Ist es unmoralisch einer anderen Frau den Mann auszuspannen?

Thomas Lojek im Gespräch mit Laura und Denise über ihre persönlichen Erfahrungen als Geliebte. 

Autor Thomas Lojek mit Partnerin

Thomas Lojek, ist der Autor von “Wahre Liebe statt Geliebte sein” und “Einen Mann abwerben”, “Die Gefühle der Männer” und “Das geheime Muster der Liebe!

In diesem Artikel findest du Antworten auf die Fragen:

  • Warum entscheiden sich Frauen dafür einen Mann abzuwerben und warum entscheiden sie sich dagegen?
  • Ist es unmoralisch einer anderen Frau den Mann auszuspannen?
  • Wie gehen Frauen damit um, wenn Familien zwischen ihr und dem Mann stehen?
  • Darf eine Frau überhaupt einen Mann abwerben?
  • Und was beeinflusst diese Situation?

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Einen Mann abwerben: Zwei unterschiedliche Erfahrungen

Thomas Lojek: Laura, du hast dich an einem bestimmten Zeitpunkt gegen das Abwerben eines verheirateten Mannes entschieden.

Und du Denise, du hast dich bewusst dafür entschieden und warst erfolgreich damit.

Könnt ihr mir bitte einmal genauer erklären, wie ihr zu diesen sehr persönlichen Entscheidungen gekommen seid?

Laura: Deine Bücher haben mir die Augen geöffnet, was auf mich zukommt, wenn ich so weiter mache, wie bisher.

Und nachdem ich „Einen Mann abwerben“ und „Wahre Liebe statt Geliebte sein“ gelesen hatte, habe ich mir ein Zeitlimit gesetzt: Wenn ich bis zu dem Zeitpunkt keinen Fortschritt sehe, dann will ich mir das auch nicht weiter antun.

Er hatte eine Familie, an der er sehr hing und das machte mich misstrauisch, ob er jemals wirklich den letzten und endgültigen Schritt zu mir machen würde.

Irgendwann musste das enden, das hatte ich aus deinen Büchern für mich mitgenommen, um nicht ewig in der Schleife „Geliebte“ zu bleiben.

Denise: Ich konnte bei mir diese Fortschritte sehen.

Deswegen habe ich nicht aufgegeben, obwohl es auch nicht einfach war.

Auch bei mir waren Familie und finanzielle Verpflichtungen im Spiel.

Aber er war ehrlich zu mir: „Ich kann das nicht von heute auf morgen“.

Und ich sagte ihm: „Das musst du nicht, aber du musst konkret sein, sonst bin ich weg!“.

Auf diese Weise hat es funktioniert.

Stück für Stück.

Laura: Diese kleinen Schritte kamen bei mir nie.

Es war immer viel Gerede, dann ein Schritt vor und dann den gleichen Schritt wieder zurück.

Und irgendwann war ich auch nicht mehr bereit weiter zu investieren.

Ich wollte den Ärger und den emotionalen Stress nicht mehr.

Ich hatte ständig das Gefühl, dass ich mit seiner Familie konkurriere.

Hätte er sich fester und bestimmt für mich entscheiden, dann wäre ich überzeugter gewesen.

Aber da er sehr wankelmütig blieb, obwohl er mir immer sagte, dass er mich liebt, konnte mich das irgendwann nicht mehr überzeugen.

Dazu war ich nach deinen Büchern zu abgeklärt, was auch ganz gut war.

Denn was ich auf jeden Fall vermeiden wollte: Dass er sich irgendwann zu mir bekennt, zu mir zieht und dann die Trennung von seiner Familie nicht erträgt und dann wieder zurück geht.

Das hätte ich nicht ertragen.

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Kann eine Frau einer anderen Frau den Mann “wegnehmen”?

Thomas Lojek: Wie steht ihr beide zu der moralischen Frage, die sich stellt, wenn man einen Mann abwirbt?

Ist es unmoralisch einen Mann abzuwerben?

Laura: Wenn die Frau sich nicht um ihren Mann kümmert oder die Liebe zwischen zwei Menschen verschwunden ist, wo liegt das moralische Problem?

Kinder sind eine andere Sache.

In meinem Fall waren sie bereits Teenager und eigenständig.

Wären sie jünger gewesen, hätte ich vielleicht mehr Hemmungen gehabt.

Ich habe nicht gegen die Frau, sondern gegen seine Familie verloren.

Damit muss ich leben, auch wenn mir der Gedanke immer noch einen Stich gibt.

Das bekräftigt mich allerdings in der Ansicht, dass man einen Mann nicht „wegnehmen“ kann.

Er geht, wenn ihn nichts mehr hält.

Daran sind aber auch seine Frau und seine Familie beteiligt und nicht nur die Frau, die ihn danach aufnimmt oder abwirbt. 

So sehe ich das.

Denise: Mit der Tatsache, dass mein Partner Kinder hat, hatte ich zu kämpfen.

Deswegen war ich auch erleichtert, als er mir sagte, dass es nicht von heute auf morgen geht.

Etwas in mir hätte sich vielleicht zurück gezogen, wenn er seine Kinder einfach so verlassen hätte.

Seine Frau hat er nicht mehr geliebt, das wusste ich.

Aber sein Beruf und die Bindung an seine Kinder haben die Trennung nicht ganz einfach gemacht.

Ich hatte oft ein schlechtes Gewissen, aber ich fühlte auch, dass es richtig ist.

Dass wir beiden zusammen gehören.

Moralisch… ich weiß nicht, ob Liebe immer moralisch sein kann.

Ich liebe diesen Mann.

Und er liebt mich.

Wäre es moralischer, es allen Recht zu machen und darunter zu leiden?

Ich weiß es nicht.

Ich fühle mich nicht unmoralisch, aber leicht war es nicht.

Wann leidet ein Mann wirklich? Wann vermeidet er notwendige Schritte?

Thomas Lojek: Lara, wie weit hat die Tatsache, dass der Mann emotional an seine Kinder gebunden war, deine Entscheidung ihn nicht mehr abwerben zu wollen beeinflusst?

Laura: Hätte ich den Mann genommen – was ich hätte tun können, soweit hatte ich ihn – dann wäre er unglücklich geworden.

Das konnte ich nicht.

Ich wusste, er würde leiden und irgendwann würde ich ihn deswegen verlieren.

Vielleicht war es der Gedanke an die Kinder.

Vielleicht auch Selbstschutz.

Ich glaube, wir wären unglücklich geworden.

Also habe ich es beendet.

Denise: Ich habe darauf geachtet, dass der Druck für ihn nicht zu groß wird.

Ich glaube, das ist wichtig.

Männer müssen sich da durchkämpfen, Stück für Stück.

Meiner hatte riesige Angst vor dem Moment, in dem er seinen Kindern sagen musste, dass er sich von seiner Frau aber nicht von ihnen trennen würde.

Ich glaube, hätte ich ihn ständig unter Druck gesetzt, hätte ich ihn verloren.

Laura: Ich habe meinen nicht unter Druck gesetzt.

Aber ich habe Fortschritte verlangt.

Als ich diese nicht bekam, wusste ich: Es gibt keine Zukunft für uns.

Denise: Es ist nicht ganz einfach zu erkennen: Wann leidet ein Mann wirklich?

Und wann vermeidet er notenwendige Schritte?

Ich habe ihn nie unter Druck gesetzt, aber ich habe auch nie Zweifel daran aufkommen lassen, dass er was tun muss, wenn er mich nicht verlieren will.

Das hat er verstanden.

Schwierige Zeiten und schwierige Entscheidungen durchstehen

Thomas Lojek: Was hat euch in diesem Prozess besonders geholfen?

Wie habt ihr diese schwierige Zeit überstanden?

Denise: Schon klar, dass du jetzt gerne etwas Werbung für deine Bücher hättest.

Aber das geht in Ordnung, die sollst du haben, denn deine Bücher waren wirklich eine große Hilfe für mich in der Zeit.

Ich habe sie mir immer wieder vorgenommen und dabei überlegt: „Mache ich es richtig?“ und dann habe ich im Forum deiner Community geschrieben.

Das hat mir geholfen.

Ohne diese Kombination aus deinen Büchern und dem Forum wäre ich ganz alleine damit gewesen.

Ich glaube, ich hätte das so nicht geschafft, dafür war der emotionale Druck zu groß.

Laura: Stimmt, du hast etwas Werbung verdient.

Ich habe mich am Ende gegen den Mann entschieden, aber durch deine Bücher habe ich verstanden, warum es besser ist.

Ansonsten hätte ich ewig gelitten.

Es tut immer noch weh, manchmal, aber ich weiß, dass ich das Richtige getan habe.

Ohne dich würde ich vielleicht immer noch in der Situation sein und weiter darunter leiden.

Du hast mir auf jeden Fall sehr geholfen.

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