Was macht einen echten Mann aus?

Die schonungslose Wahrheit über das Denken und Fühlen der Männer!

Was musst du als Mann tun, um wirklich glücklich zu werden?

Wie findest du Frieden, Zuversicht und die Liebe deines Lebens?

Gibt es ein Geheimnis, das dich männlich stark und selbstbewusst macht, ohne dabei deine wahren Gefühle zu übergehen?

Hier findest du die Antworten, die dein Leben als Mann völlig verändern können.

Für eine echte Männlichkeit ohne Weichspülerei – aber auch ohne Alpha-Unfug.

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Autor Thomas Lojek

Bücher von Thomas Lojek

Die Gefühle der Männer

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Sag mir, was dich als Mann wirklich ausmacht!

Echte Männer…

  • … sind Alpha.
  • … sind erfolgreich.
  • … haben Geld.
  • … sind Millionäre.
  • … haben immer Recht.
  • … wissen, was sie tun.
  • … können jede Frau haben.
  • … gewinnen immer.
  • … haben keine Gefühle
  • … haben sehr viel Gefühl.
  • … sind liebevoll.
  • … sind Arschlöcher.
  • … müssen Arschlöcher sein.
  • … versorgen und beschützen ihre Liebsten.
  • … sind gebildet und weltgewandt.
  • … sind stark und überwinden jedes Hindernis.
  • … haben Charme und sind beliebt.
  • … bekommen die gesamte Aufmerksamkeit.
  • … sind wählerisch.
  • … sind treu.
  • … vögeln herum, wie es ihnen beliebt.
  • … können kochen.
  • … haben in der Küche nichts zu suchen.
  • … sind gute Väter.
  • … haben keine Zeit für den Scheiß.
  • … und und und…

Was denn nun?

Das Leben als Mann ächzt unter einem Identitäts-Konflikt.

Männer sollen irgendwie alles sein.

Und alles so sehr und so gut, dass fast kein Mann noch überhaupt irgendetwas sein will, weil die Last des So-Seins einfach zu kompliziert wird.

Dabei sind die Kern-Emotionen und Bedürfnisse der Männer im Leben gar nicht so unterschiedlich.

Ein Mann möchte ganz sicher…

  • Zumindest einen echten Freund an seiner Seite haben.
  • Eine Frau, die sein Inneres mit wahrer Liebe erfüllt.
  • Eine Familie, ein Kind oder Kinder, deren Bezugspunkt er sein kann.
  • Eine Aufgabe finden, die ihm Bedeutung gibt.
  • Eine Stimme haben, die gehört und geachtet wird.

Vielleicht ist der ein oder andere Aspekt für jeden Mann anders in seiner Gewichtung oder in seiner Bedeutung.

Doch im Kern dreht sich das Fühlen und Leben der Männer ganz sicher um diese Schwerpunkte.

Verborgen in der Psychologie eines Mannes

Ein Punkt, der in diesem Zusammenhang entscheidend ist, aber psychologisch nur selten vollständig wahrgenommen wird:

Der Weg des Mannes ist mit dem Phänomen des Scheiterns verbunden.

Psychologisch sind Männer jedoch abhängig von der Vorstellung “Ich muss (immer und alles) gewinnen!”.

Natürlich bringen sie diese psychologische Abhängigkeit von “Ich muss gewinnen!” auch mit in die Art und Weise, wie sie Beziehungen erleben und gestalten. 

Dadurch stolpern Männer in einen ständigen Konflikt: Sie wollen auf allen Ebenen gewinnen – auch in ihren Beziehungen – und sei es auch nur durch die eigene Vorstellung, dass sie immer recht haben, ihre Frauen ihnen völlig verfallen sind, sie echt cool und großartige Typen sind (selbst wenn sie im Grunde total lahm und langweilig vor sich hinleben). 

Das Leben lässt sie darüber in einer ständigen Anspannung zurück zwischen äußerst selektiven Annahmen über sich selbst, dem inneren Zwang “immer gewinnen zu müssen” und natürlich dem Widerspruch, dass dann in der tatsächlich erlebten Realität die Dinge nie so leicht und “cool” ablaufen, wie sie sich das gerne zusammenphantasieren möchten.

Das bedeutet: Um als Mann wirklich erwachsen zu werden, muss du erstmal diese Hülle ablegen und ein paar Schläge durch signifikante Momente des Scheiterns einstecken, um wirklich begreifen zu können, dass es in Beziehungen nicht um “Wer gewinnt hier gerade?” geht und sich deine Annahme “Alles unter Kontrolle” äußerst selten mit der tatsächlichen Realität deckt. 

Das ist der “Weg des Mannes” mit dem Wesen des Scheiterns verbunden, auch wenn Männer selbst sich lieber über das Gewinnen definieren worden. 

Als Mann musst du jedoch durchaus auch mal an Dingen, Zielen, Vorstellungen und auch einige Male an Frauen und Beziehungen scheitern, um  zu wachsen und letztendlich wirklich „ein Mann“ werden zu können.

Der wahre Weg des Mannes ist also nicht so sehr ein Weg über die Vorstellung “Ich bin der Gewinner” als die Fähigkeit ein gesundes Scheitern in Kauf zu nehmen und durch dessen Konsequenten jedes Mal ein bisschen “mehr Mann” zu werden als zuvor. 

Der Wille zu gewinnen ist richtig und wichtig: Innerhalb deiner Ambitionen, im Geschäft, in Bildung, in der Politik und auf jedem Spielfeld – innerhalb von Beziehungen richtet er jedoch mehr Schaden als Gutes an.

Und in diesem Unterschied liegt sehr oft das Dilemma der Männer. Zumindest bis sie das begreifen.

Eine unbequeme und wichtige Wahrheit für Männer

Wie viele Männer kehren ihren Frauen, ihren Familien, ihren Kindern, ihren Liebsten den Rücken zu, aus der Angst heraus in ihnen vielleicht die Möglichkeiten eines persönlichen Scheiterns erleben zu müssen.

Das sind die schwächsten Momente im Leben eines Mannes und oft seine dunkelsten Stunden.

Nur das Risiko tragen zu müssen, für einen Moment lang das schmerzliche Gefühl aushalten zu müssen, das dir sagt, dass du gerade nicht alles richtig machst und einen Kurswechsel brauchst – das kann Männer in eine absolute emotionale Panik versetzen, so dass sie lieber alles andere in Kauf nehmen als diesem Moment vollständig ins Gesicht zu schauen.

Es ist immer der Kurswechsel, der Männern so schwer fällt.

Deswegen können ewig im gleichen Unfug verharren, in der Ansicht alles richtig zu machen.

Und das alles aus Angst vor diesem einen kurzen Schmerz, wenn sie zugeben müssen, dass eben nicht „alles unter Kontrolle“ ist.

Dass nicht alles so ist, wie sie sich das vorstellen.

Dass sie selbst nicht so sind, wie sie eigentlich sein wollen. 

Es ist die Angst vor der Empfindung von „grau“,statt “schwarz und weiß”, die Männer so unflexibel und erstarrt in ihren Gewohnheiten und der Notwendigkeit sich zu öffnen macht.

  • Wenn du als Mann nicht scheitern kannst, dann kann dir auch niemand die Hand reichen.
  • Wenn du keinen Kurs korrigieren kannst, dann kann sich dir auch niemand anschließen.
  • Wenn du dich nicht hinterfragen kannst, wird sich auch niemand in dir finden.

Wenn du dir das als Mann im Verlauf seines Lebens nicht aneignest, siegst du vielleicht in deinen Vorstellungen von Kontrolle, von Perfektion, in einem beständigen grauen Rauschen von „Ich bin richtig!“, aber du lebst nicht.

Du verbindest dich nicht.

Du dominierst vielleicht die Welt deiner eigenen Vorstellung, aber bleibst dadurch nichts anderes als einsamer Herrscher auf einem eingebildeten Thron ohne Königreich.

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Die Größe und der Abgrund in dir als Mann

Die meisten Männer geben in zwischenmenschliche Fragen viel zu schnell auf.

Oder sie verlieren sich in Ausweichmanövern oder Ersatzwelten. 

Das ganze Phänomen der Männer sich ständig zwischen den Extremen aus Übertreibung/Aggression, Vermeidung/Exzess und Defensive/Rückzug zu bewegen, basiert auf einer ausgeprägten Obsession in der männlichen Psychologie gewinnen zu müssen.

PWenn Ehepartner streiten, dann in der Regel weil die Frau gehört werden und der Mann gewinnen will.

Beides zusammen harmoniert nicht.

Doch der Impuls “gewinnen wollen” schleicht sich im Denken und Fühlen der Männer immer wieder neu ein.

Es ist tatsächlich eine dauerhaft schlechte Angewohnheit, die Männer prinzipiell mit sich herumschleppen.

Vor allem, weil sich ihre ganze Welt darum dreht:

Männer wollen Frauen „gewinnen“, sie wollen in ihrer Ehe/Beziehung „gewinnen“, sie wollen über ihre Kinder „gewinnen“, sie wollen Freunde „gewinnen“, im Beruf „gewinnen“, an Ansehen „gewinnen“ usw.

Alles ist an den Aspekt „gewinnen“ gekoppelt.

Aber kann man, muss man, als Mann immer gewinnen?

An dem Punkt wird es schwierig für viele Männer. Weil so viel an diesem Weltbild für sie abhängt.

Wie viele Männer starren innerlich und äußerlich auf die vielen falschen Vorbilder, auf die Forbes 500 Liste, auf die Stars und alle Männer, die es offensichtlich besser machen – und das Elend beschleicht sie?

Weil es für Männer einfach zu wenig Alternativen zur Vorstellung von „gewinnen“ gibt.

So wie es Frauen aus allen Medien bombardiert werden, dass sie den falschen Körper haben, wenn sie nicht jung, gesund und wie das 20jährige Super-Model wirken, genauso werden Männer mit den Vorstellungen bombardiert, “gewinnen” zu müssen, um „richtig“ zu sein.

Aber was eigentlich am Ende durch all das tatsächlich “gewonnen” wird, sagt dir im Grunde keiner so genau. 

Nur eben, dass die „Gewinner“ im Leben immer besser dastehen als du selbst, wird dir als Mann ständig vorgehalten.

Was dieses „besser dastehen“ allerdings tatsächlich ist, weiß – abgesehen von Einkommensverhältnissen, der Größe von Haus, Auto und “Vorbau” der Ehefrau – dann am Ende eigentlich auch keiner so genau.

Und doch ist das ausreichend, um den meisten Männern vermitteln zu können, dass sie sich auf der Verliererstraße bewegen.

Und dann beginnt das ganze „sich verschließen, abwenden, zurückziehen“ der Männer, weil ihr Leben nicht so ist oder es nie so funktioniert, wie sie es sich eigentlich vorgestellt haben.

Und das ist kein exklusives Phänomen einer typischen Midlife-Crisis.

Die Last der empfundenen „Verliererstraße“ im Leben der Männer geht von 5 Jahren aus über 15 bis 25 bis 35, 45, 55, 65 und bis zum letzten Atemzug.

Es ist einfach nie genug.

Ist das nicht ein trauriger letzter Akt, wenn selbst der letzte Moment den versäumten Träumen und der Last von zu vielen Lebensvorstellungen gilt?

Die meisten Männer beginnen und leben ausgestattet mit dem brennenden Wunsch viel zu sein und zu erleben: Mann, Freund, Partner, Vater, Ratgeber.

Die meisten Männer sind im Kern gute Männer, die es richtig machen wollen, aber sich dann verlieren oder zu schnell aufgeben, weil die Realität härter und anders ist, als das Werkzeug der (oft falschen) Träume, das man uns Männern mitgibt.

Wir Männer sollten uns ehrlich fragen, wie sehr wir an unserem eigenen guten Willen scheitern, weil unsere Vorstellung gewinnen zu müssen, stärker ist als die Fähigkeit ausgewogen und fair einen echten Platz als Mann, Freund Partner, Vater und Ratgeber im Leben unserer Mitmenschen einzunehmen.

Das im Rahmen genau der Mittel und Möglichkeiten zu leben, die dir als Mann, so wie du bist, zur Verfügung stehen. Und nicht im Abgrund der Träume, Halbwahrheiten und Vorurteile, mit denen man dein Leben als Mann auffüllt.

Ansonsten lebst du als Mann unter dem Eindruck, dass dich das Leben ständig „austrickst“, mit einem bösartig verdrehten Humor, in dem es nie genug ist und nie sein wird, egal, was du auch tust.

Du bleibst so in dem Gefühl zurück, dass, du nie wirklich „den Schlüssel“ in der Hand hältst, der dir die Antworten und die Sicherheit gibt, die du empfinden willst, um der Mann zu sein, der du eigentlich sein willst.

Dann bleibt dir als Mann nur „bemüht, abgearbeitet, abgekämpft“ zu sein und trotzdem unerfüllt in all den Rollen und Vorstellung zu bleiben, die du über dein Mann-sein mit dir herum schleppst.

Als Mann erwachsen zu werden, ist eine Mischung aus Akzeptanz und Fortschritt.

Die Milde persönliche Limitierungen des Lebens nicht als Angriff sondern als Teil deines Lebens zu akzeptieren, ohne den Willen selbst aufzugeben trotzdem irgendwo anzukommen zu wollen und zu gestalten zu können, statt dich nur treiben zu lassen müssen.

Das uns Männer die Mischung aus Demut und Stärke im Leben so schwer fällt, liegt auch daran, dass wir Männer unsere Zweifel, unsere Wege, unsere Pläne, Absichten und ebenso all die eigenen Ängste lieber nach innen verlagern, in der Vorstellung dadurch die Risiken und Bedrohungen der äußeren Welt (illusionär) besser unter Kontrolle halten zu können.

Natürlich ist das eine Illusion.

Und darum kämpfen Männer auch so sehr mit sich selbst und dann irgendwann stellvertretend für diesen Konflikt in ihren Beziehungen, mit den Frauen in ihrem Leben, in ihren Familien oder in der Liebe zu ihren Kindern.

Die Tendenz, nach Innen zu verlagern, um das Außen zu kontrollieren, lässt Männer isoliert zurück und eingeschlossen in Ängsten, auf die es keine Antworten gibt, weil sie nicht lösbar sind.

Man kann das Innere nicht bezwingen, um das Äußere unter Kontrolle zu bekommen.

Das ist eine Lektion, die Männer mehr berücksichtigen sollten, wenn sie nicht fortlaufend an sich selbst oder danach stellvertretend dafür in Beziehungen und Familie scheitern wollen.

Frauen sind etwas geschickter und klüger auf diesem Gebiet: Sie verbinden sich, holen Rat ein, sprechen und ermuntern sich gegenseitig. Sie teilen Zweifel, Kummer, Ängste. Sie können besser balancieren, weil sie sich verbinden.

Männer verlieren sich eher und schließen sich dann ein. Innerlich, äußerlich oder in einer Lebensführung und Überzeugungen, die sie isolieren, statt verbinden.

Das bedeutet nicht, dass du als Mann jetzt zu jeder Gesprächsgruppe rennen solltest oder anfangen musst Bäume zu umarmen, um mehr Einheit zu spüren.

In der Regel reicht es aus diese Prozesse an dir zu erkennen, wenn sie arbeiten und etwas mehr dagegen zu tun, wenn es angebracht ist. Sein eigenes Gebiet zu kennen, erhöht den Vorteil, sich zurecht zu finden, wenn es darauf ankommt.

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Die Liebe, die Frauen, das Leben

Die Frage, die uns alle angeht:

Wer bist du als Mann jenseits dieser Extreme?

Jenseits diesem Denken in „Superstar“ oder „lebender Misserfolg“?

Bist du Vater, Bruder, Ehemann, Partner, Freund, Ratgeber?

Bist du dein Beruf, dein Geld, dein Ansehen?

Lebst du deine Rollen? Oder haben deine Rollen dich übernommen?

Und dein Leben fühlt sich dadurch wie ein verbittertes Abarbeiten von Verantwortlichkeiten an, die dich weder erfüllen, noch sich jemals so anfühlen als hättest du sie wirklich für dich gewählt?

Am besten erkennst du den Stand deiner wahren Entwicklung als Mann an den Frauen in deinem Leben.

Denn Frauen reflektieren zu 100% deinen persönlichen Entwicklungsstand als Mann in dieser Welt.

Bevor du dich als Mann also endlos in Rollen und Rollenvorstellungen verrennst, kannst du dich recht einfach fragen:

Wie sind die Frauen in deinem Leben?

Eine Ergänzung, eine Freude, eine Stärke?

Oder ein Alptraum, ein Schmerz, Verzweiflung, eine beständige Quelle der Frustration in meinem Leben?

Dann kannst du dir jetzt sehr einfach bewusst machen:

Deine Frau und jede andere Frau in einem Leben, wird spiegeln, was du vorlebst und was du selbst über dich und dein Leben empfindest.

Jede Frau reflektiert, was du bist.

Und sie reflektieren ebenso jede falsche Annahme über dich selbst in Form von Zurückweisung, Drama, Stress und Frustration.

Frauen sind der emotionale Spiegel deiner selbst in der Welt.

Und wenn dir Frauen dein Leben zu Hölle machen, dann nur weil deine eigene Vorstellungswelt und dein äußeres Verhalten als Mann, nicht das sind, was du selbst über dich annimmst.

Du lebst an deiner Wahrheit vorbei.

Frauen „bestrafen“ jede Abweichung zwischen Realität und Illusion im Mann.

Sie „bestrafen“ die Abweichung von dem, was du über dich selbst annimmst und was du ihnen dann tatsächlich vorlebst.

Einige Beispiele für dieses Muster:

Wenn du eigentlich sehr unsicher bist, aber arrogant und viel zu selbstsicher auftrittst, dann werden die Frauen Hackfleisch aus dir machen. Du wirst ihr Witz auf jeder Party sein, zu jeder Gelegenheit. Frauen spüren sehr genau, wann Selbstsicherheit echt ist und wann sie vorgespielt wird, um die eigene Unsicherheit zu überdecken.

Wenn du ein fetter, fauler Mann ohne Perspektiven und Selbstsicherheit bist und trotzdem beständig von Bikini-Models als deine Partnerinnen träumst, dann wird dir die Einsamkeit in deinem Leben etwas darüber sagen, dass du dich außerhalb deiner Möglichkeiten bewegst.

Wenn du ein attraktiver Karrierist bist mit vielen Affären, der langsam anfängt von einer Ehe und Familie zu träumen, dann wirst du mit einigen alten Gewohnheiten brechen müssen, denn sonst wird deine Ehe unter 18-Stunden-Arbeitstagen und außerehelichen Affären ganz sicher nicht funktionieren.

Die Erkenntnis dahinter:

Jede Frau, jede Beziehung, spiegelt deine persönliche Kongruenz von Annahme und Realität über dich selbst wider.

Jede Frau spiegelt, was du bist.

Scheiterst du als Mann an den Frauen, dann bist nicht der Mann, der du sein willst oder für den du dich hältst.

Das ist eine toughe Lektion.

Und das vollständig an sich erkennen, ist keine leichte Aufgabe.

Trotzdem ist das der einzige Schritt als Mann wirklich das zu werden, was du auch wirklich sein willst.

Und es der einzige Weg wirklich Liebe und Frieden mit den Frauen in deinem Leben zu finden.

Denn ansonsten bekämpft jede Frau in jeder Begegnung, in jeder Beziehung mit dir nur deine eigenen falschen Vorstellungen über dich selbst.

Das macht das Leben mit einer Frau oder mit den Frauen insgesamt ganz sicher zu einer beständigen Hölle für dich als Mann. Und das ist, was sehr viele Männer heimlich empfinden.

Aber es ist deine eigene Hölle.

Weil du an dir selbst nicht erkennst, was du wirklich bist als Mann und was du den Frauen unbewusst vorlebst und wie sehr dieses Vorleben verbunden ist mit jeder Wahrheit über dich selbst oder eben völlig abweicht von dem, was du wirklich bist.

Frauen sind die lebende Wahrheit über dich selbst.

Jede Disharmonie und alle Dissonanzen in deinem Leben mit Frauen insgesamt oder in einer Beziehung mit einer einzigen Frau als deine Partnerin basieren auf diesem Prinzip.

Ebenso die Erfahrung von wahrer Liebe und Verbindung.

Das Prinzip wirkt in beide Richtungen.

Du bekommst von den Frauen immer nur das, was du ihnen selbst vorlebst bzw. was du ihnen als Mann an Wert, Werten und männlichen Qualitäten vorleben kannst.

Sie nehmen das auf, spiegeln es und reflektieren das als Liebe, Beachtung und Zuwendung in deinem Leben. Oder als Zurückweisung, Drama und Stress, wenn sie darin keine Qualität und keinen Wert für ihr eigenes Dasein als Frau finden.

Wenn sich die Frauen nicht für dich interessieren oder dir die kalte Schulter zeigen, egal ob dir das in der Partnersuche oder als Ehemann passiert, dann bist du emotional nicht interessant und emotional nicht „reich“ genug, um in dieser Frau besonderes Interesse an dir zu wecken.

„Reichtum“ definiert sich für eine Frau an dem, was du sie fühlen lässt.

Ein paar Millionen auf dem Konto helfen dir in der allgemeinen Attraktivitäts-Skala, gar keine Frage, aber sie lösen nicht die letzte emotionale Anforderung, dass du eine Frau faszinieren, beleben und binden musst, durch das was du bist und nicht durch das, was du hast.

Das ist harte Arbeit. Das ist eine Lebensaufgabe.

Die meisten Männer haben auf diese Lebensaufgabe keine echte Antwort. Sie reagieren mit männlichen Mustern, um diese Anforderung in den Griff zu bekommen: Macht, Kontrolle, Erfolg, Dominanz, Unnahbarkeit, Normen, Zwang, Eifersucht, Gewalt.

Nichts davon funktioniert. Weil es nicht den Raum zwischen dir und deiner Frau mit emotionalem Reichtum füllt, sondern nur mit Reflexen aus Angriff und Rückzug.

Weil wir Männer so wenig davon verstehen einen Raum, ein Leben, eine Beziehung und auch eine Familie wirklich mit Leben zu füllen, statt mit Reflexen von Macht, Kontrolle, Leistung oder Rückzug zu erdrücken und auszubrennen, sind unsere Beziehungen gefährdet, sind zu viele Herzen leer, die meisten Häuser leblos und die Männer müde, ratlos und im Grunde verzweifelt.

Wir Männer sollten endlich zugeben, dass wir vieles nicht wissen.

Aus diesem Verharren in „nicht wissen“ ohne dem Eingeständnis, dass dem so ist, gestalten Männer ihr ständiges Leben in Angriff oder Rückzug.

Sie gestalten darüber ihre unbewusste Flucht vor ihrer Familie und der Frau in ihrem Leben, durch Reflexe aus Distanz, Trennung, Scheidung, Flucht in falsche und zerstörerische Verhaltensweisen oder einem ebenso schmerzlichen stillen Rückzug vor Frau und Familie, durch eine innere Isolation innerhalb der Familie und der Beziehung an sich.

Nichts davon ist sinnvoll und gut. Es sind die Reflexe einer alten, vererbten oder falsch erlernten Hilflosigkeit, die uns Männer so viele Schwierigkeiten im Leben machen.

Wenn du als Mann wenigstens den Mut hast aus dem Schatten der Ratlosigkeit und Unsicherheit zu treten und dich an Fortschritt zu versuchen, und sei es in kleinen Schritten, dann bessern sich auch die Wut, die innere Verzweiflung oder die starre Angst davor als Mann alles richtig zu machen oder richtig machen zu können.

Teilnahme geht vor Perfektion.

Für deine Frau, für deine Kinder und deine Freunde ist es wichtiger, dass du überhaupt etwas tust, das menschlichen Zugang gewährt.

Dass du da bist (ohne den Rollenstress), als dass du innerlich oder äußerlich die Flucht antrittst.

Erinnere dich: Scheitern und Fehltritte sind Teil des Ganzen.

Wenn du wenigstens den Ball aufnimmst, um ihn ins Spiel zu bringen, kann zumindest Dynamik entstehen.

Woran das Spiel scheitert ist Rückzug oder wütender Angriff.

Beides sind die Parameter, die uns Männer dominieren, aber die wir nicht gewinnen lassen dürfen – zum Wohl unserer Liebe, unseren Kindern, unseren Frauen und Familien.

Die meisten Männer wollen „gut“ sein.

Sie wollen sich im Herzen einer Familie niederlassen und „da sein“.

Die triste Wahrheit ist jedoch, dass kaum jemand gelernt hat, wie das wirklich funktioniert und deswegen die Welt mit Gespenstern und Albträumen kämpft, die nicht real sind, aber ihnen die Lebenszeit rauben, die sie brauchen um Mann, Vater, Gefährte zu sein.

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