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Einen Mann abwerben: Ein ehrlicher Blick in die Situation

Einen Mann abwerben: Ein ehrlicher Blick in die Situation, die dich erwartet

In diesem Artikel findest du… 

… einen Auszug aus dem Buch “Einen Mann abwerben: So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist”.

Plus wichtige Fragen und Antworten zum Thema “Einen Mann abwerben” von Autor Thomas Lojek.

Die wichtigsten Fragen und Inhalte in diesem Artikel:

  • Auszug: Einen Mann abwerben.
  • Wie ist dieses Buch entstanden?
  • Welche emotionalen Muster beschreibt es?
  • Wann, wie und warum trennen sich Männer von einer Frau?
  • Warum entscheidet sich ein Mann für die neue Frau?
  • Wie und warum verliert eine Geliebte gegen die offizielle Partnerin eines Mannes?
  • Worauf musst du unbedingt achten, wenn du einen Mann abwerben willst?

Thomas Lojek ist Autor von Die Gefühle der Männer, Einen Mann abwerben, Wahre Liebe statt Geliebte sein, Das geheime Muster der Liebe und Einen Mann emotional dauerhaft binden.

Er lebt und arbeitet in Spanien (Teneriffa und Costa Blanca) und betreut neben seiner Tätigkeit als Autor und Berater eine umfangreiche Community zu seinen Veröffentlichungen rund um das Thema Liebe, Beziehungen, Männer & Frauen.

Das Thema “Mann abwerben” beschreibt er aus der Perspektive verborgener emotionaler Muster, die ganz wesentlich beeinflussen, ob sich ein Mann aufrichtig und emotional verbindlich für eine andere Frau entscheidet.

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Auszug: Einen Mann abwerben

Seite 8, Kapitel: Einführung

Du willst also einer anderen Frau den Mann ausspannen?

Das ist völlig legitim.

Es ist nicht schön, aber es ist ein ganz normaler Teil des Spiels zwischen Mann und Frau.

Niemand spricht gerne darüber, niemand will es wirklich wahrhaben, aber das Abwerben von Partnern ist ein ganz normaler Vorgang zwischen Männern und Frauen, der jeden Tag geschieht und der trotz seiner emotionalen Dramatik schlicht und ergreifend banal und alltäglich ist.

Es ist eine Sache von Angebot und Nachfrage.

Derjenige, der das bessere Angebot macht, macht am Ende den Abschluss.

So einfach ist das.

Auch wenn es unseren romantischen Vorstellungen zuwiderläuft: Die Liebe ist sehr oft kein besonders netter Ort, zumindest nicht in vielen Teilen ihrer Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit.

Sie hat auch immer Züge von Rücksichtslosigkeit und ignoriert gerne persönliche Ansichten und Befindlichkeiten.

Liebe ist ein Prüfstein.

Wer sich an ihr versucht, muss sich bewähren.

Sowohl in ihren Höhen als auch in ihren Tiefen.

Sowohl in ihren leuchtenden schönen Seiten als auch in ihren dunklen weniger schönen Seiten.

Einen Mann abwerben: Testlauf der Liebe

Sich an der Liebe zu versuchen, bedeutet auch immer das Risiko in Kauf zu nehmen verletzt zu werden. Ausgebootet zu werden, zu verlieren oder Rückschläge und Niederlagen einstecken zu müssen.

Wer sich auf das Feld der Liebe begibt, muss damit rechnen.

Das gilt für diejenigen, die einen bestimmten Partner haben wollen und für die, die ihn bereits haben.

Der Testlauf der Liebe hört nie auf.

Das gilt vor allem für Menschen, die sich in der Liebe bereits zu sicher fühlen.

Diejenigen erwischt es in der Regel am schlimmsten, weil die Liebe alles akzeptiert – aber niemals stehen zu bleiben und sich auszuruhen.

Von daher ist deine Absicht einen Mann abzuwerben völlig legitim.

Wenn deine Konkurrentin emotional faul, zu selbstsicher geworden ist oder einfach das Band der Liebe, das ständig Pflege und Spannung braucht, über den Alltag aus den Augen verloren hat, dann hast du jedes Recht der Welt, dieses Band zu attackieren und zu lösen.

Mann abwerben: Die Wahrheit über den Zustand einer Beziehung

Als Konkurrentin bist du die verkörperte Wahrheit über die tatsächliche Verfassung der Beziehung des Mannes, den du gerne für dich haben möchtest.

Wenn du es schaffst ihn von der anderen Frau zu trennen, dann hast du nur etwas gelöst, was sowieso schon brüchig war und keinen dauerhaften Bestand gehabt hätte.

Wenn du es nicht schaffst, dann bist schlicht und ergreifend du an etwas gescheitert, das größer und starker war als du.

Beides ist keine Schande.

Eine Schande ist es am Seitenrand zu stehen und sich fragen zu müssen: „Was wäre gewesen, wenn ich mich getraut hätte…?“.

Es ist nicht so, dass die Liebe grundsätzlich alle Menschen und jedes Bemühen belohnt. Das passiert nur in den Filmen aus Hollywood.

Aber die Liebe hat dennoch die Eigenschaft, die Mutigen mit dem Gefühl zu belohnen mit sich im Reinen zu sein.

Selbst wenn sie diese eine Partie nicht gewonnen haben.

Wichtig: Das Gefühl mit dir selbst im Reinen zu sein!

Denn das Gefühl mit sich selbst im Reinen zu sein, lässt einen Menschen mit genug Zuversicht, Energie und Elan in die nächste Partie gehen, selbst wenn diese eine Runde nicht gewonnen wurde.

Und das macht die besten Spieler aus.

Mit sich selbst im Reinen und mit Energie und Zuversicht ganz neu in jedes Spiel zu gehen, mit der Absicht darin sein bestes Spiel aller Zeiten zu machen.

Und genau diese Energie, Kraft und Zuversicht brauchst du für dein Vorhaben.

Du musst dafür nämlich auch dein bestes Spiel machen, weil es nicht einfach ist, was du vor hast.

Liebe ist in ganze vielen Bereichen keine Frage von Moral und Anstand. Sondern einzig und allein von Fähigkeiten.

Eine Summe von psychosozialen Fähigkeiten, die sich zeigen und aktiv zum Einsatz kommen, wenn sich zwei Menschen begegnen.

Wenn ein Mann seine Frau für dich verlässt, dann bist du nicht „böse“ oder „schlecht“, ein „Miststück“ oder eine „Schlampe“.

Du tust auch nichts Falsches.

Du hast schlicht und ergreifend bewiesen, dass dich Fähigkeiten und Besonderheiten auszeichnen, die dich attraktiver machen als die andere Frau.

Das ist dein gutes Recht und dafür musst du dich vor niemandem entschuldigen oder rechtfertigen.

Mann abwerben: Emotionales Recht oder moralische Fragen?

Was du also für dich unbedingt begreifen solltest: Wenn du dir den Mann einer anderen Frau holen willst, ist das keine moralische Frage.

Es ist eine Frage von legitimen Fähigkeiten.

Du bringst deine persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten als Frau ein und wenn diese auf Reaktion und Zuspruch stoßen, dann machst du das Rennen.

Das ist dein absolutes Recht.

Wenn du zu viel Energie in einen inneren moralischen Konflikt gibst, ob du etwas „Falsches“ oder „Schlechtes“ tust, dann fehlt dir die Energie an anderer Stelle, um deine Wirkung als Frau voll zu entfalten.

Und diese Energie wirst du brauchen, weil du gegen eine starke Konkurrenz antrittst.

– Ende Auszug –

“Einen Mann abwerben – So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist” von Thomas Lojek!

Hier findest du weiterführende Erläuterungen

und mehr zu den Hintergründen von  

“Einen Mann abwerben”

Fragen und Antworten

Thomas Lojek über “Einen Mann abwerben”

Verliebt in einen Mann, der vergeben oder verheiratet ist?

Frage: Warum hast du “Einen Mann abwerben geschrieben?”

Thomas Lojek: Das hat sich aus meiner Arbeit rund um meine Buch-Serie “Gebrauchsanleitung Mann: Die Gefühle der Männer” entwickelt.

Nach der Veröffentlichung kamen immer mehr Frauen in meine Beratungen, die ein ganz besonderes Problem hatten: Sie waren verliebt in einen Mann, der bereits vergeben oder verheiratet war.

Die Bücher von “Gebrauchsanleitung Mann: Die Gefühle der Männer” beinhalten zwar alle wesentlichen Muster, die darüber entscheiden, ob sich ein Mann wirklich intensiv in eine Frau verliebt, ganz egal, ob er gerade vergeben oder solo ist.

Doch das Muster “Liebe zu einem vergebenen Mann” oder “Ein Mann zwischen zwei Frauen” beinhaltet weitere ganz spezifische Zusammenhänge und soziale Einflüsse, die sehr genau verstanden werden müssen, damit die Situation nicht in Kummer oder schmerzliche emotionale Dramen abdriftet.

Dazu muss man etwas mehr über die besonderen psychologischen Zusammenhänge dieser Erfahrung wissen:

Es gibt in der Situation “Mann abwerben” ein bestimmtes positives emotionales Muster, das brüchige bestehende Beziehungen auflöst und der neuen Frau eine wesentliche Chance auf eine eigene Beziehung mit diesem Mann einräumt.

Und es gibt ein negatives emotionales Muster, das gegen die Gefühle und eine mögliche Beziehung zwischen der neuen Frau und dem vergebenen Mann arbeitet.

Wie man diese beiden emotionalen Muster unterscheidet und sich auf die psychologisch relevante Seite konzentriert, die der neuen Beziehung eine bedeutsame Chance auf eine gemeinsame Zukunft gibt, macht den Unterschied aus, ob man als Frau emotional erfolgreich und vor allem dauerhaft einen Mann abwerben kann oder nicht.

Um diese beiden Muster und ihren emotionalen Einfluss besser unterscheiden zu können, habe ich mit sehr vielen betroffenen Frauen sehr lange zusammengearbeitet, um sehr genau zu verstehen, was innerhalb dieser Situation emotional und psychologisch vor sich geht.

Und irgendwann wurde uns klar, dass wir einen ganz wesentlichen Zusammenhang zwischen Mann und Frau erkannt haben.

Wir sind auf das Muster der männlich emotionalen Entscheidungsfindung gestoßen:

  • Wie entscheiden sich Männer emotional, wenn sie zwischen zwei Frauen stehen?
  • Und warum entscheiden sie sich auf diese Weise?
  • Welche Gefühle sind an dieser Entscheidung beteiligt?
  • Welche emotionalen Tücken und Fallen gibt auf diesem Weg in eine echte dauerhafte Entscheidung des Mannes?
  • Kann eine Frau etwas tun, um die Entscheidung des Mannes emotional zu unterstützen?
  • Oder sind wahre Liebe und reines Gefühl auf jeden Fall immer aureichend?

Die Antworten dahinter sind komplex.

Und doch überraschend einfach und offensichtlich.

Man muss sie nur unverfälscht wahrnehmen.

Und genau das fällt Frauen sehr oft schwer, weil sie aus einer weiblichen Weltsicht agieren.

Die Entscheidung in dieser Situation jedoch männlich geprägt ist.

Die Empfindungsmuster, in denen sich Männer bewegen, wenn sie vor der Wahl stehen, eine bestehende Beziehung für eine neue Frau aufzulösen oder nicht, verlaufen nach geheimen emotionalen Spielregeln.

Diese Spielregeln kann man lernen und identifizieren.

Und für sich nutzen.

Frauen, die einen Mann erfolgreich abwerben, tun das.

Du kannst als Frau emotional ausgewogen und dennoch außergewöhnlich effektiv die aufrichtige Liebe eines vergeben Mannes gewinnen, ohne dafür deine Werte und dein Selbstwertgefühl über Bord werfen musst.

Diese Fähigkeit ist in den Mustern dieser Situation angelegt.

Über diese ganze Summe aus Einsichten und die Erfahrungen aller Beteiligten ist dann nach und nach das Buch “Einen Mann abwerben” enstanden.

Quasi aus einem lebendigen Erfahrungsprozess heraus. Und nicht so sehr aus der Entscheidung: “Ich mache das jetzt mal…”.

Ich habe mich nie hingesetzt mit der Idee “Ich schreibe jetzt das Buch ‘Einen Mann abwerben’!”.

Es ist viel mehr ganz natürlich nach und nach aus sich selbst heraus entstanden und gewachsen.

Und ich glaube, deswegen wirkt es auf viele Leser auch so intensiv, so echt.

Weil es direkt dem Leben stammt.

Es sind nicht die Ansichten eines einzelnen Autors, sondern die Summe aus realen und tatsächlich erlebten Erfahrungen, über das, was in dieser Situation tatsächlich funktioniert und über das, was eben nicht funktioniert und nur zu Kummer, Leid und Verzeiflung führt.

Mann abwerben: Eine unbequeme Wahrheit über lieblose Beziehungen

Frage: Ist es moralisch nicht fragwürdig, ein Buch wie “Einen Mann abwerben” zu schreiben?

Ist das nicht eine Anleitung, um Beziehungen oder vielleicht sogar Ehen und Familien zu zerstören?

Muss man nicht viel eher Beziehungen schützen und an ihnen arbeiten?

Wie rechtfertigst du dein Buch?

Thomas Lojek: Ich sehe nicht, dass es ein “Gewohnheitsrecht” auf Männer oder generell für Beziehungen gibt.

Wenn jemand emotional oder persönlich faul in einer Beziehung wird, sich nicht mehr um den Partner kümmert, noch um ihn bemüht oder eine Beziehung generell lieblos und langweilig geworden ist: Mit welchem Recht rechtfertigen wir das Aufrechterhalten einer solchen Situation?

In lieblosen Beziehungen wird genauso… und oft sogar noch mehr… gelitten als in ganz offenen Situationen aus Liebeskummer oder schmerzlichen Veränderungen.

Aus meiner persönlichen Sicht heraus verhält es sich, wie es von mir in der Einleitung zu “Einen Mann abwerben” beschrieben wird:

In der Liebe dreht sich im Grunde alles um “Fähigkeiten”.

Zu lieben, bedeutet die Fähigkeit vorzuleben, Wert und Werte über Empfindungen an andere Menschen weiter zu geben.

Das bedeutet: man muss lernen und sich bewegen, sich bemühen und wachsen. Wer stehen bleibt, wird vom Spielfeld genommen.

Klar, das ist unbequem. Aber was ist die Alternative?

Eine passive Welt, in der sich nichts bewegt und nichts an Wachstum und Bereitschaft sich zu entwickeln belohnt wird?

Ich glaube nicht, dass Mutter Natur im Sinn hatte, dass wir uns passiv gemütlich in der Liebe breit machen und in unseren Entwicklungen stehen beiben, als sie die menschliche Notwendigkeit zu Beziehungen auf den Plan gerufen hat.

Beziehungen sind Gebilde aus Kooperation und Entwicklungsmöglichkeiten.

Nicht Objekte passiver Sicherheiten.

Viele Menschen verwechseln das.

Es gibt sehr viele Menschen, die innerhalb von Beziehungen vor allen in der Vorstellung leben, dass sie durch diese Beziehung “jemanden haben”!

Aber das stimmt nicht.

Menschen sind kein Besitz.

Auch eine Beziehung oder Ehe ändert das nicht.

Es gibt keinen Anspruch. 

Nur den Wert von Verbindungen.

Und dieser Wert muss gepflegt und täglich neu erworben werden.

Menschen bleiben bei einem anderen Menschen, weil sie sich mit ihm wohl fühlen.

Weil sie Wert und Wertschätzung durch der Gegenwart des Anderen finden.

Weil er eine Bereicherung für ihr Leben ist.

Bleibt diese Empfindung aus, dann wird eine Beziehung auch anfällig für das Interesse von anderen Menschen oder für die Konkurrenz durch andere mögliche Partner und Affären.

Ob uns das gefällt oder nicht: Jede Situation in unseren Beziehung ist auch ein Feedback über uns selbst und unseren tatsächlichen emotionalen und persönlichen Entwicklungsstand.

Geht jemand oder bringt ein Konkurrent unsere Beziehung ins Wanken, dann ist das auch ein Feedback über die tatsächliche Realität der Beziehung.

Beziehungen sollten durch Vitalität, Werte und echte Gemeinsamkeiten in Aufassungen und Lebensgestaltung aufrecht gehalten werden und nicht durch die Annahme: “Was einmal so war, muss immer so sein…”.

Dafür gibt es keine Garantie. Weder moralisch, noch real.

Wenn du eine Beziehung eingehst oder führst, dann trägst du immer das Risiko enttäuscht zu werden.

Ebenso übernimmst du mit einer Beziehung die immer etwas unbequeme Anforderung niemals stehen bleiben zu dürfen.

Nicht langweilig, gleichgültig oder lieblos zu werden.

Viele Menschen vermeiden diesen Zusammenhang vor sich selbst und für ihre Beziehungen.

Weil das ein unbequemer Ansporn ist.

Er verlangt viel von dir. Persönlich und als Mensch.

Ein Großteil der Menschen will lieber den bequemen Teil der Liebe, das “Haben wollen”, den Eindruck: “Jemand ist mit mir zusammen. Ich habe jemanden! Also bin ich in Ordnung”.

Deswegen schließen sie Verträge und erfinden moralische Verpflichtungen, um den Eindruck “Ich bin in Ordnung!” möglichst ungestört vor sich selbst aufrecht erhalten zu können.

Aber das schafft künstliche Realitäten in Beziehungen, weil dann Liebe nicht mehr gelebt, sondern als statisches Konzept angenommen wird.

Die Annahme ersetzt das Gefühl des Erlebens.

Liebe ist ein lebendiger Prozess.

Sie braucht Bewegung und Beziehungen brauchen Beteiligung, Perspektiven und Wachstum, ansonsten verkümmern die Partner in stiller Verzweiflung an ihnen.

Das Bewusstsein jemanden verlieren zu können, kann auch die Wertempfindungen schärfen, jemanden nicht verlieren zu wollen.

Die Dynamik bewegt sich immer in zwei Richtungen.

Natürlich darf man nicht alles zur Disposition stellen, in dem Argument “Dann musst dich halt mehr anstrengen!”.

Und natürlich gibt es Ehre, Loyalität Respekt, Verpflichtungen und Achtung im Bedeutungsrahmen “Liebe und Beziehungen”.

Sowie die Schönheit sich selbst jemanden zu verpflichten und ihn darüber als nicht austauschbar zu erleben.

Aber diese Aspekte müssen aus den psychologischen beteiligten Mustern einer Beziehung ganz natürlich entspringen und nicht durch moralische Auflagen forciert werden.

“Moralische Verpflichtung” ist in meiner Welt in erster Linie ein ehrliches emotionales Engagement in Aufrichtigkeit und lebendigen Interesse zwischen Partnern.

Wenn dieses gemeinsame Engagement an der Erfahrung “Beziehung” nicht mehr existiert, dann wird eben die Tür geöffnet für Konkurrenten oder andere, getrennte Lebenswege.

Das ist nicht unmoralisch.

Das ist die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass Liebesbeziehungen aus persönlichen und emotionalen Bedürfnissen heraus entstehen.

Was wir uns immer bewusst machen sollten: Wenn ein Mann geht… oder eine Frau… dann stehen dahinter Gründe.

Und es ist wichtig, dass wir diese Gründe erkennen und verstehen.

Mein Buch “Einen Mann abwerben” ist genau deswegen auf vielen Ebenen auch ein Beitrag zu der Frage:

“Warum scheitern Beziehungen?”.

Man kann und (sollte) mein Buch “Einen Mann abwerben” ruhig mal aus genau dieser Perspektive heraus lesen.

Auch wenn das unbequem ist oder die eigenen wunde Punkte berührt.

Mann abwerben: Die Wahrheit einer Beziehung erleben

Frage: Ist es denn wirklich notwendig, die emotionalen Zusammenhänge dieser Situation so deutlich zu schildern und als Methoden und Möglichkeiten darzustellen?

Gibt es nicht auf die Verantwortung bestimmte Dinge nicht bekannt zu machen, um Beziehungen und deren Gefühle zu schützen?

Thomas Lojek: Wenn man von seinem Partner für jemanden anderen verlassen wird, dann ist das ein enormer Schmerz und eine tiefe persönliche Demütigung. Ganz klar.

Und es völlig einsichtig, dass Menschen dieses Gefühl vermeiden wollen.

Wir vermeiden dieses Gefühl aber nicht, indem wir Etiketten oder künstliche Ansprüche installieren, die nichts mit der tatsächlichen Bedürfnis-Realität zwischen Mann und Frau zu tun haben.

Nichts und niemand wird jemals die Erfahrung “Ich wurde betrogen!” oder “Er/sie hat mich für jemand anderen verlassen” zu 100% in seinem Leben verhindern können.

Es helfen keine Verträge, keine religiösen Normen, keine Gesetze, keine moralischen Etikette. Sie ist Teil unserer Natur.

Beziehungen sind ein Fluss, kein statischer Zustand. 

Das Abwerben oder das Scheitern an Konkurrenten ist eine Erfahrung, die jeder Mensch mindstens einmal in seinem Leben erlebt.

Und auch erleben muss. Weil das erwachsen macht.

Diese Erfahrung ist notwendig. Sie trennt die emotionale Fiktion des Selbstbildes von der tatsächlichen Realität des Lebens.

Das verhindert, dass wir uns als statische Größe erleben, die fest steht. Und durchbricht die Illusion eines statischen Anspruchs auf die Dinge oder auf die Menschen in unserem Leben.

Denn diesen Anspruch gibt es nicht.

Wer bequem, faul oder lieblos in einer Beziehung wird, sei es bewusst oder unbewusst, muss sich später nicht beklagen, wenn die Beziehung oder eine Ehe scheitert.

Das hat immer Gründe. 

Und natürlich ist das Klagen oder die Schuldzuweisung dann einfacher als die Frage: “Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich meinem Partner vorenthalten, das er jetzt in der Beziehung mit seinem neuen Partner findet?”.

Auch wenn es schmerzt: Es gibt Antworten auf diese Frage.

Alles ist angelegt in natürlichen psychologischen Mustern zwischen Mann und Frau, die darüber bestimmen, wie wir uns erleben und die uns anspornen uns zu entwickeln und nicht einfach nur hinzunehmen.

Liebe und Beziehungen sind kein Objekt, über das man verfügt.

Sie sind ein direkter Anspruch des Lebens uns in Bewegung zu setzen und wachsen zu müssen.

Deswegen müssen wir verstehen, warum Erfahrungen wie “Einen Mann abwerben” oder Trennungen generell geschehen.

Und was die Beteiligten in diesen Mustern tun und durchleben.

Wenn du deine eigenen Muster verstehst, dann hast du selbst in einer Situation wie “Einen Mann abwerben” immer die Wahl: Du kannst dich als berechtigte Konkurrentin um einen vergebenen Mann inszenieren und ins Spiel bringen. Was dein gutes Recht als Frau ist.

Oder du kannst von der anderen Seite aus betrachtet ebenso deine Beziehungen vor der Konkurrenz schützen, die durch Gleichgültigkeit und fatale emotionale Muster ins Spiel kommt.

Es liegt an dir.

“Ein Mann abwerben” ist nur ein emotionaler Rohstoff, der dir das Werkzeug in die Hand legt, Situationen zu gestalten, statt nur passiv zu durchleben. Das ist der Unterschied.

Die Muster der Liebe arbeiten immer in dem Ansporn, dass du lernst aus deinem Potential als Mensch das Beste zu machen und dieses Beste in dir und an dir mit einem anderen Menschen zu verbinden, der dich dann darin unterstützt und ergänzt.

Wenn dieser andere, dieser vergebene Mann, der bestmögliche Partner für dich ist, dann wird deine persönliche Übereinkunft von Handeln und Empfindung der entscheidende Einfluss sein, ob dieser Mann sich dauerhaft und entgültig für dich entscheidet und in Liebe und aufrichtiger Zuwendung der Mann an deiner Seite sein will.

Wenn seine und deine Muster korrespondieren, dann wird das geschehen.

Je näher du dich innerhalb dieser Muster bewegst, desto einfacher, reibungsloser und glücklicher wird das passieren.

Die ganze Situation rund um “Einen Mann abwerben” legt nur eine Wahrheit offen.

Über dich, über den Mann und die andere Frau.

Und selbst wenn es etwas philospohisch klingt: Jeder Mensch hat einen Anspruch auf Wahrheit in seinem Leben.

Selbst dann wenn sie nicht gewollt ist und zu unbequemen Einsichten und Veränderungen führt.

Doch Wahrheit führt zu Wahrhaftigkeit.

Und es lohnt sich für wahrhaftige Beziehungen zu leben.

Darum kann ich nur sagen: Es wird immer Menschen geben, die ein Buch wie “Einen Mann abwerben” als “unmoralisch” kritisieren.

Oder der Arbeit dahinter vielleicht negative Absichten unterstellen.

Damit muss ich leben.

Doch aus meiner Sicht als Autor geht es in dem Buch vornehmlich um Aufklärung:

  • Welche emotionalen Muster sind in dieser Situation aktiv?
  • Warum verlieben sich Männer in eine andere Frau, obwohl sie bereits vergeben sind?
  • Was sind die positiven und konstruktiven Muster innerhalb dieser Situation?
  • Was sind emotionale Fallen, die eine Frau beachten sollte?
  • Was erzeugt in der Situation mehr Kummer als es vielleicht notwendig ist?
  • Warum triumphieren manche Frauen in dieser Situation und manche scheitern fatal?
  • Was hält Beziehungen wirklich zusammen? Und was trennt sie?
  • Siegt am Ende immer die Liebe? Oder sind es die Umstände?
  • Was unterscheidet die Frau, die einen Mann erfolgreich und glücklich abwirbt von der Frau, die als unglückliche Geliebte endet?

In all diesen Fragen und Aspekten gibt es Zusammenhänge, die ganz konkret für diese besondere Situation wichtig sind.

Aber auch ganz allgemein zwischen Mann und Frau eine bedeutsame Rolle spielen!

Weil sie wesentliche Antworten über die wahre Natur unserer zwischenmenschlichen Beziehungen liefern.

Man kann alles mit einem negativen Auge lesen oder mit einem offenen und interessierten Auge.

Als Autor treibt mich vor allem die Neugierde und das Verlangen zwischenmenschliche Dynamiken und Situationen zu ergründen.

“Einen Mann abwerben” ist daher mein Beitrag schwierige Situationen zwischen Mann und Frau besser verständlich zu machen.

Und mehr über die wahre Natur zwischen Mann und Frau zu verstehen.

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Mann abwerben: Verhindern Geliebte auf Dauer zu werden!

Frage: Warum gibt es zwei Bücher zu diesem Thema von dir: “Einen Mann abwerben” und “Wahre Liebe statt Geliebte sein”?

Traust du deinen eigenen Aussagen in “Einen Mann abwerben” nicht, so dass du gleich ein Buch für den Fall geschrieben hast, dass es mit dem abwerben nicht klappt und die Frau trotzdem als Geliebte endet?

Wenn “Ein Mann abwerben” als Ratgeber tatsächlich etwas taugt, dann müsste doch die Ausgabe “Wahre Liebe statt Geliebte sein”, völlig überflüssig sein, oder nicht?

Thomas Lojek: Dass diese beiden Bücher existieren, liegt daran, dass Frauen in ganz unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung auf die Suche nach Antworten gehen.

Manche schwärmen für einen Mann, der vergeben ist oder sie sind dabei sich in einen vergebenen Mann zu verlieben, aber sie haben keine intime Beziehung mit ihm geführt.

Andere Frauen sind dagegen bereits intim mit einem vergebenen Mann oder leben teilweise schon seit Jahren als Geliebte.

Was sehr, sehr wichtig für das Verständnis ist: In dieser Situation gibt es ein Muster vor der Aufnahme einer intimen Beziehung und ein Muster nach der Aufnahme einer intimen Beziehung mit einem Mann, der vergeben oder verheiratet ist.

Es ist ganz, ganz wichtig diesen Unterschied zu erkennen: Beide Muster… vor und nach Aufnahme einer intimen Beziehung… sind verwandt, aber nicht identisch!

Darum existieren zwei Bücher von mir zu diesem Thema. Weil wir über zwei völlig unterschiedliche Muster und emotionale Zusammenhänge sprechen, die auf den ersten Blick zwar gleich oder ähnlich erscheinen, in Wahrheit aber völlig verschieden sind.

Die Intimität zwischen der Frau und dem vergebenen Mann verändert die Situation. Und damit auch die emotionalen Muster und die sozialen und emotionalen Spielregeln zwischen Mann und Frau.

Es ist von entscheidender Bedeutung die emotionalen Spielregeln vor dieser Veränderung durch Intimität zu verstehen. Die daran beteiligten emotionalen Muster beschreibe ich in “Einen Mann abwerben”.

Und ebenso ist es wichtig, die Unterschiede in den emotionalen Spielregeln nach den Veränderungen durch Intimität zu durchschauen. Diese Muster beschreibe ich in “Wahre Liebe statt Geliebte sein”.

Beide Bücher gehören zusammen und sind doch verschieden. Weil sie ein verbundenes und dennoch unterschiedliches Muster beschreiben.

Die ganze Situation verhält sich ähnlich wie ein Möbius-Band: Man beginnt auf einer Seite und endet am Ende spiegelverkehrt auf der anderen Seite, obwohl man sich doch eigentlich immer noch auf dem gleichen Band bewegt.

Vergleichbar bewegt sich die Geliebte in ihrer Beziehung mit einem vergebenen Mann.

Während sie noch in der Annahme lebt, dass sich die ganze Situation noch darum dreht, dass sich der Mann für sie entscheidet, hat sich das Muster innerhalb der Situation bereits verändert.

Ihre gefühlte Annahme weicht von der der tatsächlich erlebten Realität ab, in der sich der Mann auf einmal immer weniger darum bemüht sich wirklich zu trennen und damit eine wesentliche Entscheidung zu treffen.

Stattdessen schiebt er auf, weicht er aus und vermeidet. Und die Geliebte hofft, liebt und wartet.

Das passiert ganz vielen Frauen.

Das sind keine Zufälle. Das sind ganz bestimmte psychologische Muster zwischen Mann und Frau, die genau verstanden und durchschaut werden müssen, oder diese besondere Abweichung zwischen gefühlter Annahme und tatsächlich erlebter Realität produziert Schmerz und emotionales Leid.

Die Existenz dieser beiden Bücher hat also weniger mit einem persönlichen Mangel an Vertrauen in meine eigene Arbeit zu tun, noch damit, dass “Ein Mann abwerben” nicht funktioniert.

Wir sprechen hier über zwei völlig verschiedene Muster in zwei verschiedenen Büchern. Denn die eingegangene Intimität ist immer der Wendepunkt im psychologischen Möbius-Band dieser Situation.

Was jede betroffene Frau unbedingt verstehen sollte: Durch die körperliche Verbindung existiert ganz plötzlich eine sozial relevante Beziehung mit ebenso sozial relevanten Konsequenzen.

Vorher war es ein Flirt, ein Verlangen, vielleicht eine Phase aus ersten Gefühlen und Verliebtheit.

Doch jetzt ist es auf einmal eine Beziehung, die bedeutsame soziale Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Das ist ein erheblicher Unterschied.

Eine intime Zweitbeziehung wird sozial ganz anders behandelt und bewertet.

Auch durch Dritte.

Sie wird eventuell durch die Hauptfrau, Familie, Gesellschaft wesentlich intensiver geahndet oder durch erhebliche Konsequenzen viel deutlicher betraft als ein Flirt und etwas verliebte Schwärmerei ohne echte Intimität.

Sobald diese Grenze überschritten wird, kommen reale soziale Konsequenten durch Ehefrau, Familie und Kinder ins Spiel.

Oder über Umstände in Beruf, Verlust im Ansehen, finanzielle Folgen.

Eine intime Zweitbeziehung hat deutliche emotionale, soziale und persönliche Konsequenzen.

Für alle Beteiligten.

Zu verstehen, dass es ein Vorher und Nachher in dieser Situation gibt und dass beide Aspekte von unterschiedlichen emotionalen Mustern beeinflusst werden, ist von elementarer Bedeutung für das Verständnis der “Situation Geliebte” bzw. “Einen Mann abwerben”.

Ich rate den betroffenen Frauen deswegen grundsätzlich immer dazu, beide Bücher zu lesen.

Weil das wirklich zwei völlig unterschiedliche Perspektiven sind, die erst zusammen betrachtet, ein vollständiges Bild ergeben.

Vielen Frauen geht gerade aus dieser Kombination ein Licht auf und sie verstehen deutlich, warum ihre eigene Situation genau so ist, wie sie ist.

Das ist kein Zufall.

Dahinter steht ein ganz konkretes Muster.

Und dieses Muster kann dazu führen, dass eine Frau einen Mann erfolgreich abwirbt oder ihr Schicksal als Geliebte völlig verändert.

Oder es kann dazu führen, dass eine Frau an dem Mann scheitert oder sich nie gegen ihre Position als Geliebte effektiv wehren kann.

Es kommt auf die Anwendung der Muster an. Sie arbeiten für dich oder gegen dich, je nachdem, wie du sie in deinem eigenen Leben erkennst und anwendest.

Einen Mann abzuwerben ist möglich.

Das Schicksal einer Geliebten zu vermeiden ist möglich.

Beides sind legitime Ansprüche einer Frau, die sich selbst Wert und Wertschätzung zugesteht.

Und die etwas davon versteht, wie die zwischenmenschlichen Muster zwischen Mann und Frau wirklich funktionieren.

Bücher von Thomas Lojek

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Männer verstehen: Wie fühlen Männer in Liebe & Beziehungen?

Männer verstehen: Gefühle, Liebe und Beziehungen – Wie fühlen Männer?

Männer verstehen: Wie funktionieren die Gefühle der Männer, wie bauen sie Liebe auf und was bedeuten Romantik, Nähe und Beziehungen für Männer?

Schnell-Check: Macht dieser Artikel für dich Sinn?

  • Blickst du häufig nicht durch, wenn es um Männer, Liebe und Beziehungen geht?
  • Sind Leben und Liebe mit Männern für dich oft verwirrend oder anstrengend?
  • Fühlen sich deine Beziehungen anders an, als eigentlich erwartet und erhofft?
  • Findest du Männer manchmal frustrierend starrköpfig und schwierig?

Du wirst hier alles erfahren, was du wissen musst, um Männer wirklich zu verstehen und dadurch gelassener, gelöster und emotional voller Selbstvertrauen lieben zu können! 

Autor Thomas Lojek und Partnerin

Eine Empfehlung zum Thema

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Männer verstehen: Warum ausgerechnet diesen Artikel lesen??

Thomas Lojek, Autor von “Die Gefühle der Männer: Männliche Muster der Liebe 1 & 2″, “Einen Mann emotional dauerhaft binden”, “Wahre Liebe statt Geliebte sein” und “Das geheime Muster der Liebe”… 

… beschreibt hier die genauen emotionalen Zusammenhänge, wie Männer lieben und wie sie ihre Gefühle innerhalb von Beziehungen empfinden.

Tipp: Was ist für dich drin, wenn du diesen Artikel liest?

Neue Einsichten, die dir helfen werden gelassener zu lieben.

Und Männer realistischer, aber auch gleichzeitig liebevoller, betrachten zu können. 

Du wirst lernen, die Widersprüchlichkeit in der männlichen Liebe besser zu verstehen.

Das wird dich emotional stärker und zuversichtlicher machen, wenn es um die Liebe und Beziehungen geht.

Fangen wir an… 

Männer verstehen in Liebe und Beziehungen 

Die wichtigsten Inhalte in diesem Artikel

  • Wodurch unterscheidet sich die Liebe der Männer von der Liebe der Frauen?
  • Warum gehen Männer mit ihren Gefühlen ganz anders um als Frauen?
  • Was erwarten Männer innerhalb der Liebe?
  • Was wollen Männer in der Liebe erreichen?
  • Wie empfinden Männer Nähe?
  • Was bedeutet Männern Nähe und wie gehen sie mit Nähe um?
  • Wann fühlt sich Liebe für einen Mann richtig und vollständig an?
  • Unterschiede zwischen Mann und Frau im Aufbau von Beziehungen.

Bücher von Thomas Lojek

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Männer verstehen: Wie funktionieren die Gefühle der Männer?

1. Kapitel: Wie lieben Männer? Ein ehrlicher Blick in die männliche Liebe!

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Wenn du als Frau Männer verstehen möchtest – vor allem innerhalb der Liebe – dann solltest du dir von Anfang an bewusst machen, dass Männer anders fühlen.

Die Liebe der Männer hat eine ganz andere Natur und eine ganz andere Bewegungsrichtung als die Liebe der Frauen.

Männer fühlen und lieben viel gradliniger.

Es ist grundsätzlich wichtig, genau das zu begreifen, wenn du Männer verstehen willst: Männer lieben gradlinig.

Was bedeutet das?

Durch die Gradlinigkeit der männlichen Liebe hat die Liebe für Männer eine gewisse Form und immer eine gewisse Logik.

Oder sie sollte zumindest für den Mann eine gewisse Logik haben.

Hat sie es nicht, steht der Mann schnell ratlos vor dem Phänomen Liebe und kann im Grunde nicht viel damit anfangen.

Frauen können mit der Formlosigkeit der Liebe oder mit Liebe als ein „reines Gefühl“ viel besser umgehen als Männer.

Grauzonen, Unschärfen und das Ausweiten von emotionalen Grenzen sind für Frauen ganz natürliche Phänomene der Liebe.

Für Männer sind sie das nicht.

Die Grauzonen der Frauen behagen den Männern nicht.

Vor allem wenn diese Grauzonen innerhalb der eigenen Beziehung auftauchen. Das mögen Männer so gar nicht.

Wenn du Männer verstehen und ihre Art zu lieben begreifen möchtest:

Richtung, klare Begrenzung und Ziel und Zweck – das wäre für Männer der ideale Verlauf der Liebe.

Stop! Kurze Pause Für ein konkretes Beispiel

Schauen wir uns einmal an, wie sich dieser Unterschied zwischen Mann und Frau konkret äußern kann.

1. Frauen: Worüber sprechen Frauen, wenn sie alleine sind? Sehr oft über “schwierige” emotionale Situationen und Beziehungen?

Über widersprüchliche Charakter-Eigenschaften von Partnern, Kindern oder innerhalb einer Familie?

Ist der Austausch in der Situation dann nicht oft wichtiger als eine konkrete Lösung oder Kategorisierung der Person?

2. Männer: Wie oft debatieren Männer über die Gefühle, den wahren Charakter und die persönlichen und emotionalen Schwierigkeiten eines Fussballspielers?

Wie oft hast du das schon mal erlebt?

Bewerten sie nicht viel eher seine Leistung, seine Ergebnisse – und ordnen ihn als “gut” oder “schlecht” ein… als Könner oder Versager?

Willkommen im Widerspruch: 

Männliche Gradlinigkeit vs. weibliche Grauzonen!

Dieser besondere Widerspruch in der Welt von Mann und Frau formt jeweils eine andere Form der Wahrnehmung und darüber auch einen unterschiedlichen Fluss der Gefühle.

  • Männer mögen Kategorien, Leistungen, Ziele.
  • Männer sind tendenziell eher kategorisch und zielgerichtet.
  • Frauen sind fähig Grauzonen, Schwierigkeiten und reine Gefühle zu empfinden.
  • Frauen sind dadurch tendenziell emotionaler, weicher, geduldiger, verständnisvoller.

Dieser Widerspruch prägt die unterschiedliche Wahrnehmung von Mann und Frau.

Der Widerspruch der männlichen Gradlinigkeit in Gefühlen

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Wie das beschriebene Beispiel zeigt: Männer beurteilen generell viel stärker und suchen nach den Vor- und Nachteilen oder nach den objektiven Ergebnissen und Leistungen von Personen oder Phänomenen.

Männer empfinden zielorientierter. Und in Kategorien.

Diese Tendenz zur zielorientierten Empfindung und den deutlichen Unterscheidungen “das will ich/akzeptiere ich” und “das will ich nicht/akzeptiere ich nicht” ergibt sich aus der männlichen Eigenschaft des Begehrens.

Das Begehren ist der innerste Antrieb im männlichen Wesen.

Männer wollen haben oder sie wollen nicht haben.

Will ich! Will ich nicht!” sind die zwei Linien auf denen sich breite Teile der männlichen Psychologie vornehmlich bewegen.

Selbst in einer Beziehung – wenn Männer manchmal angeblich nicht wissen, was sie wollen – wissen sie dennoch immer sehr genau, dass sie wollen, dass die aktuelle Grauzone aus “Ja und doch irgendwie Nein!” möglichst schnell aufhört.

Frauen können diese Formen von Grauzonen in Beziehungen oder schwierigen Situationen besser aushalten.

Es ist nicht so, dass Frauen nicht unter solchen Phasen leiden.

Aber sie haben etwas mehr innere Geduld und Verständnis für einen Zustand aus komplexen Gefühlen.

Sie geben diesem Zustand mehr Zeit, Raum und Geduld. 

Männer haben das weniger ausgeprägt.

Sie sind Wesen, die begehren (müssen).

Und ein “Ja und doch irgendwie Nein” ist kein zielgerichtetes Begehren.

Zeiten und Erfahrungen aus komplexen und widersprüchlichen Empfindungen erfordern Geduld und ein nicht-kategorisches Verständnis.

Das fällt Männern schwer.

Männer ziehen sich dann sich dann lieber aus einer Beziehung zurück.

Sie suchen sich Zerstreuung, widmen sich ihren typischen Männer-Spielzeugen.

Sie flüchten in Arbeit.

Oder sie lassen sich sogar auf andere Frauen ein – nur weil sie etwas gegen diese Grauzone der Gefühle tun wollen.

Tun ist für Männer besser als Geduld für Gefühle aufzubringen.

Tun ist Begehren – und das liegt ihnen mehr.

Natürlich ist das oft nur eine “Flucht nach vorn”. Und sehr oft ohne die Geduld, die die Situation eigentlich bräuchte. 

Kein Zweifel: Frauen geht das nicht unbedingt anders.

Und natürlich verrennen sich auch Frauen gerne mal in ähnliche Verhaltensweisen. 

Und doch: Frauen haben immer einen Hauch mehr Geduld und Verständnis für die Unschärfen des Lebens.

Das macht sie generell etwas weicher, nachgiebiger und besser gewappnet für die unausweichlichen Grauzonen im Leben.

Männer wollen das nicht.

Sie wollen unterscheiden, Kategorien haben und konkreten Sinn und Zweck in Emotionen finden.

Weil sie dadurch einem bestimmten Ziel durch Begehren folgen können.

Das macht für sie die Welt einfacher und begreifbarer.

Die Welt der Männer ist “einfacher”, weil Begehren ist ein gradliniges Phänomen. Es läuft immer auf ein bestimmtes Ziel zu.

Männer funktionieren über diese Eigenschaft also emotional immer etwas “einfacher”, viel gradliniger und logischer (auch wenn sich Frauen diese Logik nicht unbedingt erschließt, weil sie das aus ihrer Perspektive heraus ganz anders betrachten).

Männer wollen von A nach B leben (und lieben)!

Immer dem Logik des Begehrens “Da will ich! Das will ich nicht!” entlang!

Kurz: Männer sind Wesen von Begehren und Kontrolle.

Beide Phänomene gehen psychologisch im Mann Hand in Hand.

Zusammengefasst: Männer bewerten eher, als dass sie empfinden.

Sie suchen sich lieber etwas, das sie begehren und ins Visier nehmen können, statt die schwierigen Grauzonen des Lebens oder Beziehungen durchzustehen.

Einfach, direkt und nützlich ist “gut” im männlichen Weltverständnis – auch wenn es um Frauen, Liebe und Beziehungen geht.

Männer von der anderen Seite des Lebens betrachten

Das alles muss als Eigenschaft im Mann nicht tendenziell schlecht sein.

Männer bewegen sich damit auf der anderen Seite des Lebens und stellen ein Gleichgewicht zu den Frauen her.

Oft können sich Frauen ewig im Kreis drehen.

Dann muss noch dieses und jenes gefühlt und ergründet werden!

Jeder Nebensatz muss gedeutet und in seiner emotionalen Relevanz verstanden werden!

Jedes Gefühl beachtet – und jedem noch so kleinem Unterschied eine wesentliche Hauptrolle eingeräumt werden. 

Sehr oft kommen Frauen darüber auch nicht weiter. 

Oder sie bringen auch dann immer noch viel zu viel Geduld mit schwierigen Umständen oder eigentlich unerträglichen Menschen auf, obwohl bis dahin ein simples gradliniges “Basta!” schon längst ein kleines Wunder bewirkt hätte.

Männer haben über ihre Tendenz kategorischer zu handeln und zu fühlen weniger Geduld in diesem Momenten. 

Männer handeln unter diesen Eindrücken viel eher und direkter.

Auch wenn es oft nur in Rückzug oder ein schroffes “Mir reicht es jetzt!” mündet.

Frauen bewerten dieses Verhalten des Mannes in der Regel jedoch dann ganz anders – vor allem in ihren Beziehungen.

Als passiv, feige oder als Flucht in Aggression oder Gefühlsarmut.

Aber die Psychologie dahinter ist eine (männliche) Form von Begehren mit Ziel und Zweck:

“Ich will diese (weibliche) Grauzone nicht. Schluss damit!”

Umgekehrt mildern Frauen über ihre Eigenschaften die oft starrsinnige Gradlinigkeit der Männer durch mehr Gefühl, Verständnis und Geduld.

Zusammen können diese Eigenschaften einen höheren Sinn für das Miteinander ergeben.

Wenn man diese Unterschiedlichkeit im Anderen akzeptiert und bereit ist sie zu leben, statt sie zu bekämpfen, ständig zu kritisieren oder unablässig im Partner verändern zu wollen.

Schnell-Tipp: Etwas gelassener mit den Widersprüchen im Anderen umgehen und lieber durch eigene vorgelebte Eigenschaften abmildern, statt sie im Gegenüber zu bekämpfen.

Es ist ein Weg der Mitte. Jede Emotion im Umgang mit Männern als solches zu begreifen, wird dich entspannter und generell gelassener machen. 

Die emotionalen Erwartungen der Männer verstehen

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Männer erwarten also insgesamt ein anderes Empfindungsbild in der Liebe:

Etwas gradliniger, etwas logischer und oft auch etwas zu kategorisch.

Das erfüllt sich innerhalb von Liebe und Beziehungen natürlich so nie vollständig, weil Leben, Liebe (und Frauen) ihre ganz eigenen Regeln haben und sich wenig um den Starrsinn der Männer kümmern.

Aber aus dieser generellen Wunschrichtung heraus gehen Männer zumindest ihre Beziehungen an.

Bis diese dann von der Wirklichkeit und Andersartigkeit der Frauen deutlich durchgemischt werden.

Und Frauen müssen genau das tun – die Gefühle der Männer durcheinander bringen!

Ansonsten wäre die Liebe durch die strikten Vorstellungen der Männer viel zu starr und zu leblos.

Erst durch die Andersartigkeit von Mann und Frau bekommt Liebe ihre Dynamik und Vollständigkeit.

Und das gleiche Prinzip gilt auch für dich als Frau:

Die Männer werden dich mit ihrer Andersartigkeit verwirren und sicherlich oft ratlos machen.

Du kannst allerdings nach und nach lernen, dass das genau so sein muss.

Und dass das dir genauso gut innere Stärke und Zuversicht liefern kann, wenn du verstehst, dass damit eine unsichtbare Balance aus Widersprüchen zwischen dir und den Männern gebildet wird.

Wo der Mann das Alpha ist, bist du das Omega.

Was für ihn absolut logisch ist, erzeugt in dir ganz sicher den Wunsch dir die Haare zu raufen.

Und wenn dir im Gegenzug eine Sache glasklar erscheint, kannst du davon ausgehen, dass der Mann praktisch nur Bahnhof versteht.

Aber zusammen bildet sich daraus eine unsichtbare Balance zwischen dir und der Welt der Männer.

Und man kann lernen, diese Balance für sich zu nutzen.

Denn immerhin konkretisiert die Andersartigkeit des Anderen auch das, was einen selbst ausmacht.

Die unsichtbare – allerdings widersprüchliche – Balance zwischen Mann und Frau ist deswegen auch nie eine reine “Harmonie” oder ein ständiges “bequemes Glück”!

Sie ist in vielen Aspekten aus gutem Grund fordernd und verwirrend.

Denn genau das drückt beide Seiten regelmäßig aus ihrer Komfortzone heraus und hinein in neue Erfahrungen und Welten zwischen Mann und Frau.

Die gegenseitige Widersprüchlichkeit zwischen Männern und Frauen mischt ständig die Karten neu.

Und zwingt uns beweglich zu bleiben, eigene Stärken zu entwickeln, Schwächen auszugleichen und vor allen nie einzuschlafen in einer falschen Vorstellung von Glück und Harmonie.

Das ist gut und gesund. Auch wenn es manchmal nervt oder immer mal wieder anstrengend und unbequem ausfällt.

Als Frau musst du über diesen Zusammenhang damit leben, dass Männer nun einmal anders lieben und empfinden – und das sehr oft gegensätzlich zu dir.

Aber zusammen ergibt das später ein übergeordnetes und vollständiges Bild.

Wenn Männer vor den Grauzonen flüchten, dann auch deswegen, weil Frauen diese auch durchaus übertreiben können.

Dafür weicht eben diese weibliche Fähigkeit der Grauzonen oft den Starrsinn oder das Schwarz/Weiß-Denken der Männer auf oder macht es ihnen unmöglich sich zu bequem darin einzurichten.

Ein guter Partner ist auch immer etwas “Pain in the Ass” – eine nervige Erinnerung, dass wir nie so perfekt und vollständig sind, wie wir das von uns manchmal gerne annehmen würden.

Schnell-Tipp: Ein guter Partner ist auch immer ein bisschen “Pain in the Ass” und eine gute Liebe ist niemals zu viel Komfortzone!

Was als erster Schritt entscheidend ist: Männer lieben anders.

Und wie das genau ausfällt und was das für dich als Frau bedeutet, schauen wir uns in den nächsten Abschnitten genauer an.

Checkliste Männer verstehen

  • Männer lieben gradliniger als Frauen.
  • Die männliche Liebe verlangt immer eine gewisse Logik: Richtung, Ziel, Zweck.
  • Reines Gefühl an sich ist für Männer kein echter Wert und zu unkonkret.
  • Richtung, Begrenzung, Ziel und Zweck – der ideale Verlauf der Liebe für Männer.
  • Frauen müssen die Vorstellung und Erwartungen der Männer innerhalb der Liebe durch ihre Andersartigkeit immer etwas durcheinander zu bringen – das ist ihre natürliche Aufgabe!
  • Durcheinanderbringen verhindert falsche Komfortzonen in der Liebe.
  • Ein guter Partner ist auch mal anstrengend. Sinnvoll anstrengend.

Tipp Männer verstehen: Die Liebe der Männer ist ihrem Naturell nach ganz anders als die Liebe der Frauen.

Als Frau solltest du von Männern keinen weiblichen Umgang mit Gefühlen, Liebe und Bindungen erwarten.

Es ist besser, wenn du ihre Welt durch deinen weiblichen Umgang mit der Liebe ergänzt und ruhig auch ein bisschen durcheinander bringst.

Das sorgt für dauerhafte Anziehung zwischen euch durch gelebte Unterschiedlichkeit!

2. Kapitel: Die Liebe der Männer: Vom formlosen Gefühl zur anwendbaren Form!

Männer sind also immer etwas logischer in der Liebe.

Zielgerichteter.

Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Welche Logik steckt in der männlichen Liebe?

Und warum ist sie dadurch anders als die Liebe der Frauen?

Die Logik in der Liebe der Männer hat ihrer Natur nach immer eine bestimmte Richtung: Sie will erreichen, erobern und einnehmen.

Diese “Gradlinigkeit” der männlichen Liebe fließt vornehmlich in die männliche Eigenschaft des Begehrens.

Begehren ist der Kern aller männlichen Eigenschaften und Begehren setzt ein Ziel, ein “Objekt des Begehrens” voraus.

Männer lieben auch deswegen weniger (in einem weiblichen Sinne) “gefühlvoll”, weil ihre emotionale Struktur mit der Vorstellung des Objektes, der Ziele verbunden ist.

Männliche Liebe will auf etwas zufließen, statt etwas zu umgeben, einzuhüllen und zu verschmelzen, wie es eher die emotionale Tendenz in der Liebe der Frauen ist.

Männer lieben auf diese Weise anders als Frauen. Zielorientierter, durchsetzt von konkreten Absichten und im Grunde auch immer etwas egoistischer.

Willst du Männer verstehen, dann ist wichtig zu begreifen: Die Liebe an sich und als reines Gefühl ist für Männer erst einmal kein wesentlicher Anreiz.

Das ist viel zu formlos und zu unkonkret für die männliche Welt.

Stop: Kurze Erklärung und ein Beispiel

Die großen Liebesfilme und Liebesgeschichten der Welt drehen sich vor allem darum, dass sich Paare nicht bekommen.

Dass sich große Schwierigkeiten und große Dramen zwischen eine große Liebe drängen und dass deswegen gelitten, gekämpft und gestorben wird.

Während Frauen schluchzend zum Taschentuch greifen, fragen sich Männer in der Zeit, was der ganze Unsinn eigentlich soll?

Wozu soll das gut sein, tiefgreifend für eine Liebe zu leiden, sich zu verzehren und vor allem, sich das ganze Drama auf die Schultern zu laden?

Völlig unverständlich!

Männer-Filme handeln davon, wie man einem Pulk von Feinden und Bösewichtern etwas auf die Glocke gibt, um sich am Ende die schöne Frau zu sichern.

Das Bekommen ist den Männern wichtiger als das Fühlen, Schmachten und Leiden in den Frauen-Geschichten.

Männer sind pragmatisch: Bösewichte erschlagen. Frau bekommen. Gut ist!

Was bedeutet das? Männer wollen bekommen. Frauen wollen fühlen.

Natürlich wollen Frauen auch einen/ihren Mann bekommen – aber was sie dabei fühlen, ist oft wichtiger als das tatsächliche Erreichen.

Eine unerfüllte Liebe kann eine Frau zum Beispiel emotional viel bedeutsamer und länger beschäftigen als eine funktionierende Beziehung.

Im Mann lebt die Motivation: “Ich habe alle Monster/Feinde erschlagen. Jetzt habe ich die schönste Frau der Welt. Und damit ist auch gut!”  

Das ist eine zielgerichtete Form der Liebe: “Ziel gefunden, Schwierigkeiten überwunden, Ziel erreicht! Ich bin ein Held!”

Für Frauen sind die Schwierigkeiten auf dem Weg zu Liebe und das, was man auf diesem Weg fühlt dagegen oft viel wichtiger und entscheidener.

Das reine Gefühl kann eine Frau viel länger beschäftigen als den Mann.

Und darin unterscheiden sich gewisse Aspekte der Liebe in Mann und Frau:

Frauen lieben emotional.

Männer lieben eher zielbezogen und pragmatisch.

Natürlich überschneidet sich das in beiden Welten hin und wieder.

Frauen können natürlich ebenso pragamtisch in der Liebe oder Partnerwahl sein.

Aber Frauen haben (…zumindest irgendwann oder ab und zu…) einen emotionalen Überhang, der das Gefühl wichtiger macht als das Ergebnis.

Und darin sind Männer eben tendenziell anders gestrickt.

Männer verstehen: Wie lieben Männer ganz konkret

Die männliche Welt ist über diese Eigenschaft durchsetzt vom Streben nach Nutzwert.

Also sollte auch die Liebe für Männer einen gewissen “Nutzwert” haben, damit sie sich dafür interessieren.

Für Männer muss sich Liebe vom formlosen Gefühl in eine konkrete und anwendbare Form verwandeln.

Wenn du Männer verstehen willst, dann solltest du sie immer über den genauen Weg betrachten, den ihre Liebe durchläuft:

Vom Gefühl hin zur Form hin zum Nutzen – so geht die innere emotionale Logik ihren Weg durch die männliche Art zu lieben.

Nur Gefühl ohne Form und Nutzen, ist für Männer kein erstrebenswerter Zustand.

Männer sind die Handwerker der Liebe – für sie muss die Liebe in Attribute wie nützlich, erlebenswert und handfest münden, ansonsten geht sie in ihrer Form als reines Gefühl völlig an der männlichen Natur vorbei.

Der erste Nutzwert, den man in der Schnittmenge zwischen Mann und Frau findet, ist natürlich erst einmal Sexualität.

Männer sind auch deswegen so sexuell, weil das für sie den Nutzwert herstellt, den sie in der Liebe finden müssen, damit sie sich richtig und stimmig anfühlt.

Das Ideal der reinen Liebe ohne Sexualität aber voller Gefühl erzeugt über den Köpfen der Männer nur ein riesiges Fragezeichen: „Wozu soll das gut sein?“

Checkliste Männer verstehen

  • Die Liebe der Männer will erreichen und erobern.
  • Männer verlangen in den Gefühlen der Liebe immer einen gewissen Nutzwert.
  • Der Weg der männlichen Liebe: Vom Gefühl zur Form zum Nutzen.
  • Männer sind die Handwerker der Liebe – für sie sollte Liebe praktisch und konkret sein!
  • Sexualität schafft für Männer den gefühlten Nutzwert innerhalb der Liebe.

Tipp – Männer verstehen: Je konkreter und pragmatischer eine Liebe ausfällt, desto besser kommen Männer mit ihr zurecht.

Sexualität solltest du als Frau emotional nicht überbewerten – für Männer ist sie nur eine Bestätigung, dass eine Liebe auch immer einen praktischen und konkreten Nutzen hat.

Auf diese Weise fühlt sich die Liebe richtiger und stimmiger für Männer an!

Wenn du in all das zu viel interpretierst und hineindeutest, wird dich das Leben mit Männern schnell frustrieren.

Männer sind da sehr einfach und bodenständig gestrickt und werden daher nie deinen vollständigen emotionalen Erwartungen entsprechen. Das ist ihre Art zu lieben.

Und die ist anders als deine!  

3. Kapitel: Männer und Liebe: Nähe und der Aufbau von Vertrautheit

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Die Gefühlswelt der Männer bewegt sich in der Liebe also insgesamt immer viel klarer und direkter.

Die männliche Liebe will sich auf etwas zubewegen.

Das männliche Naturell verfolgt generell lieber Ziele und Absichten. In allen Bereichen.

Also auch auf der Ebene der Gefühle.

Die männliche Liebe möchte deswegen immer gewisse Ziele und die Flussrichtung auf etwas zu empfinden, statt nur ein Gefühlswert an sich zu sein.

Männer verstehen ist auf diesem Gebiet daher gar nicht so schwer: Es geht auch hier um das Erobern und Erreichen.

Was dieses „Erobern“ und „Erreichen“ primär für die männliche Liebe sein soll, ist natürlich leicht zu erraten.

In der Liebe der Männer ist das erstes Ziel natürlich immer erst einmal: Die Sexualität der Frau soll „eingenommen und erobert werden“!

Das ist er erste und der konkreteste Nutzwert der Liebe in der Welt der Männer.

Das vermittelt ihnen die emotionale Logik, dass sie dadurch in der Liebe etwas erreichen und für sich in Besitz nehmen.

Wenn das geschieht, ist für Männer schon mal ein ganz wesentlicher Teil der Liebe erfüllt.

Die Sexualität der Frau übersetzt quasi für Männer dieses Bedürfnis und stellt ihnen das Gefühl aus: „Angekommen!“

Natürlich haben Frauen in Sachen „Angekommen!“ eine ganz andere Vorstellung deswegen geht der „Spaß“ danach dann auch erst richtig los.

Im Grunde ist auf diese Weise um Sexualität ein ewiger Disput zwischen Mann und Frau gestrickt:

Der Mann empfindet dadurch einen großen Teil der Liebe als erfüllt – Frauen tendieren dagegen dazu sexuelle Intimität erst als einen Anfang von „Etwas“ zu sehen.

Dieses „Etwas“ ist eben in Mann und Frau ganz anders geformt.

Das „Etwas“ inklusive aller Gefühle und dem Drang nach Verbundenheit nach gemeinsam erlebter Sexualität ist für Männer viel schwerer zu greifen, weil sich in ihrem Weltverständnis der wichtige Teil – der pragmatische und nützliche Teil – der Liebe damit schon erfüllt hat.

Dieses ganze Sammelsurium an weiteren Aspekten der Liebe und – Gott bewahre! – all dieser weiblichen Grauzonen nach der Sexualität ist für Männer so schwierig zu fassen.

Weil das alles im Verständnis der männlichen Welt eben nie unmittelbar nützlich ausfällt.

Auch wenn es langfristig natürlich viel bedeutsamer ist, weil hier die Grundlagen echter Beziehungen gelegt werden.

Aber es ist halt nicht unmittelbar nützlich, noch direkt greifbar lustvoll oder in einem männlichen Sinne unterhaltsam.

Männer haben dadurch auf diesem Gebiet eine gewisse Kurzsichtigkeit.

Allerdings nicht unbedingt in einem negativen Sinn, denn ihre Natur betrachtet das Phänomen einfach aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Sie sind kurzfristig pragmatischer und handfester – und nicht so orientiert an langfristigen Vorstellungen aus Romantik und Verbundenheit.

Das macht sie auch oft etwas entspannter und nicht gleich so überemotional engagiert.

In manchen Abschnitten und Phasen von Leben und Beziehungen kann das durchaus auch mal von Vorteil sein.

Während manche Frauen nach jeden Kuss gleich vom “Prinzen ihres Lebens träumen”, kann ein männliches und unaufgeregtes “Mal sehen, es läuft…”durchaus ein sinnvolles Gleichgewicht herstellen.

Das bedeutet: Auch wenn diese Kurzsichtigkeit der Männer Frauen tendenziell gegen den Strich geht – in ihr liegt durchaus ein verborgener Sinn: Sie erzeugt Unterschiedlichkeit.

Und diese Unterschiedlichkeit mischt die Karten zwischen Mann und Frau immer wieder neu und hält sie beschäftigt.

Und genau das führt sie immer wieder zusammen.

Checkliste Männer verstehen

  • Das Gefühl „Angekommen“ bauen Männer und Frauen in der Liebe aus ganz unterschiedlichen Richtungen auf.
  • Männer beziehen ihre Bestätigung innerhalb der Liebe zu einem großen Teil aus Sexualität, Frauen eher aus einem vertrauten Miteinander.
  • Verbundenheit und Nähe nach Sexualität ist für Männer schwieriger zu begreifen, weil darin kein kurzfristig fühlbarer Nutzwert liegt.
  • Dieser Unterschied erzeugt in Männern eine gewisse emotionale Kurzsichtigkeit
  • Diese Kurzfristigkeit der Männer ist nicht zwangsläufig negativ – sie fördert Unterschiedlichkeiten und Dynamiken zwischen Mann und Frau.

Tipp – Männer verstehen: Als Frau solltest du die Zeit nach Intimitäten nie überbewerten. Männer sind etwas kurzsichtiger, weil sie auf dieses Phänomen aus einer anderen Perspektive heraus betrachten. Als Frau solltest du nie kurzfristig überreagieren, wenn du aus deiner weiblichen Perspektive heraus den Eindruck hast, dass Männer auf diesem Gebiet generell ein emotionales Defizit haben. Als Frau gewinnst du gegenüber Männern immer über die langfristigen Einflüsse und nie über die kurzfristigen.  

Hier geht es weiter:

Zu Teil 2: „Männer verstehen“

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Die Gefühle der Männer: Männliche Muster der Liebe

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Männer verstehen: Liebe, Sehnsucht, Gefühle – Wie liebt ein Mann?

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Männer verstehen: Einsichten in wichtige emotionale Zusammenhänge innerhalb der Liebe der Männer!

Gefühle, Romantik, Treue, emotionale Bindungen… wie hängt das alles für Männer zusammen?

Und wie verbindet sich dieses emotionale Puzzle-Spiel im Mann zu der wundervollen Einsicht: “Ich liebe diese Frau!” 

Schnell-Check: Lohnt es sich für dich diesen Artikel zu lesen?

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Tipp: Was ist für dich drin, wenn du diesen Artikel liest?

Du wirst dir in Zukunft weniger einen Kopf machen müssen, über die Gefühle der Männer.

Du wirst besser verstehen, wie die Gefühle und Bindungs-Emotionen der Männer wirklich funktionieren.

Und welche Bedeutung du in diesen Gefühlen hast oder haben kannst.

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Wenn du verstehst, wie die Gefühle der Männer wirklich funktionieren.

Autor Thomas Lojek und Partnerin

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Video Thomas Lojek: Männer emotional verstehen

Überblick: Worum geht es in diesem Artikel?

Männer verstehen: Thomas Lojek, Autor von Gebrauchsanleitung Mann: Die Gefühle der Männer und Das geheime Muster der Liebe, schildert in diesem zweiten Teil seiner dreiteiligen Artikel-Serie zum Thema

„Männer verstehen“

die Art und Weise, wie Männer mit Emotionen und Gefühlen innerhalb der Liebe umgehen.

  • Was macht eine Beziehung für Männer sinnvoll und erlebenswert?
  • Was bedeuten Romantik und Sehnsucht für Männer?
  • Sind Männer im Grunde emotional weich und gefühlvoll?
  • Oder doch eher verschlossen und unsensibel?

In diesem Artikel findest du wesentliche Einblicke in die natürlichen Verläufe der männlicher Emotionen!

Wenn dich das interessiert, dann bleib am Ball: Es lohnt sich für dich! 

Die wichtigsten Inhalte in diesem Kapitel

  • Was macht Liebe für Männer praktisch erfahrbar?
  • Wie pflegen Männer Gefühle?
  • Welchen Weg schlägt die Liebe der Männer in Beziehungen ein?
  • Begehren oder Liebe – Wie unterscheiden Männer diese Emotionen?
  • Wann ist eine Beziehung für Männer richtig und glücklich?
  • Romantik und Sehnsucht in den Gefühlen der Männer.
  • Wie Männer romantische Sehnsucht und bodenständige Liebe unterscheiden.
  • Wichtige Unterschiede in männlichen Gefühlen und weiblichen Gefühlen.

Hinweis: Die folgenden Zusammenhänge sollten auch ohne Kapitel 1 dieser Artikel-Serie einfach zu verstehen sein.

Es kann allerdings Sinn machen, Kapitel 1 voran gelesen zu haben, aber wenn du besonders neugierig auf die Bindungsemotionen der Männer bist, dann kannst du auch mit diesem Kapitel beginnen und später Teil 1 lesen. 

Hier geht es zu Kapitel 1:

Die Gefühle der Männer verstehen (1)

Männer-verstehen-wie-liebt-ein-Mann-Thomas-Lojek-844i

Männer verstehen Kapitel 2: Wie liebt ein Mann?

4. Männer verstehen: Was suchen Männer in der Liebe?

Um Männer innerhalb von Liebe und Beziehungen wirklich verstehen zu können, ist dieser Zusammenhang sehr wichtig:

Sexualität ist für Männer nur eine Grundsatzbestätigung, dass ein genereller Nutzen in der Liebe liegt und sie nicht nur aus Idealen und Gefühlen besteht.

Moment…

“Grundsatzbestätigung”? “Genereller Nutzen”?

Was hat das denn mit Liebe zu tun?

Liebe ist doch ein Gefühl? Selbstlos und wunderschön.

Das ist zwar richtig. Doch innerhalb dieses Gefühls gestalten sowohl Mann als auch Frau ihre jeweiligen Prioritäten und Wahrnehmungen anders.

Frauen lieben zum Beispiel viel emotionaler. Männer dagegen wesentlich pragmatischer.

Und Sexualität macht die Liebe für einen Mann etwas mehr “pragmatisch” und darüber für ihn erst wirklich real.

Was du dir als Frau dazu immer klar machen solltest: 

Männer sind keine reinen Gefühlswesen.

Etwas in ihnen verlangt nach etwas „Handfestem“, damit Liebe eine reale Erfahrung und damit „greifbar” werden kann!

Und der direkteste Draht zu diesem Eindruck ist im Mann vornehmlich das Erleben von Sexualität.

Sie verwandelt für einen Mann das abstrakte Ideal “Liebe” in eine konkrete, reale Erfahrung.

Nur ein reines Gefühl zu erleben, reicht einem Mann nicht.

Jedenfalls nicht auf Dauer.  

Irgendwann muss er zugreifen. Bestätigung darin finden, dass seine Liebe “in etwas mündet”.

Ein Mann kann sich nicht dauerhaft damit aufhalten “nur zu fühlen”.

Für ihn muss das Gefühl in ein Ergebnis münden.

Und weil das so ist, bewegen sich Mann und Frau in der Liebe von sehr unterschiedlichen Polen aus aufeinander zu: 

Männer greifen nach der Liebe. Frauen erleben und durchleben die Liebe. 

Das ist ein bedeutsamer Unterschied.

Wie Männer ihre Gefühle ausdrücken möchten

Dieser besondere Zusammenhang ist deswegen so bedeutsam, weil er erklärt, warum Männer in der praktischen Empfindung von Emotionen besser sind als in der Pflege reiner Gefühle.

Warum sie deutlich mehr Energie in das Begehren und Erobern stecken als später in die wichtige spätere Pflege von Gefühlen und der Beziehung an sich.

Um Männer wirklich verstehen zu können: Reine Gefühle pflegen Männer deutlich weniger, weil die sich außerhalb ihres pragmatisch veranlagten Radars bewegen.

Es ist nicht so, dass sie das nicht fühlen oder generell gar nichts fühlen.

Oder ihnen die Bedeutung von Gefühlen nicht klar ist.

Es kommt ihnen halt nur weniger in den Sinn.

Der interne Fokus der Männer hat die Tendenz unkonkrete oder reine Gefühle und all deren Aspekte eher auszuschalten und an den Rand zu drängen, weil es ihnen zu unkonkret und darüber weniger wichtig vorkommt.

Sie filtern es heraus, weil es weniger unmittelbar notwendig, noch direkt pragmatisch ist. 

Um praktische Emotionen kümmern Männer sich dagegen sehr gerne.

Versorgung, Macht, Karriere, Sexualität, Gebiete, Verteidigung.

Das ist alles viel mehr greifbar und in sich viel logischer für einen Mann als “gefühlte Verbindungen” oder abstrakte dafür fühlbare Erfahrungen wie Aufmerksamkeit, Zuwendung, Stimmungen und Gefühle.  

Männer sind etwas mehr die Handwerker der Liebe.

Die interne Gleichung der Männer lautet:

Vom Gefühl in eine konkrete Handlung. Und von da aus in ein konkret erfahrbares Ergebnis.

Handlungen und Ergebnisse sind für einen Mann der primäre Schwerpunkt der Liebe.

Während Frauen viel eher Wert darauf legen, was während oder durch Handlungen gefühlt wird.

Ein Prozess insgesamt und dessen begleitenden Emotionen sind für Frauen sehr oft viel wichtiger als die Ankunft, das Ergebnis oder das unmittelbar Greifbare. 

Doch das ist genau die Richtung, die Männer einschlagen wollen. Im Leben und in der Liebe.

Männer können einer Frau die Welt zu Füßen legen, materiell und persönlich.

Der Wunsch nach einem echten Gefühl kann einen Mann dagegen völlig ratlos zurücklassen. 

“Ich habe doch alles getan? Warum ist sie nie zufrieden?”

Frauen empfinden das als lieblos an Männern. Was nützt einer Frau die Welt zu ihren Füßen, wenn nichts dadurch gefühlt wird? Eine Frau wird das niemals akzeptieren. 

Doch Männer meinen es nicht einmal böse damit, noch sind sie nach ihrer Interpretation dadurch wirklich “lieblos”.

Sie drücken sich nur viel deutlicher über das aus, was ihre Hände anfassen, besitzen und erobern können. 

Und das gilt eben dann auch für die Erfahrung von Sexualität und der allgemeinen männlichen Tendenz, dass sie zwar intensiv begehren, dafür aber weniger dauerhaft “gefühlvoll” lieben. 

Den männlichen Weg der Liebe verstehen

Es gibt diesen populären Witz über Männer: Dass Männer besser sehen als fühlen können. Weil sie Frauen lieber körperlich begehren als emotional.

Auch wenn das generell zutrifft, greift dieser Witz im Grunde nur zur Hälfe. 

Männer begehren zwar lieber und dann auch vornehmlich sexuell. Das stimmt. Aber Liebe muss nun mal für Männer einen eher bodenständigen und dadurch auch praktischen Nutzen vermitteln.

Das kann nur das Begehren, die Eroberung leisten. Zumindest für einen Mann. 

Das ist in diesem Zusammenhang weder richtig noch falsch.

Es ist erstmal nur der männliche Weg der Liebe, der später die weibliche Welt der Empfindungen auf seine Weise kreuzen und dann ergänzen und durchaus auch herausfordern muss.

Es kann (darf) nicht zu einfach sein. Für keine der beiden Seiten. Ansonsten verliert die Liebe zwischen Mann und Frau an Anziehung und Faszination. 

Als Frau wirst du also damit leben müssen: Männer lieben immer etwas konkreter und zielgerichteter. Sie lieben anders als du. 

Sexualität bestätigt entsprechend für einen Mann, dass Liebe nicht nur eine formlose Hoffnung, sondern ein ganz konkreter Moment in seinem Leben ist. 

Diese Verbindung ist tief mit dem männlichen Dasein verwurzelt.

Warum sich Männer in Beziehungen weniger verrückt machen

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Wenn du als Frau Männer wirklich verstehen möchtest, dann solltest du Männern an dieser Stelle jetzt einmal ganz vorbehaltlos zugestehen, dass all diese so geschilderten Eigenschaften per se nicht unbedingt schlecht sein müssen.

Selbst wenn es deiner weiblichen Sicht der Dinge ganz erheblich zuwider läuft, dass Männer so sind und eher begehren als fühlen wollen.

Männer sind eben anders. Und ihre Form zu lieben oder Beziehungen zu gestalten, bewegt sich in einem natürlichen Widerspruch zu den weiblichen Prinzipien der Liebe. Das ist wichtig und richtig so. 

Männer sorgen zum Beispiel über ihr Begehren dafür, dass die Liebe irgendwo ankommt und nicht nur auf Luftschlösser und luftige Emotionen baut.

Frauen neigen nämlich schon mal ganz gerne dazu, sich in reine Emotionen zu verrennen, die nirgendwo hin führen.

Während Frauen noch ausgiebig leiden, zaudern, verzweifeln, fühlen und alles möglichst intensiv erfahren und durchleben wollen, kommt der Mann dann irgendwann mit seinem zielstrebigen und eher pragmatischen Begehren ins Spiel und bringt die Sache auf den Punkt.

Er verführt, gewinnt, erobert, grenzt ab.

Und sei es durch die männlich Ignoranz, dass nicht auf jedes Detail und jede einzelne Stimmung Rücksicht genommen werden muss, wenn am Ende ein sinnvoll, greifbares Ergebnis steht.

Männer sind durchaus etwas stumpfer, aber in bestimmten Situationen dann eben auch sinnvoll pragmatischer. Das ist ihr Vorteil und eben manchmal ihr Nachteil. Auch in der Liebe. 

So wie Frauen das Fühlen brauchen, brauchen Männer dann irgendwann das Ergebnis, das Ziel, ein Grenze und durchaus auch ein Nutzen und nicht nur das luftige, rein Spiel der Gefühle. 

Da kommen die Männer dann irgendwann als Pragmatiker und zugreifendes Element ins Spiel. Männer schaffen in ihrem Begehren Fakten und greifen einfach nach ihrem Glück, sprich: Sie greifen sich die Frau. 

Und darin liegt die besondere Stärke der Männer: Sagen und umsetzen zu können: „Das will ich, das gehört mir!“ und dann einfach zupacken zu wollen!

Um Männer zu verstehen, muss man von diesem Punkt aus genauer hinschauen: Das männliche Beziehungsempfinden ist aus den genannten Gründen ganz anders gestrickt und aufgebaut als das der Frau.

Männer genießen „Beziehung an sich“ nicht so sehr wie Frauen und brauchen auch nicht den reinen Fluss der Gefühle.

Die Beziehung mit einer Frau muss vor allem ganz konkrete praktische Bedürfnisse erfüllen.

Wenn sie das tut, dann passt die Beziehung auch für einen Mann.

Männer müssen nicht alles durchfühlen oder hinterfragen.

Wenn es irgendwie nützlich ist, ist es gut.

Das reicht Männern dann auch schon als Entscheidungsgrundlage, ob eine Beziehung funktioniert oder nicht.

Männer machen sich deswegen auch viel weniger verrückt, was Beziehungen angeht.

Solange sie den Eindruck eines geregelten Nutzwertes haben, können sie sich mit dem Leben und der Liebe ganz gut arrangieren.

Die luftigen und komplizierten Überlegungen und Fühlwerte, die Frauen in ihren Beziehungsmustern von oben bis unten durchfunken, brauchen Männer gar nicht.

Pragmatisch, praktisch, gut… das ist das grundlegende männliche Rezept der Liebe.

Für männliche Liebe gilt: Nutzwert geht vor Fühlwert!

Wenn du Männer verstehen möchtest, ist dieser Zusammenhang wichtig!

Männer und die reinen Gefühle der selbstlosen Liebe

Die männliche Formel der Liebe „Nutzwert geht vor Fühlwert“ mag sich für Frauen erst einmal irritierend bis verwerflich anhören.

In der emotionalen Logik der männlichen Welt macht das allerdings absolut Sinn.

Wenn es nützlich ist, ist es wert gefühlt zu werden – so funktioniert die emotionale Welt der Männer. Und nicht: Man kann es fühlen, also muss es auch etwas wert sein.

Darin liegt ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen Mann und Frau!

Wenn du Männer verstehen willst, dann solltest du dir diese Unterschiedlichkeit in Art und Weise mit Gefühlen umzugehen, regelmäßig vor Augen führen. Für dich als Frau wird das dein Leben mit Männern um einiges leichter machen, wenn dir das bewusst ist!

Und aus der Perspektive der Männer heraus betrachtet: Völlig unsinnig erscheint Männern im Gegenzug dazu das ganze Getue der Frauen um reine Gefühle und selbstlose Liebe. Das entzieht sich ihnen.

Natürlich haben sie auch einen gewissen Zugang dazu, aber die letzten entscheidenden Ebenen bleiben ihnen in diesem Zusammenhang dann doch eher fremd und nie vollständig zugänglich.

Für Männer ist deswegen eine Überbetonung dieser Aspekte in der Liebe dann auch eine eher seltsame und weltfremde Spinnerei der Frauen. Aber man lässt sie halt machen, weil Männer sich denken; „Na ja, Frauen halt… So sind sie nun mal!“.

Männer sind deswegen in den große Idealen der Liebe etwas entspannter. Sie lassen die Frauen dann emotional in ihrer Welt etwas „spinnen“ und machen sich selbst viel weniger Gedanken dazu, weil sie wissen, dass Frauen diesen emotionalen „Spinnereien“ regelmäßig nachhängen müssen.

Männer wissen auf eine gewissen Ebene instinktiv, dass Frauen das brauchen, weil sie darüber irgendwann wieder „schwach“ und “anfällig” für das männliche Begehren werden.

Also lässt man als Mann die Frauen in ihrer Gefühlsduselei ein bisschen „spinnen“… bis es Zeit wird, um wieder konkreter und handfester in der Liebe zu werden: Und dann ist wieder das männliche Zupacken dran!

Und so schließt sich der Kreis: Am Ende haben Männer darüber ihren Nutzwert und Frauen ihren Fühlwert in der Liebe.

So schlecht ist diese Widersprüchlichkeit also nicht. Man muss sie halt einfach zulassen und nicht zu sehr über zu viel Nachdenken und seine persönlichen Ansichten zerpflücken.

Einfach geschehen lassen und Unterschiedlichkeiten bewusst leben. Das regelt erstaunlich viel zwischen Mann und Frau.

Checkliste: Männer verstehen

  • Männer genießen und brauchen „Beziehung an sich“ nicht so sehr wie Frauen.
  • Eine Beziehung sollte im Kern für Männer einen praktischen Zweck erfüllen.
  • Selbstlose Liebe und Liebe aus reinem Gefühl ist Männer eher fremd.
  • Für Männer gilt innerhalb der Liebe: „Nutzwert geht vor Fühlwert“!
  • Der männliche Weg der Liebe: „Wenn es nützlich ist, ist es wert gefühlt zu werden!“
  • Frauen brauchen den Fluss der Gefühle, Männer die konkrete Macht des Zupackens.
  • Dieser Unterschied erzeugt einen Kreislauf zwischen Mann und Frau, der sie auf Umwegen immer wieder zusammenführt.

Männer verstehen Tipp: Mach dich als Frau nicht zu verrückt wegen den Männern.

Ihre pragmatische Art zu lieben und zu fühlen, wird dich nur ständig auf die Palme bringen, wenn du zu sehr darüber nachdenkst.

Du bist als Frau eben anders gestrickt und stehst auf einer anderen Seite des Lebens.

Gönne dir deinen Teil der Liebe und den Männern ihren Teil der Liebe! Wenn du das zulassen kannst, führt es dich immer wieder mit ihnen zusammen.

Video: Was ist eigentlich mit den Männern los?

Video-Kommentar Thomas Lojek: Über die ehrlichen Gefühle der Männer!

5. Männer verstehen: Männer und Romantik

Bis jetzt war nur von Nutzwerten, Gradlinigkeit und emotionaler Logik innerhalb der männlichen Liebe die Rede.

Reicht das aus, um Männer verstehen zu können?

Und bedeutet das alles, dass Männer in der Liebe gar keine oder kaum Gefühle, sondern nur Nutzwertgedanken haben?

Nein natürlich nicht.

Männer verstehen bedeutet nicht, sie eindimensional zu machen. Aber es bedeutet mit graduellen Widersprüchen arbeiten zu müssen.

Für Männer sind Gefühle natürlich auch interessant und reizvoll – aber für Männer sind Gefühle eben nicht zu 100% ein Wert an sich.

Wenn nicht irgendein Ergebnis und Auskommen daran gekoppelt ist, bleibt die Welt der Gefühle den Männern zu unkonkret.

Das männliche Wesen hat das Bedürfnis aus Gefühlen etwas Konkretes machen – wenn das geschieht, ist ein Mann in seinem Element.

Natürlich haben Männer auch romantische Anflüge und Stimmungen oder geben hin und wieder mal den großen König der Gefühle.

Doch das sind eben nur Anflüge, niemals ein konstantes und wesentliches Bedürfnis im Mann an sich.

Das sind die Wogen und Wellen der Männer – sie türmen sich auf und verlaufen sich dann irgendwann am Strand des Alltags.

Wenn du als Frau Männer verstehen willst, solltest du nicht Welle und Meer verwechseln.

Welle und Meer sind vielleicht ähnlich, beide entspringen der selben Substanz – trotzdem gibt es einen Unterschied: Wellen kommen und gehen und das Meer bleibt.

Genauso ist der Unterschied zwischen dem Mann an sich und den romantische Gefühlen eines Mannes.

Stimmungen und Anflüge von romantischen Gefühlen im Mann sind seine Wogen aber nicht das Meer. Sie kommen und gehen.

Der eher emotionslose und bodenständige Teil des Mannes bleibt dagegen immer.

Er wird nur manchmal durch das Aufwallen der Gefühle verdeckt bis sich die Wogen wieder glätten und die Wellen am Strand auslaufen.

Das Meer der männlichen Gefühle ist auf seinem Grund eher gefestigt und pragmatisch.

Und unbeweglicher.

Männer stehen auf einem anderen emotionalen Grund als Frauen.

Männer unterscheiden zwischen der Woge und ihrem persönlichen Boden.

Wogen und Wellen lässt man(n) laufen oder verliert sich ab und zu mal darin – aber am Ende muss ein Mann wieder dahin zurück, wo er seinen festen Boden unter den Füßen hat.

Die innersten Gefühle der Männer sind eher fest und unbeweglich – dafür sehr klar und stark umrissen, mit dem Nachteil dass sie dadurch auch störrisch und unflexibel ausfallen können.

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6. Männer verstehen: Emotionaler Boden statt Wogen der Gefühle

Wenn du Männer verstehen willst, solltest du als Frau aus diesen Gründen die Stimmungen und romantischen Höhenflüge der Männer nicht zu ernst nehmen.

Oder aufgrund dieser Anwandlungen annehmen, dass Männer eben doch durch und durch emotional und eigentlich doch ganz weich sind.

Das ist zwar durchaus richtig, aber eben nur als ein Teilaspekt in der Liebe der Männer.

Romantik und romantische Gefühle sind für Männer eine Randnotiz, ein Seitenphänomen – doch nie der innerste Kern ihrer Empfindungen.

Männer verstehen bedeutet hier, sich mit dem Umstand anfreunden zu müssen, dass Männer ganz froh sind, wenn sie in der Tiefe ihre Ruhe haben und auf festem Grund stehen.

Männer wollen gar nicht die ganz großen Gefühle oder die leidenschaftliche Sehnsucht.

Das ist nicht ihr Naturell; diese Art von Stimmungen stören sie, weil sie sich insgesamt doch lieber darauf konzentrieren würden die Welt zu erobern, coole Dinge zu erleben und alles mögliche heranzuschaffen.

Für Männer ist die romantische Sehnsucht der großen Gefühle wie das Dritte im Fernsehen: Manchmal bleibt man beim Zappen dort hängen, aber selten schaltet man ganz bewusst und von sich aus dort ein.

Männer verstehen ist vor diesem Hintergrund also gar nicht so schwer: Du musst dir nur vorstellen, dass Männer Gefühle eher durchzappen, als dass sie diese dauerhaft und bewusst einschalten wollen.

Männer organisieren auf diese Weise Gefühle ganz anders als Frauen: Sie hängen sich viel weniger an Gefühle oder finden sie unbedingt notwendig oder erfüllend.

Das macht sie in der Liebe unabhängiger und insgesamt emotional bodenständiger.

Manchmal auch langweilig oder gefühlskalt.

In seinen Ausprägungen nimmt das Phänomen auf diese Weise in Männern ganz unterschiedliche Formen an.

7. Übermäßig emotionale und romantische Männer – die große Ausnahme?

Natürlich gibt es auch übermäßig emotionale Männer, die ständig irgendwelche gefühlsmäßigen Sehnsüchte und emotionale Dramen brauchen und sich in Stimmungen und Emotionen verlieren möchten.

Du wirst allerdings feststellen, dass diese Männer insgesamt und in vielen Bereichen eher feminin ausfallen oder noch sehr jung und ungeformt sind.

Erwachsene, erfahrene oder sehr maskuline Männer werden dagegen wesentlich ausgeprägter die vorher beschriebenen Eigenschaften aufweisen.

Der Charakterzug „männlich“ ist zudem ganz wesentlich geprägt von dieser besonderen Unterscheidungsfähigkeit des Mannes: „Woge der Sehnsucht oder fester emotionaler Grund unter meinen Füssen“! 

Das macht im Kern Mannsein aus.

Dem Gefühl auch mal Widerstand zu leisten oder sich von den Wogen des Lebens nicht irritieren zu lassen, sondern seinen Wegen und Überzeugungen zu folgen, auch gegen Widerstände oder innere und äußere Zweifel, wenn es sein muss. 

Dazu braucht es Bodenhaftung.

Und die Fähigkeit kurzfristige Eindrücke und Stimmungen von langfristigen Perspektiven und Überzeugungen zu unterscheiden. 

Je ausgeprägter der Wille zu dieser speziellen Unterscheidung im Mann, desto maskuliner ist er in Auftreten, Wesen und Wirkung.

Ein echter Mann wird fest sein und auch fest wirken.

Das macht ihn so anziehend und attraktiv für Frauen. Er bewegt sich damit am anderen Ende des Spektrums des Lebens. Das ist reizvoll und wichtig. Auch wenn Frauen das vor sich selbst vielleicht nicht zugeben können. 

Checkliste: Männer verstehen

  • Männer unterscheiden zwischen romantischen Wogen und ihren innersten Gefühlen.
  • Der emotionale Grund der Männer ist fester, pragmatischer und bodenständiger.
  • Männer sind sowohl weich und gefühlvoll als auch hart und gefühlskalt: Sie sind beides!
  • Die weichen und romantischen Seiten des Lebens sind für Männer eher Randaspekte.
  • Männer zappen sich durch Gefühle. Sie hängen viel weniger daran fest.
  • Männer suchen nicht unbedingt Gefühle von sich aus.
  • Männer interessieren sich mehr für die Welt und was es dort zu erreichen und zu erleben gibt als für die ganz großen inneren Gefühle der Liebe.
  • Männer sind im Grunde froh, wenn sie emotional ihre Ruhe haben.
  • Wogen der Sehnsucht von emotionalem Boden unterscheiden zu können (und zu wollen), ist eine natürliche Eigenschaft der Männer.

Männer verstehen Tipp: Nimm die romantischen Anwandlungen der Männer nie zu ernst noch solltest du sie emotional überbewerten.

Nimm sie halt, wie sie kommen und gehen.

Nimm es nicht persönlich, nur weil ein Mann mal sanft und romantisch und dann wieder kühl und distanziert ist – so funktionieren Männer nun mal.

Verwechsle den Wellengang der Männer nicht mit deren Meeresboden!

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Männer verstehen Kapitel 3:

Die wahren Gefühle eines Mannes erkennen  und Gefühle, Vertrauen und Sicherheit in der Liebe finden

Im dritten und letzten Kapitel “Männer verstehen” von Thomas Lojek, wirst du wesentliche Unterschiede in der Art und Weise lernen, mit der Männer Gefühle innerhalb von Liebe und Beziehungen angehen.

Und warum diese Unterschiede wichtig sind, obwohl sie anders ausfallen als Frauen das von der Liebe erwarten.

Die wichtigsten Inhalte in diesem Kapitel

  • Warum Männer emotional unabhängiger sind.
  • Wie Männer Gefühle einsetzen, um zu bekommen, was sie wollen.
  • Warum Männer genau das tut – und auch tun müssen.
  • Wie findest du emotionales Vertrauen und Sicherheit in deiner Beziehung?
  • Männer lieben anders – was bedeutet das für dich?
  • Welche Rolle spielt weibliches Verlangen nach emotionaler Bestätigung in der Liebe?
  • Wie kannst du mit Männern glücklich werden – auch wenn sie anders sind?

8. Wie und warum Männer Gefühle ganz bewusst einsetzen

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Wenn du als Frau Männer verstehen möchtest, dann solltest du dir immer klar machen, dass Männer Gefühle ganz bewusst einsetzen, um dich als Frau interessiert bis gefügig zu machen.

Ihre Fähigkeit ein Gefühl von dem beschriebenen Boden des eigenen männlichen Daseins zu unterscheiden und diese beiden Aspekte nicht zu sehr vermischen zu wollen, gibt Männern die Fähigkeit Gefühle als Instrumente anzusehen.

Und sie durchaus bewusst und geschickt einzusetzen, um gegenüber Frauen dazu zu erreichen, was sie erreichen wollen. 

Je größer und abwechslungsreicher (oder durchaus auch ambivalenter) dieses Geschick eines Mannes ist, desto größer ist seine Wirkung auf Frauen. 

Emotionen sind der Köder, den Frauen für ihre Liebe und Aufmerksamkeit verlangen. Männer wissen das. Deswegen arbeiten sie mit Gefühlen. 

Allerdings weniger für sich selbst. Sondern um die Welt der Frauen bei Laune zu halten. 

Das führt zu einem wesentlichen Zusammenhang in der Liebe zwischen Mann und Frau: Männer setzen die Wirkung von Gefühlen ein, um die Frau emotional abzulenken, zu beschäftigen oder sie zu verführen.

Für Männer ist das keine große Sache. Sie sehen Gefühle wesentlich objektiver.

Für einen Mann ist das alles ein bisschen wie Fußball spielen – nur mit Emotionen statt mit einem Ball.

Und mit diesen Emotionen dribbelt ein Mann möglichst geschickt auf dem Feld der Liebe, um bei der Frau am Ende das Tor machen zu können.

So sehr Männer auch dazu neigen im Kopf zu leben – jeder Mann weiß, dass er eine Frau über Gefühl erreichen muss. Durch diese besondere Fähigkeit Gefühle für Frauen herzustellen und einzusetzen, unterscheiden sich Männer und ihr persönlicher Erfolg gegenüber Frauen. 

Das mag sich für Frauen vielleicht jetzt erst einmal befremdlich bis schrecklich anhören: Gefühle als Instrumente? Liebe als Mittel zum Zweck? Kann man denn einem Mann gar nichts glauben?

Na ja, so halb halb eben… Zumindest was die Liebe angeht.

In Liebe und Verführung sind für Männer immer ein bisschen Wahrheit und ein bisschen “Abwandlungen der Wirklichkeit” gleichzeitig vorhanden.

Männer setzen die Gefühle zwischen Mann und Frau vergleichbar ein, wie ein Pfau seine Angebetete mit den Farben und Formen seiner Federn beeindrucken will.

Für einen Mann ist das belebende Schillern und sind all die abwechslungsreichen Farben der Gefühle dazu da, dass man mit ihnen beeindruckt und ein etwas anderes Bild der “Wirklichkeit” malt. 

Das männliche Werben will beeindrucken und oft ist der Traum oder eine Vorstellung stärker als die Wirklichkeit. Männer wissen das. Und deswegen arbeiten sie damit, um Frauen zu erreichen.

Komplimente, Aufplustern, Angeben, Schmeicheln, Übertreiben, Liebesschwüre, aber auch Provokationen, Arroganz, Unnahbarkeit und das Reizen und Ärgern der Frau – all das gehört dazu.

Ein Mann kann sich alles leisten gegenüber den Frauen, nur eben nicht, dass sie gar nichts fühlen, wenn er anwesend ist. Dann findet er nämlich nicht statt. Ganz so als würde er nicht existieren, weil “von ihm nichts ausgeht”. Und dann hat er keinerlei Chance Frauen zu erobern oder für sich zu gewinnen.

Ein Mann, über den sich Frauen aufregen, hat mehr Chancen bei ihnen, als ein Mann, den sie gar nicht wahrnehmen, weil er keinerlei Emotion erzeugt.

Für Männer sind Gefühle deswegen in vielen Fällen vornehmlich Instrumente die Wirklichkeit der Wahrnehmung zu gestalten, zu beeinflussen oder in ihrem Sinne auszurichten. 

Innerhalb der männlichen Welt ist das keine negative Eigenschaft und hat für das männliche Selbstverständnis eine ganz natürliche Logik: Für Männer sind Gefühle kein Selbstzweck. Sie müssen zu etwas führen. 

Also setzen Männer sie ein, um zu bekommen, was sie wollen oder was sie von der Welt und dem Leben erwarten. Inklusive den Frauen. 

Genau aus diesem Grund können Männer vor der Verführung so hinreißend und charmant sein – und nach der Verführung eiskalt und emotionslos. Für einen Mann ist das nicht zwangsläufig ein Widerspruch.

Wenn du Männer verstehen möchtest, dann wirst du mit diesem Widerspruch leben müssen – erst ist eng mit der Art und Weise verwoben, wie Männer sich in Gefühle hinein und genauso aus ihnen wieder hinaus bewegen.

Diese besondere männliche Trennung von Gefühl und Eigenwahrnehmung ermöglicht es Männern zudem insgesamt zielgerichteter und forscher vorzugehen – was in vielen Bereichen des Lebens wichtig ist. 

Diese innere Trennung im Mann schafft allerdings auch wesentliche Probleme in der gesamten Welt, weil Männer darüber unsensibel, rücksichtslos, berechnend und kalt werden können. Auch das soll hier ehrlich angesprochen werden.

Wie jede Fähigkeit hat auch dieser Aspekt seine zwei Seiten. Und eine tragische Seite dieser Besonderheit im Mann, ist der mögliche Verlust aller wahren Gefühle und deren Bedeutung für echte Verbindung von Mensch zu Mensch, wenn Männer sich zu sehr von von sich selbst wegbewegen und zu sehr auf Macht, Einfluss und auf Gefühl als reines Instrumente des Willens bauen. 

Männer verstehen bedeutet für dich als Frau mit all diesen Widersprüchen arbeiten und auch manchmal einfach leben zu müssen.

Was du als Frau wirklich begreifen solltest: Männer sind ihrer Natur nach nicht zwangsläufig “nett”. Kein Mann an sich ist wirklich “gut” oder in einem weiblichen Sinne “ehrlich”.

Jeder Mann ist ambivalent und trägt ebenso ambivalenten Seiten seiner männlichen Eigenschaften in sich. Das macht Männer per se nicht “schlecht”, aber eben anders als du. Und ihr Umgang mit Gefühlen gehört dazu. 

Was du als Frau für dich akzeptieren solltest, um nicht regelmäßig an Männern zu scheitern oder an ihren ambivalenten Eigenschaften zu verzweifeln: Männer können Gefühle eben recht gut einsetzen oder insgesamt durchaus recht gezielt ein- und ausschalten, ohne das für sich selbst irritierend zu finden. 

Ob das immer richtig ist, ist eine andere Frage. Aber diese Eigenschaft hat jeder Mann.

Checkliste: Männer verstehen

  • Männer setzen Gefühle ein, um Frauen interessiert und gefügig zu machen.
  • Männer formen und benutzen Gefühle, um etwas zu erreichen.
  • Im Mann existiert eine tendenzielle Trennung zwischen ihm selbst und seinen Gefühlen.
  • Aus dieser Trennung heraus formt ein Mann Gefühle und setzt sie ein für seine Absichten.
  • Trennung zwischen sich selbst und seinen Gefühlen herzustellen, ist eine grundsätzliche männliche Eigenschaft.
  • Männer lieben aus dieser Eigenschaft heraus tendenziell „kontrollierter“ als Frauen.

Tipp – Männer verstehen: Männer setzen Gefühle ein, um dich als Frau interessiert oder gefügig zu machen.

Darum solltest du das emotionale Getue der Männer niemals überbewerten – sie wissen, was sie tun. Sie gehen damit ihrem Lieblingsspiel nach: Gefühle formen und für Absichten einsetzen, um darüber etwas zu erreichen – besonders bei Frauen.

Lass dir davon schmeicheln, erwidere das Spiel, genieße es – aber verliere dich nicht darin, dem zu viel Bedeutung beizumessen.

9. Männer verstehen: Warum Männer beeinflussen wollen

Gefühle bewusst und getrennt von sich zu formen und ihnen eine Richtung oder einem bestimmten Nutzwert zu geben, steht durchaus für eine besondere Fähigkeit: Sie kann beeinflussen, mitreißen, überzeugen, bewegen und in besonderen Fällen auch zutiefst inspirieren.

Männer können dadurch Emotionen mit Sinn und Absichten füllen – sie müssen einem reinen Gefühl nicht so viel Bedeutung beimessen, wenn es keine konkrete Absicht erfüllt. Das macht sie emotional etwas freier.

Als Eigenschaft erzeugt das durchaus die Vielschichtigkeit, Größe, Kreativität und Unbeirrbarkeit, zu der ein Mann fähig sein kann. Und vor allem macht es Männer – wenn sie diese Eigenschaft gut beherrschen – zu geborenen Verführern.

Das bewusste Einsetzen von Emotionen und Gefühlen, um etwas Bestimmtes zu erreichen, ist natürlich der Kern jeder Verführung.

Wenn du Männer verstehen willst, dann ist es wichtig zu begreifen, wie bedeutsam die gesamte Idee der Verführung für Männer ist.

Und da Verführung für Männer so wichtig ist – von der sexuellen Verführung bis zur psychologischen Verführung in Form von Beeinflussung und Überzeugung – ist das Wesen der Männer so umfangreich um genau diese Eigenschaften gestrickt: Gefühle einsetzen, um etwas zu erreichen. Gefühle vortäuschen, um bestimmte Absichten zu verfolgen. Gefühle mit Nutzwert verbinden, statt sich ihn ihnen zu verlieren.

Männer verstehen – Tipp: Nimm das emotionale Getue der Männer nicht zu ernst. In den meisten Fällen wollen sie darüber lenken und beeinflussen – das Gefühl an sich hat für Männer einfach weniger Bedeutung. Wichtig für Männer ist eher, was man damit erreichen kann.

Checkliste: Männer verstehen

  • Emotionen zu formen und mit Absichten zu füllen kann inspirieren und mitreißen – ein für Männer wichtiges Instrument des Lebens.
  • Männer benutzen Emotionen eher, als dass sie Gefühle an sich wertschätzen.
  • Männer sind durch diese Eigenschaft emotional etwas freier.
  • Die Fähigkeit Emotionen an zielgerichtete Absichten zu binden, macht Männer zu geborenen Verführern.

10. Emotionale Sicherheit und Vertrauen in Beziehungen 

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Ein wichtiger Aspekt in der Absicht Männer zu verstehen: Da Männer ihrer Natur nach so gestrickt sind, dass sie Gefühle lieber innerhalb von Absichten einsetzen als sie nur zu empfinden, wirst du dich als Frau immer fragen, wie echt die Gefühle eines Mannes sind.

Das wird für dich als Frau immer untrennbar mit deinem Leben mit Männern verbunden bleiben. Das große Verlangen der Frau nach emotionaler Bestätigung und emotionaler Sicherheit steht im direkten Zusammenhang mit dem Wesen der Männer, die Emotionen eher als Mittel zum Zweck empfinden.

Weil Männer auf diese Weise funktionieren und darüber Gefühle im Leben ganz anders einsetzen, fragen sich Frauen auch sich ständig, wie „echt“ die Gefühle eines Mannes sind.

Sie sind nie „echt“ im Sinne einer Frau, die auf der Ebene der Gefühle „echt“ eher als eine Eigenschaft von „umfassend“ und „mit mir selbst verbunden“ ansehen würde.

Für Männer gestaltet sich das anders: Die Eigenschaften „echt“ und „unecht“ sind für Männer auf der Ebene der Gefühle relativ – da sie sich eher daran orientieren, welchen Nutzen eine Emotion hat.

„Echt“ ist für Männer ein Gefühl vielmehr dann, wenn es irgendwo hin führt: Ein Ergebnis bringt. Gefühle an sich als generelle Verbindung zu sich selbst sind Männern eher fremd.

Deswegen wirst du als Frau auch nie vollständig das Gefühl haben, dass Gefühle und Emotionen, die von einem Mann ausgehen, auch tatsächlich und vollständig etwas über den Mann aussagen. 

Du wirst immer mit einem Eindruck von „unvollständig“, „unzugänglich“ oder „undurchsichtig“ leben müssen. Es wird ein Mysterium bleiben, das sich dir nie vollständig erschließen wird.

Und genau aus diesem Grund bleiben Männer auch emotional spannend für Frauen. Wären Männer anders, würdest du dich als Frau ganz schnell mit ihnen langweilen, weil sie dann dir selbst und deiner emotionalen Struktur viel zu ähnlich wären.

Männer verstehen bedeutet nicht zwangsläufig, dass man diese Unterschiede ausblenden muss. Echte Anziehung wäre auf diese Weise unmöglich.

Die tatsächliche Faszination zwischen Mann und Frau entsteht aus Unterschiedlichkeit – auch aus der Unterschiedlichkeit heraus, wie Mann und Frau jeweils auf ihre Weise Gefühle empfinden und organisieren.

Wichtig: All das bedeutet in dem Sinne auch, dass du als Frau erst einmal Vertrauen und Sicherheit in deinen eigenen Gefühlen finden musst, um überhaupt irgendeine Form von Sicherheit und Vertrauen in einer Beziehung mit einem Mann finden zu können.

Denn ohne diese Sicherheit in deine eigenen Empfindungen, wird dich die Andersartigkeit, mit der Männer Gefühle leben, ständig irritieren und durcheinander bringen.

Das Vertrauen, das du nicht in dir selbst findest, wirst du auf diese Weise nie in deinen Liebesbeziehungen finden – dazu ist die emotionale Struktur zwischen dir und den Männern einfach zu unterschiedlich.

Männer verstehen bedeutet zu einem Gewissen grad also auch immer, sich mit dem Umstand versöhnen zu müssen, dass Männer das Gegenteil zu deinen eigenen Gefühlen und deiner persönlichen Erlebenswelt als Frau sind – zumindest in bestimmten Bereichen.

Sie stehen auf der andern Seite des Lebens: Männer sind lieber die ordnende Kraft im Leben statt die hingebungsvolle und versöhnliche. Sie wollen begrenzen, abgrenzen, durchaus gerissen und möglichst erfolgreich sein – wenn es sein muss rücksichtslos.

Aber auf jeden Fall wollen sie mutig ihr Leben gestalten. Und dazu brauchen sie die beschriebenen Eigenschaften.

Aus diesen Gründen lieben Männer tendenziell auch immer etwas egoistischer und selbstbezogener als Frauen.

Und das ist völlig in Ordnung. Erst beide Seiten zusammen ergeben das vollständige Bild: Liebe und Anziehung durch Unterschiedlichkeit!

Checkliste: Männer verstehen

  • Du wirst als Frau nie vollkommen sicher sein, was ein Mann für dich empfindet.
  • Das Verlagen der Frau nach emotionaler Bestätigung versucht diese Lücke zu schließen.
  • Beides zusammen erzeugt Anziehung.
  • Ohne ein gesundes Vertrauen, das du nur in dir selbst findest, hast du durch diese Unterschiedlichkeit ganz schnell ein Problem in der Liebe!
  • Männer brauchen alle hier beschrieben Eigenschaften – auch wenn eine Frau diese irritierend findet.
  • Die männliche Liebe muss anders sein als die weibliche Liebe!
  • Frauen lieben hingebungsvoller, Männer eher selbstbezogener.
  • Liebe braucht diese Formen der Unterschiedlichkeit!

Männer verstehen – Tipp: Alles steht und fällt mit dem Vertrauen, das du in dich selbst hast. Denn die emotionale Struktur zwischen Mann und Frau ist zu unterschiedlich – ohne dieses Vertrauen, wirst du schnell ein Problem haben, weil dich diese Unterschiedlichkeit dann regelmäßig belasten und durcheinander bringen wird.

Du musst mit deinem eigenen inneren Vertrauen verbunden sein, weil du dich in der Liebe auf eine generelle Andersartigkeit einlässt.

Fehlt dein eigenes inneres Vertrauen, wirst du dich der Andersartigkeit ausgeliefert fühlen – das wird die Liebe eher negativ und belastend machen als ergänzend und lebenswert!

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Update: 12. September 2015

Diese Artikel-Serie zum Thema “Männer verstehen” feierte gerade ihren 3. Geburtstag.

Über 100.000 Leser haben die Artikel bisher gelesen und sich immer wieder damit beschäftigt.

In der Diskussion rund um diesen Artikel zum Thema “Männer verstehen” taucht oft die Frage auf, wie man als Frau denn nun mit dem Bedürfnis nach Romantik umgehen sollte.

Frauen brauchen deutlich mehr Gefühl und Romantik.

Männer dagegen weniger, keine oder nur vereinzelte besonders intensive Abschnitte aus romantischen Gefühlen, bevor sie sich dann wieder wie gehabt in Stein verwandeln oder sich anderen Dingen zuwenden.

Ist das generell immer so?

Müssen Frauen das so hinnehmen?

Oder gibt es Auswege oder Veränderungen, die mehr Romantik und echtes Gefühl in die Bedürfnisse und Herzen der Männer bringen können?

Natürlich sind Männer durchaus romantisch oder haben romantische Gefühle.

Doch sie sind eben, wie in diesem Artikel beschrieben, anders in der Art und Weise, wie sie Romantik sehen, erleben oder weitergeben können und wollen.

Männer haben männliche Formen und Rhythmen der Romantik und natürlich reibt sich das oft und glücklicherweise (!) mit den weiblichen Formen und Rythmen der Romantik. Auf diese Weise bleibt das Spiel in Bewegung.

Würden beide Seiten einen perfekten Sinn für die gleiche Art und das gleiche Timing von Romantik besitzen… die Welt wäre ein Albtraum aus Langweile und Humorlosigkeit.

Männer verstehen: Gefühle zu ernst nehmen?

Ich habe an einer Stelle in diesem Artikel erwähnt, dass Frauen die romantischen Anwandlungen der Männer “nicht zu ernst” nehmen sollten.

Einige Frauen haben mir geschrieben, dass sie dieser Abschnitt verunsichert und eine Leserin (Anja, 39 Jahre) findet sogar sehr deutliche Worte:

“Kann man dann keine Gefühle mehr von Männern erwarten? Haben wir Frauen nicht auch ein Recht auf Gefühle, Romantik und besondere Zuwendung, ganz egal, ob das den Männern jetzt besonders entgegen kommt oder nicht?

Ich bin es leid, den Männern alles Recht machen zu müssen. Ich bin eine Frau. Ich will Romantik. Ich will, dass sie echt und leidenschaftlich und endlos ist.

Ich will nicht in Langeweile sterben oder mich nicht wirklich geliebt fühlen. Eher verzichte ich auf Männer oder Beziehungen, aber lasse mich nicht immer wie eine dume Gans an- und abstellen in meinen Gefühlen!

Mir ist es egal, ob Männer Romantik wollen oder nicht. Ich will sie. Ich bin die Frau. Also sollen sie sich verdammt noch mal bewegen und das für mich auf die Reihe bekommen!”

Mir persönlich gefällt diese Zuschrift meiner Leserin sehr gut. Das ist genau das Feuer, das es braucht, um die Dinge zwischen Mann und Frau in Bewegung zu halten.

Um es einmal ganz klar zu sagen: Frauen sollen und dürfen sich im Grunde niemals wirklich damit zufrieden geben, wie Männer sind.

Das darf niemals, niemals passieren!

Weil dann der ganze evolutionäre Anspruch zwischen Mann und Frau zum Erliegen kommen würde. 

Die Fähigkeit der Frau “unzufrieden” zu sein, ist auch immer ein wesentlicher Antrieb in jeglicher Dynamik zwischen Mann und Frau.

Deine Gefühle und die wahren Gefühle der Männer

Wenn du als Frau immer etwas unzufrieden und frustiert über die Männer bist, dann ist das okay.

Auch wenn das an dir nagt oder diese durchaus emotional lästig sein kann. Dennoch: Du bewegst dich als Frau damit auf der richtigen Seite des Lebens.

An dem Tag, an dem du wirklich, wirklich zufrieden mit einem Mann oder den Männern an sich sein wirst, ist der Tag, an dem dein aufrichtig gefühltes Interesse an deinem Partner oder an den Männern generell aufhören wird.

Deine gefühlte Unzufriedenheit, dass Männer nicht so sind, wie du sie gerne hättest, ist ein Teil der besonderen Faszination und der Liebe, die du für sie empfinden kannst.

Die Frau muss auf eine gewisse Weise auch immer etwas der Stachel der Unzufriedenheit im Leben der Männer sein, weil sie darüber immer wieder für Ansporn und Veränderungen zwischen Mann und Frau sorgt.

Was einer Frau allerdings nicht passieren sollte: Diesen Stachel gegen sich selbst zu richten, indem sie sich müde und erschöpft von den Männern abwendet, weil diese nie so sind oder nie so perfekt ausfallen, wie sie es gerne hätte.

Das ist ein schleichendes Gift, an dem viele Frauen, Beziehungen und auch (!!) Männer leiden.

Eine Frau hat ganz sicher ein Recht darauf, dass sich Männer für sie bewegen und anstrengen.

Auch in Sachen Romantik.

Sie kann nur nicht erwarten, dass diese Anstrengungen immer so ausfallen, dass sie zu 100% mit der weiblichen Weltsicht korrespondieren.

Beide Seiten müssen lernen und sich zu bewegen.

Männer, in ihrem weniger ausgeprägten Sinn für Romantik oder in ihrem Mangel aus Erfahrung, was Gefühle ausmachen und bedeuten, müssen defintiv viel mehr darüber lernen, worum es Frauen in ihren Bedürfnissen nach mehr Gefühl und Romantik wirklich geht.

Frauen sollten jedoch ebenso lernen, dass die weiblich Definition und Empfindung von Romantik nicht zu 100% die Erfahrung und Gefühle der Welt darstellt.

Männer haben ebenso ein Recht auf ihre Formen und Rhythmen der Romantik, wie es Frauen haben.

Im Idealfall ergänzen beide Seiten sich darüber, dass sie sich mal hingebungsvoll lieben und mal ungeschickt auf die Nerven gehen, um sich dann irgendwann später wieder in Sehnsucht gemeinsam versöhnen zu können.

Die Fähigkeit zur Versöhnung ist viel wichtiger als Detail-Fragen, wer emotionaler, wer romantischer, wr besser lieben und fühlen kann.

Erst diese besondere und durchaus oft anstrengende Mischung der Widersprüche zwischen Mann und Frau machen die Dynamik der Liebe vollständig.

Männer verstehen: Was wir von einander lernen können

Es ist also durchaus verständlich, dass Frauen unzufrieden sind, über die Art und Weise, wie Männer empfinden oder Romantik erleben bzw. gestalten.

Das ist ein ganz natürlicher Prozess und Teil der gesamten Dynamik zwischen Mann und Frau.

Niemand macht auf diesem Gebiet wirklich etwas “richtig”, noch gibt es Perfektion oder die Erfüllung aller Träume.

Es muss ein Widerspruch gelebt und durchaus auch in vielen Fällen emotional “überlebt” werden.

Von beiden Seiten aus.

Wie eine Frau zum Beispiel Männer maximal anspornen und emotional viel geschickter in aufrichtige Gefühle und ganz neue Erfahrungen und Bereitschaft von Liebe, Hingabe und Romantik lotsen kann, ist als emotional echte und anspruchsvolle Kunstform unter Frauen im Grunde auch völlig unbekannt.

Sich über Männer zu beschweren, ist oft der erste, aber nicht immer der beste Reflex.

Sie zu animieren und zu inspirieren, ist dagegen der vollständigere und emotional gesündere Weg.

Und durchaus möglich!

Viele Frauen, die zum Beispiel meine Bücher “Die Gefühle der Männer” aus der Serie Gebrauchsanleitung Mann gelesen haben, schreiben mir:

“Thomas, ja genau. Das ist es!

Das habe ich im Grunde immer gespürt, aber ich habe mich nie getraut es so zu leben.

Oder die Gesellschaft und Erziehung hat uns dieses gefühlte Wissen, wie man Männer emotional erreicht und im Grunde damit auch in einem weiblichen Sinne “steuert”, geraubt und aberzogen!”

Männer machen nicht alles richtig. Sie sind oft blind gegen die Bedürfnisse und Empfindungen der Frauen.

Aber auf der Seite der Frauen ist es oft auch nicht besser.

Frauen formulieren und kommunizieren Bedürfnisse und Enttäuschungen nur häufiger, offener oder umfassender, während viele Männer emotional still vor sich hin leiden, weil sie Gefühle und Schwächen generell weniger kommunizieren, aber im Grunde in den Verhaltens- und Empfindungsweisen der Frauen ebenfalls nicht das finden, was sie sich nach ihrer männlichen Seele heraus für sich und die Erfahrung der Liebe wünschen.

Der Frust ist auf beiden Seiten groß.

Allerdings auf unterschiedliche Ebenen verteilt und ebenso unterschiedlich intensiv bzw. offen diskutiert. Männer außern sich weniger dazu. 

Das gibt den Männern den offiziellen Anstrich “unemotional” oder “unzugänglich” bishin zu “einfältig” zu sein. Das ist nicht unbedingt immer der Fall. Männer gehen mit diesen Aspekten und ihren Gefühlen oft nur anders um.

Am Ende sind es immer der persönliche Kummer über die Grauzonen und die Unzulänglichkeiten der anderen Seite, die so dauerhaft verletzten und aufreiben zwischen Mann und Frau.

Weil sich die eigene Erwartung am Gegenüber müde reibt, statt in diesen Gefühlen der Frustration und Unzulänglichkeiten die Notwendigkeit der Kooperation der eigenen Gegensätze zwischen Mann und Frau zu erkennen.

Männer und Frauen: Wege in die wahre Liebe

Der Frust und die Aussagen einer Frau, wie sie Anja in ihrem Schreiben formuliert hat, sind durchaus verständlich.

Sie sind zutreffend und es ist auch gut sich zu ihnen zu bekennen.

Persönlicher Frust in einem “Entweder-Oder”-Schema zu pressen, wird allerdings niemanden weiter bringen.

Weder die Männer, noch eine Frau wie Anja, die lieben und sich emotional entfalten will.

Wir sollten stattdessen schauen, was wirklich zwischen Mann und Frau funktioniert.

Diese Stärken als bewusste Muster herausarbeiten, sie als Ansporn und Weg der persönlichen und gesamten Verbesserung unserer Beziehungen begreifen und vor allem lernen Widersprüchlichkeit zwischen uns zu vergeben.

Nicht alles zu ertragen oder hinzunehmen, aber in der Fähigkeit zu leben, unsere gesamte Widersprüchlichkeit als Männer und Frauen vergeben zu können.

Damit nicht nur das Bedürfnis nach mehr oder wesentlicher Romantik eine Chance hat, sondern auch die wesentliche Bestätigung, dass unser Vertrauen und jede Zuneigung zwischen Mann und Frau aus der geduldigen Liebe zu Ausgleich und Andersartigkeit wachsen kann.

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