Value Psychologie: Das Geheimnis glücklicher Beziehungen

Value Psychologie: 

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen

Ich veröffentliche hier einen sehr wesentlichen Ausschnitt aus meinem Buch “Value Psychologie”!

Damit möchte ich die Ideen und Grundsätze einer breiten Diskussion zur Verfügung stellen.

Wer meine Arbeit kennt: Ich beschreibe Beziehungen und soziale Dynamiken anhand von emotionalen Mustern, die jede zwischenmenschliche Interaktion widerspiegeln und formen.

Die hier folgenden Erläuterungen sind der fundamentale Hintergrund zu allen Mustern, die später in Büchern wie “Die Gefühle der Männer”, “Der Courtship Process”, “Einen Mann abwerben” und “Wahre Liebe und Geliebte” als konkrete Beziehungsmuster und Anwendungen aufgeschlüsselt werden.

Das hier ist die Grundlage, das Fundament.

Die (unbewusste) Anwendung dieser Prinzipien erleben wir Menschen als Beziehungen, Gefühle, Verbindungen und als Beziehungsmuster.

Darum möchte ich diese Prinzipien öffentlich vorstellen: Sie sind entscheidend für Verständnis von zwischenmenschlichen Beziehungen, deren Gestaltung und deren Erfolg oder Scheitern.

TEIL I

Einführung: Value Psychologie

Value Psychologie sucht nach Verhaltensmustern, die Wert zwischen Menschen erzeugen, um darüber Beziehungen von Dauer und Bedeutung herstellen zu können.

Die Bezeichnung basiert auf dem englischen Begriff Value (= Wert).

 

Das Grundprinzip der Value Psychologie

 

  1. In menschlichen Beziehungen basiert alles auf Value.

 

  1. Menschen suchen Value in Beziehungen.

 

  1. Kein Value = keine Beziehung.

 

Erweiterte Grundsätze der Value Psychologie

 

  1. Value muss geteilt und verhandelt werde(Schnittmengenpsychologie).

 

  1. Value muss in Verhalten münden.

 

Menschliche Beziehungen und Value

Was ist Value?

Value ist das, was wir Menschen über eine Beziehung „beziehen“ müssen, um ein ehrliches emotionales Interesse an dieser Beziehung entwickeln zu können.

Jeder von uns ist darauf angewiesen, über zwischenmenschliche Verbindungen Eigenschaften, Werte, Vorteile und Besonderheiten von anderen Menschen zu beziehen, um die eigenen Eigenschaften und Überlebensfähigkeiten zu ergänzen.

In der menschlichen Entwicklungsgeschichte war die Bildung von Gruppen als Schutz-Prinzip und das Etablieren von Partnerschaften und Beziehungen innerhalb dieser Gruppen zur Ergänzung der eigenen Eigenschaften über viele Generationen die primäre Überlebensstrategie der Menschen.

Entsprechend tief ist die Bedeutung von Beziehungen und sozialen Verbindungen in unseren Empfindungen verankert.

Menschen suchen Wert in Form von kooperierenden Vorteilen in Beziehungen.

Sich ergänzende Vorteile oder besondere Werte zur Bereicherung der eigenen Lebensführung sind Value. Und an diesen Formen von Value sind wir interessiert, wenn wir Beziehungen suchen, bilden oder bilden wollen.

Die Grundlage jeder Beziehung ist der Austausch von zwischenmenschlichem Wert und Werten (Value).

Was letztendlich Value und damit „wertvoll“ für die Beteiligten einer Beziehung ist, kann unterschiedlich ausfallen – weil Value neben grundlegenden Überlebenswerten an Situationen, Bedürfnisse, Lebensabschnitte, Lebensauffassungen und Milieu gebunden ist.

Beispiel: Eine 44-jährige Rechtsanwältin sucht in Männern andere Aspekte als ein 17-jähriges Gothic Girl. Beide Frauen haben vielleicht einen grundlegenden weiblichen Konsens, in dem, was sie an einem Mann attraktiv finden und von ihm erwarten – gutes Aussehen, Eloquenz, Treue etc. – trotzdem werden ihre persönlichen Präferenzen in der Einschätzung, was Value ist, durch Erfahrung, Alter, sozialen Status und Milieu voneinander abweichen.

Die Suche und was wir empfinden

Wir suchen in Value das, was uns persönlich ergänzt und unsere Lebensführung verbessert oder bereichert und übersetzen diesen Gesamtvorgang in Gefühle.

Die Suche und der Austausch von Value wird nicht rational oder voll bewusst wahrgenommen sondern über Empfindungen.

Wir empfinden Faszination für bestimmte Personen.

Wir empfinden Zuneigung für einen Partner oder einen möglichen Partner.

Wir empfinden Anziehung, Bestätigung, Sicherheit durch für uns besondere Menschen.

Was jedoch tatsächlich hinter diesem Fluss aus Empfindungen und Gefühlen stattfindet, ist ein beständiger Austausch von Wert und Werten.

Wir suchen in unseren sozialen Verbindungen besondere Vorteile.

Und Gefühle sind der Übersetzungscode für den Wert, die Werte und alle Vorteile, die wir über den sozialen Kontakt in anderen Menschen finden – oder eben nicht finden.

Das bedeutet:

Gefühle sind Wertverhandlungen!

Gefühle reflektieren emotional unsere “Verhandlungen” von Wert und Werten.

Sie übersetzen diese Erfahrung nach Innen in Form eines Gefühls.

Und diese gefühlten Wertverhandlungen begründen und formen dann unsere Beziehungen.

ÜBUNGEN

  1. Was ist für dich Value? Sammle einige erste Ideen und Vorstellungen, was für dich Value ist oder sein könnte. Und welche Formen von Value du von anderen Menschen erwartest – in Familie, Liebesbeziehungen, Freundschaften, Bekanntschaften und sozialen Kontakten. Versuche deine Vorstellungen von Value genauer kennen zu lernen.

 

  1. Kannst du innerhalb deiner Beziehungen oder anhand von vergangenen Beziehungen und deren Entwicklungen erkennen, dass Gefühle etwas verhandeln? Hast du eine Idee davon, was verhandelt wird/wurde? Versuche zu erkennen, was du in und durch Beziehungen verhandelst – und wie sich das in den so erlebten Gefühlen und Stimmungen zeigt und niederschlägt.

 

  1. Was ist für dich bedeutsam in Beziehungen, was willst du in ihnen gewahrt und behandelt sehen?

 

  1. Erstelle eine Liste mit Aspekten, Eigenschaften und Vorteilen, die du selbst in soziale Kontakte, Bekanntschaften, Freundschaften, Liebe, Beziehungen und Familie einbringst. Was macht dich aus? Was bringst du ein? Definiere deinen persönlichen Value für andere Menschen und deine Beziehungen.

 

Das Ausbleiben von Value in Beziehungen

Existiert kein Value oder wird Value nicht offeriert oder nicht wahrgenommen, dann findet keine Beziehung statt.

Sozialer Kontakt oder Verbindung durch sozialen Kontakt können zwar durchaus auch ohne echten Value stattfinden, ebenso Pseudo-Beziehungen, die geführt aber nicht wirklich gelebt werden.

Aber das sind dann maximal oberflächliche Begegnungen oder soziale Verbindungen bzw. Pseudo-Beziehungen ohne echten Wert für das gemeinsame Leben.

Echte Beziehungen setzen Value und den Austausch von Value voraus – ansonsten findet die Bildung einer tatsächlichen echten Beziehung nicht statt.

Leblose Gewohnheiten, Verbindungen ohne Richtung und tieferen Sinn in Gemeinsamkeiten, sind keine Beziehungen – es sind soziale Gebilde, aber ohne die Anwesenheit und den Austausch von Value qualifizieren sich diese Gebilde nicht als echte Beziehungen.

Du hast sicherlich selbst schon Kontakte und Bekanntschaften erlebt, die sich „leer“ oder sogar unbehaglich anfühlen, weil man nicht so recht weiß, woran man mit der anderen Person eigentlich ist.

Man kennt sich vielleicht oberflächlich, aber man hat im Grunde genommen nicht besonders viel gemeinsam oder man weiß nicht so recht, wo und wie man im Umgang mit dieser Person ansetzen soll.

In diesen Kontakten, Bekanntschaften oder Begegnungen existiert kein Value.

Es sind nur rudimentäre soziale Verbindungen, die keinen echten Value als Basis bieten.

Man kennt sich halt und das war es auch schon.

In anderen Fällen kennt man sich gut von früher, man war vielleicht sogar befreundet, aber man hat irgendwann den näheren Bezug zueinander verloren.

Alte Freunde, die zu Bekannten und irgendwann zu Gesichtern in einer Menge werden, stehen für diese Art von Veränderungen in Value-Gefügen.

Was Menschen früher verbunden hat, muss nicht zwangsläufig für immer verbinden.

Die Wahrnehmung, die Bewertung und auch der Austausch von Value verändern sich – und damit auch Beziehungen, Freundschaften und soziale Kontakte.

ÜBUNGEN

  1. Gehe einmal Bekanntschaften, Kontakte oder Erinnerungen an bestimmte soziale Situationen durch, die sich leer, unbehaglich oder fremd angefühlt haben. Kannst du ein Muster dahinter erkennen? Kannst du erkennen, dass in diesen Situationen und Bekanntschaften im Grunde nichts verhandelt oder an Value bezogen wird?

 

  1. “Stick with your winners”: Konzentriere dich auf Situationen und Personen, die Value beisteuern und die sich im Umgang wertvoll und bereichernd anfühlen.

 

  1. Gehe alte Freundschaften oder Beziehungen durch, die sich über die Zeit aufgelöst haben oder die du aus den Augen verloren hast. Kannst du in diesen Veränderungen die zugrundeliegenden Veränderungen in Value erkennen – und dass diese Veränderungen in Value dazu geführt haben, dass man sich aus den Augen verloren hat oder sich fremd geworden ist? Erkennst du, wie Veränderungen in Value auch Veränderungen in deinen Beziehungen, Freundschaften und Bekanntschaften bewirken?

 

Anmerkung: Zu erkennen, dass Value und das Verständnis oder die Bewertung von Value zu Veränderungen von Freundschaften, Bekanntschaften oder auch von Liebesbeziehungen führen, bedeutet, sich von der Vorstellung „Schuld“ frei machen zu können.

Das Prinzip Value (Wert und Werte) und die Vorstellung von Schuld schließen sich gegenseitig aus.

Menschen kommen zusammen, um Wert zu finden und um Werte zu verhandeln – liegt kein Wert in der Verbindung, dann lösen sich diese Verbindungen.

Das ist schmerzlich, aber eine natürliche und wichtige Ordnung.

Schuld hat darin nichts zu suchen.

Der menschliche Kummer um den Verlust – ja. Das Gefühl von Schuld – nein.

ÜBUNGEN:

Streiche die Vorstellung von Schuld aus den Erinnerungen an vergangene Freundschaften, Bekanntschaften und Beziehungen und ersetze sie durch die Einsicht, dass du in Beziehungen, Freundschaften und sozialen Verbindungen Wert und Werte verhandeln musst.

Und dass das Ausbleiben von Wert und Werten zur Auflösung von Beziehungen, Freundschaften und Bekanntschaften führt und nicht die Vorstellung, dass irgendjemand an irgendetwas schuld ist.

Teil II

Schnittmengen-Psychologie

Schnittmengen-Psychologie ist der nächste logische Schritt innerhalb von Value Psychologie.

Wenn Value die Basis jeder Beziehung und jeder Beziehungsbildung darstellt, bedeutet das in seiner logischen Konsequenz natürlich, dass Value in Beziehungen aktiv ausgetauscht, bezogen und verhandelt werden muss.

Beziehungen sind zwischenmenschliche Schnittmengen, in denen…

Wert und Werte verhandelt werden.

Jeder soziale oder persönliche Kontakt zwischen Menschen bildet eine Schnittmenge.

Du funktionierst als Mensch vergleichbar mit einem Kreis, der sich im Verlauf deines Lebens nach und nach mit Value und persönlichen Werten füllt.

Sobald du in Kontakt mit anderen Menschen trittst, bildest du mit deren Kreis aus Value und Werten eine Schnittmenge und verhandelst.

Diese „Verhandlungen“ laufen vornehmlich unbewusst über nonverbale Kommunikation, psychologische Muster, Körpersprache und Gefühl ab – und das geschieht ohne Unterlass, um fortlaufend Werte und Wert-Eigenschaften zwischen dir und deinen Mitmenschen zu bestimmen.

Psychologische Kreise und Schnittmengen

Als Sinnbild ist dieser Vorgang vergleichbar mit dem, was auf der Ebene des mikrobiologischen Lebens geschieht: Zellen wachsen, verbinden sich, werden assimiliert, trennen sich ab, tauschen sich aus.

Ähnlich laufen die psychologischen Prozesse zwischen uns Menschen in sozialen Situationen oder Beziehungen ab:

Es wird unbewusst über Empfindungen und unbewusste Verhaltensmuster nach Wert und Werten gesucht, die ausgetauscht, assimiliert, ergänzt und übernommen werden können – oder von denen man sich abgrenzen und gegen die man sich durchaus auch mal wehren muss.

Auf diese Weise bilden Menschen fortlaufend psychologische Kreise, Einflussbereiche, Werte-Gefüge und eben Schnittmengen, in denen all das ausgetauscht und verhandelt wird.

Dieser Austausch und die damit verbundenen Verhandlungen definieren die Art und Weise, wie du sozial wahrgenommen wirst.

Der Wert in deinen Schnittmengen und dein Verhandlungsgeschick in den Schnittmengen (Repertoire) formt sowohl dein soziales Bild (Status) als auch die emotionale Bedeutung, die andere Menschen dir aufgrund dieser Wert-Empfindung in ihrem Leben zugestehen (Beziehungen).

ÜBUNGEN

  1. Führe dir einige Tage ganz bewusst und immer wieder vor Augen, dass du in jeder sozialen Situation mit jeder Begegnung und innerhalb jeder Beziehung eine zwischenmenschliche Schnittmenge bildest.

 

  1. Was geschieht in diesen Schnittmengen? Beobachte, wie sich Schnittmengen bilden und was in ihnen geschieht. Was wird in ihnen ausgetauscht und verhandelt? Versuche den Fluss zwischenmenschlicher Interaktionen zu erkennen und sie als ständigen Austausch, Suche und Verhandlung von Value zu erleben.

 

Die Grundprinzipen

der Schnittmengen-Psychologie

 

  1. Du bildest im Leben Schnittmengen mit anderen Menschen.

 

  1. Für alle Beziehungen in deinem Leben kommt es darauf an, welchen Wert (Value) du in die Schnittmengen zwischen dir und die anderen Menschen einbringst.

 

  1. Je mehr Value du einbringst oder je einzigartiger der Value in der Schnittmenge zwischen dir und anderen Menschen ausfällt, desto bedeutsamer und wertvoller werden Beziehungen mit dir empfunden.

 

Das führt zu den Grundfragen:


Was ist dein Value?

 

Welchen Value stellst du für das Leben anderer Menschen dar?

 

Was bringst du ein in das Leben anderer Menschen?


ÜBUNG: Versuche so ehrliche und so konkrete Antworten wie möglich auf diese drei Fragen zu finden.

Erstelle Listen mit Personen oder besonderen sozialen Situationen (z.B. Beruf, neue Bekanntschaften, Kontakt-Aufnahme, Verkauf usw.) und versuche dir bewusst zu machen, was du eigentlich einbringst in diese Situationen oder zwischenmenschlichen Verbindungen.

So konkret wie möglich: Was ist dein Value? 

Der Fluch der unkonkreten Vorstellung

Wenn du dich wirklich ehrlich und aufrichtig mit diesen entscheidenden Fragen der Schnittmengen-Psychologie beschäftigst, kann das über eine erste Zeit hin durchaus ein frustrierender Prozess sein.

Denn in Wahrheit ist sich kaum jemand wirklich bewusst darüber, was er eigentlich einbringt in die Schnittmenge zwischen sich und das Leben anderer Menschen.

Die Mehrheit hat keine oder nur vage, halb gefühlte, halb gedachte Konzepte in Form von unkonkreten Allgemeinheiten wie:

„Ich bin nett. Ich bin eine gute Zuhörerin. Ich bin treu. Ich bin fleißig. Ich bin ehrlich. Ich bin ein guter Freund.“ usw.

Das sind Konzepte.

Konzepte sind kein Value.

Konzepte sind persönliche Idealisierung einer unkonkreten Vorstellung über sich selbst.

Warum Value immer in Verhalten münden muss!

Unkonkrete Vorstellung bedeutet in diesem Zusammenhang:

Du hast eine statische Vorstellung davon, wie du bist (oder sein solltest) und nicht davon, wie du dich wirklich verhältst.

Du kannst eine hohe Meinung von dir selbst haben und dich trotzdem fatal verhalten.

Du kannst dich selbst als schlechten Menschen ansehen und trotzdem in den entscheidenden Momenten das Richtige tun.

Der einzig echte Maßstab für Value ist das, was durch dich in der objektiven Realität stattfindet, sprich: Dein Verhalten.

Konkretes Verhalten.

Nur konkretes Verhalten ist Value.

 

Grundsatz: Value muss in Verhalten münden.

 

Normalerweise definieren sich Menschen über ihr Selbstbild und die Summe aller Annahmen darüber, was sie sind und wie sie sind.

Value Psychologie liefert dagegen einen anderen Ansatz: Versuche Selbstbild und Verhalten zu trennen und klar zu erkennen, was du wirklich tust.

Unabhängig von Selbstbild und Annahmen über dich selbst.

Was ist dein Value durch konkrete Verhaltensweisen für andere Menschen?

Nicht deine Vorstellung von Wert, sondern nur die konkrete Handlung, die dann auch tatsächlich ganz konkreten Wert für eine andere Person herstellt, ist entscheidend, wenn es um Value geht.

Wenn du zum Beispiel die Vorstellung hast: „Ich bin ein guter Freund.“ – dann ist an dieser Stelle die entscheidende Frage:

„Was bedeutet das eigentlich ganz konkret? In meinen Verhaltensweisen? Wie stelle ich als Freund – durch das, was ich tue, durch mein Verhalten – konkret wertvollen Value für die Menschen um mich herum her?

Wie mache ich den Umgang mit mir zu einer ansprechenden, wertvollen Erfahrung?

Welches konkrete Verhalten macht mich zu einem Freund? “

Das bedeutet, auf den Prüfstand stellen zu können: Welche konkreten Verhaltensweisen stehen hinter dem relativen Konzept: „Ich bin ein guter Freund.“?

Denn nicht das, was du von dir selbst innerhalb der Vorstellung „Freund“ annimmst, ist entscheidend, sondern das, was du konkret durch dein Verhalten dafür tust, ein Freund zu sein.

Was du tust, bringt dir Relevanz im Leben und nicht, was du über dich selbst denkst.

Konkret = Du weißt, was dich ausmacht!

Dass in diesem Kapitel so beharrlich auf dem Unterschied von Konzept und Verhalten und immer wieder auf dem Wort „konkret“ herumgeritten wird, hat einen Grund:

Viele Menschen sind zu unkonkret.

Sie haben vage Vorstellungen davon, wie das Leben sein sollte, aber kein konkretes Handlungsbewusstsein darin, wie man dieses Leben herstellt, das sie wollen.

Das produziert “Value-Unschärfe” und das produziert Probleme – weil so nie klar umrissen ist, worum es eigentlich geht: in Beziehungen und/oder im Leben.

Je konkreter du bist – vor allem in deinem Verhalten – desto klarer umrissen ist auch dein Leben: Du weißt, was du willst. Du weißt, wer du bist. Du weißt, was dich ausmacht.

Und du weißt auch, wie du Wert für das Leben anderer Menschen herstellen kannst.

All das ist die Grundlage eines erfolgreichen und ausbalancierten Lebens.

ÜBUNGEN

BASIS-REPERTOIRE

 

  1. Nimm jetzt alles, was du bisher an deinen persönlichen Einsichten, Listen, Erkenntnissen über deinen persönlichen Value gesammelt hast, und wandle es in ganz spezifische und konkrete Verhaltensweisen um. Was macht dich durch Verhalten wertvoll?

 

  1. Vermeide Allgemeinheiten wie: „Ich bin ein guter Zuhörer. Ich bin treu. Ich bin freundlich.“ usw. Verwende konkrete Verhaltensweisen, an denen du konkret erkennen kannst (durch Erfahrungen und Reaktionen anderer Menschen), dass sie wertvoll sind.

 

  1. Wenn du damit Schwierigkeiten hast, dann verwende erst die allgemeine Vorstellungen, die du von dir hast und leite dann aus diesen Schritt für Schritt konkrete Verhaltensweisen ab, von denen du weißt, dass du sie anwendest oder anwenden kannst.

 

  1. Verwende Erinnerungen oder persönlich Erfahrungen: Wann hast du besondere Reaktionen und Erfahrungen bekommen, wenn du eine deiner Eigenschaften eingesetzt hast? Identifiziere das Tun dahinter – und isoliere das Tun aus der Erfahrung, um darüber dir zugehörige wertvolle Verhaltensweisen zu erkennen.

 

  1. Unter jedem Value-Aspekt muss sich ein konkretes Verhalten befinden. Erstelle einen persönlichen Verhaltenskatalog, der deinen Value repräsentiert. Nur Verhalten zählt.

 

  1. Ordne deinen Wert durch Verhalten bestimmten Menschen zu, die dir etwas bedeuten: Durch welche konkreten Verhaltensweisen füllst du eure gemeinsame Schnittmenge mit Wert?

 

  1. Erstelle auf diese Weise nach und nach deinen persönlichen Verhaltenskatalog, der deinen Value repräsentiert. Das ist dein Basis-Repertoire – die Summe an Verhaltensweisen, die dich für deine sozialen und persönlichen Schnittmengen besonders wertvoll machen.

 

Anmerkungen: Was du hier auf diese Weise erstellst, ist dein Basis-Repertoire – deine grundlegenden Eigenschaften und Fähigkeiten, Wert für bestimmte Menschen, Beziehungen oder soziale Situationen zu erzeugen.

Diese Vorgehensweise ist mit dem verwandt, was du im Kapitel über Pattern Psychologie gelernt hast: Es geht darum, Verhaltensweisen zu identifizieren und zu isolieren und dann anwendbar zu machen – Verhaltensweisen, die in diesem Kontext einen besonderen Beitrag zu deinem sozialen Leben und für deine Beziehungen darstellen.

Auch hier gilt das Prinzip: identifizieren – isolieren – anwenden.

Wozu soll das gut sein?

Im Grunde isolierst du durch diese Vorgehensweise ganz bewusst in sinnvollen Schritten, was in deinen Beziehungen, in deinen Freundschaften, in deinen emotionalen Verbindungen und in deinem sozialen Leben ganz allgemein zuverlässig und gut funktioniert.

Ähnlich wie in den Prinzipien der Pattern Psychologie solltest du auch in Beziehungen ganz bewusst identifizieren, was zwischenmenschlich als konkrete Verhaltensweise für dich vorteilhaft und sinnvoll funktioniert und was nicht – und das dann bewusst immer wieder anwenden.

Welche Verhaltensweisen erzeugen ganz konkret Wert für dich und deine Beziehungen?

Erkenne das als Muster – und wende diese Muster durch reproduzierbares Verhalten bewusst an.

Du hast innerhalb deiner Beziehungsmuster einen ähnlichen Code, wie den innerhalb deiner Lebensführung.

Du musst nur herausfinden, was dieser zwischenmenschliche Code genau für dich ist und wie er in einer bewussten Anwendung zwischen dir und den Menschen/Partnern genau funktioniert.

Dann kannst du über diesen Code aus emotionalen und persönlichen Mustern den Wert und die Qualität deiner Beziehungen selbst aktiv herstellen und bearbeiten.

Das Ziel ist ein persönlicher Verhaltenskatalog an Möglichkeiten, mit dem du fähig bist, Beziehungen und soziale Situationen bewusst zu gestalten.

Wenn du diesen inneren sozialen und persönlichen Verhaltenskatalog hast, der deinen Wert und deine Werte repräsentiert, dann lebst du nicht nur von innen heraus, was du wirklich bist – du gestaltest auch aktiv ein Leben in Wert und Gemeinsamkeiten mit den Menschen, die dir am Herzen liegen.

ÜBUNGEN

HANDLUNGSALTERNATIVEN 

  1. Versuche neue Formen von Value und Handlungsalternativen zu entwickeln oder zu ergänzen, indem du um die Ecke denkst, bekannte Perspektiven auf den Kopf stellst und dich hinterfragst: Was kannst du in bestimmten Situationen und für bestimmte Personen anders machen? Wie verändert das dein Value in der Situation oder für die Person(en). Was fehlt in bestimmten Situationen und Beziehungen – und wie kannst du dafür sorgen, dass darin mehr Value vorkommt?

 

  1. Probiere dich aus! Lerne, riskiere etwas, bewege dich, verändere Perspektiven.

 

Wenn du dein Basis-Repertoire kennst, hast du schon mehr persönlichen Handlungsspielraum, um soziale Situationen und Beziehungen zu gestalten, als die meisten Menschen, die sich dieser Zusammenhänge nicht bewusst sind.

In der nächsten Stufe, auf dem Weg zum echten und umfassenden Repertoire, geht es dann darum, bedeutsame Prinzipien der menschlichen Psychologie in dieses Handeln zu integrieren, um soziale Handlungen emotional möglichst ansprechend und effektiv zu machen.

Wie das genau funktioniert, erläutern die folgenden Prinzipien als psychologische und emotionale Erweiterung der Value Psychologie.

Mehr zum Thema Value Psychologie

Kontakt: thomas.lojek@thomaslojek.de

Mehr zu meinen Büchern:

Thomas Lojek Bücher

Einen Mann abwerben: Ein ehrlicher Blick in die Situation

Einen Mann abwerben: Ein ehrlicher Blick in die Situation, die dich erwartet

In diesem Artikel findest du… 

… einen Auszug aus dem Buch “Einen Mann abwerben: So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist”.

Plus wichtige Fragen und Antworten zum Thema “Einen Mann abwerben” von Autor Thomas Lojek.

Die wichtigsten Fragen und Inhalte in diesem Artikel:

  • Auszug: Einen Mann abwerben.
  • Wie ist dieses Buch entstanden?
  • Welche emotionalen Muster beschreibt es?
  • Wann, wie und warum trennen sich Männer von einer Frau?
  • Warum entscheidet sich ein Mann für die neue Frau?
  • Wie und warum verliert eine Geliebte gegen die offizielle Partnerin eines Mannes?
  • Worauf musst du unbedingt achten, wenn du einen Mann abwerben willst?

Thomas Lojek ist Autor von Die Gefühle der Männer, Einen Mann abwerben, Wahre Liebe statt Geliebte sein, Das geheime Muster der Liebe und Einen Mann emotional dauerhaft binden.

Er lebt und arbeitet in Spanien (Teneriffa und Costa Blanca) und betreut neben seiner Tätigkeit als Autor und Berater eine umfangreiche Community zu seinen Veröffentlichungen rund um das Thema Liebe, Beziehungen, Männer & Frauen.

Das Thema “Mann abwerben” beschreibt er aus der Perspektive verborgener emotionaler Muster, die ganz wesentlich beeinflussen, ob sich ein Mann aufrichtig und emotional verbindlich für eine andere Frau entscheidet.

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Auszug: Einen Mann abwerben

Seite 8, Kapitel: Einführung

Du willst also einer anderen Frau den Mann ausspannen?

Das ist völlig legitim.

Es ist nicht schön, aber es ist ein ganz normaler Teil des Spiels zwischen Mann und Frau.

Niemand spricht gerne darüber, niemand will es wirklich wahrhaben, aber das Abwerben von Partnern ist ein ganz normaler Vorgang zwischen Männern und Frauen, der jeden Tag geschieht und der trotz seiner emotionalen Dramatik schlicht und ergreifend banal und alltäglich ist.

Es ist eine Sache von Angebot und Nachfrage.

Derjenige, der das bessere Angebot macht, macht am Ende den Abschluss.

So einfach ist das.

Auch wenn es unseren romantischen Vorstellungen zuwiderläuft: Die Liebe ist sehr oft kein besonders netter Ort, zumindest nicht in vielen Teilen ihrer Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit.

Sie hat auch immer Züge von Rücksichtslosigkeit und ignoriert gerne persönliche Ansichten und Befindlichkeiten.

Liebe ist ein Prüfstein.

Wer sich an ihr versucht, muss sich bewähren.

Sowohl in ihren Höhen als auch in ihren Tiefen.

Sowohl in ihren leuchtenden schönen Seiten als auch in ihren dunklen weniger schönen Seiten.

Einen Mann abwerben: Testlauf der Liebe

Sich an der Liebe zu versuchen, bedeutet auch immer das Risiko in Kauf zu nehmen verletzt zu werden. Ausgebootet zu werden, zu verlieren oder Rückschläge und Niederlagen einstecken zu müssen.

Wer sich auf das Feld der Liebe begibt, muss damit rechnen.

Das gilt für diejenigen, die einen bestimmten Partner haben wollen und für die, die ihn bereits haben.

Der Testlauf der Liebe hört nie auf.

Das gilt vor allem für Menschen, die sich in der Liebe bereits zu sicher fühlen.

Diejenigen erwischt es in der Regel am schlimmsten, weil die Liebe alles akzeptiert – aber niemals stehen zu bleiben und sich auszuruhen.

Von daher ist deine Absicht einen Mann abzuwerben völlig legitim.

Wenn deine Konkurrentin emotional faul, zu selbstsicher geworden ist oder einfach das Band der Liebe, das ständig Pflege und Spannung braucht, über den Alltag aus den Augen verloren hat, dann hast du jedes Recht der Welt, dieses Band zu attackieren und zu lösen.

Mann abwerben: Die Wahrheit über den Zustand einer Beziehung

Als Konkurrentin bist du die verkörperte Wahrheit über die tatsächliche Verfassung der Beziehung des Mannes, den du gerne für dich haben möchtest.

Wenn du es schaffst ihn von der anderen Frau zu trennen, dann hast du nur etwas gelöst, was sowieso schon brüchig war und keinen dauerhaften Bestand gehabt hätte.

Wenn du es nicht schaffst, dann bist schlicht und ergreifend du an etwas gescheitert, das größer und starker war als du.

Beides ist keine Schande.

Eine Schande ist es am Seitenrand zu stehen und sich fragen zu müssen: „Was wäre gewesen, wenn ich mich getraut hätte…?“.

Es ist nicht so, dass die Liebe grundsätzlich alle Menschen und jedes Bemühen belohnt. Das passiert nur in den Filmen aus Hollywood.

Aber die Liebe hat dennoch die Eigenschaft, die Mutigen mit dem Gefühl zu belohnen mit sich im Reinen zu sein.

Selbst wenn sie diese eine Partie nicht gewonnen haben.

Wichtig: Das Gefühl mit dir selbst im Reinen zu sein!

Denn das Gefühl mit sich selbst im Reinen zu sein, lässt einen Menschen mit genug Zuversicht, Energie und Elan in die nächste Partie gehen, selbst wenn diese eine Runde nicht gewonnen wurde.

Und das macht die besten Spieler aus.

Mit sich selbst im Reinen und mit Energie und Zuversicht ganz neu in jedes Spiel zu gehen, mit der Absicht darin sein bestes Spiel aller Zeiten zu machen.

Und genau diese Energie, Kraft und Zuversicht brauchst du für dein Vorhaben.

Du musst dafür nämlich auch dein bestes Spiel machen, weil es nicht einfach ist, was du vor hast.

Liebe ist in ganze vielen Bereichen keine Frage von Moral und Anstand. Sondern einzig und allein von Fähigkeiten.

Eine Summe von psychosozialen Fähigkeiten, die sich zeigen und aktiv zum Einsatz kommen, wenn sich zwei Menschen begegnen.

Wenn ein Mann seine Frau für dich verlässt, dann bist du nicht „böse“ oder „schlecht“, ein „Miststück“ oder eine „Schlampe“.

Du tust auch nichts Falsches.

Du hast schlicht und ergreifend bewiesen, dass dich Fähigkeiten und Besonderheiten auszeichnen, die dich attraktiver machen als die andere Frau.

Das ist dein gutes Recht und dafür musst du dich vor niemandem entschuldigen oder rechtfertigen.

Mann abwerben: Emotionales Recht oder moralische Fragen?

Was du also für dich unbedingt begreifen solltest: Wenn du dir den Mann einer anderen Frau holen willst, ist das keine moralische Frage.

Es ist eine Frage von legitimen Fähigkeiten.

Du bringst deine persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten als Frau ein und wenn diese auf Reaktion und Zuspruch stoßen, dann machst du das Rennen.

Das ist dein absolutes Recht.

Wenn du zu viel Energie in einen inneren moralischen Konflikt gibst, ob du etwas „Falsches“ oder „Schlechtes“ tust, dann fehlt dir die Energie an anderer Stelle, um deine Wirkung als Frau voll zu entfalten.

Und diese Energie wirst du brauchen, weil du gegen eine starke Konkurrenz antrittst.

– Ende Auszug –

“Einen Mann abwerben – So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist” von Thomas Lojek!

Hier findest du weiterführende Erläuterungen

und mehr zu den Hintergründen von  

“Einen Mann abwerben”

Fragen und Antworten

Thomas Lojek über “Einen Mann abwerben”

Verliebt in einen Mann, der vergeben oder verheiratet ist?

Frage: Warum hast du “Einen Mann abwerben geschrieben?”

Thomas Lojek: Das hat sich aus meiner Arbeit rund um meine Buch-Serie “Gebrauchsanleitung Mann: Die Gefühle der Männer” entwickelt.

Nach der Veröffentlichung kamen immer mehr Frauen in meine Beratungen, die ein ganz besonderes Problem hatten: Sie waren verliebt in einen Mann, der bereits vergeben oder verheiratet war.

Die Bücher von “Gebrauchsanleitung Mann: Die Gefühle der Männer” beinhalten zwar alle wesentlichen Muster, die darüber entscheiden, ob sich ein Mann wirklich intensiv in eine Frau verliebt, ganz egal, ob er gerade vergeben oder solo ist.

Doch das Muster “Liebe zu einem vergebenen Mann” oder “Ein Mann zwischen zwei Frauen” beinhaltet weitere ganz spezifische Zusammenhänge und soziale Einflüsse, die sehr genau verstanden werden müssen, damit die Situation nicht in Kummer oder schmerzliche emotionale Dramen abdriftet.

Dazu muss man etwas mehr über die besonderen psychologischen Zusammenhänge dieser Erfahrung wissen:

Es gibt in der Situation “Mann abwerben” ein bestimmtes positives emotionales Muster, das brüchige bestehende Beziehungen auflöst und der neuen Frau eine wesentliche Chance auf eine eigene Beziehung mit diesem Mann einräumt.

Und es gibt ein negatives emotionales Muster, das gegen die Gefühle und eine mögliche Beziehung zwischen der neuen Frau und dem vergebenen Mann arbeitet.

Wie man diese beiden emotionalen Muster unterscheidet und sich auf die psychologisch relevante Seite konzentriert, die der neuen Beziehung eine bedeutsame Chance auf eine gemeinsame Zukunft gibt, macht den Unterschied aus, ob man als Frau emotional erfolgreich und vor allem dauerhaft einen Mann abwerben kann oder nicht.

Um diese beiden Muster und ihren emotionalen Einfluss besser unterscheiden zu können, habe ich mit sehr vielen betroffenen Frauen sehr lange zusammengearbeitet, um sehr genau zu verstehen, was innerhalb dieser Situation emotional und psychologisch vor sich geht.

Und irgendwann wurde uns klar, dass wir einen ganz wesentlichen Zusammenhang zwischen Mann und Frau erkannt haben.

Wir sind auf das Muster der männlich emotionalen Entscheidungsfindung gestoßen:

  • Wie entscheiden sich Männer emotional, wenn sie zwischen zwei Frauen stehen?
  • Und warum entscheiden sie sich auf diese Weise?
  • Welche Gefühle sind an dieser Entscheidung beteiligt?
  • Welche emotionalen Tücken und Fallen gibt auf diesem Weg in eine echte dauerhafte Entscheidung des Mannes?
  • Kann eine Frau etwas tun, um die Entscheidung des Mannes emotional zu unterstützen?
  • Oder sind wahre Liebe und reines Gefühl auf jeden Fall immer aureichend?

Die Antworten dahinter sind komplex.

Und doch überraschend einfach und offensichtlich.

Man muss sie nur unverfälscht wahrnehmen.

Und genau das fällt Frauen sehr oft schwer, weil sie aus einer weiblichen Weltsicht agieren.

Die Entscheidung in dieser Situation jedoch männlich geprägt ist.

Die Empfindungsmuster, in denen sich Männer bewegen, wenn sie vor der Wahl stehen, eine bestehende Beziehung für eine neue Frau aufzulösen oder nicht, verlaufen nach geheimen emotionalen Spielregeln.

Diese Spielregeln kann man lernen und identifizieren.

Und für sich nutzen.

Frauen, die einen Mann erfolgreich abwerben, tun das.

Du kannst als Frau emotional ausgewogen und dennoch außergewöhnlich effektiv die aufrichtige Liebe eines vergeben Mannes gewinnen, ohne dafür deine Werte und dein Selbstwertgefühl über Bord werfen musst.

Diese Fähigkeit ist in den Mustern dieser Situation angelegt.

Über diese ganze Summe aus Einsichten und die Erfahrungen aller Beteiligten ist dann nach und nach das Buch “Einen Mann abwerben” enstanden.

Quasi aus einem lebendigen Erfahrungsprozess heraus. Und nicht so sehr aus der Entscheidung: “Ich mache das jetzt mal…”.

Ich habe mich nie hingesetzt mit der Idee “Ich schreibe jetzt das Buch ‘Einen Mann abwerben’!”.

Es ist viel mehr ganz natürlich nach und nach aus sich selbst heraus entstanden und gewachsen.

Und ich glaube, deswegen wirkt es auf viele Leser auch so intensiv, so echt.

Weil es direkt dem Leben stammt.

Es sind nicht die Ansichten eines einzelnen Autors, sondern die Summe aus realen und tatsächlich erlebten Erfahrungen, über das, was in dieser Situation tatsächlich funktioniert und über das, was eben nicht funktioniert und nur zu Kummer, Leid und Verzeiflung führt.

Mann abwerben: Eine unbequeme Wahrheit über lieblose Beziehungen

Frage: Ist es moralisch nicht fragwürdig, ein Buch wie “Einen Mann abwerben” zu schreiben?

Ist das nicht eine Anleitung, um Beziehungen oder vielleicht sogar Ehen und Familien zu zerstören?

Muss man nicht viel eher Beziehungen schützen und an ihnen arbeiten?

Wie rechtfertigst du dein Buch?

Thomas Lojek: Ich sehe nicht, dass es ein “Gewohnheitsrecht” auf Männer oder generell für Beziehungen gibt.

Wenn jemand emotional oder persönlich faul in einer Beziehung wird, sich nicht mehr um den Partner kümmert, noch um ihn bemüht oder eine Beziehung generell lieblos und langweilig geworden ist: Mit welchem Recht rechtfertigen wir das Aufrechterhalten einer solchen Situation?

In lieblosen Beziehungen wird genauso… und oft sogar noch mehr… gelitten als in ganz offenen Situationen aus Liebeskummer oder schmerzlichen Veränderungen.

Aus meiner persönlichen Sicht heraus verhält es sich, wie es von mir in der Einleitung zu “Einen Mann abwerben” beschrieben wird:

In der Liebe dreht sich im Grunde alles um “Fähigkeiten”.

Zu lieben, bedeutet die Fähigkeit vorzuleben, Wert und Werte über Empfindungen an andere Menschen weiter zu geben.

Das bedeutet: man muss lernen und sich bewegen, sich bemühen und wachsen. Wer stehen bleibt, wird vom Spielfeld genommen.

Klar, das ist unbequem. Aber was ist die Alternative?

Eine passive Welt, in der sich nichts bewegt und nichts an Wachstum und Bereitschaft sich zu entwickeln belohnt wird?

Ich glaube nicht, dass Mutter Natur im Sinn hatte, dass wir uns passiv gemütlich in der Liebe breit machen und in unseren Entwicklungen stehen beiben, als sie die menschliche Notwendigkeit zu Beziehungen auf den Plan gerufen hat.

Beziehungen sind Gebilde aus Kooperation und Entwicklungsmöglichkeiten.

Nicht Objekte passiver Sicherheiten.

Viele Menschen verwechseln das.

Es gibt sehr viele Menschen, die innerhalb von Beziehungen vor allen in der Vorstellung leben, dass sie durch diese Beziehung “jemanden haben”!

Aber das stimmt nicht.

Menschen sind kein Besitz.

Auch eine Beziehung oder Ehe ändert das nicht.

Es gibt keinen Anspruch. 

Nur den Wert von Verbindungen.

Und dieser Wert muss gepflegt und täglich neu erworben werden.

Menschen bleiben bei einem anderen Menschen, weil sie sich mit ihm wohl fühlen.

Weil sie Wert und Wertschätzung durch der Gegenwart des Anderen finden.

Weil er eine Bereicherung für ihr Leben ist.

Bleibt diese Empfindung aus, dann wird eine Beziehung auch anfällig für das Interesse von anderen Menschen oder für die Konkurrenz durch andere mögliche Partner und Affären.

Ob uns das gefällt oder nicht: Jede Situation in unseren Beziehung ist auch ein Feedback über uns selbst und unseren tatsächlichen emotionalen und persönlichen Entwicklungsstand.

Geht jemand oder bringt ein Konkurrent unsere Beziehung ins Wanken, dann ist das auch ein Feedback über die tatsächliche Realität der Beziehung.

Beziehungen sollten durch Vitalität, Werte und echte Gemeinsamkeiten in Aufassungen und Lebensgestaltung aufrecht gehalten werden und nicht durch die Annahme: “Was einmal so war, muss immer so sein…”.

Dafür gibt es keine Garantie. Weder moralisch, noch real.

Wenn du eine Beziehung eingehst oder führst, dann trägst du immer das Risiko enttäuscht zu werden.

Ebenso übernimmst du mit einer Beziehung die immer etwas unbequeme Anforderung niemals stehen bleiben zu dürfen.

Nicht langweilig, gleichgültig oder lieblos zu werden.

Viele Menschen vermeiden diesen Zusammenhang vor sich selbst und für ihre Beziehungen.

Weil das ein unbequemer Ansporn ist.

Er verlangt viel von dir. Persönlich und als Mensch.

Ein Großteil der Menschen will lieber den bequemen Teil der Liebe, das “Haben wollen”, den Eindruck: “Jemand ist mit mir zusammen. Ich habe jemanden! Also bin ich in Ordnung”.

Deswegen schließen sie Verträge und erfinden moralische Verpflichtungen, um den Eindruck “Ich bin in Ordnung!” möglichst ungestört vor sich selbst aufrecht erhalten zu können.

Aber das schafft künstliche Realitäten in Beziehungen, weil dann Liebe nicht mehr gelebt, sondern als statisches Konzept angenommen wird.

Die Annahme ersetzt das Gefühl des Erlebens.

Liebe ist ein lebendiger Prozess.

Sie braucht Bewegung und Beziehungen brauchen Beteiligung, Perspektiven und Wachstum, ansonsten verkümmern die Partner in stiller Verzweiflung an ihnen.

Das Bewusstsein jemanden verlieren zu können, kann auch die Wertempfindungen schärfen, jemanden nicht verlieren zu wollen.

Die Dynamik bewegt sich immer in zwei Richtungen.

Natürlich darf man nicht alles zur Disposition stellen, in dem Argument “Dann musst dich halt mehr anstrengen!”.

Und natürlich gibt es Ehre, Loyalität Respekt, Verpflichtungen und Achtung im Bedeutungsrahmen “Liebe und Beziehungen”.

Sowie die Schönheit sich selbst jemanden zu verpflichten und ihn darüber als nicht austauschbar zu erleben.

Aber diese Aspekte müssen aus den psychologischen beteiligten Mustern einer Beziehung ganz natürlich entspringen und nicht durch moralische Auflagen forciert werden.

“Moralische Verpflichtung” ist in meiner Welt in erster Linie ein ehrliches emotionales Engagement in Aufrichtigkeit und lebendigen Interesse zwischen Partnern.

Wenn dieses gemeinsame Engagement an der Erfahrung “Beziehung” nicht mehr existiert, dann wird eben die Tür geöffnet für Konkurrenten oder andere, getrennte Lebenswege.

Das ist nicht unmoralisch.

Das ist die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass Liebesbeziehungen aus persönlichen und emotionalen Bedürfnissen heraus entstehen.

Was wir uns immer bewusst machen sollten: Wenn ein Mann geht… oder eine Frau… dann stehen dahinter Gründe.

Und es ist wichtig, dass wir diese Gründe erkennen und verstehen.

Mein Buch “Einen Mann abwerben” ist genau deswegen auf vielen Ebenen auch ein Beitrag zu der Frage:

“Warum scheitern Beziehungen?”.

Man kann und (sollte) mein Buch “Einen Mann abwerben” ruhig mal aus genau dieser Perspektive heraus lesen.

Auch wenn das unbequem ist oder die eigenen wunde Punkte berührt.

Mann abwerben: Die Wahrheit einer Beziehung erleben

Frage: Ist es denn wirklich notwendig, die emotionalen Zusammenhänge dieser Situation so deutlich zu schildern und als Methoden und Möglichkeiten darzustellen?

Gibt es nicht auf die Verantwortung bestimmte Dinge nicht bekannt zu machen, um Beziehungen und deren Gefühle zu schützen?

Thomas Lojek: Wenn man von seinem Partner für jemanden anderen verlassen wird, dann ist das ein enormer Schmerz und eine tiefe persönliche Demütigung. Ganz klar.

Und es völlig einsichtig, dass Menschen dieses Gefühl vermeiden wollen.

Wir vermeiden dieses Gefühl aber nicht, indem wir Etiketten oder künstliche Ansprüche installieren, die nichts mit der tatsächlichen Bedürfnis-Realität zwischen Mann und Frau zu tun haben.

Nichts und niemand wird jemals die Erfahrung “Ich wurde betrogen!” oder “Er/sie hat mich für jemand anderen verlassen” zu 100% in seinem Leben verhindern können.

Es helfen keine Verträge, keine religiösen Normen, keine Gesetze, keine moralischen Etikette. Sie ist Teil unserer Natur.

Beziehungen sind ein Fluss, kein statischer Zustand. 

Das Abwerben oder das Scheitern an Konkurrenten ist eine Erfahrung, die jeder Mensch mindstens einmal in seinem Leben erlebt.

Und auch erleben muss. Weil das erwachsen macht.

Diese Erfahrung ist notwendig. Sie trennt die emotionale Fiktion des Selbstbildes von der tatsächlichen Realität des Lebens.

Das verhindert, dass wir uns als statische Größe erleben, die fest steht. Und durchbricht die Illusion eines statischen Anspruchs auf die Dinge oder auf die Menschen in unserem Leben.

Denn diesen Anspruch gibt es nicht.

Wer bequem, faul oder lieblos in einer Beziehung wird, sei es bewusst oder unbewusst, muss sich später nicht beklagen, wenn die Beziehung oder eine Ehe scheitert.

Das hat immer Gründe. 

Und natürlich ist das Klagen oder die Schuldzuweisung dann einfacher als die Frage: “Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich meinem Partner vorenthalten, das er jetzt in der Beziehung mit seinem neuen Partner findet?”.

Auch wenn es schmerzt: Es gibt Antworten auf diese Frage.

Alles ist angelegt in natürlichen psychologischen Mustern zwischen Mann und Frau, die darüber bestimmen, wie wir uns erleben und die uns anspornen uns zu entwickeln und nicht einfach nur hinzunehmen.

Liebe und Beziehungen sind kein Objekt, über das man verfügt.

Sie sind ein direkter Anspruch des Lebens uns in Bewegung zu setzen und wachsen zu müssen.

Deswegen müssen wir verstehen, warum Erfahrungen wie “Einen Mann abwerben” oder Trennungen generell geschehen.

Und was die Beteiligten in diesen Mustern tun und durchleben.

Wenn du deine eigenen Muster verstehst, dann hast du selbst in einer Situation wie “Einen Mann abwerben” immer die Wahl: Du kannst dich als berechtigte Konkurrentin um einen vergebenen Mann inszenieren und ins Spiel bringen. Was dein gutes Recht als Frau ist.

Oder du kannst von der anderen Seite aus betrachtet ebenso deine Beziehungen vor der Konkurrenz schützen, die durch Gleichgültigkeit und fatale emotionale Muster ins Spiel kommt.

Es liegt an dir.

“Ein Mann abwerben” ist nur ein emotionaler Rohstoff, der dir das Werkzeug in die Hand legt, Situationen zu gestalten, statt nur passiv zu durchleben. Das ist der Unterschied.

Die Muster der Liebe arbeiten immer in dem Ansporn, dass du lernst aus deinem Potential als Mensch das Beste zu machen und dieses Beste in dir und an dir mit einem anderen Menschen zu verbinden, der dich dann darin unterstützt und ergänzt.

Wenn dieser andere, dieser vergebene Mann, der bestmögliche Partner für dich ist, dann wird deine persönliche Übereinkunft von Handeln und Empfindung der entscheidende Einfluss sein, ob dieser Mann sich dauerhaft und entgültig für dich entscheidet und in Liebe und aufrichtiger Zuwendung der Mann an deiner Seite sein will.

Wenn seine und deine Muster korrespondieren, dann wird das geschehen.

Je näher du dich innerhalb dieser Muster bewegst, desto einfacher, reibungsloser und glücklicher wird das passieren.

Die ganze Situation rund um “Einen Mann abwerben” legt nur eine Wahrheit offen.

Über dich, über den Mann und die andere Frau.

Und selbst wenn es etwas philospohisch klingt: Jeder Mensch hat einen Anspruch auf Wahrheit in seinem Leben.

Selbst dann wenn sie nicht gewollt ist und zu unbequemen Einsichten und Veränderungen führt.

Doch Wahrheit führt zu Wahrhaftigkeit.

Und es lohnt sich für wahrhaftige Beziehungen zu leben.

Darum kann ich nur sagen: Es wird immer Menschen geben, die ein Buch wie “Einen Mann abwerben” als “unmoralisch” kritisieren.

Oder der Arbeit dahinter vielleicht negative Absichten unterstellen.

Damit muss ich leben.

Doch aus meiner Sicht als Autor geht es in dem Buch vornehmlich um Aufklärung:

  • Welche emotionalen Muster sind in dieser Situation aktiv?
  • Warum verlieben sich Männer in eine andere Frau, obwohl sie bereits vergeben sind?
  • Was sind die positiven und konstruktiven Muster innerhalb dieser Situation?
  • Was sind emotionale Fallen, die eine Frau beachten sollte?
  • Was erzeugt in der Situation mehr Kummer als es vielleicht notwendig ist?
  • Warum triumphieren manche Frauen in dieser Situation und manche scheitern fatal?
  • Was hält Beziehungen wirklich zusammen? Und was trennt sie?
  • Siegt am Ende immer die Liebe? Oder sind es die Umstände?
  • Was unterscheidet die Frau, die einen Mann erfolgreich und glücklich abwirbt von der Frau, die als unglückliche Geliebte endet?

In all diesen Fragen und Aspekten gibt es Zusammenhänge, die ganz konkret für diese besondere Situation wichtig sind.

Aber auch ganz allgemein zwischen Mann und Frau eine bedeutsame Rolle spielen!

Weil sie wesentliche Antworten über die wahre Natur unserer zwischenmenschlichen Beziehungen liefern.

Man kann alles mit einem negativen Auge lesen oder mit einem offenen und interessierten Auge.

Als Autor treibt mich vor allem die Neugierde und das Verlangen zwischenmenschliche Dynamiken und Situationen zu ergründen.

“Einen Mann abwerben” ist daher mein Beitrag schwierige Situationen zwischen Mann und Frau besser verständlich zu machen.

Und mehr über die wahre Natur zwischen Mann und Frau zu verstehen.

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Mann abwerben: Verhindern Geliebte auf Dauer zu werden!

Frage: Warum gibt es zwei Bücher zu diesem Thema von dir: “Einen Mann abwerben” und “Wahre Liebe statt Geliebte sein”?

Traust du deinen eigenen Aussagen in “Einen Mann abwerben” nicht, so dass du gleich ein Buch für den Fall geschrieben hast, dass es mit dem abwerben nicht klappt und die Frau trotzdem als Geliebte endet?

Wenn “Ein Mann abwerben” als Ratgeber tatsächlich etwas taugt, dann müsste doch die Ausgabe “Wahre Liebe statt Geliebte sein”, völlig überflüssig sein, oder nicht?

Thomas Lojek: Dass diese beiden Bücher existieren, liegt daran, dass Frauen in ganz unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung auf die Suche nach Antworten gehen.

Manche schwärmen für einen Mann, der vergeben ist oder sie sind dabei sich in einen vergebenen Mann zu verlieben, aber sie haben keine intime Beziehung mit ihm geführt.

Andere Frauen sind dagegen bereits intim mit einem vergebenen Mann oder leben teilweise schon seit Jahren als Geliebte.

Was sehr, sehr wichtig für das Verständnis ist: In dieser Situation gibt es ein Muster vor der Aufnahme einer intimen Beziehung und ein Muster nach der Aufnahme einer intimen Beziehung mit einem Mann, der vergeben oder verheiratet ist.

Es ist ganz, ganz wichtig diesen Unterschied zu erkennen: Beide Muster… vor und nach Aufnahme einer intimen Beziehung… sind verwandt, aber nicht identisch!

Darum existieren zwei Bücher von mir zu diesem Thema. Weil wir über zwei völlig unterschiedliche Muster und emotionale Zusammenhänge sprechen, die auf den ersten Blick zwar gleich oder ähnlich erscheinen, in Wahrheit aber völlig verschieden sind.

Die Intimität zwischen der Frau und dem vergebenen Mann verändert die Situation. Und damit auch die emotionalen Muster und die sozialen und emotionalen Spielregeln zwischen Mann und Frau.

Es ist von entscheidender Bedeutung die emotionalen Spielregeln vor dieser Veränderung durch Intimität zu verstehen. Die daran beteiligten emotionalen Muster beschreibe ich in “Einen Mann abwerben”.

Und ebenso ist es wichtig, die Unterschiede in den emotionalen Spielregeln nach den Veränderungen durch Intimität zu durchschauen. Diese Muster beschreibe ich in “Wahre Liebe statt Geliebte sein”.

Beide Bücher gehören zusammen und sind doch verschieden. Weil sie ein verbundenes und dennoch unterschiedliches Muster beschreiben.

Die ganze Situation verhält sich ähnlich wie ein Möbius-Band: Man beginnt auf einer Seite und endet am Ende spiegelverkehrt auf der anderen Seite, obwohl man sich doch eigentlich immer noch auf dem gleichen Band bewegt.

Vergleichbar bewegt sich die Geliebte in ihrer Beziehung mit einem vergebenen Mann.

Während sie noch in der Annahme lebt, dass sich die ganze Situation noch darum dreht, dass sich der Mann für sie entscheidet, hat sich das Muster innerhalb der Situation bereits verändert.

Ihre gefühlte Annahme weicht von der der tatsächlich erlebten Realität ab, in der sich der Mann auf einmal immer weniger darum bemüht sich wirklich zu trennen und damit eine wesentliche Entscheidung zu treffen.

Stattdessen schiebt er auf, weicht er aus und vermeidet. Und die Geliebte hofft, liebt und wartet.

Das passiert ganz vielen Frauen.

Das sind keine Zufälle. Das sind ganz bestimmte psychologische Muster zwischen Mann und Frau, die genau verstanden und durchschaut werden müssen, oder diese besondere Abweichung zwischen gefühlter Annahme und tatsächlich erlebter Realität produziert Schmerz und emotionales Leid.

Die Existenz dieser beiden Bücher hat also weniger mit einem persönlichen Mangel an Vertrauen in meine eigene Arbeit zu tun, noch damit, dass “Ein Mann abwerben” nicht funktioniert.

Wir sprechen hier über zwei völlig verschiedene Muster in zwei verschiedenen Büchern. Denn die eingegangene Intimität ist immer der Wendepunkt im psychologischen Möbius-Band dieser Situation.

Was jede betroffene Frau unbedingt verstehen sollte: Durch die körperliche Verbindung existiert ganz plötzlich eine sozial relevante Beziehung mit ebenso sozial relevanten Konsequenzen.

Vorher war es ein Flirt, ein Verlangen, vielleicht eine Phase aus ersten Gefühlen und Verliebtheit.

Doch jetzt ist es auf einmal eine Beziehung, die bedeutsame soziale Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Das ist ein erheblicher Unterschied.

Eine intime Zweitbeziehung wird sozial ganz anders behandelt und bewertet.

Auch durch Dritte.

Sie wird eventuell durch die Hauptfrau, Familie, Gesellschaft wesentlich intensiver geahndet oder durch erhebliche Konsequenzen viel deutlicher betraft als ein Flirt und etwas verliebte Schwärmerei ohne echte Intimität.

Sobald diese Grenze überschritten wird, kommen reale soziale Konsequenten durch Ehefrau, Familie und Kinder ins Spiel.

Oder über Umstände in Beruf, Verlust im Ansehen, finanzielle Folgen.

Eine intime Zweitbeziehung hat deutliche emotionale, soziale und persönliche Konsequenzen.

Für alle Beteiligten.

Zu verstehen, dass es ein Vorher und Nachher in dieser Situation gibt und dass beide Aspekte von unterschiedlichen emotionalen Mustern beeinflusst werden, ist von elementarer Bedeutung für das Verständnis der “Situation Geliebte” bzw. “Einen Mann abwerben”.

Ich rate den betroffenen Frauen deswegen grundsätzlich immer dazu, beide Bücher zu lesen.

Weil das wirklich zwei völlig unterschiedliche Perspektiven sind, die erst zusammen betrachtet, ein vollständiges Bild ergeben.

Vielen Frauen geht gerade aus dieser Kombination ein Licht auf und sie verstehen deutlich, warum ihre eigene Situation genau so ist, wie sie ist.

Das ist kein Zufall.

Dahinter steht ein ganz konkretes Muster.

Und dieses Muster kann dazu führen, dass eine Frau einen Mann erfolgreich abwirbt oder ihr Schicksal als Geliebte völlig verändert.

Oder es kann dazu führen, dass eine Frau an dem Mann scheitert oder sich nie gegen ihre Position als Geliebte effektiv wehren kann.

Es kommt auf die Anwendung der Muster an. Sie arbeiten für dich oder gegen dich, je nachdem, wie du sie in deinem eigenen Leben erkennst und anwendest.

Einen Mann abzuwerben ist möglich.

Das Schicksal einer Geliebten zu vermeiden ist möglich.

Beides sind legitime Ansprüche einer Frau, die sich selbst Wert und Wertschätzung zugesteht.

Und die etwas davon versteht, wie die zwischenmenschlichen Muster zwischen Mann und Frau wirklich funktionieren.

Bücher von Thomas Lojek

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Liebe und Männer: Nur dieser eine Rat und du wirst 100% glücklich

Der eine und alles entscheidende Rat, wenn es um Männer, Beziehungen und die wahre Liebe geht!

Das eine Geheimnis, das du wirklich wissen musst.

Es ist ganz leicht: Du wirst staunen! Und dein Leben wird sich total verändern!

Autor Thomas Lojek mit Partnerin

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Das eine Geheimnis in der Liebe der Männer

Hier ist die eine entscheidende Sache, die du wissen musst, um mit Männern wirklich dauerhaft glücklich werden zu können:

Du musst als Frau deinem Mann Feuer unterm A… machen!

Und zwar richtig.

Es gibt diesen einen, alles entscheidenden Aspekt zwischen Mann und Frau, den du in diesem Zusammenhang unbedingt begreifen solltest:

Du als Frau bist der Stresstest für deinen Mann!

Du als Frau bist der Stresstest für die männlichen Eigenschaften innerhalb deines Mannes.

Es ist von entscheidende Bedeutung, dass du das wirklich begreifst und zutiefst verinnerlichst.

Ohne Scheu und falsche Bedenken.

Liebe ist keine Komfortzone.

Du als Frau existiert nicht, um es deinem Mann so bequem und angenehm wie möglich im Leben zu machen.

Wir alle träumen davon, weil jeder von uns (und das gilt sowohl für Mann und Frau) die Bequemlichkeit liebt.

Doch die Wahrheit ist, dass Liebe erst dann wahrhaftig und bedeutsam werden kann, wenn sie die Zone aller Bequemlichkeiten verlässt und der notwendigen Feuertaufe aus Reibung und Anstrengung ausgesetzt wird.

Ja, ich weiß: Das nervt. Wir wollen alle friedlich von Glück und Erfüllung träumen, aber am Ende ist es die Fähigkeit zur Anstrengung, die dich und deinen Mann zusammenhalten und eurer Beziehung Bedeutung geben wird.

Als Frau bist du der Stresstest deines Mannes!

Darum hast du wirklich richtig gelesen: Als Frau bist du der Stresstest deines Mannes!

Du bist sein Stress – und sein Test: Du und dein Verhalten repräsentieren die innere und äußere Frage jeder Beziehung, ob er wirklich Mann genug ist eine Frau (dich) auszuhalten zu können und damit eine Frau (dich) überhaupt verdient.

Nimm diesen Zusammenhang nicht zu leicht: Als Frau bist du Glück und Anforderung zugleich für einen Mann – und dass du genau das bist, ist legitim, richtig und wichtig.

Das bedeutet aber auch eine Anforderung an euch beide: An ihn als Mann diese Aufforderung alle Konsequenzen einer Frau in seinem Leben als Mann annehmen zu können (und zu wollen) – aber auch an dich, dass du ihm diese Anforderungen nicht entziehst, aufweichst oder verweigerst.

Denn nur daran kann er wachsen und sich beweisen.

Und genau darum darfst du es ihm nicht leicht machen.

Frauen tuen niemanden einem Gefallen, wenn sie gefällig und nachgiebig, zu weich und zu verständnisvoll sind, wenn es um die Liebe und die Männer geht.

Du sollst jetzt nicht biestig, unfair und hart werden – das ist nicht damit gemeint – aber solltest aber sehr wohl wissen, was dich ausmacht, was du erwartest – und diese Erwartungen kannst du ohne Bedenken weitereichen an einen Mann.

Das muss er aushalten können.

Es soll ja eine Beziehung sein und nicht eine Einbahnstraße werden, in der dann nur seine Richtung zählt, deine allerdings nicht.

Werte und Erwartungen erschaffen besonderen Charme

Doch Frauen neigen dazu, sehr oft von diesem wichtigen Weg abzukommen.

Sie stellen ihre tatsächlichen Werte und Erwartungen zurück – bis sie dann an einem Punkt endgültig ausflippen, weil sie bis dahin viel zu lange alles in sich hineingefressen haben – oder sie werden über die Zeit so biestig und verbittert, dass dann niemand mehr etwas mit ihnen anfangen kann (inklusive ihnen selbst).

Beides ist keine Lösung.

Einen Mann ordentlich Dampf zu machen allerdings schon.

Es ist viel einfacher (und unterhaltsamer) als du vielleicht denkst.

Es geht ein gigantischer Charme und enorme Anziehung von einer Frau aus, die sich weiblich (nicht verbittert!) den Männern in den Weg stellt und ihnen klar macht: “So nicht! Hier geht’s lang!”

Diese besondere Eleganz einer Frau, die ihre Erwartungen offen vorlebt ohne verbittert zu sein, aber auch ohne den Männern zu viel Unfug durchgehen zu lassen, das ist eine Eigenschaft, die heute etwas unter die Räder gekommen ist.

Es kann/darf in deiner Liebe zu den Männern nie darum gehen: “Ich muss so und so sein, um geliebt zu werden!” oder um “Ach, wann erkennt er endlich was er an mir hat (oder haben könnte, wenn er sich für mich entscheidet)”.

Wenn du das anfängst, hast du verloren als Frau.

Du wirst zum Spielball der Männer (… empfindest dich selbst aber als Spielball deiner Gefühle… Vorsicht mit dieser sehr subtilen psychologischen Täuschung)!

Frauen sind der emotionale Kompass der Männer

Du als Frau gibst die Richtung vor, weil du der emotionale Kompass der Männer bist.

Wir Männer trotten im Leben relativ dumpf in eine Richtung und schauen dabei wenig links oder rechts: Immer in die Richtung von Fressen, Kämpfen, Gewinn, Spaß oder Genuss.

Das Leben als Mann ist relativ simpel und stumpf: Möglichst immer in die Richtung trotten, die wir gerade für richtig halten.

Wenn du als Frau das nicht korrigierst, dann trampeln die Männer einfach weiter… und meistens über dich her.

Sie meinen es dabei vielleicht nicht einmal böse: Das männliche System funktioniert expansiv und ist in sich darauf programmiert Hürden zu überwinden oder zu ignorieren.

Männer sind dazu gemacht den Weg frei zu räumen: physisch, sozial und psychologisch. Also funktionieren sie auf vielen Ebenen auch so.

Das macht Männer im Kern immer tendenziell rücksichtsloser und ignoranter als Frauen – nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie das Gegengewicht zu den Kompetenzen der Frauen im Leben sind.

Denn was eine Frau zu viel an Geduld und Verständnis haben kann, sollte ein Mann dann eben durch seine Eigenschaften ausgleichen – und umgekehrt.

Das bedeutet für dich als Frau aber eben auch, dass du zuerst begreifen musst, wie rücksichtlos, egozentrisch, ignorant und selbstbezogen Männer sein können – ohne dass emotional und moralisch direkt zu verurteilen.

Du solltest diese Eigenschaften der Männer viel eher als Rohstoff ansehen, der existiert, damit du als Frau ihnen Form und Bedeutung geben kannst.

Die reine Ignoranz, Härte und Rücksichtslosigkeit eines Mannes führt ihn in ein leeres und bedeutungslosen Leben, wenn diese besonderen männlichen Eigenschaften nicht ergänzend durch die Liebe einer Frau gemildert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Männer sind ein Rohstoff der Liebe

Die rohe Energie der Männer (inklusive ihrer Eigenschaften eben rücksichtlos und ignorant sein zu können) muss durch die Gegenwart einer Frau in ihrem Leben kanalisiert werden.

Und da kommst du als Frau ins Spiel. Mit deinen Fähigkeiten den Energien und Eigenschaften der Männer die richtigen Grenzen zu setzen.

Wir Menschen unterscheiden uns im Grunde gar nicht so sehr von der Tierwelt, wie wir uns selbst das ganz gerne vormachen.

Vor allem nicht in der Art und Weise, wie die Ebenen aus Mentalität, Verstand und emotionale Prägung in uns selbst funktionieren:

Männer sind entweder Wölfe, die hungrig und rastlos in eine Richtung hetzen, oder sie sind wie eine Herde aus Elefanten, die einfach stumpf weitertrottet, egal was kommt, egal was passiert.

Männer sind eine rohe, konturlose Energie, die du als Frau in feinere und geerdete Bahnen lenken muss.

Und wenn du jetzt denkst: “Ja, aber… das will ich nicht… ich will einen Mann, der das von sich aus kann und macht. Ich will keinen Mann erziehen, ich will einen fertigen, richtigen Mann als Partner an meiner Seite!!”

Tja… träum weiter, sorry. Das gibt es nicht.

Männer sind ein Rohstoff.

Liebe und Beziehungen sind Arbeit.

Beides muss zusammenkommen und zu höheren Weihen verarbeitet werden.

Glück und Liebe in einer funktionierende Partnerschaft regnen nicht einfach so vom Himmel.

Wir reden hier von viel Arbeit. Und schwerer Arbeit.

Und ist der sehr spezifische Preis der Liebe. There is no free lunch.

Die Blüte der Liebe braucht Arbeit 

Männer brauchen Arbeit, so wie jede Beziehung, jede erfolgreiche Karriere, jede Tätigkeit mit Sinn und Bedeutung von dir Aufwand, persönliche Investments und Mühen abverlangen.

Du kannst nicht erwarten, dass du mit dem Gefühl “Ich bin verliebt!” ein Ticket zu einer mühelosen Seligkeit gezogen hast.

Das Gefühl der Liebe ist nur der Zuckerguss, der dich zuerst verrückt macht, damit dir die Arbeit später nicht zu schwer fällt.

Und je eher du damit anfängst und deinem Mann aus der Komfortzone rückst und dir nicht alles von ihm bieten lässt, desto besser!

Du musst sein Stresstest sein!

An dir muss er lernen ein besserer, entschlossener, aufrichtigerer Mann zu sein.

Wenn du das willst.

Wenn dir die dramatischen A… löcher besser gefallen, weil sich dann alles intensiver und aufregender anfühlt… oder du ein Faible für Luschen hast, die nichts auf die Reihe bekommen und nie eigene beherzte Entscheidungen treffen, weil dir das das Gefühl gibt, dass du sie bekehren kannst und dir das ein Gefühl von persönlicher Wichtigkeit oder Kontrolle gibt – dann ist das okay, versuche dich ruhig daran, bis du genug davon hast.

Als beherzte Frau, die eine richtige Beziehung will (und nicht nur den Thrill aus emotionaler Psychodynamik – das wird oft verwechselt) – musst du einem Mann vorleben was du willst!

Und das bedeutet eben: Mach ihm ordentlich Feuer… und mache es ihm nicht zu leicht!

In der Liebe bekommst das, was du vorlebst!

Poche auf deine Werte, deine Stellung und deine Erwartung – so wie du es wirklich von ihm erwartest!

Keine Verrenkungen, kein Aufweichen deiner Stellung und deiner Werte.

Wenn das das nicht machst oder dich nicht traust, dann hast du als Mann an deiner Seite entweder

a) Ein geozentrisches A….loch
b) Ein weinerliches Kind
c) Ein Nichtsnutz

Und das ist die absolute Wahrheit, liebe Leserin!

Du als Frau formst die Qualität des Mannes an deiner Seite.

Du als Frau bekommst exakt die Art und die Qualität von Mann, die du ihm selbst vorlebt und (unbewusst) von ihm erwartest.

Wenn du es versäumst Regeln aufzustellen, deinen Wert unverhandelbar zu machen, dich selbst an Stelle Nummer 1 zu setzen, seine Verfehlungen zu sanktionieren und von ihm ganz bewusst zu verlangen, dass er sich dir gegenüber so verhält wie ein richtiger Mann (und zwar der Mann, den du an deiner Seite willst und erwartest) – dann reagiert ein Mann auf das Fehlen dieser emotionalen Richtlinien durch fortlaufende Übertretungen und Verfehlungen.

Einfach weil du es ihm durchgehen lässt.

Verstehe wie Männer wirklich sind

Es ist nicht so, dass Männer generell schlecht sind – aber jeder Mann braucht den Kompass den ihm nur eine Frau geben kann.

Ansonsten verwandeln sich Männer in eine wilde, raue Horde ohne echte Richtung, Sinn und Werte.

Ein Beispiel: Sperre eine Gruppe Männer einige Wochen in ein Haus ein und schaue danach, wie es ihnen ergangen ist.

Wenn sie sich nicht gegenseitig umgebracht haben, dann haben sie ihre Zeit entweder mit der Playstation, schlechten Essen und zu viel Alkohol verbummelt.

Oder sie streiten sich sinnlos und endlos darüber wer der Anführer sein soll, während um sie herum alles zerfällt und immer und schmutziger und chaotischer wird.

Ähnlich sieht geht es in Beziehungen zu, wenn die Frau nicht das emotionale und moralische Ruder übernimmt, das Männern Halt, Richtung und Sinn gibt.

Wenn du als Frau dir das selbst nicht zusprichst, weil du dich selbst ständig innerlich unsicher fühlst, ängstlich und emotional ausgehungert nach Zuwendung und Liebe bist, dann bekommst du in einer Beziehung genau das, was in diesem Haus voller Männer passieren würde: Stress, Streitigkeiten, Unachtsamkeit, Lieblosigkeit, Playstation und Alkohol.

Das “Wann kommt der Retter in strahlender Rüstung und nimmt mir all meine Ängste, Sorgen und erfüllt mein Leben mit Liebe?” wird nicht passieren.

Es ist viel mehr so: Ärmel hochkrempeln und mutig vorleben, was du selbst bist und erwartest.

Und darin keine falschen Kompromisse zu machen, nur in der Hoffnung, dass dich die Männer oder ein bestimmter Mann endlich so liebst, wie du es dir heimlich erhoffst.

Mache im Dampf. Mache ihm Feuer. Mache es ihm nicht zu leicht.

Nur dann bekommst du den Mann, den du auch wirklich aufrichtig für dein Leben willst, erwartest und der dann in seiner ganzen Liebe und euren gemeinsamen Werten zu dir passt.

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