das geheime muster der liebe

Wahre Liebe: 12 eindeutige Kennzeichen wahrer Liebe

12 eindeutige Kennzeichen wahrer Liebe

Was zeichnet wahre Liebe aus?

  • Gibt es zuverlässige Kennzeichnen und Gewissheiten, die bestätigen, dass du gerade die wahre Liebe erlebst?
  • Wie unterscheiden sich die Illusionen einer unechten Liebe von einer echten, wahren Liebe?
  • Was machen Paare in glücklichen Beziehungen anders als die Partner in unglücklichen Beziehungen?

Thomas Lojek, Autor von Die Gefühle der Männer, Das geheime Muster der Liebe, Wahre Liebe statt Geliebte sein und Einen Mann emotional dauerhaft binden, beschreibt in diesem Artikel die zwölf eindeutigen Kennzeichen wahrer Liebe.

Alle Aspekte in diesem Artikel basieren auf seinen Erfahrungen aus mehr als 10 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit als Autor und Berater auf dem Gebiet Liebe, Beziehungen, Männer und Frauen.

Thomas Lojek lebt und arbeitet abwechselnd auf Teneriffa oder an der Costa Blanca in Spanien.

Autor Thomas Lojek und Partnerin

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Tipp: Was ist für dich drin, wenn du diesen Artikel liest?

Die Möglichkeit einmal ehrlich zu prüfen, ob deine Beziehung oder deine Beziehungen generell mit den wesentlichen emotionalen Bausteinen einer wahren Liebe übereinstimmen.

Und Antworten auf die wichtige Frage: Findest du selbst ehrliches Glück und tiefen Frieden in deinen persönlichen Liebesbeziehungen?

Wenn ja: Was sind die Stützpfeiler dieses Glücks und wie kannst du sie dauerhaft bewahren?

Wenn nein: Wie weichen deine Erfahrungen der Liebe von den hier geschilderten Aspekten ab?

Und was kannst du tun, um deine Beziehungen zu verbessern und sie gesünder und erfüllter zu machen?

Ein wichtiger Hinweis zu diesem Artikel

Nichts und niemand kann für dich definieren oder dir vorschreiben, was für dich wahre Liebe ist oder sein sollte.

Auch dieser Artikel kann und will das nicht.

Aber hier findest du einige Aspekte und Anregungen, die es wert sind, beachtet und regelmäßig im eigenen Leben überprüft zu werden.

Gönne dir ein bisschen Inspiration und Anregung.

Gönne dir ehrliche und wahre Liebe in Selbstwertschätzung und tiefen Respekt vor dem Miteinander.

Die 12 eindeutigen Kennzeichen wahrer Liebe

1. Wahre Liebe ist unaufgeregt

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Das grundlegende Kennzeichen wahrer Liebe: Wahre Liebe ist immer unaufgeregt!

Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass eine innere Ruhe in wahrer Liebe liegt.

Sie ist eine Form innerer Gewissheit, dass uns die bestehende Partnerschaft um wichtige Aspekte ergänzt und uns darüber mehr Zuversicht, Kraft und Bedeutung für unser Leben gibt.

Diese Erfahrung ist im Kern immer unaufgeregt, weil sie unsere wahre innerste Natur als Mensch widerspiegelt und nichts zu tun hat mit den Ängsten, Täuschungen und Illusionen, die unsere Gefühle aufregen und durcheinander bringen können.

Es sind immer Ängste, Stress und Illusionen, die große und intensive Gefühle erzeugen – niemals wahre Liebe, die vielmehr eine stille Übereinkunft in der Gewissheit ist, dass die bestehende Beziehung Sinn, Bedeutung und gegenseitige Unterstützung in dein Leben bringt.

Natürlich kann (und muss) auch eine wahre Liebe Krisen, Streitigkeiten und Spannungen durchlaufen, weil sich Menschen in Beziehungen sowohl gegenseitig definieren als auch immer wieder individuell abgrenzen müssen. Anders können Beziehungen nicht funktionieren.

Aber in einer wahren Liebe kommen und gehen diese Phasen.

Nachdem sie überstanden sind, kehrt immer eine Form von innerem Frieden in die Beziehung zurück und bestätigt: „Es ist richtig und gut, dass wir zusammen sind!“

Wahre Liebe ist deswegen eher geduldige Arbeit als „das große Kino der Gefühle!“

Wahre Liebe baut sich aus dem Verlangen auf immer wieder einen gesunden Konsens und Vertrauen zwischen sich und dem Partner herstellen zu wollen.

Auch wenn die Beziehung kurzfristige Phasen aus unterschiedliche Meinungen, Spannungen und verschiedenen Ansichten überstehen muss.

Das ist menschlich.

Aber dieses besondere Gefühl trotzdem immer wieder einen gemeinsamen Konsens zu haben oder bilden zu können und dem großen Ganzen der Beziehung mehr Bedeutung zu geben als den kurzfristige Stimmungen und Unterschiedlichkeiten.

Das ist der Kern einer wahren Liebe.

Sie entsteht aus gelebten und erlebten Vertrauen.

Und Vertrauen ist niemals aufgeregt sondern ein ruhiger, beständiger Fluss.

2. In wahrer Liebe existiert Flow

In wahrer Liebe existiert immer Flow.

Was ist Flow?

Flow ist ein ruhiger und beständiger emotionaler Fluss innerhalb einer Beziehung, der den Partnern Zuversicht und Gewissheit in und für ihre Partnerschaft gibt.

Flow formt einen beständigen Strom aus innerer Zuversicht, dass es gut und richtig ist zusammen zu sein und dass die gemeinsame Beziehung einen Sinn und einen Weg ergibt, der gemeinsam geteilt wird.

Flow steht in wahrer Liebe für das Prinzip der „mühelosen Mühe“.

In dem Sinne, dass Beziehungen eben nie leicht sind oder immer nur romantisch schön ausfallen können, sondern auch Schwierigkeiten und Hürden meistern müssen.

Jedoch in einer Form, die durchaus fordernd, aber niemals aufreibend ausfällt.

Flow steht damit für den Fluss einer inneren Gewissheit in der Beziehung, dass Schwierigkeiten positiv überwunden werden können, weil sich auf diese Weise immer wieder zusammenfügt, was zusammengehört.

Die anstrengenden Dramen einer aussichtlosen oder permanent unglücklichen Beziehungen lassen dagegen die Beteiligten ausgebrannt und ohne echte Zuversicht zurück.

Flow weiß intuitiv um die Schwierigkeiten und Schwächen innerhalb aller menschlichen Beziehungen, bewegt eine wahre Liebe jedoch immer in Richtung Vergebung und Kooperation, damit sich die guten und wertvollen Aspekte der Beziehung immer wieder neu durchsetzen können.

Auch gegen kurzfristige Schwierigkeiten.

Flow kann man nicht rational erklären oder in rationale Kategorien pressen.

Flow durchdringt eine gesunde Beziehung mit einer non-verbalen Gewissheit, die gelebt und erfahren werden muss.

Menschen, die Flow in ihrer Beziehung erfahren, tragen Flow als Gewissheit in ihrem Herzen, auch wenn sie das Phänomen nicht immer rational erklären oder verbal ausdrücken können.

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3. Wahre Liebe hat Richtung, Ziele, Perspektiven

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Wahre Liebe zeichnet sich durch Richtung aus.

Richtung in Form von gemeinsamen Perspektiven, gemeinsamen Lebensplänen, geteilten Auffassungen, Werten und der Absicht Übereinkunft zu leben in einer Vorstellung, wohin ein Leben als lebenswerte Gemeinsamkeit verlaufen sollte.

Negativen oder unglücklichen Beziehungen fehlt diese Fähigkeit zur Richtung.

Unglückliche Beziehungen kreisen vornehmlich um sich selbst.

Allerdings ohne Richtung.

Sie sind eine ewige Kreisbewegung.

Um aufwallende intensive Gefühle, um Dramen, Machtkämpfe oder um eine generelle richtungslose Ratlosigkeit, die ein Paar einfach nicht voranbringt.

Weder persönlich noch emotional.

Eine Beziehung braucht Richtung, Ziele und Perspektiven.

Ohne dieses Gefühl eines inneren Lebenswegs gibt es für ein Paar nichts zu teilen.

Nur eben den ständigen Wechsel von Emotionen und Stimmungen.

Und das ist für ein erfülltes Leben von Sinn und Bedeutung zu wenig.

Wahre Liebe hat aus diesem Grund immer einen Kern aus Übereinkunft in Richtung, Lebenswegen, Lebensaufassungen und der gemeinsamen Blickrichtung, die ein Paar leben und einschlagen möchte, um durch ihre Beziehung ein gemeinsames Leben aufzubauen, das von beiden Partnern als lebenswert empfunden wird.

4. Wahre Liebe durchlebt Krisen – statt sie zu pflegen

Wahre Liebe löst Probleme und Spannungen in Beziehungen.

Sie pflegt sie nicht.

Was ist der Unterschied zwischen „Krisen durchleben“ und „Krisen pflegen“ in Beziehungen?

Dazu muss man sich die Unterschiede von funktionierenden und nicht-funktionierenden Beziehungen genauer anschauen.

Nicht-funktionierende Beziehungen folgen einem endlosen Neuaufbau von Problemen, Dramen und Stimmungen, die sich nie wirklich lösen lassen, weil es im Grunde gar nichts zu lösen gibt.

Der Kern nicht-funktionierender Beziehung ist leer.

Ohne Sinn und Richtung.

Deswegen brauchen Partner in einer unglücklichen Beziehungen das ständige Auf- und Ab von intensiven Gefühlen, um darüber der Wahrheit über ihre gegenseitige Verbindung entgehen zu können.

Die intensiven Wechsel und Emotionen unglücklicher Beziehungen sind ein Vermeidungsvorgang.

Aus diesem Grund bleibt einem Paar in einer dauerhaft unglücklichen Beziehung gar nichts anderes übrig als seine Krisen, Dramen und Probleme regelmäßig zu „pflegen“!

Sie bewegen sich in einem fortlaufenden Drang die gleichen Spannungen immer wieder neu aufgreifen zu müssen.

Vielleicht unter anderen Aspekten oder in wechselnden Situationen, aber immer mit der Intention nicht davon ablassen zu können oder zu wollen.

Im Kern bleibt die Aussage hinter den Streitigkeiten und Missverständnissen allerdings immer gleich: „Es funktioniert eigentlich nicht!“.

Es ist ein Bündnis aus Unverbundenheit, das diese Paare in einer Beziehung zusammenhält.

Aber das ist keine wahre Liebe.

Wahre Liebe beschäftigt sich immer mit Lösungen.

Mit Lösungen, die Richtung und Fortschritte produzieren.

Wahre Liebe hat kein Interesse darin Menschen in einer Dynamik festzuhalten, die anstrengend ist und Kraft kostet ohne Richtung und Sinn produzieren zu können.

Wahre Liebe gibt und produziert Sinn, in dem sie die Qualitäten des Einzelnen und ebenso die Qualitäten der Beziehung fördert.

Und dazu braucht es die Fähigkeit Konsens herzustellen, gemeinsam an Fortschritten und Lösungen zu arbeiten.

5. Wahre Liebe ist geduldig und kooperativ

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Wahre Liebe ist um die menschliche Eigenschaft gestrickt „unvollkommen“ zu sein.

Und deswegen in einem inneren Verständnis zu leben, die Hand ausstrecken zu wollen, um das Leben in einer gemeinsam sinnvollen Kooperation bewältigen zu können.

Wahre Liebe ist damit die Form einer gelebten Unterstützung auf allen Ebenen des Lebens:

körperlich, emotional, psychologisch, sozial und persönlich!

Wahre Liebe gibt auf all diesen Ebenen bedeutsame Unterstützung an einen Partner weiter, weil derjenige, der sie lebt, erkannt hat, dass er seinen Platz in dieser Welt einnimmt, um sich zu verbinden.

Und um aus dieser Verbindung heraus etwas zu erschaffen, das größer, vollständiger und besser ist als er selbst: Kooperation in Liebe und Verbundenheit.

Das Gegenteil davon ist der Konflikt um die Vorstellungen „Ich bin besser als du“ oder „Ich bin schlechter als du“, die beide Partner zu der Überzeugung führen: „Weil das so ist, müssen wir uns bekämpfen, beeinflussen, manipulieren, klein halten oder verletzen! Nur so bleibt die Welt im Gleichgewicht!“

Natürlich ist das nur ein illusionäres Gleichgewicht, denn in Wahrheit produzieren Menschen darüber fortlaufende Ungleichgewichte zwischen sich, die nicht voranbringen, sondern nur beschäftigt halten in der Illusion, dass ohne diese Kämpfe der Verlust von Umwelt, Partner, Beziehungen droht.

Es ist im Grunde ein einsamer Kampf, der dann zu zweit in einer unglücklichen Beziehung ausgetragen werden muss.

Wahre Liebe kann das nicht.

Selbst wenn wahre Liebe Phasen von Konflikten und Missverständnissen erlebt, dann geht sie durch diese Phasen hindurch, um sie zu lösen und danach Übereinkunft zu erfahren.

Wahre Liebe kooperiert zwischen den Partner sogar dann, wenn sie im Streit liegen, indem sie sich auf den Bahnen bewegt, die zu Lösungen und Übereinkünften führen. Wahre Liebe ist ein kooperatives Prinzip gelebter Übereinkünfte.

6. Wahre Liebe kann vergeben und verteidigen

Aus der Erkenntnis heraus, dass wir Menschen unvollkommen sind und deswegen kooperative Beziehungen brauchen, fällt wahre Liebe immer mit der Fähigkeit zusammen verzeihen zu können.

Wahre Liebe bewegt sich in der Einsicht voran, dass Partner Fehler machen.

Dass Partner ihre dunklen Seiten, Schwächen und Fehler haben und darüber immer ihre Nachteile ebenso wie ihre Stärken in eine Beziehung einbringen.

Wahre Liebe lebt mit der Gelassenheit, dass eine Liebe eben auch Fehler und regelmäßig menschliche Irrtümer überleben muss, um am Ende wirklich Bestand und Bedeutung haben zu können.

Wahre Liebe entspringt der Einsicht, dass sie genau dann vollkommen ist, wenn sie jede Form von Unvollkommenheit aus sich selbst heraus vergeben kann.

Allerdings vergibt wahre Liebe nicht um jeden Preis.

Wahre Liebe hat ein inneres Regelwerk.

Eine innere Struktur aus bedeutsamen Werten, die sie sowohl nach innen als auch nach außen verteidigt sehen möchte.

Die besondere Fähigkeit wahrer Liebe vergeben zu können, bedeutet nicht sich willfährig zu machen, sich bedingungslos unterzuordnen und seine eigenen Werte und Bedürfnisse zu verraten.

Wahre Liebe ist vielleicht nicht an Perfektion gebunden, aber sehr wohl an ebenso wahre wie bedeutsame Werte, die in der Beziehung und durch die Beziehung verteidigt werden sollten.

Der Drang der Liebe zu verzeihen und vergeben zu wollen, wird sehr oft als Argument verwendet, sich falschen Bedingungen und lieblosen Partnern auszuliefern.

Vor dieser Tendenz den Unterschied zwischen Vergebung und Auslieferung zu verwechseln, sollte man sich hüten.

Wahre Liebe vergibt zwar.

Aber durchaus stolz und würdevoll.

Weil sie sich aus innerer Stärke durch gemeinsam bewahrte und gelebte Werte speist.

Sie ergibt sich niemals aus einer endlosen Kette von „Verzeihen“ durch Formen von Selbstaufgabe, die nicht in Stolz und gemeinsame Werte von Bedeutung münden, sondern in Gefühlen von Kraftlosigkeit, Schuld oder falscher Unterordnung.

Wahre Liebe vergibt, aber sie verteidigt auch.

Darin liegt ihr Unterschied von echter, kraftvoller Liebe und der hilflosen Schwäche persönlicher Selbstaufgabe.

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7. Wahre Liebe ist nicht perfekt – aber auch nicht nachlässig

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Wahre Liebe ist eine ständige Balance aus Fehlern und Vergebung.

Aus Unterschiedlichkeiten und Übereinkunft.

Aus verschiedenen Ansichten und gemeinsamen Perspektiven.

Beziehungen sind lebendige Wesen.

Sie verändern sich, sie wachsen, sie durchleiden, sie haben ihre Wurzeln und ihre besonderen Blüten.

Doch nichts an Beziehungen oder in Beziehungen kann jemals perfekt sein.

Sie leben.

Aber nicht als Perfektion.

Die höchste Form der wahren Liebe ist damit die persönliche innere Vergebung, dass der Partner nicht perfekt ist, dass man selbst nicht perfekt ist und dass auch die gemeinsame Beziehung niemals perfekt sein kann.

Und dass trotzdem all das zusammen in Form einer echten Liebesbeziehung jeden Tag lebens- und erlebenswert ist.

Weil es sich lohnt zu leben und zu lieben, auch wenn nichts davon jemals vollkommen sein wird.

Es gibt allerdings in dieser Einsicht auch einen wichtigen Seitenaspekt, den man beachten sollte:

Wahre Liebe ist vielleicht nicht perfekt, aber sie ruht sich ebenso wenig darauf aus, dass es vollständige Perfektion niemals geben kann.

Sie ist sehr wohl durchdrungen von Antrieb nach Fortschritt und positiven Veränderungen und kein Argument für innere und äußere Faulheit.

Die Vorstellung: „Ich bin halt nicht perfekt!“ darf nicht dazu führen, dass man innerlich und äußerlich stehen bleibt oder irgendwann damit anfängt sich in Beziehungen gehen zu lassen.

Liebe hat durchaus das Bestreben nach Veränderung und Verbesserung.

Nicht um der Perfektion willen, sondern aus einer inneren Bewegung heraus, die dem Wachstum allen Lebens unterliegt.

Die Erkenntnis, „Ich bin nicht perfekt!“, „Mein Partner ist nicht perfekt!“, „Unsere Beziehung ist nicht perfekt“ endet nicht in einem Zustand nachlässiger oder träger Faulheit.

Die Unmöglichkeit zur Perfektion ist kein Argument gegen die Chancen zu persönlichen Fortschritten und Veränderungen oder für ein „sich gehenlassen“ in der Überzeugung: „Ich bin halt so!“.

Damit erreicht man genau den gegenteiligen Effekt und die Liebe stirbt dadurch ebenso schnell, wie in durch das Verlangen nach zu viel Perfektion.

Wahre Liebe ist auch ein ständiger Fortschritt in der Balance, dass Perfektion vielleicht nie erreichbar ist, aber dass man trotzdem unablässig an sich arbeiten kann.

8. Wahre Liebe lebt von Berührungen

Liebe ist nonverbal.

Lange vor dem ersten Wort haben Menschen Liebe durch reine Berührungen geliebt.

Jede Berührung ist die Bestätigung des Eindrucks „Ich bin da. Du bist da.“

Wahre Liebe gibt Berührungen viel Raum und Bedeutung.

Wahre Liebe ist Aufmerksamkeit und Bestätigung durch Zärtlichkeiten.

Eine verbale Bestätigung durch Worte kann nie so viel erreichen, wie eine einzelne Berührung in einem aufrichtigen Gefühl.

Das gesprochene Wort ist so lange erfüllt von Zweifel, bis eine ehrliche Berührung diese von der Seele des Menschen nimmt.

Die moderne Welt gibt zu viel auf Worte und Informationen. Diese können nie so tief greifen, wie fortlaufende Zärtlichkeit durch aufmerksame und warme Berührungen.

Paare, die sich wirklich lieben, harmonieren auf vielen nonverbalen Ebenen.

Durch Blicke, Lächeln, Signale und fortlaufenden wohlwollenden Berührungen.

Wahre Liebe „berührt“ und zwar auf allen Ebenen.

Darum ist es wichtig, sich diesen Umstand immer wieder vor Augen zu führen: Berührungen beleben und bestätigen Beziehungen.

Es ist wichtig sie zu pflegen, aufmerksam in seinen Berührungen zu bleiben und immer wieder Nähe und Bestätigung zum Partner durch einen Fluss aus Berührungen und Zärtlichkeiten herzustellen.

9. Wahre Liebe ist ein Bekenntnis zueinander

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Der Mangel an echtem Bekenntnis ist ein großes Problem in den Beziehungen unserer Zeit.

Das liegt aber nicht unbedingt an einer generellen „Beziehungsunfähigkeit“ oder daran, dass „Beziehungen einfach nicht funktionieren“, wie viele Menschen behaupten.

Die Fähigkeit zu „Commitment“, wie man es etwas moderner nennt, fehlt auch deswegen, weil die inneren Bausteine der Liebe zu oft oder zu sehr durcheinander geraten in unseren heutigen Beziehungen.

Zum Beispiel bauen sich alle in diesem Artikel genannten Aspekte der wahren Liebe über emotionale Muster auf oder sie repräsentieren ausgewählte emotionale Muster.

Einzeln sind sie vielleicht nur bestimmte Aspekte der Liebe.

Doch zusammen ergeben sie ein größeres Bild: Die Muster der Liebe.

Die Muster der Liebe sind essentiell im Verständnis von Liebe und Beziehungen. Sie formen, was wir später als Liebe empfinden.

Liebe wird von innen nach außen heraus nach und nach über diese einzelnen Bausteine der Liebe aufgebaut.

Je sinnvoller und vollständiger sich diese Muster aufbauen, desto stärker, natürlicher und gesünder fallen Liebesbeziehungen aus.

Das innerste Vertrauen, dass in einer Beziehung „alles richtig und alles in Ordnung” ist, basiert auf der Art und Weise, wie sich diese emotionalen Bausteine der Liebe ineinanderfügen und sinnvoll ergänzen.

Wenn man zum Beispiel als Paar das Phänomen Flow in seiner Beziehung erlebt, die Unaufgeregtheit einer stabilen inneren Gewissheit durch die Erfahrung wahrer Liebe, oder das Bewusstsein einer starken gemeinsamen Richtung im Leben, dann fällt es natürlich auch leichter sich gegenseitig in einem tiefen Vertrauen und in besten Absichten zu einander zu bekennen:

„Du bist meine wahre Liebe! Du bist die Liebe meines Lebens. Du bist der Mensch, mit dem ich zusammen sein will, um Leben, Alltag und Liebe zu teilen!“

Liebe braucht diese Form von Bekenntnissen zueinander.

Und wahre Liebe lebt und gibt diese Bekenntnisse.

Aus einem natürlichen Verständnis heraus. Weil dann die inneren Bausteine der Liebe zwischen dem Paar funktionieren und sie zusammenhalten.

Die Beziehung an sich wird dadurch ein gelebtes Bekenntnis, dass das Miteinander im gemeinsamen Leben einzigartig und unersetzlich wertvoll ist.

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10. Wahre Liebe ist ein Lernprozess

Wahre Liebe lebt davon, dass beide Partner an sich erkennen, dass sowohl Liebe, Leben als auch ihre Verbindung in Form der erlebten Beziehungen keine statischen Zustände sind. Und all das auch niemals echte statische Zustände erzeugen wird.

Es gibt kein „Ziel“ in der Liebe. Sie ist ein Weg.

Wahre Liebe muss gelebt werden. Sie braucht Richtung, aber sie ist niemals Ankunft.

In dem Moment, in dem du denkst: „So, endlich bin ich angekommen! Jetzt ist alles gut und alles nach meinen Vorstellungen!“ werden von irgendwoher Krisen, Veränderungen oder überraschende Entwicklungen kommen, die dich wieder aus dieser bequemen Überzeugung heraus zwingen.

Liebe ist ein Prozess aus Bewegung und Fortschritten. Sie verlangt von dir, dass du beweglich bleibst. Dass du bereit bist zu wachsen und immer wachsam zu bleiben.

Das bedeutet nichts anderes als die Einsicht zu leben, dass man in Beziehungen fortlaufend lernen muss:

„Wo stehst du? Wo stehe ich? Wie funktionieren wir zusammen? Wie funktioniert ein gemeinsames Leben? Wo sind unsere Grenzen, unsere Möglichkeiten? Wann erleben wir Krisen – und warum? Wie überwinden wir diese Krisen? Wie gehen wir mit neuen Entwicklungen um, mit Veränderungen, Überraschungen, Herausforderungen?“

Jeder Tag in einer Beziehung ist wie die neue Seite eines Buches.

Die Figuren, Orte und die Geschichte sind vielleicht vertraut, aber sie alle schreiten voran, damit das Buch einen erzählenswerten Inhalt bietet.

Und dieses Voranschreiten in wahrer Liebe ist eben das gegenseitige Lernen und das immer wieder notwendige Herantasten an Fortschritte und Veränderungen.

Wahre Liebe ist in vielen Aspekten vornehmlich Arbeit.

In Geduld, Verständnis und der Herausforderung, dass man nie alles erreichen, nie alles wissen kann.

Und man sowohl über die Beziehung als auch über den Partner immer auf dem Laufenden bleiben muss.

Ansonsten funktionieren Beziehungen nicht.

Wahre Liebe zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner dieses Verständnis ganz natürlich in sich tragen.

Es ist eine Form aus Neugierde und Verständnis, mit dem sich die Partner gegenseitig durch den Alltag bringen und dabei immer wieder Neues entdecken und Neues leben.

Miteinander und füreinander.

11. Wahre Liebe ist Verhalten

Wahre Liebe ist Verhalten. Liebevolles Verhalten.

Nicht mehr und nicht weniger!

Keine Worte, keine Versprechungen, keine Ausflüchte, keine Vertröstungen, keine Märchen, keine falschen oder blumigen Hoffnungen, kein Warten auf bessere Zeiten oder darauf, dass sich jemand oder eine Beziehung endlich verändert.

Liebe ist Verhalten. Im Hier und Jetzt.

Nur liebevolles Verhalten in echter Kooperation für eine Richtung und ein Leben in Gemeinsamkeit ist wahre Liebe.

Wahre Liebe muss man leben.

Und Leben ist Verhalten.

12. Wahre Liebe ist innerer Frieden

Wahre Liebe ist innerer Frieden.

Wahre Liebe ist Zuversicht. Unabhängig von allen Umständen und Situationen.

Liebe verbindet den Frieden der Gegenwart mit der Zuversicht der Zukunft.

Diese Verbindung in Vertrauen und Aufrichtigkeit ist wahre Liebe.

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Leseprobe: Das geheime Muster der Liebe

Leseprobe: Geheime Muster der Liebe

Warum glückliche Beziehungen kein Zufall sind

Autor Thomas Lojek und Partnerin

Hier findest du eine ausführliche Leseprobe aus meinen Buch “Das geheime Muster der Liebe – Warum glückliche Beziehungen kein Zufall sind”.

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Das geheime Muster der Liebe

Die Leseprobe

Vorwort

Verwendete Begriffe

Dieses Buch verwendet englischsprachige Begriffe für die einzelnen Phasen im Muster der Liebe.

Es sind aber insgesamt nur acht Begriffe, die Verwendung geschieht also in einem überschaubaren Umfang.

Der Grund, warum ich englischsprachige Begriffe wähle, liegt darin, dass die deutsche Sprache sehr technisch, sehr strikt und eindeutig ist, während englische Worte oft eine gewisse Doppeldeutigkeit haben oder mehr Raum für Assoziationen bieten.

Etwas mehr „Empfindungsfreiheit“ ist gerade bei der Beschreibung von zwischenmenschlichen Zuständen sehr hilfreich.

Auf diese Weise ist eine emotionale Situation nicht zu sehr festgelegt auf ihre gradlinige Bedeutung innerhalb der deutschen Sprache.

Außerdem lässt sich so eine Art Kontrastwirkung herstellen: Das beschriebene Muster wird nicht zu sehr mit den natürlichen muttersprachlichen Empfindungen gleichgesetzt, die ein Wort erzeugt.

Mit einem englischen Begriff kann ich dem Muster einen objektiven Namen geben, ohne der muttersprachlichen Grundempfindung entsprechen zu müssen, die ein Wort in der eigenen Sprache hervorruft.

Dann steht der Prozess oder das Muster für sich selbst und kann damit etwas objektiver innerhalb der Erläuterungen verwendet werden.

Was erwartet dich hier?

Du wirst in diesem Buch das geheime Muster der Liebe kennenlernen und Schritt für Schritt erfahren, wie dieses geheime Muster der Liebe im Hintergrund die Art und Weise lenkt, wie sich deine Liebesbeziehungen entwickeln und was du in ihnen erlebst.

Dazu brauchst du ein wenig Offenheit für neue Perspektiven und etwas Mut, dich auf die Sichtweise einzulassen, dass die Liebe keine „Himmelsmacht“ ist, sondern sich aus sinnvollen emotionalen Bausteinen und Verhaltensweisen aufbaut, die in der Summe darüber entscheiden, wie sich deine Liebesbeziehungen entwickeln.

Wenn der Aufbau und das Zusammenspiel dieser Bausteine funktioniert, macht die Liebe glücklich.

Bauen sich die Muster nur unvollständig auf oder bleiben sie lückenhaft und anfällig, dann erzeugen sie Kummer, Frust und Enttäuschung in der Liebe.

Die verborgene Absicht dahinter: Uns Menschen zu fördern und der Erfüllung unserer wahren Bedürfnisse näher zu bringen. Falsche, eingebildete oder schädliche Bedürfnisse (und davon haben wir Menschen nicht wenige) beantwortet das Muster der Liebe mit Gefühlen von Kummer, Schmerz, Frust, Ohnmacht und Wut.

Das Muster der Liebe hat die Aufgabe, uns Menschen voranzubringen – verweigern wir uns dem Muster und seinen Bahnen, dann führt es uns in Krisen, die uns über Kummer und Frust dazu zwingen, uns neu auszurichten.

Im Grunde verhandeln Menschen in Liebesbeziehungen Wert und Werte.

Diese müssen immer wieder geprüft, gefestigt und in der erlebten Gegenseitigkeit einer Beziehung fortlaufend neu ausgerichtet werden.

Aus diesem Grund gibt es das Muster der Liebe.

Es liefert einem Liebespaar eine innere Anleitung, ob die gemeinsamen Werte und Perspektiven hinter der Beziehung intakt sind und die Verbindung deswegen besonderen Wert hat.

Um diese innere Anleitung zu erreichen, sind Liebesbeziehungen auch immer zu einem gewissen Grad stressig und anstrengend.

Sie sind ein Testfall für uns Menschen.

Die Liebe testet unsere Werte und Perspektiven, um zu sehen, was wir aushalten können, wenn wir diese Werte und Perspektiven zusammen mit einem Partner verfolgen.

Aber nur das Bestehen dieser Testfälle macht eine Liebe am Ende „wertvoll“ – weil sie nur dann beweisen kann, dass sie auch in Schwierigkeiten „voller Wert und Werte“ für uns ist.

Um die Zusammenhänge und Vorteile dieses geheimen Musters hinter deinen Beziehungen zu lernen, wirst du dich für einige Zeit auf eine anspruchsvolle und teilweise analytische Sichtweise der Liebe einlassen müssen.

Du wirst ein System lernen.

Ein System zur Orientierung und Bewältigung von Entwicklungen in Beziehungen.

Das ist anspruchsvoll und in der ersten Zeit Kopfsache.

Du wirst einige Zeitlang sicherlich viel analysieren, nachdenken oder sogar überanalysieren.

Dieser Vorgang ist normal.

Er soll dir nicht die Schönheit der Liebe als etwas Gesamtes nehmen, sondern dich sensibilisieren für die Entwicklungen, die du innerhalb einer Beziehung durchläufst.

Das Überanalyisieren und das Kopflastige hören irgendwann auf.

Was bleiben wird, ist die Fähigkeit, dich in Beziehungen zurecht zu finden.

Du wirst Orientierung haben – einen inneren Kompass für die Liebe.

Nach und nach wirst du darüber einen wichtigen Zusammenhang erkennen: Es gibt eine natürliche Ordnung in der Liebe. Beherrsche und respektiere diese Ordnung und Beziehungen füllen sich mit Sinn und Richtung.

Entferne dich von der natürlichen Ordnung und Kummer, Frust und Leid werden dich einholen.

An diesem Punkt fügt sich dann die Liebe wieder als etwas Schönes, Ganzes und Einzigartiges zusammen:

Sie ergibt Sinn.

Sie gibt dir Sinn.

Dir und deinen Beziehungen im Leben.

Dann wirst du bemerken, dass vor allem der Eindruck von Schuld aus dir und deinen Beziehungen verschwindet.

Die Muster der Liebe sind sehr weise – sie fördern, selbst wenn sie uns an den Rand der Verzweiflung bringen.

Das Muster der Liebe und der Eindruck von Schuld schließen sich aus.

Du wirst dadurch lernen, dass es keine Schuld in diesen Bahnen gibt – sie verfolgen eine natürliche Ordnung, die Sinn machen, selbst wenn Liebesbeziehungen scheitern oder schwierig werden.

Innerhalb dieser natürlichen Ordnung ist kein Platz für Schuld – weder für das Gefühl, dass du schuldig und schlecht bist, noch, dass dein Partner schuldig ist, wenn eine Beziehung nicht funktioniert oder kriselt.

Mit der Erkenntnis, dass es einen Sinn dahinter gibt, verschwindet der Eindruck von Schuld in Beziehungen, weil der Sinn der Entwicklung immer eine natürliche Richtung ergibt, die notwendig ist.

Wenn du gelernt hast, diese Entwicklungen und Richtungen durch das Muster der Liebe zu erkennen und dass sie immer die Absicht haben dich zu fördern, fällt jeder Gedanke an Schuld weg, weil diese Entwicklungen Sinn machen, auch wenn sie nicht immer schön oder einfach sind.

Allein dafür lohnt es sich schon, dieses Muster und seine Gesetzmäßigkeiten sehr genau zu kennen.

Du wirst Orientierung und Sinn finden und den Eindruck von Schuld verlieren – das macht das geheime Muster der Liebe so wertvoll.

Fangen wir an…

KAPITEL 1: Einführung in das Muster der Liebe

Um den Einstieg in das Abenteuer „Muster der Liebe“ zu erleichtern, werden wir hier ein Beispielpaar einführen, das stellvertretend für typische Entwicklungsschritte steht, die ein Paar in den unterschiedlichen Phasen seiner Beziehung durchlebt.

Anhand von diesem Paar wird es einfacher den Verlauf im Muster der Liebe konkret nachvollziehen zu können.

Nennen wir unser Paar jetzt einfach mal Frank und Nina.

Die beiden haben sich auf der Party einer Freundin kennen gelernt und sich von Anfang an gemocht.

Die ersten Dates waren angenehm: nicht zu hastig, aber auch nicht langweilig, die beiden teilen viele Interessen und Wertvorstellungen.

Frank ist witzig und fordernd, Nina reizt und bremst ihn im gleichen Maße, was beiden Spaß macht und nie verkrampft oder anstrengend wird.

Nach einigen Dates kommt es zu ersten Küssen und erster Nähe.

Nina sagt ihm, dass sie nichts überstürzen will und Frank reagiert mit einem angemessenen „Okay“, ohne danach beleidigt zu sein oder distanziert zu werden.

Auf diese Weise verbringen sie noch einige Dates miteinander, bei denen sie sich immer näher kommen.

Frank versteht sich geschickt darauf, immer weiter etwas von Ninas Territorium durch Nähe und Zärtlichkeiten zu erobern, ohne sie zu bedrängen oder zu offensichtlich zu sein.

Nina lässt sich im Gegenzug im richtigen Rhythmus immer ein Stück weiter erobern ohne je zu offensichtlich harsche Grenzen zu setzen noch jemals Frank zu einfach nachzugeben.

Beide reizt das Spiel mit den Grenzen, es läuft gut zwischen ihnen.

Eines Abends geschieht es dann: Nach einem gemeinsamen Abendessen bei Nina zuhause, landen die beiden im Bett und verbringen ihre erste gemeinsame Nacht zusammen.

Von dieser Stelle aus fangen wir an, das Muster der Liebe zu beschreiben.

Das Muster der Liebe beginnt immer mit einem Moment besonderer Nähe und Intimität – hier in unserem Beispiel ist es die erste gemeinsame Liebesnacht – und von hier aus begleiten wir unser Paar jetzt durch das geheime Muster der Liebe.

1. Phase: Entry

Immer, wenn zwischen zwei Menschen ein Moment von besonderer Nähe entsteht, der ihnen klar macht, dass sie im Umgang mit dem Anderen eine direkte und ausgewählte Verbindung eingehen oder dass eine besondere Verbindung zwischen ihnen existiert, ist das der Auftakt im Muster der Liebe.

Dieses Phänomen ist der Entry – quasi der „Einstieg“ oder der „Eingang“ in eine zwischenmenschliche Verbindung.

Ein Entry kann viele Gesichter haben: Die erste Begegnung, die Frage nach der Telefonnummer, ein erstes Date, der erste Kuss, ein Moment besonderer Gemeinsamkeit oder emotionaler Nähe oder der erste Sex.

Entry vermittelt einen Moment der Besonderheit durch Nähe, an den sich beide später fortlaufend erinnern werden und der darüber den Auftakt an die Verbindung zwischen zwei Menschen darstellt.

Der erste Sex ist immer eine besondere Form des Entry.

Man kann sich sicherlich ausgiebig darüber streiten, was wichtiger ist oder was der wirkliche Startschuss einer Liebesbeziehung ist: Die erste Begegnung, das erste Date, der erste Kuss oder der erste Sex und jedes Liebespaar hat seine ganz eigene Auffassung davon.

Ganz sicher ist jedoch, dass die emotionalen und persönlichen Einsätze ab dem ersten Sex einfach höher sind als jemals zuvor.

Sex ist immer ein Wendepunkt zwischen zwei Menschen: Danach ist ihr Verhältnis zueinander nie wieder wie vorher.

An Küsse kann man sich sicherlich auch ein Leben lang erinnern, aber den ganz wesentlichen Unterschied zwischen zwei Menschen stellt vor allem Sexualität her.

Nach einer sexuellen Erfahrung unterscheidet sich das Verhältnis zwischen zwei Menschen von den anderen Freundschaften und Bekanntschaften in ihrem Leben, weil sie über Sex eine Form von körperlicher Intimität eingegangen sind, die alle anderen Formen von persönlichem und sozialem Umgang übersteigt.

Entsprechend steht hier der erste Sex für den Startschuss in eine Beziehung.

Er ist für unser Beispiel der Entry.

Beispiel: Nina und Frank verbringen die erste gemeinsame Nacht zusammen.

Sie erleben den Sex als schön, beglückend und aufregend.

Es ist intensiv und nach der reizvollen Zeit des Flirts zwischen ihnen befreiend und im gleichen Maße auch intim.

Phasen von Lust wechseln sich ab mit Momenten der Ruhe.

Sie kuscheln, schlafen, lieben sich bis zum Morgen.

Frank verlässt dann Nina gegen Vormittag und es fühlt sich für beide richtig und okay an, sowohl die Nacht miteinander verbracht als auch jetzt einige Zeit für sich zu haben.

Sie verabschieden sich mit letzten Küssen, dann fährt Frank zu sich nach Hause.


Entry ist der Beginn einer Beziehung oder der Beginn eines neuen Beziehungsabschnitts.

Entry wird durch einen Moment besonderer Nähe erlebt und hergestellt.

Vor allem der erste Kuss, der erste Sex und Momente besonders intensiver Gemeinsamkeit sind ein klassischer Entry.


2. Phase: Proof

Ein Entry kann nicht dauerhaft für sich alleine stehen. Momente menschlicher Nähe sind zu flüchtig.

Damit Nähe dauerhaften Bestand zwischen zwei Menschen haben kann, muss ausgehend vom Erlebnis der Nähe ein psychologisches Band zwischen ihnen geknüpft werden, das den Eindruck dauerhafter Verbindung als Paar fortsetzen kann.

Die erlebte Nähe muss als gewünscht und akzeptiert bestätigt werden – mit der Aussicht, dass sie fortgesetzt werden soll, weil sie gewollt ist.

Zwischen dem Paar muss der Eindruck stehen: „Das hier ist richtig. Das soll so sein. Und es soll fortgesetzt werden“.

Diese gegenseitige Bestätigung voreinander, dass die hergestellte Nähe Bedeutung hat und gewünscht wird, ist Proof.

Proof kann eine Geste sein, eine Nachricht oder eine Aufmerksamkeit, Proof kann ausgesprochen oder angedeutet werden, aber immer wird es als ein Gefühl von „richtig“ inklusive dem Wunsch nach Fortsetzung empfunden.

Irgendetwas brauchen die Partner als Anhaltspunkt, sonst fehlt ihnen die innere emotionale Orientierung, die zwischenmenschliche Nähe erzeugen kann.

Proof hat die Aufgabe, gewollte Nähe von zufälliger Nähe zu unterscheiden.


Proof bestätigt offen und/oder emotional, dass die eingegangene Nähe, Beziehung oder Beziehungsentwicklung richtig und erwünscht ist – von beiden Partnern.


Beispiel: Nach der ersten gemeinsamen Nacht sind sowohl Frank als auch Nina glücklich und aufgewühlt aber auch unsicher.

Sie wissen noch nicht so recht, wie sie mit den gemeinsam erlebten Gefühlen und sexuellen Intimitäten umgehen sollen.

Trotzdem spüren sie, dass das noch nicht alles war, dass da noch mehr zwischen ihnen geschehen sollte.

Frank ist sich nicht sicher, ob er Nina anrufen soll.

Dann schickt er ihr eine SMS und schreibt ihr, dass die vergangene Nacht sehr schön für ihn war.

Sie antwortet ihm: „Für mich auch“.

Das ist ein Moment von Proof zwischen den beiden.

Eine innere Übereinkunft zwischen den beiden: Es geht weiter!

Generell ist Proof ein anfälliges und nicht selten heikles Thema, vor allem nach dem ersten Sex.

Für Frauen ist Proof wichtiger als für Männer – auch weil sie auf diesem Gebiet ein ganz anderes Gespür haben.

Frauen strecken rund um Nähe und Liebesbeziehungen ständig ihre inneren Fühler aus, um nach Signalen und Hinweisen für Proof zu forschen.

Proof ist für Frauen vor allem deswegen wichtig, weil Proof den Unterschied ausmacht, ob es sich um zufällige Nähe/Sexualität oder um gewollte Nähe/Sexualität mit Ausblick auf Bedeutung handelt.

Zufällige sexuelle Begegnungen stellen für Frauen ein biologisches und soziales Risiko dar, das für sie nicht erstrebenswert ist.

Deswegen durchlaufen Frauen Abwehrmechanismen vor der Intimität und das Verlangen nach Proof nach der erlebten Nähe und Intimität.

Männer haben das in dieser Form nicht – für sie ist das eher eine Sache der psychologischen Bestätigung oder sie orientieren sich an den ihnen bekannten Spielregeln der Frauen – weil man das eben so macht.

Männer haben eher den Eindruck: „Es läuft halt.“, das reicht ihnen schon als Proof und viel mehr sagt dieser Moment auch nicht für sie aus.

Aus diesem Unterschied entstehen viele Reibereien und Missverständnisse zwischen Mann und Frau.

Grundsätzlich ist Proof in Form von Verhalten immer die aussagekräftigste Form: Aktives, liebevolles Verhalten ist der beste Proof, den man an dieser Stelle bekommen kann.

Worte sind relativ, leicht zu manipulieren und oft schnell gesagt – vor allem von Männern, die sich darüber erhoffen, wieder leichter und schneller Sex zu bekommen. Verhalten ist der bessere Maßstab.

3. Phase: Access

Unmittelbar an Proof schließt sich das Phänomen Access an.

Nach dem Gefühl: „Ja, da ist etwas zwischen uns, das uns zusammenhält und verbindet“, muss innerhalb einer Liebesbeziehung die Bereitschaft folgen, dieses Gefühl real zu leben und gemeinsam zu erleben.

Das geschieht durch Access.

Im Access öffnen sich die Partner, um den Anderen am eigenen Leben, Dasein, eigenen Gefühlen und Bedürfnissen teilnehmen zu lassen.

Access ist die Bereitschaft, Zugang zu den verschiedenen Schichten der eigenen Gefühle, Sexualität, Intimität, des eigenen Lebens und Alltags zu gewähren.

Access ist im Grunde das, was eine Beziehung ausmacht:

Dem Partner Zugang zu sich selbst zu gestatten und damit ein gemeinsames Leben zu formen.

Beispiel: Frank übernachtet immer häufiger bei Nina.

Sie verbringen gemeinsame Zeit miteinander, die intim und persönlich ist.

Beide erleben auf diese Weise zunehmend, wie sie in ihrem im Alltag sind.

Er erzählt ihr von seiner Arbeit, seinem Leben, seinen Hoffnungen und Träumen.

Sie erzählt ihm von ihrem Leben, ihren Erfahrungen auf der Arbeit, von den Menschen, die ihr wichtig sind und von dem, was sie sich für ihr Leben wünscht.

Die beiden haben ihre ersten gemeinsamen Unternehmungen in ihrem sozialen Umfeld, gehen zusammen aus, zeigen sich die ersten Male als Paar unter ihren Freunden.

Sie gewähren dem Anderen Einlass in die unterschiedlichen Schichten und in den Alltag ihres Lebens.


Im Access gewähren beide Partner einander Zugang zum eigenen Leben.

Access ermöglicht damit ein gemeinsam erlebtes Leben.


4. Phase: MM – Match Making I

Die wesentliche Aufgabe von Liebesbeziehungen ist im Grunde, aus zwei einzelnen Leben ein gemeinsames Leben zu machen.

Aber was genau ist ein gemeinsames Leben?

Gemeinsame Gewohnheiten, gemeinsame Sexualität oder gemeinsam verbrachte Zeit?

Wenn man ganz genau hinschaut, geht das, was Liebesbeziehungen herstellen, darüber hinaus.

Paare stellen durch Liebesbeziehungen eine gemeinsame Realität her.

Oder besser gesagt: Eine Liebesbeziehung bewegt Mann und Frau dazu, sich auf eine gemeinsame Realität zu einigen, die sie dann gemeinsam erleben und bewältigen können.

Dass Liebe eine gemeinsame Realität herstellt, ist von entscheidender Bedeutung.

Erst wenn das eintritt, verlässt die Liebe das unkonkrete Reich aus Gefühlen, Wunschdenken und Träumen und wird als reale Gemeinsamkeit (er-)lebensfähig.

Liebe wird zu Wirklichkeit.

Nur wenn ein Paar sich über seine Beziehung auf eine gemeinsame Realität einigen kann, formt es auch eine echte Beziehung.

Und zwar nur dann.

Weil gemeinsame Realität erlebt werden kann.

Alles Andere kann nur gedacht und gefühlt werden.

Dieser Unterschied ist von elementarer Bedeutung.

In nicht funktionierenden Beziehungen verharren die Partner abgeschottet vom Anderen in ihren eigenen Realitäten.

Sie leben aneinander vorbei – jeder mit seinen eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Träumen beschäftigt, ohne diese zusammen mit dem Partner in die Schnittmenge einer gemeinsamen Realität einbringen zu können.

Entweder leben diese Menschen isoliert innerhalb ihrer Beziehung auf diese Weise einsam, verschlossen und am Partner desinteressiert vorbei.

Oder die beiden Einzel-Realitäten kollidieren ständig in ihren Wünschen, Träumen und Bedürfnissen und sorgen damit unablässig für Stress, Streit und Drama.

Sie können keine gemeinsame Realität herstellen – darum scheitern sie in ihren Beziehungen und enden isoliert und unglücklich trotz Partner.


Der entscheidende Maßstab für Liebe und Beziehungen ist die Fähigkeit der Partner, eine gemeinsame Realität herzustellen.

Je mehr gemeinsame Realität, desto besser funktioniert die Beziehung und entfaltet Wert und Bedeutung für die Partner.

Je weniger gemeinsame Realität, desto weniger funktioniert die Beziehung und erzeugt Lieblosigkeit, Desinteresse oder Drama, Frust und Konflikte.


Das Herstellen einer gemeinsamen Realität und die Erkenntnis, dass der Partner diese teilt, ist immer das abschließende Ziel im Muster der Liebe.

Das ganze Verlagen und die ganze Absicht im Muster der Liebe lautet: Menschen in eine gemeinsame Realität zu führen, damit diese von ihnen gemeinsam erlebt und bewältigt werden kann.

Darum schließt das Muster der Liebe jede Entwicklung in einer Liebesbeziehung immer mit der Erkenntnis ab, dass eine gemeinsame Realität existiert.

Diese Erkenntnis ist Match Making.

Liebe entsteht, wenn zwei Menschen eine gemeinsame Realität haben.


Im Match Making realisiert ein Liebespaar, dass es eine gemeinsame Realität hat.

Match Making in Form einer gemeinsamen Realität ist Ziel jeder Entwicklung in Liebesbeziehungen.

Liebespaare stellen eine gemeinsame Realität her, um das Leben gemeinsam erleben und bewältigen zu können.


Dieses Verständnis widerspricht der allgemeinen Auffassung der Liebe:

Dass Liebe wie ein schöner Traum sein sollte, dass Liebe von Gefühlen beherrscht wird, dass Liebe emotional, romantisch, aufregend voller Abwechslung und eine rauschhafte und zärtliche Abwechslung zum sonstigen Leben sein sollte.

Das ist Disneyland. Aber nicht Liebe.

Die Menschen missbrauchen mit diesen Vorstellungen die Liebe als Vorwand ihrer eigenen Realität entgehen zu wollen.

Das Bedürfnis nach Liebe als romantischem Traum aus Gefühlen und aufregender Abwechslung ist ein Symptom der allgemeinen Unreife der Menschen in der Unfähigkeit die Realität zu ertragen.

Beziehungen haben einen sehr einfachen Sinn: Das Leben gemeinsam zu bewältigen.

Das ist ebenso einfach wie nobel und bedeutsam.

Das Leben ist schwer.

Wir brauchen den Anderen.

Um im Leben bestehen zu können.

Und um uns unterschiedliche Aspekte des Lebens zu erschließen.

Nicht umsonst wird Liebe aus dem Unterschied Mann und Frau heraus gebildet.

Aber um die Mission „Leben bewältigen“ erfüllen zu können, müssen Mann und Frau dazu fähig sein, sich auch entgegen ihrer Unterschiedlichkeit auf eine gemeinsame Realität einigen zu können.

Ansonsten erreichen sie das Gegenteil: Sie machen sich das Leben noch schwerer.

Und das ist genau das, was im Moment noch in den meisten Beziehungen geschieht.

Aus diesem Grund ist die naive Romantisierung der Liebe nicht der richtige Weg.

Die Realisierung der Liebe ist der richtige Weg.

Nicht in dem Sinne, dass man sie rational oder ein Kopfmodell aus ihr macht, sondern indem man sie durch eine gemeinsame Realität real werden lässt.

Erst durch die Wirklichkeit, eine gemeinsam erkannte und bewältigte Wirklichkeit, wird Liebe echt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die erlebte Realität von zwei Menschen – insbesondere durch die Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau – Abweichungen und unterschiedliche Interpretationen produziert.

Aber Unterschiedlichkeiten aus einem anderen Blickwinkel heraus schließen nicht aus, dass man dennoch das Gleiche sehen und erleben kann.

In diesen Zustand will die Liebe uns bringen – damit das Miteinander wertvoll wird, indem man das Leben gemeinsam bestreitet und durchlebt.

Der Mut und die Fähigkeit, sich mit einem Menschen immer wieder auf eine gemeinsame Realität zu einigen, wird deswegen von der Liebe belohnt – mit umfassenden Momenten aus Glück, Ankunft und Sinn.

In diesen Momenten liegt das vollständige Glück der Liebe – umfassender und verbindender als Gefühle und Sexualität es je herstellen könnten, weil beides nur wechselhafte und flüchtige Phänomene sind.

Die gemeinsame Realität ist dagegen der konstante Maßstab, der unablässig immer vorhanden ist – und an dem ein Liebespaar dauerhaft die tatsächliche Qualität und Bedeutung seiner Verbindung messen kann und auch messen muss.


Liebe ist eine gemeinsame Realität.

Die Fähigkeit, beständig eine gemeinsame Realität herzustellen, entscheidet über das dauerhafte Glück einer Beziehung.


Männer und Frauen müssen in Beziehungen ihre gemeinsame Realität immer wieder neu finden und neu aushandeln.

Darum sind Beziehungen nie einfach – sie sind ein ständiges Ringen darum, sich trotz aller Unterschiedlichkeiten und abweichender Bedürfnisse immer wieder neu auf eine gemeinsame Realität zu einigen.

Realitäten kollidieren oder müssen immer neu verhandelt werden – das macht die Liebe so kompliziert.

Je weiter das Paar von einer gemeinsamen Realität entfernt ist, desto schwieriger bis unmöglich wird seine Beziehung.

Beziehungen ohne gemeinsame Realität können zerstörerisch, anstrengend oder sogar gefährlich sein.

Gemeinsame Realität ist der Maßstab, wie echt und gesund die Verbindung zwischen zwei Menschen ist.

Die klassische Drama-Beziehung zum Beispiel ist unfähig eine gemeinsame Realität herzustellen.

Immer wieder verhandelt ein solches Paar über Streit, Stress und Frust die unablässigen Versuche aus eine gemeinsame Realität und damit Frieden zu finden.

Es ist aber unfähig, diese Realität herzustellen, weil es sie im Grunde gar nicht gibt. Drama-Beziehungen verhandeln über eine Illusion.

Sie enden, wenn die Beteiligten genug davon haben und in ihre jeweils eigene Realität zurückkehren, indem sie erkennen: „Ich will das nicht mehr. Es bringt mir nichts. Es führt mich nirgendwohin.“

Bis es zu diesem Punkt kommt, ziehen die Beteiligen ihren persönlichen Rausch aus dem Stress und aus der emotionalen Stimulation durch die Aufs- und Abs vor.

Sie erschaffen eine eigene aufregende Schein-Realität, die sie vom Erkennen der tatsächlichen Realität abhält.

Deswegen kann man Drama-Paaren auch nicht helfen.

Sie sind immun gegen gesunde Ratschläge, etwas zu verändern oder sich zu trennen, weil sie sich innerhalb ihrer eigenen Realität bewegen.

Sie müssen sich erst müde gekämpft haben, bis einer oder beide in ihre eigene Realität zurückkehren.

Vorher sind sie unempfindlich für Ratschläge oder echte Veränderungen, weil das Drama sie von der tatsächlichen Realität isoliert und als Ersatz dafür mit aufregenden Gefühlen und Eindrucken füttert, von denen sie nicht ablassen wollen.

Im Gegensatz zum schillernden und immer aufregenden Rausch der Drama-Beziehungen ist ein echtes Match Making innerhalb von gesunden und funktionierenden Beziehungen relativ unspektakulär.

Es ist ein Realisieren. Das Wort „realisieren“ drückt dabei perfekt die Qualität dieses Vorgangs aus: Man realisiert etwas – etwas wird echt und real; und zwar dadurch, dass man bemerkt, dass zwei Realitäten im Einklang stehen.

Das ist ein stiller Eindruck von: „Das passt. Das ist richtig. Wir schauen in die gleiche Richtung.“

Es ist eine stille Bestätigung, dass die wichtigen Dinge, Erfahrungen und Werte in der gemeinsamen Schnittmenge zwischen sich selbst und dem Menschen, mit dem man eine Verbindung eingegangen ist, gleich auf liegen.

Beispiel: Frank und Nina verbringen immer mehr Zeit miteinander.

Sie haben Sex, sie gehen aus, essen abends gemeinsam, sie unternehmen gemeinsam etwas, das ihnen beiden Spaß macht, gehen einkaufen oder besuchen gemeinsam ihre Freunde.

Dabei bemerken sie immer wieder, dass sie die Art und Weise wie sich ihre Beziehung entwickelt gleichsam schätzen.

Nina erkennt Eigenschaften an Frank, die ihr gefallen: Er ist beständig, versucht keine Tricks und Manipulationen, ist bodenständig, aber nicht langweilig.

Er hat seinen eigenen Kopf, muss ihr nicht nach dem Mund reden und er weiß, was er will.

Er hat berufliche und persönliche Perspektiven und handhabt sein Leben verantwortungsvoll und mit einer Richtung, ohne dabei spießig oder einseitig zu sein.

Das imponiert ihr.

Im Gegenzug bemerkt Frank, dass Nina eine Frau ist, die auf dieser Ebene mitzieht.

Sie ist eigenständig, hat ihre eigenen Interessen, sie hat ihren eigenen Kopf, ohne dass er den Eindruck haben muss, dass sie aufsässig und provozierend ist, sie spielt keine Machtspielchen oder braucht ständig Aufmerksamkeit – alles Eigenschaften, die ihm entgegen kommen und die er in anderen Beziehungen vermisst hat.

Entsprechend zufrieden ist er in seiner verbrachten Zeit mit ihr und ist gerne mit ihr zusammen.

Sie beide genießen die gemeinsam verbrachte Zeit und den Eindruck, dass sie diese gemeinsame Zeit bereichert und ergänzt.

Nichts davon ist spektakulär oder emotional aufwühlend.

Es sind einfach zwei Menschen, die im Alltag bemerken, dass ihre Wahrnehmung gleich auf liegt.

Sie erkennen durch das Miteinander Eigenschaften und Werte im Anderen, die jeder von ihnen auf seine Weise in sich trägt.

Die gemeinsam erlebte Realität deckt sich mit der persönlich empfundenen Realität davon, was wichtig ist im Leben oder was man von jemand Anderem erwarten kann.

Sie erleben eine Art Deckungsgleichheit in Leben und Alltag.

Und diese Deckungsgleichheit schenkt ihnen ein tiefes Gefühl von besonderer Vertrautheit und innerer Bestätigung.

Das ist Match Making.

5. Phase: Drift

Bis hierhin hat uns das Muster der Liebe vor allem die schönen und anregenden Seiten der Liebe gezeigt.

Es wäre schön, wenn es dabei bleiben würde.

Aber das wird es nicht.

Denn die wahre Aufgabe der Liebe liegt nicht darin, dem Wunsch des Menschen nach einem dauerhaften friedlichen Glück durch Zweisamkeit nachzukommen, sondern ihre Aufgabe ist es, alle Qualitäten eines Menschen und seiner Verbindungen auf den Prüfstand zu stellen.

Die Liebe ist in erster Linie ein Testfall.

Ein Testfall für menschliche Werte und Qualitäten und für die Art und Weise wie diese in zwischenmenschliche Beziehungen eingebracht und gelebt werden.

Deswegen kann sich Liebe niemals auf dem Eindruck von Glück ausruhen.

Sie muss vielmehr Menschen aus dem Eindruck von Glück herausmanövrieren und in Situationen zwingen, die die Werte hinter diesem Glück prüfen und bestätigen können.

Aus diesem Grund hat sich die Liebe diesen besonderen Trick ausgedacht:

Sie füttert die Liebenden mit dem Eindruck von Glück und Freude durch zwischenmenschliche Verbindung zuerst ein bisschen an und schiebt dann einen plötzlichen Wandel zu Unglück und Frust hinterher.

Die Absicht dahinter: Menschen in eine Vollständigkeit zu zwingen, die für die Gesamtheit des Lebens notwendig ist.

Es gibt kein Glück in der Liebe ohne Kummer und Frust als Gegengewicht.

Liebe ist deswegen immer etwas unfair.

Unmittelbar nach dem Moment, in dem man sich sicher, angekommen und glücklich in einer Liebesbeziehung fühlt, kommt der Punkt, an dem dieser Eindruck kippt und sich in sein Gegenteil verkehrt.

Das Glück der Liebe verschwindet ungreifbar und obwohl man sich gerade noch so erfüllt und sicher gefühlt hat, übernehmen Frust, Reibereien und Irritationen die Beziehung.

Das muss so sein – anders kann Liebe nicht prüfen, wie belastbar und echt das Band zwischen den Liebenden ist.

– Leseprobe Ende –

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Thomas Lojek und Isabel Allende: Das Geheimnis der Liebe

Interview: Thomas Lojek und Isabel Allende

Thomas Lojek und Isabel Allende im Gespräch: über Liebe, Werte, Familie und das Geheimnis langjähriger Beziehungen.

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Isabel Allende © Lori Barra

Isabel Allende gehört zu den ganz großen Autorinnen der Gegenwart: über 50 Millionen verkaufte Bücher, ihr Roman „Das Geisterhaus“ ist ein bedeutsamer Klassiker der modernen Weltliteratur, ihre Romane „Eva Luna“, „Von Liebe und Schatten“ und „Paula“ bewegten Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.

Isabel Allendes Romane vermengen Traum und Wirklichkeit, verbinden Poesie und Realismus und sind durchzogen von den Einflüssen der südamerikanischen Lebensweise.

Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin ist Isabel Allende eine bedeutende Stimme im weltweiten Bemühen um Emanzipation und Frauenrechte.

Thomas Lojek ist der Autor von „Das geheime Muster der Liebe“, „Die Gefühle der Männer, „Einen Mann emotional dauerhaft binden“ und „Wahre Liebe statt Geliebte sein“.

In diesem Interview unterhalten sich Isabel Allende und Thomas Lojek über die Liebe, Unterschiede zwischen Mann und Frau, über die Frage, wie man sich ein lebenswertes Leben zwischen Familie und Selbstentfaltung erarbeitet, und darüber, wie man sich die Magie der Liebe auch innerhalb langjähriger Beziehungen bewahrt.

Liebe und Leben zwischen Hingabe und Selbstverwirklichung

Thomas Lojek: Liebe Isabel, du hast als Autorin Weltruhm erlangt und trotzdem erinnerst du sowohl in deinen Werken als auch persönlich immer wieder daran, dass nur die Liebe zu den Menschen, die einem nahestehen, von echter Bedeutung ist.

Das Weltbild unserer Zeit suggeriert allerdings sehr oft eine ganz andere Richtung in der allgemeinen Lebensauffassung: Dass wir mit Selbstverwirklichung und Erfolg anfangen sollten, weil der persönlichen Selbstentfaltung dann sehr sicher glückliche Beziehungen und starke Familienbande folgen werden.

Wie siehst du das? Ist die Annahme dahinter real? Oder führt diese Einstellung innerhalb unserer Gesellschaft nicht eher zu immer mehr Menschen, die konstant unzufrieden sind und die echte Chancen auf bedeutsame Bindungen immer wieder verpassen, weil sie fortlaufend den Eindruck haben, sich erst verwirklichen zu müssen, um lieben zu können?

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Isabel Allende © Lori Barra

Isabel Allende: Das ist sicherlich keine einfache Frage von Schwarz oder Weiß. Es ist wichtig, im Leben eine Balance zwischen dem Selbst und dem Wir zu finden.

Ganz besonders Frauen wurden über Jahrhunderte dazu erzogen, sich selbst zum Wohle der Familie aufzuopfern, für die Gemeinschaft und nicht selten für ihr Land.

Männer werden dagegen seit jeher dazu ermutigt, zuerst an sich selbst zu denken. Wenn heute gesagt wird, dass Selbstbezogenheit in unserer Gesellschaft dazu führt, dass immer mehr Menschen alleine und unglücklich leben, reden wir dann nicht auch immer unterschwellig über die Rolle der Frau in diesen Zusammenhängen?

Vielleicht auch gerade deswegen, weil Ehrgeiz, Gier und das Verlangen nach einer Karriere bisher als rein männliche Eigenschaften angesehen wurden?

Ich wäre vorsichtig mit zu einfachen Antworten auf diesem Gebiet – vor allem, wenn es darum geht, aus diesen Gründen heraus die Emanzipation als Ursache für die bestehende Krise der zwischenmenschlichen Beziehungen auszumachen.

Ein Leben mit Neugierde, Liebe und Selbstentfaltung füllen

Thomas Lojek: Durch meine Arbeit als Autor und Berater im Bereich Liebe und Beziehungen begegne ich immer wieder einem bestimmten Phänomen: Viele Frauen in Europa haben den Eindruck, dass ihnen die Emanzipation und der gesellschaftliche Druck, Karriere machen zu müssen, einen bedeutsamen Teil ihrer Seele genommen hat – die Fähigkeit zu weiblicher Sinnlichkeit und echten Emotionen.

Sie sind gesellschaftlich erfolgreich, aber sie sind nicht glücklich: zu viel Kopf und zu wenig Herz!

Du selbst bist eine bedeutsame Stimme in den weltweiten Bemühungen um mehr Emanzipation und gesellschaftliche Fortschritte für Frauen – und deine Werke sind sehr wohl erfüllt mit weiblicher Sinnlichkeit und Emotionen.

Kannst du meinen Leserinnen deine persönliche Sichtweise schildern, was der entscheidende Unterschied zwischen Kopf und Herz in einem lebenswerten Feminismus ist?

Isabel Allende: Frauen sind in unserer heutigen Zeit dem Druck ausgesetzt, im Arbeitsleben mit Männern konkurrieren und trotzdem weiter den größten Teil der Verantwortung für Haushalt und Kinderziehung tragen zu müssen.

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Isabel Allende © Lori Barra

Und da oben drauf kommt dann noch zusätzlich die Anforderung, dass sie emotional stabil, möglichst gelassen und sinnlich sein sollten.

Natürlich modisch up to date und möglichst für immer jung und schön sollten sie bleiben …

Ist das nicht ein bisschen viel verlangt von einem menschlichen Wesen?

Ich glaube nicht, dass Männer sich das in diesem Umfang antun würden. Und schon gar nicht bis zu diesem absurden Grad an Unsinnigkeit.

Dieses zweierlei Maß war für mich persönlich sehr schwer, als ich noch jünger war.

Ich hatte nie besonders viel Unterstützung von meinem ersten Mann – weder emotional noch ganz praktisch im Alltag.

Über viele Jahre jonglierte ich mit zwei oder drei Jobs gleichzeitig, um meine Kinder unterstützen zu können. Und ehrlichweise auch, weil ich einfach neugierig, hyperaktiv und voller Ideen war.

Ich habe sehr viel gearbeitet – aber ich war glücklich.

Mein Leben war sehr erfüllt und ich hätte es niemals eingetauscht gegen ein ruhigeres und sichereres Leben.

Ich habe den Preis des Feminismus niemals für mich in Frage gestellt. Oder den Preis für Unabhängigkeit und Selbstentfaltung.

Welchen Preis ich auch immer gezahlt habe – er bedeutete mir nichts im Vergleich zu der Freude, die ich dadurch erfahren konnte.

Statt die Emanzipation als die Ursache für die allgemeine Unzufriedenheit unserer Gesellschaft auszumachen – warum beschäftigen wir uns nicht viel mehr mit den anderen Gründen wie Konsumdenken, Materialismus, Mangel an Spiritualität, Mangel an Zusammenhalt, Reizüberflutung etc.?

All das beeinflusst sowohl Mann als auch Frau im gleichen Maße.

Über das Verhältnis von Mann und Frau in der Welt

Thomas Lojek: Bist du der Meinung, dass sich die Beziehungen zwischen Männern und Frauen in den letzten Jahrzehnten verändert haben – auch in Hinblick auf die Werte, die ihnen zugrunde liegen?

Hat das Verhältnis von Mann und Frau Fortschritte gemacht? Oder bleibt es auf vielen Ebenen blockiert?

Erleben wir in manchen Bereichen vielleicht sogar wieder Rückschritte in den Werten und Beziehungen zwischen Mann und Frau?

Isabel Allende: Generell würde ich sagen, dass sich die Beziehungen zwischen Mann und Frau deutlich verbessert haben – allerdings abhängig von der jeweiligen Kultur.

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Isabel Allende © Lori Barra

Es gibt immer noch Millionen von Menschen, an denen diese Entwicklungen vorbeiziehen und die festgehalten werden in religiösen Überzeugungen und traditionellen Verhaltensmustern.

Immer noch werden junge Mädchen an Männer verheiratet, die dreimal so alt sind wie sie selbst. Männer kontrollieren und beuten immer noch die weiblichen Mitglieder ihrer Familien aus.

Immer noch verkaufen Väter ihre Töchter für erzwungene Ehen oder als billige Arbeitskräfte. Immer noch gibt es Ehrenmorde und exzessive häusliche Gewalt.

Den jungen Menschen in den modernen Industrienationen geht es wesentlich besser: Traditionelle Erwartungen und Begrenzungen bestimmten nicht mehr ihr Leben.

Im besten Falle können sie sich ausprobieren und ganz unterschiedliche Formen von Beziehungen testen – in einer Art und Weise, die für vergangene Generationen unvorstellbar gewesen wäre.

Darum bin ich recht optimistisch, was die Zukunft der zwischenmenschlichen Beziehungen angeht. Sie werden besser ausfallen als die Beziehungen der Vergangenheit, das ist sicher. 

Ein Problem sehe ich allerdings: Nur wenige junge Menschen sind noch dazu bereit, die Risiken echter Gefühle einzugehen.

Sich selbst zu erlauben, sich aufrichtig zu verlieben, und das Risiko einzugehen, in einer echten und verbindlichen Partnerschaft zu leben, setzt Mut voraus.

Man muss bereit sein, auch mal Kummer in Kauf zu nehmen und sich hin und wieder mit einem gebrochenen Herzen auseinandersetzen zu müssen – sonst wird man niemals wahre Liebe erfahren.

Die alltägliche Magie in einer wahren großen Liebe

Thomas Lojek: Eine gute Geschichte sollte immer etwas Traumhaftes haben, das einen besonderen Zauber vermitteln kann – aber sie muss auch auf einem festen erzählerischen Boden stehen, der sie glaubhaft und überzeugend macht.

Gute Liebesbeziehungen funktionieren ähnlich: Sie brauchen einen besonderen Zauber, aber ebenso einen gesunden Sinn für die Realität, um gemeinsam auch mal durch die schwierigen Zeiten des Lebens zu kommen.

Was würdest du sagen: Wie bewahrt man sich im Leben den Zauber für seine Liebesbeziehungen, ohne den gesunden Kontakt zum Boden unter den Füßen zu verlieren?

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Isabel und Willie © Lori Barra

Isabel Allende: Es ist sehr schwer, die Magie in lang andauernden Beziehungen aufrechtzuerhalten, ganz besonders innerhalb einer Ehe.

Ich war mit meinem ersten Mann 29 Jahre verheiratet – ich habe ihn mit 15 Jahren kennengelernt.

Und mit meinem zweiten Mann, Willie, bin ich jetzt seit 26 Jahren zusammen.

Mit meinem ersten Mann habe ich zwei wundervolle Kinder bekommen und ich war über viele Jahre sehr glücklich, aber wir haben uns auseinandergelebt, nachdem wir nach dem Militärputsch in Chile 1973 ins Exil gehen mussten.

Mein Mann nahm einen Job an, der weit entfernt von mir war, und wir sahen uns immer weniger.

Die Magie starb zwischen uns und am Ende stand die Scheidung.

Mein heutiger Mann Willie und ich mussten einige sehr schwere Zeiten durchstehen.

Meine Tochter Paula starb, dann starb seine Tochter Jennifer und vor kurzem verloren wir auch noch seinen jüngsten Sohn Harleigh.

Drei gestorbene Kinder in einer Familie … das würden die meisten Beziehungen nicht überleben.

Aber irgendwie haben Willie und ich es geschafft, diese Tragödien gemeinsam zu überstehen und zudem kulturelle Unterschiede zwischen uns zu überwinden.

Wir haben über die Jahre regelmäßig gemeinsame Therapien gemacht, um über unsere Schwierigkeiten hinwegzukommen und uns emotional zu öffnen.

Der Umstand, dass wir beide kreative Menschen sind – wir sind beide Schriftsteller – und dass wir gemeinsame Ideen und einen ähnlichen Geschmack haben, hilft ebenfalls sehr, die Magie zwischen uns lebendig zu halten.

Jede erfolgreiche Liebesbeziehung braucht zu Anfang einen Funken, der das Feuer entfacht und dann die gegenseitige Entschlossenheit, dieses Feuer auch in Gang zu halten.

Isabel Allende und ihr Mann Willie Gordon © by Lori Barra

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