstrahlung und Wirkung auf Männer!

Liebe als Prozess und Fortschritt erleben!

Thomas Lojek: Was würdest du Frauen empfehlen, die sich dafür interessieren, sich mit emotionalen Mustern und deren Auswirkungen auf das persönliche Liebesleben zu beschäftigen: Was ist ein sinnvoller Einstieg?

Wie sollten sie anfangen und was sollten ihre ersten Schritte sein?

Christina: Sinnvoll ist sicher, vorab deine Bücher zum Thema zu lesen.

Sie geben wichtige Informationen, sich grundsätzlich über die emotionale Welt und Muster des Mannes Eindruck zu verschaffen.

Wichtig finde ich: Zu begreifen und zu lernen, dass Männer ganz andere Auswahlkriterien haben, was Liebe anbelangt, als Frauen.

Sich bewusst machen, dass Männer uns Frauen in Kategorien einteilen und wir nur durch die richtig angewandten Muster die Spreu vom Weizen unter den Männern trennen können. 

Ich rate Frauen sich unbedingt erst einmal ausgiebig mit den Mustern der Liebe, den Gefühlen der Männer und ihren entsprechenden Verhaltensweisen auseinanderzusetzen.

Auch das Vergleichen der eigenen Beziehungen in der Vergangenheit mit den Mustern oder das Beobachten von aktiven Mustern im näheren Umfeld verschafft einen guten Eindruck, welche Muster da laufen oder gelaufen sind.

Das wären meine Empfehlungen zu den ersten Schritten. 

Sobald dass theoretische Wissen vorhanden ist, ist Feldforschung angesagt.

Also raus ins Leben und üben am lebendigen Objekt.

Sich selbst beobachten!

Wie reagiere ich?

Immer noch so wie früher?

Es dauert eine Zeit bis die alten Muster abgelegt werden, und sie blitzen lange immer wieder mal an die Oberfläche!

Oder mache ich schon Fortschritte?

Wie fühle ich mich dabei?

Wie reagiert meine männliche Umwelt auf mich?

Bei Unsicherheiten nochmals in deinen Büchern nachschlagen, sich wirklich einprägen wie die Muster laufen und funktionieren.

Ein Zeitlimit setzen und Ergebnisprotokoll über die Fortschritte führen.

Tipp: Liebe ist ein Lernprozess!

Emotionale Muster muss man üben, lernen, anwenden.

Folgt man deren Sinn und Anwendung gestalten sich die eigene Wirkung und die erlebten Liebesbeziehungen ganz neu.

Aber man muss es tun – hoffen und warten allein genügt nicht! 

Zusammenfassung und Praxis

1. Emotionale Muster entdecken: Es gibt in der Liebe zwischen Mann und Frau emotionale Muster.

Diese Muster haben Auswirkungen auf die Qualität und den Verlauf von Liebesbeziehungen.

Die richtigen emotionalen Muster fördern Gelassenheit und Zuversicht in der Liebe!

2. Negative Muster entlarven: Die Situation einer Geliebten ist sehr stark von negativen und manipulativen Mustern geprägt.

Die richtigen emotionalen Muster lösen diese Einflüsse sehr schnell auf und führen zu einer wesentlichen Veränderung – auch in emotional festgefahrenen Situationen!

3. Echtes Selbstbewusstsein erleben: Die richtigen emotionalen Muster vermitteln Vertrauen in die eigene Weiblichkeit und die persönliche weibliche Wirkung.

Sie verändern den Umgang mit Männern und geben emotionale Zuversicht und weibliches Selbstbewusstsein!

4. Lernen und anwenden: Die Wirkung der emotionalen Muster und deren Anwendung kann eine Frau lernen.

Alte Muster können erkannt und durch neue Muster ersetzt werden.

Als Resultat verändert sich die eigene Wirkung auf Männer und die Qualität der erlebten Beziehungen!

Praxis

  • Lerne die wichtigsten emotionalen Muster kennen! Entdecke ihren Einfluss auf dein Leben und deine Beziehungen.
  • Entlarve durch deine Kenntnisse gezielt emotional nachteilige Situationen oder manipulative Beziehungen – zum Beispiel die Situation einer Geliebten – und verändere sie über neue Muster statt passiv und mit trügerischen Hoffnungen in diesen Situationen zu verharren!
  • Konzentriere dich darauf über die Anwendung emotionaler Muster persönliche Zweifel und Unsicherheiten abzubauen – statt zu versuchen dir ein falsches Selbstbewusstsein durch die Liebe und Anerkennung der Männer zu erkämpfen. Deine persönlichen Muster liefern dir auch deine echte persönliche Selbstsicherheit in der Liebe.
  • Ziehe klare Grenzen, in dem was du willst und dem was du nicht willst – und mache das von Anfang an klar und deutlich!
  • Lerne und übe die Anwendung emotionaler Muster: Beobachte dich selbst und welche Art von Wirkung du auf Männer über diese Muster erzeugen kannst! Die Fähigkeit zu lernen und zu üben ist elementar und baut Vertrauen in die persönliche emotionale Wirkung auf.
  • Lerne von deinen eigenen Mustern. Und von den Mustern in deinem Umfeld!

Teil 2 des Interviews

Interview: Thomas Lojek und Christina: Emotionale Muster der Liebe (2)

Besonderer Erfolg mit Männern 

Teil 2 dieses Gesprächs dreht sich um die Unterschiede zwischen kurzfristigen Gefühlen und langfristig wirkenden emotionalen Mustern.

Leserin Christina erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen und wie eine Frau über emotionale Muster einen besondereren Erfolg mit Männern erreichen kann.

Die wichtigsten Punkte in diesem Interview:

  • Die ganz großen Gefühle – welche Rolle spielen sie in der Liebe?
  • Was ist der Unterschied zwischen Gefühlen und emotionalen Mustern?
  • Muss man für die wahre Liebe leiden?
  • Schmerz und Liebe – sind sie untrennbar miteinander verbunden?
  • Wann fühlt sich Liebe echt und lebendig an?
  • Was bringt es einer Frau, emotionalen Mustern zu vertrauen?
  • Wie verändern emotionale Muster den Umgang zwischen Mann und Frau?
  • Verändern sich Männer durch die Anwendung emotionaler Muster?
  • Hat Frau einen Vorteil bei Männern, wenn sie sich auf die Anwendung emotionaler Muster versteht?

Beziehungen und die ganz großen Gefühle 

Thomas Lojek: Ist es für eine Frau nicht ungewöhnlich das Thema Liebe so systematisch und pragmatisch anzugehen? 

Die große Idee der Frauen ist doch immer, dass Liebe ganz großes Gefühlskino sein muss, dass Schicksal und Fügung ihre Finger im Spiel haben sollten und dass sowieso alles seinen richtigen Lauf nehmen wird, sobald es die eine wahre große Liebe ist.

Warum bist du als Frau bereit von dieser Grundvorstellung der Frauenwelt abzuweichen und diese neue pragmatische und damit sehr andere Herangehensweise an Männer und Liebe auszuprobieren?

Christina: Die Idee vom ganz großen Gefühlskino ist sicher eine zutiefst weibliche Sache.

Fakt ist aber, dass es nicht dahin führt, wo eine Frau in der Liebe hin will.

Nachdem ich festgestellt habe, dass mich diese angeblich besonders „tiefen“ Gefühle für einen Mann eigentlich immer nur in die Irre geführt haben, habe ich aufgehört dieser Sorte von aufwühlenden Gefühlen zu trauen und gehe dass heute anders an.

Die Wahrheit ist doch: Gefühle werden eigentlich dauernd durch irgendetwas ausgelöst.

Ein tiefer Blick in meine Augen, ein schönes Gesicht, ein Lachen, ein nettes Kompliment und so weiter.

Und schon geraten die Gefühle in Bewegung.

Aber dieser Fluss der Gefühle und Stimmungen ist doch keine Qualifikation für einen passenden Mann.

Auch wenn wir Frauen das gerne glauben würde.

Das ist Spinnerei, Schwärmerei und Träumerei, die Lust am Drama und hat meist überhaupt gar nichts mit dem Mann als Person zu tun.

Darum gehe ich jetzt pragmatisch an die Sache heran und verlange von einem Mann, dass er sich vorab qualifiziert – mich überzeugt, dass er die charakterlichen Qualitäten als Mann hat, um mir zu genügen und noch darüber hinaus.

Die Vorstellung von Frauen dass Liebe einfach so ihren Lauf nimmt, entbehrt meist jeder Grundlage der Kenntnisse wie Männer tatsächlich empfinden und lieben.

Schon alleine deshalb nimmt der Lauf der „Liebe“ meist kein gutes Ende oder eben zu oft ein vorzeitiges Ende.

Wenn ich nicht weiß, womit ich es eigentlich zu tun habe, kann ich es auch nicht wirklich handhaben.

Diese neue Sichtweise die Liebe über emotionale Muster anzugeben, ist zu Beginn ungewohnt, aber es zeichnen sich sehr schnell Erfolge in der Form ab, dass Begegnungen mit Männern einen ganz anderen Verlauf nehmen.

Sehr schnell lernt eine Frau die falschen Männer und damit auch die falschen Gefühle auszusortieren, weil sie durchschaut welches Muster ihr da jeweils gerade geboten wird.

Und deshalb bin ich dazu bereit diese Vorgehensweise auszubauen und zu vervollkommnen.

Es bringt sehr viel Spaß mit sich und so gut wie keine falschen Frustrationen mehr.

Ich biete durch meine neuen Verhaltensweisen einfach gar keine Möglichkeit/Angriffsfläche mehr mich schlecht oder respektlos behandeln zu lassen.

Das ist für mich größte Motivation sich für diesen „pragmatischen“ Weg auf das Feld der Liebe mit Männern zu begeben.

Tipp: In den allgemein verbreiteten Ideen rund um die Liebe wird fast immer nur das Drama inszeniert oder propagiert.

Frauen lieben das Drama und großes Gefühlskino – aber es lässt sie nicht ankommen.

Große Gefühle sind nicht zwangsläufig die Basis für echte und erfüllende Beziehungen.

Wichtiger als die reinen Gefühle und Stimmungen, sind die Muster die sie bilden.

Das emotionale Dornenvögel-Drama der Frauen

Thomas Lojek: Die ganz große Mehrheit der Frauen wird dir das kaum glauben – oder es nicht glauben wollen -, dass man ohne diesen Eindruck von Drama, ohne emotionale und persönliche Anstrengungen und vor allem ohne die „notwendige“ Prise Schmerz und Verzweiflung wirklich lieben kann.

Die meisten Frauen werden das sicherlich eher abtun mit Sätzen wie: „Ach, dann bist du einfach gerade nicht richtig verliebt!“

Oder: „Das ist doch viel zu rational, ein liebendes Herz kann sich nicht gegen seine Gefühle wehren!“

Wie würdest du einer Frau erklären, wie sich der Unterschied anfühlt, zwischen dem, was du durch die Muster der Liebe für dich entdeckt hast und der Drama-Liebe, die weh tun muss und aufreibend ausfallen sollte, um als „echt“ gespürt werden zu können?

Christina: Ja, dass ist der gleiche Standardsatz, wie der Satz „Aber meiner ist ganz anders“.

Nun, ich war gerade richtig verliebt als ich deine Bücher rund um „Die Gefühle der Männer“ und „Das geheime Muster der Liebe“ kennen und anwenden lernte.

Und das würde ich den Frauen auch antworten.

Ich war dann ein weiteres Mal leicht verliebt als ich bereits schon relativ erfahren war in Sachen emotionalen Mustern.

Und ich habe mich Dank der Kenntnisse dieser Muster, verhältnismäßig schnell entliebt und emotional davon erholt, als sich abzeichnete, dass diese Verbindung nicht das wird, was wir uns beide erhofft haben. 

Mein Ziel ist es heute mich gar nicht zu „verlieben“ bevor ich nicht vollständig weiß, wer der Mann eigentlich ist und ob er überhaupt meinen Kriterien tatsächlich entspricht.

Aktuell gibt es wieder einen Mann, der mich sehr interessiert.

Hätte ich nicht das Wissen um die Muster der Liebe, wäre ich wieder blindlinks in diese Verliebtheitsfalle getappt und in etwas reingestolpert.

Hätte alles, was nicht so passend erscheint, dann einfach ausgeblendet und in rosarote Watte verpackt.

In dem Glauben, dass Liebe schon genügen wird, wenn sie nur stark genug ist!

Heute prüfe ich in Ruhe und dann entscheide ich mich ob ich mich gefühlsmäßig darauf einlasse.

Nicht umgekehrt.

Aber natürlich rechne ich damit, dass Frauen mir das nicht glauben.

Denn wir haben alle von Kindheit an das Ideal mitbekommen, dass Liebe sich so anfühlen muss, wie „Vom Winde verweht“ oder bei den „Dornenvögeln“ – immer mit viel Schmerz, Verlust, Sehnsucht gepaart.

Ich kann Frauen nur den Vorschlag machen, es einmal selbst auszuprobieren – abzuweichen von ausgetretenen Pfaden und zu erleben, was sich dadurch ändert.

Wer das nicht möchte, muss so weitermachen wie bisher.

Viele Frauen kultivieren auch einfach zu gerne das Gefühl „Sehnsucht“ oder Schmerz.

Es sind ihre Lieblingsgefühle.

Ohne fühlen sie sich nicht lebendig, ohne fehlt etwas.

Dazu braucht es eben Dramen, um dieses Lieblingsgefühl für eine Frau lebendig zu halten.

Dagegen fühlt sich für mich heute nur noch echt und real an, wenn ich innerhalb der Realität und ohne störende Gefühle, die durch blindes Verliebtsein die Sinne vernebeln, einen Mann erst mal in aller Ruhe kennenlerne.

Und zwar ohne die Unruhe/Nervosität durch Unsicherheiten und Drama.

Das fühlt sich tatsächlich viel echter und auch tragender und selbstbestimmter an.

Lieber in Ruhe und ganz entspannt mein Gegenüber betrachten und bei Gefallen und Qualifikation mich langsam öffnen.

Das fühlt sich viel, viel echter und tiefer an, als dieses aufgeregte Herumflattern, in einem Zustand der einfach keine klaren Eindrücke zulässt. 

Ich muss vorher wissen, ob ich getragen bin von dem Mann, wenn ich mich in ihn verliebe, ob er Charakter hat, oder ob er meine Verliebtheit für seine Zwecke ausnutzt und ich nur ein nettes Spielzeug bin.

Es steckt wesentlich mehr Ernsthaftigkeit – auch sich selbst gegenüber – dahinter, wenn eine Frau so vorgeht und ein Mann sich die Zeit nimmt, die eine Frau braucht, um zu prüfen ob er würdig ist. Das fühlt sich nicht nur echt an, das ist echt.

Tipp: Es ist möglich sich emotional tiefgründig und echt in Männer zu verlieben – und zwar auch ohne Dornenvögel-Drama.

Es ist möglich sich Zeit zu nehmen, Männer richtig kennen zu lernen und sie ausgiebig zu prüfen, ohne dass das die Gefühle der Verliebtheit und Faszination verändert oder unmöglich macht.

Im Gegenteil: Über die richtigen emotionalen Muster können Gefühle wachsen und sich als richtig und echt beweisen, statt sich in unechte Dramen und aufgeregte falsche Hoffnungen verlieren zu müssen! 

Ein glückliches Miteinander zwischen Mann und Frau

Thomas Lojek: Hat sich dadurch auch das Verhalten der Männer dir gegenüber verändert?

Christina: Durch die emotionalen Muster, die ich über deine Bücher und durch die Community gelernt habe, hat sich auf dem Gebiet sehr viel für mich verändert:

Männer bringen mir ganz allgemein mehr Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft entgegen.

Sie sind aufgeschlossener, achten mich mehr als Frau.

Männer scheinen sich heute viel mehr darüber zu freuen meine Gesellschaft zu haben und etwas für mich tun zu können.

Sei es nun ganz banal mit absoluter Selbstverständlichkeit meine schweren Einkaufstüten ins Auto zu tragen oder mir sonstige Hilfe zukommen zu lassen.

Sie geben mir das Gefühl, dass ich in ihren Augen eine tolle Frau bin und sie mich respektieren und mögen.

Der Umgang ist spielerischer und unkomplizierter geworden.

Bevor ich etwas über die Muster wusste, bekam ich auch viel Aufmerksamkeit.

Aber dass war eben nur das Interesse mit einer sexuell interessanten Frau zusammen zu kommen.

Männer wollten mich als Trophäe.

Heute kommt das gar nicht mehr auf, da sich kein Mann traut mich dafür in Betracht zu ziehen.

Ich merke, dass Männer genau realisieren, dass sie mich nicht mit schönen Worten blenden und rumkriegen können, sondern dass sie da schon was ganz anderes bieten müssen um bei mir zu landen.

Das scheint ihnen zu imponieren.

Unwürdige Typen kratzen jetzt ganz schnell die Kurve, weil sie keinerlei Aufmerksamkeit mehr bekommen.

Die Männer die um mich herum sind, bemühen sich mich aufmerksam und zuvorkommend zu behandeln, um weiterhin in meinem Kreis bleiben zu können.

Tipp: Über die Anwendung der richtigen emotionalen Muster, kann eine Frau ihren Umgang mit Männern durch ganz neue Möglichkeiten bereichern.

Das Miteinander wird anregend und trotzdem respektvoll.

Männer engagieren sich und kommen einer Frau, die das beherrscht, mit echter Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit entgegen.

Die falschen Männer werden durch die richtigen Muster vertrieben und die richtigen Männer werden dadurch emotional engagierter und aufrichtiger.

Zusammenfassung

Das ganz große Gefühlskino ist ein weiblicher Wesenszug. Allerdings sollten Frauen auch begreifen, dass sie dieser Rausch der Gefühle niemals dorthin bringt, wo sie in der Liebe hin möchten.

Wahre Liebe muss nicht Dornenvögel-Liebe sein. Sehnsucht, Schmerz, Aufregung und Drama sind nicht die bedeutsamen und entscheidenden Inhalte der Liebe. Auch wenn es dem weiblichen Ego schwer fällt, sich von dieser Vorstellung zu lösen: Liebe muss nicht weh tun!

Die richtigen emotionalen Muster fördern die richtigen Beziehungen, Liebe ohne Schmerz und ein Miteinander ohne aufreibendes Drama.

Über die richtigen emotionalen Muster hat eine Frau Gelegenheit einen Mann zuerst zu prüfen und sich dann zu verlieben, statt sich zuerst zu verlieben und dann auf das Gelingen der Prüfungen zu hoffen. Die zweite Variante geht meistens schief!

Der Weg über die emotionalen Muster, fühlt sich sehr echt und sehr richtig innerhalb von Liebe und Verliebtheit an.

Männer verändern ihr Verhalten gegenüber einer Frau, die sich auf die Anwendung emotionaler Muster versteht: Sie werden respektvoll, aufmerksam, spielerisch, engagierter und gleichzeitig ehrlicher.

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