12 eindeutige Kennzeichen wahrer Liebe

Was zeichnet wahre Liebe aus?

  • Gibt es zuverlässige Kennzeichnen und Gewissheiten, die bestätigen, dass du gerade eine wahre Liebe erlebst?
  • Wie unterscheiden sich die Illusionen einer unechten Liebe von einer echten, wahren Liebe?
  • Was machen Paare in glücklichen Beziehungen anders als die Partner in unglücklichen Beziehungen?

Thomas Lojek, Autor von Die Gefühle der Männer, Das geheime Muster der Liebe, Wahre Liebe statt Geliebte sein und Einen Mann emotional dauerhaft binden, beschreibt in diesem Artikel die zwölf eindeutigen Kennzeichen wahrer Liebe.

Alle Aspekte in diesem Artikel basieren auf seinen Erfahrungen aus mehr als 10 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit als Autor und Berater auf dem Gebiet Liebe, Beziehungen, Männer und Frauen.

Thomas Lojek lebt und arbeitet abwechselnd auf Teneriffa oder an der Costa Blanca in Spanien.

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Tipp: Was ist für dich drin, wenn du diesen Artikel liest?

Die Möglichkeit einmal ehrlich zu prüfen, ob deine Beziehung oder deine Beziehungen generell mit den wesentlichen emotionalen Bausteinen einer wahren Liebe übereinstimmen.

Und Antworten auf die wichtige Frage: Findest du selbst ehrliches Glück und tiefen Frieden in deinen persönlichen Liebesbeziehungen?

Wenn ja: Was sind die Stützpfeiler dieses Glücks und wie kannst du sie dauerhaft bewahren?

Wenn nein: Wie weichen deine Erfahrungen der Liebe von den hier geschilderten Aspekten ab?

Und was kannst du tun, um deine Beziehungen zu verbessern und sie gesünder und erfüllter zu machen?

Ein wichtiger Hinweis zu diesem Artikel

Nichts und niemand kann für dich definieren oder dir vorschreiben, was für dich wahre Liebe ist oder sein sollte.

Auch dieser Artikel kann und will das nicht.

Aber hier findest du einige Aspekte und Anregungen, die es wert sind, beachtet und regelmäßig im eigenen Leben überprüft zu werden.

Gönne dir ein bisschen Inspiration und Anregung.

Gönne dir ehrliche und wahre Liebe in Selbstwertschätzung und tiefen Respekt vor dem Miteinander.

Die 12 eindeutigen Kennzeichen wahrer Liebe

1. Wahre Liebe ist unaufgeregt

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Das grundlegende Kennzeichen wahrer Liebe: Wahre Liebe ist immer unaufgeregt!

Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass eine innere Ruhe in wahrer Liebe liegt.

Sie ist eine Form innerer Gewissheit, dass uns die bestehende Partnerschaft um wichtige Aspekte ergänzt und uns darüber mehr Zuversicht, Kraft und Bedeutung für unser Leben gibt.

Diese Erfahrung ist im Kern immer unaufgeregt, weil sie unsere wahre innerste Natur als Mensch widerspiegelt und nichts zu tun hat mit den Ängsten, Täuschungen und Illusionen, die unsere Gefühle aufregen und durcheinander bringen können.

Es sind immer Ängste, Stress und Illusionen, die große und intensive Gefühle erzeugen – niemals wahre Liebe, die vielmehr eine stille Übereinkunft in der Gewissheit ist, dass die bestehende Beziehung Sinn, Bedeutung und gegenseitige Unterstützung in dein Leben bringt.

Natürlich kann (und muss) auch eine wahre Liebe Krisen, Streitigkeiten und Spannungen durchlaufen, weil sich Menschen in Beziehungen sowohl gegenseitig definieren als auch immer wieder individuell abgrenzen müssen. Anders können Beziehungen nicht funktionieren.

Aber in einer wahren Liebe kommen und gehen diese Phasen.

Nachdem sie überstanden sind, kehrt immer eine Form von innerem Frieden in die Beziehung zurück und bestätigt: „Es ist richtig und gut, dass wir zusammen sind!“

Wahre Liebe ist deswegen eher geduldige Arbeit als „das große Kino der Gefühle!“

Wahre Liebe baut sich aus dem Verlangen auf immer wieder einen gesunden Konsens und Vertrauen zwischen sich und dem Partner herstellen zu wollen.

Auch wenn die Beziehung kurzfristige Phasen aus unterschiedliche Meinungen, Spannungen und verschiedenen Ansichten überstehen muss.

Das ist menschlich.

Aber dieses besondere Gefühl trotzdem immer wieder einen gemeinsamen Konsens zu haben oder bilden zu können und dem großen Ganzen der Beziehung mehr Bedeutung zu geben als den kurzfristige Stimmungen und Unterschiedlichkeiten.

Das ist der Kern einer wahren Liebe.

Sie entsteht aus gelebten und erlebten Vertrauen.

Und Vertrauen ist niemals aufgeregt sondern ein ruhiger, beständiger Fluss.

2. In wahrer Liebe existiert Flow

In wahrer Liebe existiert immer Flow.

Was ist Flow?

Flow ist ein ruhiger und beständiger emotionaler Fluss innerhalb einer Beziehung, der den Partnern Zuversicht und Gewissheit in und für ihre Partnerschaft gibt.

Flow formt einen beständigen Strom aus innerer Zuversicht, dass es gut und richtig ist zusammen zu sein und dass die gemeinsame Beziehung einen Sinn und einen Weg ergibt, der gemeinsam geteilt wird.

Flow steht in wahrer Liebe für das Prinzip der „mühelosen Mühe“.

In dem Sinne, dass Beziehungen eben nie leicht sind oder immer nur romantisch schön ausfallen können, sondern auch Schwierigkeiten und Hürden meistern müssen.

Jedoch in einer Form, die durchaus fordernd, aber niemals aufreibend ausfällt.

Flow steht damit für den Fluss einer inneren Gewissheit in der Beziehung, dass Schwierigkeiten positiv überwunden werden können, weil sich auf diese Weise immer wieder zusammenfügt, was zusammengehört.

Die anstrengenden Dramen einer aussichtlosen oder permanent unglücklichen Beziehungen lassen dagegen die Beteiligten ausgebrannt und ohne echte Zuversicht zurück.

Flow weiß intuitiv um die Schwierigkeiten und Schwächen innerhalb aller menschlichen Beziehungen, bewegt eine wahre Liebe jedoch immer in Richtung Vergebung und Kooperation, damit sich die guten und wertvollen Aspekte der Beziehung immer wieder neu durchsetzen können.

Auch gegen kurzfristige Schwierigkeiten.

Flow kann man nicht rational erklären oder in rationale Kategorien pressen.

Flow durchdringt eine gesunde Beziehung mit einer non-verbalen Gewissheit, die gelebt und erfahren werden muss.

Menschen, die Flow in ihrer Beziehung erfahren, tragen Flow als Gewissheit in ihrem Herzen, auch wenn sie das Phänomen nicht immer rational erklären oder verbal ausdrücken können.

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3. Wahre Liebe hat Richtung, Ziele, Perspektiven

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Wahre Liebe zeichnet sich durch Richtung aus.

Richtung in Form von gemeinsamen Perspektiven, gemeinsamen Lebensplänen, geteilten Auffassungen, Werten und der Absicht Übereinkunft zu leben in einer Vorstellung, wohin ein Leben als lebenswerte Gemeinsamkeit verlaufen sollte.

Negativen oder unglücklichen Beziehungen fehlt diese Fähigkeit zur Richtung.

Unglückliche Beziehungen kreisen vornehmlich um sich selbst.

Allerdings ohne Richtung.

Sie sind eine ewige Kreisbewegung.

Um aufwallende intensive Gefühle, um Dramen, Machtkämpfe oder um eine generelle richtungslose Ratlosigkeit, die ein Paar einfach nicht voranbringt.

Weder persönlich noch emotional.

Eine Beziehung braucht Richtung, Ziele und Perspektiven.

Ohne dieses Gefühl eines inneren Lebenswegs gibt es für ein Paar nichts zu teilen.

Nur eben den ständigen Wechsel von Emotionen und Stimmungen.

Und das ist für ein erfülltes Leben von Sinn und Bedeutung zu wenig.

Wahre Liebe hat aus diesem Grund immer einen Kern aus Übereinkunft in Richtung, Lebenswegen, Lebensaufassungen und der gemeinsamen Blickrichtung, die ein Paar leben und einschlagen möchte, um durch ihre Beziehung ein gemeinsames Leben aufzubauen, das von beiden Partnern als lebenswert empfunden wird.

4. Wahre Liebe durchlebt Krisen – statt sie zu pflegen

Wahre Liebe löst Probleme und Spannungen in Beziehungen.

Sie pflegt sie nicht.

Was ist der Unterschied zwischen „Krisen durchleben“ und „Krisen pflegen“ in Beziehungen?

Dazu muss man sich die Unterschiede von funktionierenden und nicht-funktionierenden Beziehungen genauer anschauen.

Nicht-funktionierende Beziehungen folgen einem endlosen Neuaufbau von Problemen, Dramen und Stimmungen, die sich nie wirklich lösen lassen, weil es im Grunde gar nichts zu lösen gibt.

Der Kern nicht-funktionierender Beziehung ist leer.

Ohne Sinn und Richtung.

Deswegen brauchen Partner in einer unglücklichen Beziehungen das ständige Auf- und Ab von intensiven Gefühlen, um darüber der Wahrheit über ihre gegenseitige Verbindung entgehen zu können.

Die intensiven Wechsel und Emotionen unglücklicher Beziehungen sind ein Vermeidungsvorgang.

Aus diesem Grund bleibt einem Paar in einer dauerhaft unglücklichen Beziehung gar nichts anderes übrig als seine Krisen, Dramen und Probleme regelmäßig zu „pflegen“!

Sie bewegen sich in einem fortlaufenden Drang die gleichen Spannungen immer wieder neu aufgreifen zu müssen.

Vielleicht unter anderen Aspekten oder in wechselnden Situationen, aber immer mit der Intention nicht davon ablassen zu können oder zu wollen.

Im Kern bleibt die Aussage hinter den Streitigkeiten und Missverständnissen allerdings immer gleich: „Es funktioniert eigentlich nicht!“.

Es ist ein Bündnis aus Unverbundenheit, das diese Paare in einer Beziehung zusammenhält.

Aber das ist keine wahre Liebe.

Wahre Liebe beschäftigt sich immer mit Lösungen.

Mit Lösungen, die Richtung und Fortschritte produzieren.

Wahre Liebe hat kein Interesse darin Menschen in einer Dynamik festzuhalten, die anstrengend ist und Kraft kostet ohne Richtung und Sinn produzieren zu können.

Wahre Liebe gibt und produziert Sinn, in dem sie die Qualitäten des Einzelnen und ebenso die Qualitäten der Beziehung fördert.

Und dazu braucht es die Fähigkeit Konsens herzustellen, gemeinsam an Fortschritten und Lösungen zu arbeiten.

5. Wahre Liebe ist geduldig und kooperativ

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Wahre Liebe ist um die menschliche Eigenschaft gestrickt „unvollkommen“ zu sein.

Und deswegen in einem inneren Verständnis zu leben, die Hand ausstrecken zu wollen, um das Leben in einer gemeinsam sinnvollen Kooperation bewältigen zu können.

Wahre Liebe ist damit die Form einer gelebten Unterstützung auf allen Ebenen des Lebens:

körperlich, emotional, psychologisch, sozial und persönlich!

Wahre Liebe gibt auf all diesen Ebenen bedeutsame Unterstützung an einen Partner weiter, weil derjenige, der sie lebt, erkannt hat, dass er seinen Platz in dieser Welt einnimmt, um sich zu verbinden.

Und um aus dieser Verbindung heraus etwas zu erschaffen, das größer, vollständiger und besser ist als er selbst: Kooperation in Liebe und Verbundenheit.

Das Gegenteil davon ist der Konflikt um die Vorstellungen „Ich bin besser als du“ oder „Ich bin schlechter als du“, die beide Partner zu der Überzeugung führen: „Weil das so ist, müssen wir uns bekämpfen, beeinflussen, manipulieren, klein halten oder verletzen! Nur so bleibt die Welt im Gleichgewicht!“

Natürlich ist das nur ein illusionäres Gleichgewicht, denn in Wahrheit produzieren Menschen darüber fortlaufende Ungleichgewichte zwischen sich, die nicht voranbringen, sondern nur beschäftigt halten in der Illusion, dass ohne diese Kämpfe der Verlust von Umwelt, Partner, Beziehungen droht.

Es ist im Grunde ein einsamer Kampf, der dann zu zweit in einer unglücklichen Beziehung ausgetragen werden muss.

Wahre Liebe kann das nicht.

Selbst wenn wahre Liebe Phasen von Konflikten und Missverständnissen erlebt, dann geht sie durch diese Phasen hindurch, um sie zu lösen und danach Übereinkunft zu erfahren.

Wahre Liebe kooperiert zwischen den Partner sogar dann, wenn sie im Streit liegen, indem sie sich auf den Bahnen bewegt, die zu Lösungen und Übereinkünften führen. Wahre Liebe ist ein kooperatives Prinzip gelebter Übereinkünfte.

6. Wahre Liebe kann vergeben und verteidigen

Aus der Erkenntnis heraus, dass wir Menschen unvollkommen sind und deswegen kooperative Beziehungen brauchen, fällt wahre Liebe immer mit der Fähigkeit zusammen verzeihen zu können.

Wahre Liebe bewegt sich in der Einsicht voran, dass Partner Fehler machen.

Dass Partner ihre dunklen Seiten, Schwächen und Fehler haben und darüber immer ihre Nachteile ebenso wie ihre Stärken in eine Beziehung einbringen.

Wahre Liebe lebt mit der Gelassenheit, dass eine Liebe eben auch Fehler und regelmäßig menschliche Irrtümer überleben muss, um am Ende wirklich Bestand und Bedeutung haben zu können.

Wahre Liebe entspringt der Einsicht, dass sie genau dann vollkommen ist, wenn sie jede Form von Unvollkommenheit aus sich selbst heraus vergeben kann.

Allerdings vergibt wahre Liebe nicht um jeden Preis.

Wahre Liebe hat ein inneres Regelwerk.

Eine innere Struktur aus bedeutsamen Werten, die sie sowohl nach innen als auch nach außen verteidigt sehen möchte.

Die besondere Fähigkeit wahrer Liebe vergeben zu können, bedeutet nicht sich willfährig zu machen, sich bedingungslos unterzuordnen und seine eigenen Werte und Bedürfnisse zu verraten.

Wahre Liebe ist vielleicht nicht an Perfektion gebunden, aber sehr wohl an ebenso wahre wie bedeutsame Werte, die in der Beziehung und durch die Beziehung verteidigt werden sollten.

Der Drang der Liebe zu verzeihen und vergeben zu wollen, wird sehr oft als Argument verwendet, sich falschen Bedingungen und lieblosen Partnern auszuliefern.

Vor dieser Tendenz den Unterschied zwischen Vergebung und Auslieferung zu verwechseln, sollte man sich hüten.

Wahre Liebe vergibt zwar.

Aber durchaus stolz und würdevoll.

Weil sie sich aus innerer Stärke durch gemeinsam bewahrte und gelebte Werte speist.

Sie ergibt sich niemals aus einer endlosen Kette von „Verzeihen“ durch Formen von Selbstaufgabe, die nicht in Stolz und gemeinsame Werte von Bedeutung münden, sondern in Gefühlen von Kraftlosigkeit, Schuld oder falscher Unterordnung.

Wahre Liebe vergibt, aber sie verteidigt auch.

Darin liegt ihr Unterschied von echter, kraftvoller Liebe und der hilflosen Schwäche persönlicher Selbstaufgabe.

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7. Wahre Liebe ist nicht perfekt – aber auch nicht nachlässig

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Wahre Liebe ist eine ständige Balance aus Fehlern und Vergebung.

Aus Unterschiedlichkeiten und Übereinkunft.

Aus verschiedenen Ansichten und gemeinsamen Perspektiven.

Beziehungen sind lebendige Wesen.

Sie verändern sich, sie wachsen, sie durchleiden, sie haben ihre Wurzeln und ihre besonderen Blüten.

Doch nichts an Beziehungen oder in Beziehungen kann jemals perfekt sein.

Sie leben.

Aber nicht als Perfektion.

Die höchste Form der wahren Liebe ist damit die persönliche innere Vergebung, dass der Partner nicht perfekt ist, dass man selbst nicht perfekt ist und dass auch die gemeinsame Beziehung niemals perfekt sein kann.

Und dass trotzdem all das zusammen in Form einer echten Liebesbeziehung jeden Tag lebens- und erlebenswert ist.

Weil es sich lohnt zu leben und zu lieben, auch wenn nichts davon jemals vollkommen sein wird.

Es gibt allerdings in dieser Einsicht auch einen wichtigen Seitenaspekt, den man beachten sollte:

Wahre Liebe ist vielleicht nicht perfekt, aber sie ruht sich ebenso wenig darauf aus, dass es vollständige Perfektion niemals geben kann.

Sie ist sehr wohl durchdrungen von Antrieb nach Fortschritt und positiven Veränderungen und kein Argument für innere und äußere Faulheit.

Die Vorstellung: „Ich bin halt nicht perfekt!“ darf nicht dazu führen, dass man innerlich und äußerlich stehen bleibt oder irgendwann damit anfängt sich in Beziehungen gehen zu lassen.

Liebe hat durchaus das Bestreben nach Veränderung und Verbesserung.

Nicht um der Perfektion willen, sondern aus einer inneren Bewegung heraus, die dem Wachstum allen Lebens unterliegt.

Die Erkenntnis, „Ich bin nicht perfekt!“, „Mein Partner ist nicht perfekt!“, „Unsere Beziehung ist nicht perfekt“ endet nicht in einem Zustand nachlässiger oder träger Faulheit.

Die Unmöglichkeit zur Perfektion ist kein Argument gegen die Chancen zu persönlichen Fortschritten und Veränderungen oder für ein „sich gehenlassen“ in der Überzeugung: „Ich bin halt so!“.

Damit erreicht man genau den gegenteiligen Effekt und die Liebe stirbt dadurch ebenso schnell, wie in durch das Verlangen nach zu viel Perfektion.

Wahre Liebe ist auch ein ständiger Fortschritt in der Balance, dass Perfektion vielleicht nie erreichbar ist, aber dass man trotzdem unablässig an sich arbeiten kann.

8. Wahre Liebe lebt von Berührungen

Liebe ist nonverbal.

Lange vor dem ersten Wort haben Menschen Liebe durch reine Berührungen geliebt.

Jede Berührung ist die Bestätigung des Eindrucks „Ich bin da. Du bist da.“

Wahre Liebe gibt Berührungen viel Raum und Bedeutung.

Wahre Liebe ist Aufmerksamkeit und Bestätigung durch Zärtlichkeiten.

Eine verbale Bestätigung durch Worte kann nie so viel erreichen, wie eine einzelne Berührung in einem aufrichtigen Gefühl.

Das gesprochene Wort ist so lange erfüllt von Zweifel, bis eine ehrliche Berührung diese von der Seele des Menschen nimmt.

Die moderne Welt gibt zu viel auf Worte und Informationen. Diese können nie so tief greifen, wie fortlaufende Zärtlichkeit durch aufmerksame und warme Berührungen.

Paare, die sich wirklich lieben, harmonieren auf vielen nonverbalen Ebenen.

Durch Blicke, Lächeln, Signale und fortlaufenden wohlwollenden Berührungen.

Wahre Liebe „berührt“ und zwar auf allen Ebenen.

Darum ist es wichtig, sich diesen Umstand immer wieder vor Augen zu führen: Berührungen beleben und bestätigen Beziehungen.

Es ist wichtig sie zu pflegen, aufmerksam in seinen Berührungen zu bleiben und immer wieder Nähe und Bestätigung zum Partner durch einen Fluss aus Berührungen und Zärtlichkeiten herzustellen.

9. Wahre Liebe ist ein Bekenntnis zueinander

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Der Mangel an echtem Bekenntnis ist ein großes Problem in den Beziehungen unserer Zeit.

Das liegt aber nicht unbedingt an einer generellen „Beziehungsunfähigkeit“ oder daran, dass „Beziehungen einfach nicht funktionieren“, wie viele Menschen behaupten.

Die Fähigkeit zu „Commitment“, wie man es etwas moderner nennt, fehlt auch deswegen, weil die inneren Bausteine der Liebe zu oft oder zu sehr durcheinander geraten in unseren heutigen Beziehungen.

Zum Beispiel bauen sich alle in diesem Artikel genannten Aspekte der wahren Liebe über emotionale Muster auf oder sie repräsentieren ausgewählte emotionale Muster.

Einzeln sind sie vielleicht nur bestimmte Aspekte der Liebe.

Doch zusammen ergeben sie ein größeres Bild: Die Muster der Liebe.

Die Muster der Liebe sind essentiell im Verständnis von Liebe und Beziehungen. Sie formen, was wir später als Liebe empfinden.

Liebe wird von innen nach außen heraus nach und nach über diese einzelnen Bausteine der Liebe aufgebaut.

Je sinnvoller und vollständiger sich diese Muster aufbauen, desto stärker, natürlicher und gesünder fallen Liebesbeziehungen aus.

Das innerste Vertrauen, dass in einer Beziehung „alles richtig und alles in Ordnung“ ist, basiert auf der Art und Weise, wie sich diese emotionalen Bausteine der Liebe ineinanderfügen und sinnvoll ergänzen.

Wenn man zum Beispiel als Paar das Phänomen Flow in seiner Beziehung erlebt, die Unaufgeregtheit einer stabilen inneren Gewissheit durch die Erfahrung wahrer Liebe, oder das Bewusstsein einer starken gemeinsamen Richtung im Leben, dann fällt es natürlich auch leichter sich gegenseitig in einem tiefen Vertrauen und in besten Absichten zu einander zu bekennen:

„Du bist meine wahre Liebe! Du bist die Liebe meines Lebens. Du bist der Mensch, mit dem ich zusammen sein will, um Leben, Alltag und Liebe zu teilen!“

Liebe braucht diese Form von Bekenntnissen zueinander.

Und wahre Liebe lebt und gibt diese Bekenntnisse.

Aus einem natürlichen Verständnis heraus. Weil dann die inneren Bausteine der Liebe zwischen dem Paar funktionieren und sie zusammenhalten.

Die Beziehung an sich wird dadurch ein gelebtes Bekenntnis, dass das Miteinander im gemeinsamen Leben einzigartig und unersetzlich wertvoll ist.

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10. Wahre Liebe ist ein Lernprozess

Wahre Liebe lebt davon, dass beide Partner an sich erkennen, dass sowohl Liebe, Leben als auch ihre Verbindung in Form der erlebten Beziehungen keine statischen Zustände sind. Und all das auch niemals echte statische Zustände erzeugen wird.

Es gibt kein „Ziel“ in der Liebe. Sie ist ein Weg.

Wahre Liebe muss gelebt werden. Sie braucht Richtung, aber sie ist niemals Ankunft.

In dem Moment, in dem du denkst: „So, endlich bin ich angekommen! Jetzt ist alles gut und alles nach meinen Vorstellungen!“ werden von irgendwoher Krisen, Veränderungen oder überraschende Entwicklungen kommen, die dich wieder aus dieser bequemen Überzeugung heraus zwingen.

Liebe ist ein Prozess aus Bewegung und Fortschritten. Sie verlangt von dir, dass du beweglich bleibst. Dass du bereit bist zu wachsen und immer wachsam zu bleiben.

Das bedeutet nichts anderes als die Einsicht zu leben, dass man in Beziehungen fortlaufend lernen muss:

„Wo stehst du? Wo stehe ich? Wie funktionieren wir zusammen? Wie funktioniert ein gemeinsames Leben? Wo sind unsere Grenzen, unsere Möglichkeiten? Wann erleben wir Krisen – und warum? Wie überwinden wir diese Krisen? Wie gehen wir mit neuen Entwicklungen um, mit Veränderungen, Überraschungen, Herausforderungen?“

Jeder Tag in einer Beziehung ist wie die neue Seite eines Buches.

Die Figuren, Orte und die Geschichte sind vielleicht vertraut, aber sie alle schreiten voran, damit das Buch einen erzählenswerten Inhalt bietet.

Und dieses Voranschreiten in wahrer Liebe ist eben das gegenseitige Lernen und das immer wieder notwendige Herantasten an Fortschritte und Veränderungen.

Wahre Liebe ist in vielen Aspekten vornehmlich Arbeit.

In Geduld, Verständnis und der Herausforderung, dass man nie alles erreichen, nie alles wissen kann.

Und man sowohl über die Beziehung als auch über den Partner immer auf dem Laufenden bleiben muss.

Ansonsten funktionieren Beziehungen nicht.

Wahre Liebe zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner dieses Verständnis ganz natürlich in sich tragen.

Es ist eine Form aus Neugierde und Verständnis, mit dem sich die Partner gegenseitig durch den Alltag bringen und dabei immer wieder Neues entdecken und Neues leben.

Miteinander und füreinander.

11. Wahre Liebe ist Verhalten

Wahre Liebe ist Verhalten. Liebevolles Verhalten.

Nicht mehr und nicht weniger!

Keine Worte, keine Versprechungen, keine Ausflüchte, keine Vertröstungen, keine Märchen, keine falschen oder blumigen Hoffnungen, kein Warten auf bessere Zeiten oder darauf, dass sich jemand oder eine Beziehung endlich verändert.

Liebe ist Verhalten. Im Hier und Jetzt.

Nur liebevolles Verhalten in echter Kooperation für eine Richtung und ein Leben in Gemeinsamkeit ist wahre Liebe.

Wahre Liebe muss man leben.

Und Leben ist Verhalten.

12. Wahre Liebe ist innerer Frieden

Wahre Liebe ist innerer Frieden.

Wahre Liebe ist Zuversicht. Unabhängig von allen Umständen und Situationen.

Liebe verbindet den Frieden der Gegenwart mit der Zuversicht der Zukunft.

Diese Verbindung in Vertrauen und Aufrichtigkeit ist wahre Liebe.

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