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Liebe und Männer: Nur dieser eine Rat und du wirst 100% glücklich

Der eine und alles entscheidende Rat, wenn es um Männer, Beziehungen und die wahre Liebe geht!

Das eine Geheimnis, das du wirklich wissen musst.

Es ist ganz leicht: Du wirst staunen! Und dein Leben wird sich total verändern!

Autor Thomas Lojek mit Partnerin

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Das eine Geheimnis in der Liebe der Männer

Hier ist die eine entscheidende Sache, die du wissen musst, um mit Männern wirklich dauerhaft glücklich werden zu können:

Du musst als Frau deinem Mann Feuer unterm A… machen!

Und zwar richtig.

Es gibt diesen einen, alles entscheidenden Aspekt zwischen Mann und Frau, den du in diesem Zusammenhang unbedingt begreifen solltest:

Du als Frau bist der Stresstest für deinen Mann!

Du als Frau bist der Stresstest für die männlichen Eigenschaften innerhalb deines Mannes.

Es ist von entscheidende Bedeutung, dass du das wirklich begreifst und zutiefst verinnerlichst.

Ohne Scheu und falsche Bedenken.

Liebe ist keine Komfortzone.

Du als Frau existiert nicht, um es deinem Mann so bequem und angenehm wie möglich im Leben zu machen.

Wir alle träumen davon, weil jeder von uns (und das gilt sowohl für Mann und Frau) die Bequemlichkeit liebt.

Doch die Wahrheit ist, dass Liebe erst dann wahrhaftig und bedeutsam werden kann, wenn sie die Zone aller Bequemlichkeiten verlässt und der notwendigen Feuertaufe aus Reibung und Anstrengung ausgesetzt wird.

Ja, ich weiß: Das nervt. Wir wollen alle friedlich von Glück und Erfüllung träumen, aber am Ende ist es die Fähigkeit zur Anstrengung, die dich und deinen Mann zusammenhalten und eurer Beziehung Bedeutung geben wird.

Als Frau bist du der Stresstest deines Mannes!

Darum hast du wirklich richtig gelesen: Als Frau bist du der Stresstest deines Mannes!

Du bist sein Stress – und sein Test: Du und dein Verhalten repräsentieren die innere und äußere Frage jeder Beziehung, ob er wirklich Mann genug ist eine Frau (dich) auszuhalten zu können und damit eine Frau (dich) überhaupt verdient.

Nimm diesen Zusammenhang nicht zu leicht: Als Frau bist du Glück und Anforderung zugleich für einen Mann – und dass du genau das bist, ist legitim, richtig und wichtig.

Das bedeutet aber auch eine Anforderung an euch beide: An ihn als Mann diese Aufforderung alle Konsequenzen einer Frau in seinem Leben als Mann annehmen zu können (und zu wollen) – aber auch an dich, dass du ihm diese Anforderungen nicht entziehst, aufweichst oder verweigerst.

Denn nur daran kann er wachsen und sich beweisen.

Und genau darum darfst du es ihm nicht leicht machen.

Frauen tuen niemanden einem Gefallen, wenn sie gefällig und nachgiebig, zu weich und zu verständnisvoll sind, wenn es um die Liebe und die Männer geht.

Du sollst jetzt nicht biestig, unfair und hart werden – das ist nicht damit gemeint – aber solltest aber sehr wohl wissen, was dich ausmacht, was du erwartest – und diese Erwartungen kannst du ohne Bedenken weitereichen an einen Mann.

Das muss er aushalten können.

Es soll ja eine Beziehung sein und nicht eine Einbahnstraße werden, in der dann nur seine Richtung zählt, deine allerdings nicht.

Werte und Erwartungen erschaffen besonderen Charme

Doch Frauen neigen dazu, sehr oft von diesem wichtigen Weg abzukommen.

Sie stellen ihre tatsächlichen Werte und Erwartungen zurück – bis sie dann an einem Punkt endgültig ausflippen, weil sie bis dahin viel zu lange alles in sich hineingefressen haben – oder sie werden über die Zeit so biestig und verbittert, dass dann niemand mehr etwas mit ihnen anfangen kann (inklusive ihnen selbst).

Beides ist keine Lösung.

Einen Mann ordentlich Dampf zu machen allerdings schon.

Es ist viel einfacher (und unterhaltsamer) als du vielleicht denkst.

Es geht ein gigantischer Charme und enorme Anziehung von einer Frau aus, die sich weiblich (nicht verbittert!) den Männern in den Weg stellt und ihnen klar macht: “So nicht! Hier geht’s lang!”

Diese besondere Eleganz einer Frau, die ihre Erwartungen offen vorlebt ohne verbittert zu sein, aber auch ohne den Männern zu viel Unfug durchgehen zu lassen, das ist eine Eigenschaft, die heute etwas unter die Räder gekommen ist.

Es kann/darf in deiner Liebe zu den Männern nie darum gehen: “Ich muss so und so sein, um geliebt zu werden!” oder um “Ach, wann erkennt er endlich was er an mir hat (oder haben könnte, wenn er sich für mich entscheidet)”.

Wenn du das anfängst, hast du verloren als Frau.

Du wirst zum Spielball der Männer (… empfindest dich selbst aber als Spielball deiner Gefühle… Vorsicht mit dieser sehr subtilen psychologischen Täuschung)!

Frauen sind der emotionale Kompass der Männer

Du als Frau gibst die Richtung vor, weil du der emotionale Kompass der Männer bist.

Wir Männer trotten im Leben relativ dumpf in eine Richtung und schauen dabei wenig links oder rechts: Immer in die Richtung von Fressen, Kämpfen, Gewinn, Spaß oder Genuss.

Das Leben als Mann ist relativ simpel und stumpf: Möglichst immer in die Richtung trotten, die wir gerade für richtig halten.

Wenn du als Frau das nicht korrigierst, dann trampeln die Männer einfach weiter… und meistens über dich her.

Sie meinen es dabei vielleicht nicht einmal böse: Das männliche System funktioniert expansiv und ist in sich darauf programmiert Hürden zu überwinden oder zu ignorieren.

Männer sind dazu gemacht den Weg frei zu räumen: physisch, sozial und psychologisch. Also funktionieren sie auf vielen Ebenen auch so.

Das macht Männer im Kern immer tendenziell rücksichtsloser und ignoranter als Frauen – nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie das Gegengewicht zu den Kompetenzen der Frauen im Leben sind.

Denn was eine Frau zu viel an Geduld und Verständnis haben kann, sollte ein Mann dann eben durch seine Eigenschaften ausgleichen – und umgekehrt.

Das bedeutet für dich als Frau aber eben auch, dass du zuerst begreifen musst, wie rücksichtlos, egozentrisch, ignorant und selbstbezogen Männer sein können – ohne dass emotional und moralisch direkt zu verurteilen.

Du solltest diese Eigenschaften der Männer viel eher als Rohstoff ansehen, der existiert, damit du als Frau ihnen Form und Bedeutung geben kannst.

Die reine Ignoranz, Härte und Rücksichtslosigkeit eines Mannes führt ihn in ein leeres und bedeutungslosen Leben, wenn diese besonderen männlichen Eigenschaften nicht ergänzend durch die Liebe einer Frau gemildert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Männer sind ein Rohstoff der Liebe

Die rohe Energie der Männer (inklusive ihrer Eigenschaften eben rücksichtlos und ignorant sein zu können) muss durch die Gegenwart einer Frau in ihrem Leben kanalisiert werden.

Und da kommst du als Frau ins Spiel. Mit deinen Fähigkeiten den Energien und Eigenschaften der Männer die richtigen Grenzen zu setzen.

Wir Menschen unterscheiden uns im Grunde gar nicht so sehr von der Tierwelt, wie wir uns selbst das ganz gerne vormachen.

Vor allem nicht in der Art und Weise, wie die Ebenen aus Mentalität, Verstand und emotionale Prägung in uns selbst funktionieren:

Männer sind entweder Wölfe, die hungrig und rastlos in eine Richtung hetzen, oder sie sind wie eine Herde aus Elefanten, die einfach stumpf weitertrottet, egal was kommt, egal was passiert.

Männer sind eine rohe, konturlose Energie, die du als Frau in feinere und geerdete Bahnen lenken muss.

Und wenn du jetzt denkst: “Ja, aber… das will ich nicht… ich will einen Mann, der das von sich aus kann und macht. Ich will keinen Mann erziehen, ich will einen fertigen, richtigen Mann als Partner an meiner Seite!!”

Tja… träum weiter, sorry. Das gibt es nicht.

Männer sind ein Rohstoff.

Liebe und Beziehungen sind Arbeit.

Beides muss zusammenkommen und zu höheren Weihen verarbeitet werden.

Glück und Liebe in einer funktionierende Partnerschaft regnen nicht einfach so vom Himmel.

Wir reden hier von viel Arbeit. Und schwerer Arbeit.

Und ist der sehr spezifische Preis der Liebe. There is no free lunch.

Die Blüte der Liebe braucht Arbeit 

Männer brauchen Arbeit, so wie jede Beziehung, jede erfolgreiche Karriere, jede Tätigkeit mit Sinn und Bedeutung von dir Aufwand, persönliche Investments und Mühen abverlangen.

Du kannst nicht erwarten, dass du mit dem Gefühl “Ich bin verliebt!” ein Ticket zu einer mühelosen Seligkeit gezogen hast.

Das Gefühl der Liebe ist nur der Zuckerguss, der dich zuerst verrückt macht, damit dir die Arbeit später nicht zu schwer fällt.

Und je eher du damit anfängst und deinem Mann aus der Komfortzone rückst und dir nicht alles von ihm bieten lässt, desto besser!

Du musst sein Stresstest sein!

An dir muss er lernen ein besserer, entschlossener, aufrichtigerer Mann zu sein.

Wenn du das willst.

Wenn dir die dramatischen A… löcher besser gefallen, weil sich dann alles intensiver und aufregender anfühlt… oder du ein Faible für Luschen hast, die nichts auf die Reihe bekommen und nie eigene beherzte Entscheidungen treffen, weil dir das das Gefühl gibt, dass du sie bekehren kannst und dir das ein Gefühl von persönlicher Wichtigkeit oder Kontrolle gibt – dann ist das okay, versuche dich ruhig daran, bis du genug davon hast.

Als beherzte Frau, die eine richtige Beziehung will (und nicht nur den Thrill aus emotionaler Psychodynamik – das wird oft verwechselt) – musst du einem Mann vorleben was du willst!

Und das bedeutet eben: Mach ihm ordentlich Feuer… und mache es ihm nicht zu leicht!

In der Liebe bekommst das, was du vorlebst!

Poche auf deine Werte, deine Stellung und deine Erwartung – so wie du es wirklich von ihm erwartest!

Keine Verrenkungen, kein Aufweichen deiner Stellung und deiner Werte.

Wenn das das nicht machst oder dich nicht traust, dann hast du als Mann an deiner Seite entweder

a) Ein geozentrisches A….loch
b) Ein weinerliches Kind
c) Ein Nichtsnutz

Und das ist die absolute Wahrheit, liebe Leserin!

Du als Frau formst die Qualität des Mannes an deiner Seite.

Du als Frau bekommst exakt die Art und die Qualität von Mann, die du ihm selbst vorlebt und (unbewusst) von ihm erwartest.

Wenn du es versäumst Regeln aufzustellen, deinen Wert unverhandelbar zu machen, dich selbst an Stelle Nummer 1 zu setzen, seine Verfehlungen zu sanktionieren und von ihm ganz bewusst zu verlangen, dass er sich dir gegenüber so verhält wie ein richtiger Mann (und zwar der Mann, den du an deiner Seite willst und erwartest) – dann reagiert ein Mann auf das Fehlen dieser emotionalen Richtlinien durch fortlaufende Übertretungen und Verfehlungen.

Einfach weil du es ihm durchgehen lässt.

Verstehe wie Männer wirklich sind

Es ist nicht so, dass Männer generell schlecht sind – aber jeder Mann braucht den Kompass den ihm nur eine Frau geben kann.

Ansonsten verwandeln sich Männer in eine wilde, raue Horde ohne echte Richtung, Sinn und Werte.

Ein Beispiel: Sperre eine Gruppe Männer einige Wochen in ein Haus ein und schaue danach, wie es ihnen ergangen ist.

Wenn sie sich nicht gegenseitig umgebracht haben, dann haben sie ihre Zeit entweder mit der Playstation, schlechten Essen und zu viel Alkohol verbummelt.

Oder sie streiten sich sinnlos und endlos darüber wer der Anführer sein soll, während um sie herum alles zerfällt und immer und schmutziger und chaotischer wird.

Ähnlich sieht geht es in Beziehungen zu, wenn die Frau nicht das emotionale und moralische Ruder übernimmt, das Männern Halt, Richtung und Sinn gibt.

Wenn du als Frau dir das selbst nicht zusprichst, weil du dich selbst ständig innerlich unsicher fühlst, ängstlich und emotional ausgehungert nach Zuwendung und Liebe bist, dann bekommst du in einer Beziehung genau das, was in diesem Haus voller Männer passieren würde: Stress, Streitigkeiten, Unachtsamkeit, Lieblosigkeit, Playstation und Alkohol.

Das “Wann kommt der Retter in strahlender Rüstung und nimmt mir all meine Ängste, Sorgen und erfüllt mein Leben mit Liebe?” wird nicht passieren.

Es ist viel mehr so: Ärmel hochkrempeln und mutig vorleben, was du selbst bist und erwartest.

Und darin keine falschen Kompromisse zu machen, nur in der Hoffnung, dass dich die Männer oder ein bestimmter Mann endlich so liebst, wie du es dir heimlich erhoffst.

Mache im Dampf. Mache ihm Feuer. Mache es ihm nicht zu leicht.

Nur dann bekommst du den Mann, den du auch wirklich aufrichtig für dein Leben willst, erwartest und der dann in seiner ganzen Liebe und euren gemeinsamen Werten zu dir passt.

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Wahre Liebe: 12 eindeutige Kennzeichen wahrer Liebe

12 eindeutige Kennzeichen wahrer Liebe

Was zeichnet wahre Liebe aus?

  • Gibt es zuverlässige Kennzeichnen und Gewissheiten, die bestätigen, dass du gerade die wahre Liebe erlebst?
  • Wie unterscheiden sich die Illusionen einer unechten Liebe von einer echten, wahren Liebe?
  • Was machen Paare in glücklichen Beziehungen anders als die Partner in unglücklichen Beziehungen?

Thomas Lojek, Autor von Die Gefühle der Männer, Das geheime Muster der Liebe, Wahre Liebe statt Geliebte sein und Einen Mann emotional dauerhaft binden, beschreibt in diesem Artikel die zwölf eindeutigen Kennzeichen wahrer Liebe.

Alle Aspekte in diesem Artikel basieren auf seinen Erfahrungen aus mehr als 10 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit als Autor und Berater auf dem Gebiet Liebe, Beziehungen, Männer und Frauen.

Thomas Lojek lebt und arbeitet abwechselnd auf Teneriffa oder an der Costa Blanca in Spanien.

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Tipp: Was ist für dich drin, wenn du diesen Artikel liest?

Die Möglichkeit einmal ehrlich zu prüfen, ob deine Beziehung oder deine Beziehungen generell mit den wesentlichen emotionalen Bausteinen einer wahren Liebe übereinstimmen.

Und Antworten auf die wichtige Frage: Findest du selbst ehrliches Glück und tiefen Frieden in deinen persönlichen Liebesbeziehungen?

Wenn ja: Was sind die Stützpfeiler dieses Glücks und wie kannst du sie dauerhaft bewahren?

Wenn nein: Wie weichen deine Erfahrungen der Liebe von den hier geschilderten Aspekten ab?

Und was kannst du tun, um deine Beziehungen zu verbessern und sie gesünder und erfüllter zu machen?

Ein wichtiger Hinweis zu diesem Artikel

Nichts und niemand kann für dich definieren oder dir vorschreiben, was für dich wahre Liebe ist oder sein sollte.

Auch dieser Artikel kann und will das nicht.

Aber hier findest du einige Aspekte und Anregungen, die es wert sind, beachtet und regelmäßig im eigenen Leben überprüft zu werden.

Gönne dir ein bisschen Inspiration und Anregung.

Gönne dir ehrliche und wahre Liebe in Selbstwertschätzung und tiefen Respekt vor dem Miteinander.

Die 12 eindeutigen Kennzeichen wahrer Liebe

1. Wahre Liebe ist unaufgeregt

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Das grundlegende Kennzeichen wahrer Liebe: Wahre Liebe ist immer unaufgeregt!

Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass eine innere Ruhe in wahrer Liebe liegt.

Sie ist eine Form innerer Gewissheit, dass uns die bestehende Partnerschaft um wichtige Aspekte ergänzt und uns darüber mehr Zuversicht, Kraft und Bedeutung für unser Leben gibt.

Diese Erfahrung ist im Kern immer unaufgeregt, weil sie unsere wahre innerste Natur als Mensch widerspiegelt und nichts zu tun hat mit den Ängsten, Täuschungen und Illusionen, die unsere Gefühle aufregen und durcheinander bringen können.

Es sind immer Ängste, Stress und Illusionen, die große und intensive Gefühle erzeugen – niemals wahre Liebe, die vielmehr eine stille Übereinkunft in der Gewissheit ist, dass die bestehende Beziehung Sinn, Bedeutung und gegenseitige Unterstützung in dein Leben bringt.

Natürlich kann (und muss) auch eine wahre Liebe Krisen, Streitigkeiten und Spannungen durchlaufen, weil sich Menschen in Beziehungen sowohl gegenseitig definieren als auch immer wieder individuell abgrenzen müssen. Anders können Beziehungen nicht funktionieren.

Aber in einer wahren Liebe kommen und gehen diese Phasen.

Nachdem sie überstanden sind, kehrt immer eine Form von innerem Frieden in die Beziehung zurück und bestätigt: „Es ist richtig und gut, dass wir zusammen sind!“

Wahre Liebe ist deswegen eher geduldige Arbeit als „das große Kino der Gefühle!“

Wahre Liebe baut sich aus dem Verlangen auf immer wieder einen gesunden Konsens und Vertrauen zwischen sich und dem Partner herstellen zu wollen.

Auch wenn die Beziehung kurzfristige Phasen aus unterschiedliche Meinungen, Spannungen und verschiedenen Ansichten überstehen muss.

Das ist menschlich.

Aber dieses besondere Gefühl trotzdem immer wieder einen gemeinsamen Konsens zu haben oder bilden zu können und dem großen Ganzen der Beziehung mehr Bedeutung zu geben als den kurzfristige Stimmungen und Unterschiedlichkeiten.

Das ist der Kern einer wahren Liebe.

Sie entsteht aus gelebten und erlebten Vertrauen.

Und Vertrauen ist niemals aufgeregt sondern ein ruhiger, beständiger Fluss.

2. In wahrer Liebe existiert Flow

In wahrer Liebe existiert immer Flow.

Was ist Flow?

Flow ist ein ruhiger und beständiger emotionaler Fluss innerhalb einer Beziehung, der den Partnern Zuversicht und Gewissheit in und für ihre Partnerschaft gibt.

Flow formt einen beständigen Strom aus innerer Zuversicht, dass es gut und richtig ist zusammen zu sein und dass die gemeinsame Beziehung einen Sinn und einen Weg ergibt, der gemeinsam geteilt wird.

Flow steht in wahrer Liebe für das Prinzip der „mühelosen Mühe“.

In dem Sinne, dass Beziehungen eben nie leicht sind oder immer nur romantisch schön ausfallen können, sondern auch Schwierigkeiten und Hürden meistern müssen.

Jedoch in einer Form, die durchaus fordernd, aber niemals aufreibend ausfällt.

Flow steht damit für den Fluss einer inneren Gewissheit in der Beziehung, dass Schwierigkeiten positiv überwunden werden können, weil sich auf diese Weise immer wieder zusammenfügt, was zusammengehört.

Die anstrengenden Dramen einer aussichtlosen oder permanent unglücklichen Beziehungen lassen dagegen die Beteiligten ausgebrannt und ohne echte Zuversicht zurück.

Flow weiß intuitiv um die Schwierigkeiten und Schwächen innerhalb aller menschlichen Beziehungen, bewegt eine wahre Liebe jedoch immer in Richtung Vergebung und Kooperation, damit sich die guten und wertvollen Aspekte der Beziehung immer wieder neu durchsetzen können.

Auch gegen kurzfristige Schwierigkeiten.

Flow kann man nicht rational erklären oder in rationale Kategorien pressen.

Flow durchdringt eine gesunde Beziehung mit einer non-verbalen Gewissheit, die gelebt und erfahren werden muss.

Menschen, die Flow in ihrer Beziehung erfahren, tragen Flow als Gewissheit in ihrem Herzen, auch wenn sie das Phänomen nicht immer rational erklären oder verbal ausdrücken können.

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3. Wahre Liebe hat Richtung, Ziele, Perspektiven

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Wahre Liebe zeichnet sich durch Richtung aus.

Richtung in Form von gemeinsamen Perspektiven, gemeinsamen Lebensplänen, geteilten Auffassungen, Werten und der Absicht Übereinkunft zu leben in einer Vorstellung, wohin ein Leben als lebenswerte Gemeinsamkeit verlaufen sollte.

Negativen oder unglücklichen Beziehungen fehlt diese Fähigkeit zur Richtung.

Unglückliche Beziehungen kreisen vornehmlich um sich selbst.

Allerdings ohne Richtung.

Sie sind eine ewige Kreisbewegung.

Um aufwallende intensive Gefühle, um Dramen, Machtkämpfe oder um eine generelle richtungslose Ratlosigkeit, die ein Paar einfach nicht voranbringt.

Weder persönlich noch emotional.

Eine Beziehung braucht Richtung, Ziele und Perspektiven.

Ohne dieses Gefühl eines inneren Lebenswegs gibt es für ein Paar nichts zu teilen.

Nur eben den ständigen Wechsel von Emotionen und Stimmungen.

Und das ist für ein erfülltes Leben von Sinn und Bedeutung zu wenig.

Wahre Liebe hat aus diesem Grund immer einen Kern aus Übereinkunft in Richtung, Lebenswegen, Lebensaufassungen und der gemeinsamen Blickrichtung, die ein Paar leben und einschlagen möchte, um durch ihre Beziehung ein gemeinsames Leben aufzubauen, das von beiden Partnern als lebenswert empfunden wird.

4. Wahre Liebe durchlebt Krisen – statt sie zu pflegen

Wahre Liebe löst Probleme und Spannungen in Beziehungen.

Sie pflegt sie nicht.

Was ist der Unterschied zwischen „Krisen durchleben“ und „Krisen pflegen“ in Beziehungen?

Dazu muss man sich die Unterschiede von funktionierenden und nicht-funktionierenden Beziehungen genauer anschauen.

Nicht-funktionierende Beziehungen folgen einem endlosen Neuaufbau von Problemen, Dramen und Stimmungen, die sich nie wirklich lösen lassen, weil es im Grunde gar nichts zu lösen gibt.

Der Kern nicht-funktionierender Beziehung ist leer.

Ohne Sinn und Richtung.

Deswegen brauchen Partner in einer unglücklichen Beziehungen das ständige Auf- und Ab von intensiven Gefühlen, um darüber der Wahrheit über ihre gegenseitige Verbindung entgehen zu können.

Die intensiven Wechsel und Emotionen unglücklicher Beziehungen sind ein Vermeidungsvorgang.

Aus diesem Grund bleibt einem Paar in einer dauerhaft unglücklichen Beziehung gar nichts anderes übrig als seine Krisen, Dramen und Probleme regelmäßig zu „pflegen“!

Sie bewegen sich in einem fortlaufenden Drang die gleichen Spannungen immer wieder neu aufgreifen zu müssen.

Vielleicht unter anderen Aspekten oder in wechselnden Situationen, aber immer mit der Intention nicht davon ablassen zu können oder zu wollen.

Im Kern bleibt die Aussage hinter den Streitigkeiten und Missverständnissen allerdings immer gleich: „Es funktioniert eigentlich nicht!“.

Es ist ein Bündnis aus Unverbundenheit, das diese Paare in einer Beziehung zusammenhält.

Aber das ist keine wahre Liebe.

Wahre Liebe beschäftigt sich immer mit Lösungen.

Mit Lösungen, die Richtung und Fortschritte produzieren.

Wahre Liebe hat kein Interesse darin Menschen in einer Dynamik festzuhalten, die anstrengend ist und Kraft kostet ohne Richtung und Sinn produzieren zu können.

Wahre Liebe gibt und produziert Sinn, in dem sie die Qualitäten des Einzelnen und ebenso die Qualitäten der Beziehung fördert.

Und dazu braucht es die Fähigkeit Konsens herzustellen, gemeinsam an Fortschritten und Lösungen zu arbeiten.

5. Wahre Liebe ist geduldig und kooperativ

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Wahre Liebe ist um die menschliche Eigenschaft gestrickt „unvollkommen“ zu sein.

Und deswegen in einem inneren Verständnis zu leben, die Hand ausstrecken zu wollen, um das Leben in einer gemeinsam sinnvollen Kooperation bewältigen zu können.

Wahre Liebe ist damit die Form einer gelebten Unterstützung auf allen Ebenen des Lebens:

körperlich, emotional, psychologisch, sozial und persönlich!

Wahre Liebe gibt auf all diesen Ebenen bedeutsame Unterstützung an einen Partner weiter, weil derjenige, der sie lebt, erkannt hat, dass er seinen Platz in dieser Welt einnimmt, um sich zu verbinden.

Und um aus dieser Verbindung heraus etwas zu erschaffen, das größer, vollständiger und besser ist als er selbst: Kooperation in Liebe und Verbundenheit.

Das Gegenteil davon ist der Konflikt um die Vorstellungen „Ich bin besser als du“ oder „Ich bin schlechter als du“, die beide Partner zu der Überzeugung führen: „Weil das so ist, müssen wir uns bekämpfen, beeinflussen, manipulieren, klein halten oder verletzen! Nur so bleibt die Welt im Gleichgewicht!“

Natürlich ist das nur ein illusionäres Gleichgewicht, denn in Wahrheit produzieren Menschen darüber fortlaufende Ungleichgewichte zwischen sich, die nicht voranbringen, sondern nur beschäftigt halten in der Illusion, dass ohne diese Kämpfe der Verlust von Umwelt, Partner, Beziehungen droht.

Es ist im Grunde ein einsamer Kampf, der dann zu zweit in einer unglücklichen Beziehung ausgetragen werden muss.

Wahre Liebe kann das nicht.

Selbst wenn wahre Liebe Phasen von Konflikten und Missverständnissen erlebt, dann geht sie durch diese Phasen hindurch, um sie zu lösen und danach Übereinkunft zu erfahren.

Wahre Liebe kooperiert zwischen den Partner sogar dann, wenn sie im Streit liegen, indem sie sich auf den Bahnen bewegt, die zu Lösungen und Übereinkünften führen. Wahre Liebe ist ein kooperatives Prinzip gelebter Übereinkünfte.

6. Wahre Liebe kann vergeben und verteidigen

Aus der Erkenntnis heraus, dass wir Menschen unvollkommen sind und deswegen kooperative Beziehungen brauchen, fällt wahre Liebe immer mit der Fähigkeit zusammen verzeihen zu können.

Wahre Liebe bewegt sich in der Einsicht voran, dass Partner Fehler machen.

Dass Partner ihre dunklen Seiten, Schwächen und Fehler haben und darüber immer ihre Nachteile ebenso wie ihre Stärken in eine Beziehung einbringen.

Wahre Liebe lebt mit der Gelassenheit, dass eine Liebe eben auch Fehler und regelmäßig menschliche Irrtümer überleben muss, um am Ende wirklich Bestand und Bedeutung haben zu können.

Wahre Liebe entspringt der Einsicht, dass sie genau dann vollkommen ist, wenn sie jede Form von Unvollkommenheit aus sich selbst heraus vergeben kann.

Allerdings vergibt wahre Liebe nicht um jeden Preis.

Wahre Liebe hat ein inneres Regelwerk.

Eine innere Struktur aus bedeutsamen Werten, die sie sowohl nach innen als auch nach außen verteidigt sehen möchte.

Die besondere Fähigkeit wahrer Liebe vergeben zu können, bedeutet nicht sich willfährig zu machen, sich bedingungslos unterzuordnen und seine eigenen Werte und Bedürfnisse zu verraten.

Wahre Liebe ist vielleicht nicht an Perfektion gebunden, aber sehr wohl an ebenso wahre wie bedeutsame Werte, die in der Beziehung und durch die Beziehung verteidigt werden sollten.

Der Drang der Liebe zu verzeihen und vergeben zu wollen, wird sehr oft als Argument verwendet, sich falschen Bedingungen und lieblosen Partnern auszuliefern.

Vor dieser Tendenz den Unterschied zwischen Vergebung und Auslieferung zu verwechseln, sollte man sich hüten.

Wahre Liebe vergibt zwar.

Aber durchaus stolz und würdevoll.

Weil sie sich aus innerer Stärke durch gemeinsam bewahrte und gelebte Werte speist.

Sie ergibt sich niemals aus einer endlosen Kette von „Verzeihen“ durch Formen von Selbstaufgabe, die nicht in Stolz und gemeinsame Werte von Bedeutung münden, sondern in Gefühlen von Kraftlosigkeit, Schuld oder falscher Unterordnung.

Wahre Liebe vergibt, aber sie verteidigt auch.

Darin liegt ihr Unterschied von echter, kraftvoller Liebe und der hilflosen Schwäche persönlicher Selbstaufgabe.

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7. Wahre Liebe ist nicht perfekt – aber auch nicht nachlässig

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Wahre Liebe ist eine ständige Balance aus Fehlern und Vergebung.

Aus Unterschiedlichkeiten und Übereinkunft.

Aus verschiedenen Ansichten und gemeinsamen Perspektiven.

Beziehungen sind lebendige Wesen.

Sie verändern sich, sie wachsen, sie durchleiden, sie haben ihre Wurzeln und ihre besonderen Blüten.

Doch nichts an Beziehungen oder in Beziehungen kann jemals perfekt sein.

Sie leben.

Aber nicht als Perfektion.

Die höchste Form der wahren Liebe ist damit die persönliche innere Vergebung, dass der Partner nicht perfekt ist, dass man selbst nicht perfekt ist und dass auch die gemeinsame Beziehung niemals perfekt sein kann.

Und dass trotzdem all das zusammen in Form einer echten Liebesbeziehung jeden Tag lebens- und erlebenswert ist.

Weil es sich lohnt zu leben und zu lieben, auch wenn nichts davon jemals vollkommen sein wird.

Es gibt allerdings in dieser Einsicht auch einen wichtigen Seitenaspekt, den man beachten sollte:

Wahre Liebe ist vielleicht nicht perfekt, aber sie ruht sich ebenso wenig darauf aus, dass es vollständige Perfektion niemals geben kann.

Sie ist sehr wohl durchdrungen von Antrieb nach Fortschritt und positiven Veränderungen und kein Argument für innere und äußere Faulheit.

Die Vorstellung: „Ich bin halt nicht perfekt!“ darf nicht dazu führen, dass man innerlich und äußerlich stehen bleibt oder irgendwann damit anfängt sich in Beziehungen gehen zu lassen.

Liebe hat durchaus das Bestreben nach Veränderung und Verbesserung.

Nicht um der Perfektion willen, sondern aus einer inneren Bewegung heraus, die dem Wachstum allen Lebens unterliegt.

Die Erkenntnis, „Ich bin nicht perfekt!“, „Mein Partner ist nicht perfekt!“, „Unsere Beziehung ist nicht perfekt“ endet nicht in einem Zustand nachlässiger oder träger Faulheit.

Die Unmöglichkeit zur Perfektion ist kein Argument gegen die Chancen zu persönlichen Fortschritten und Veränderungen oder für ein „sich gehenlassen“ in der Überzeugung: „Ich bin halt so!“.

Damit erreicht man genau den gegenteiligen Effekt und die Liebe stirbt dadurch ebenso schnell, wie in durch das Verlangen nach zu viel Perfektion.

Wahre Liebe ist auch ein ständiger Fortschritt in der Balance, dass Perfektion vielleicht nie erreichbar ist, aber dass man trotzdem unablässig an sich arbeiten kann.

8. Wahre Liebe lebt von Berührungen

Liebe ist nonverbal.

Lange vor dem ersten Wort haben Menschen Liebe durch reine Berührungen geliebt.

Jede Berührung ist die Bestätigung des Eindrucks „Ich bin da. Du bist da.“

Wahre Liebe gibt Berührungen viel Raum und Bedeutung.

Wahre Liebe ist Aufmerksamkeit und Bestätigung durch Zärtlichkeiten.

Eine verbale Bestätigung durch Worte kann nie so viel erreichen, wie eine einzelne Berührung in einem aufrichtigen Gefühl.

Das gesprochene Wort ist so lange erfüllt von Zweifel, bis eine ehrliche Berührung diese von der Seele des Menschen nimmt.

Die moderne Welt gibt zu viel auf Worte und Informationen. Diese können nie so tief greifen, wie fortlaufende Zärtlichkeit durch aufmerksame und warme Berührungen.

Paare, die sich wirklich lieben, harmonieren auf vielen nonverbalen Ebenen.

Durch Blicke, Lächeln, Signale und fortlaufenden wohlwollenden Berührungen.

Wahre Liebe „berührt“ und zwar auf allen Ebenen.

Darum ist es wichtig, sich diesen Umstand immer wieder vor Augen zu führen: Berührungen beleben und bestätigen Beziehungen.

Es ist wichtig sie zu pflegen, aufmerksam in seinen Berührungen zu bleiben und immer wieder Nähe und Bestätigung zum Partner durch einen Fluss aus Berührungen und Zärtlichkeiten herzustellen.

9. Wahre Liebe ist ein Bekenntnis zueinander

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Der Mangel an echtem Bekenntnis ist ein großes Problem in den Beziehungen unserer Zeit.

Das liegt aber nicht unbedingt an einer generellen „Beziehungsunfähigkeit“ oder daran, dass „Beziehungen einfach nicht funktionieren“, wie viele Menschen behaupten.

Die Fähigkeit zu „Commitment“, wie man es etwas moderner nennt, fehlt auch deswegen, weil die inneren Bausteine der Liebe zu oft oder zu sehr durcheinander geraten in unseren heutigen Beziehungen.

Zum Beispiel bauen sich alle in diesem Artikel genannten Aspekte der wahren Liebe über emotionale Muster auf oder sie repräsentieren ausgewählte emotionale Muster.

Einzeln sind sie vielleicht nur bestimmte Aspekte der Liebe.

Doch zusammen ergeben sie ein größeres Bild: Die Muster der Liebe.

Die Muster der Liebe sind essentiell im Verständnis von Liebe und Beziehungen. Sie formen, was wir später als Liebe empfinden.

Liebe wird von innen nach außen heraus nach und nach über diese einzelnen Bausteine der Liebe aufgebaut.

Je sinnvoller und vollständiger sich diese Muster aufbauen, desto stärker, natürlicher und gesünder fallen Liebesbeziehungen aus.

Das innerste Vertrauen, dass in einer Beziehung „alles richtig und alles in Ordnung” ist, basiert auf der Art und Weise, wie sich diese emotionalen Bausteine der Liebe ineinanderfügen und sinnvoll ergänzen.

Wenn man zum Beispiel als Paar das Phänomen Flow in seiner Beziehung erlebt, die Unaufgeregtheit einer stabilen inneren Gewissheit durch die Erfahrung wahrer Liebe, oder das Bewusstsein einer starken gemeinsamen Richtung im Leben, dann fällt es natürlich auch leichter sich gegenseitig in einem tiefen Vertrauen und in besten Absichten zu einander zu bekennen:

„Du bist meine wahre Liebe! Du bist die Liebe meines Lebens. Du bist der Mensch, mit dem ich zusammen sein will, um Leben, Alltag und Liebe zu teilen!“

Liebe braucht diese Form von Bekenntnissen zueinander.

Und wahre Liebe lebt und gibt diese Bekenntnisse.

Aus einem natürlichen Verständnis heraus. Weil dann die inneren Bausteine der Liebe zwischen dem Paar funktionieren und sie zusammenhalten.

Die Beziehung an sich wird dadurch ein gelebtes Bekenntnis, dass das Miteinander im gemeinsamen Leben einzigartig und unersetzlich wertvoll ist.

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10. Wahre Liebe ist ein Lernprozess

Wahre Liebe lebt davon, dass beide Partner an sich erkennen, dass sowohl Liebe, Leben als auch ihre Verbindung in Form der erlebten Beziehungen keine statischen Zustände sind. Und all das auch niemals echte statische Zustände erzeugen wird.

Es gibt kein „Ziel“ in der Liebe. Sie ist ein Weg.

Wahre Liebe muss gelebt werden. Sie braucht Richtung, aber sie ist niemals Ankunft.

In dem Moment, in dem du denkst: „So, endlich bin ich angekommen! Jetzt ist alles gut und alles nach meinen Vorstellungen!“ werden von irgendwoher Krisen, Veränderungen oder überraschende Entwicklungen kommen, die dich wieder aus dieser bequemen Überzeugung heraus zwingen.

Liebe ist ein Prozess aus Bewegung und Fortschritten. Sie verlangt von dir, dass du beweglich bleibst. Dass du bereit bist zu wachsen und immer wachsam zu bleiben.

Das bedeutet nichts anderes als die Einsicht zu leben, dass man in Beziehungen fortlaufend lernen muss:

„Wo stehst du? Wo stehe ich? Wie funktionieren wir zusammen? Wie funktioniert ein gemeinsames Leben? Wo sind unsere Grenzen, unsere Möglichkeiten? Wann erleben wir Krisen – und warum? Wie überwinden wir diese Krisen? Wie gehen wir mit neuen Entwicklungen um, mit Veränderungen, Überraschungen, Herausforderungen?“

Jeder Tag in einer Beziehung ist wie die neue Seite eines Buches.

Die Figuren, Orte und die Geschichte sind vielleicht vertraut, aber sie alle schreiten voran, damit das Buch einen erzählenswerten Inhalt bietet.

Und dieses Voranschreiten in wahrer Liebe ist eben das gegenseitige Lernen und das immer wieder notwendige Herantasten an Fortschritte und Veränderungen.

Wahre Liebe ist in vielen Aspekten vornehmlich Arbeit.

In Geduld, Verständnis und der Herausforderung, dass man nie alles erreichen, nie alles wissen kann.

Und man sowohl über die Beziehung als auch über den Partner immer auf dem Laufenden bleiben muss.

Ansonsten funktionieren Beziehungen nicht.

Wahre Liebe zeichnet sich dadurch aus, dass beide Partner dieses Verständnis ganz natürlich in sich tragen.

Es ist eine Form aus Neugierde und Verständnis, mit dem sich die Partner gegenseitig durch den Alltag bringen und dabei immer wieder Neues entdecken und Neues leben.

Miteinander und füreinander.

11. Wahre Liebe ist Verhalten

Wahre Liebe ist Verhalten. Liebevolles Verhalten.

Nicht mehr und nicht weniger!

Keine Worte, keine Versprechungen, keine Ausflüchte, keine Vertröstungen, keine Märchen, keine falschen oder blumigen Hoffnungen, kein Warten auf bessere Zeiten oder darauf, dass sich jemand oder eine Beziehung endlich verändert.

Liebe ist Verhalten. Im Hier und Jetzt.

Nur liebevolles Verhalten in echter Kooperation für eine Richtung und ein Leben in Gemeinsamkeit ist wahre Liebe.

Wahre Liebe muss man leben.

Und Leben ist Verhalten.

12. Wahre Liebe ist innerer Frieden

Wahre Liebe ist innerer Frieden.

Wahre Liebe ist Zuversicht. Unabhängig von allen Umständen und Situationen.

Liebe verbindet den Frieden der Gegenwart mit der Zuversicht der Zukunft.

Diese Verbindung in Vertrauen und Aufrichtigkeit ist wahre Liebe.

Bücher von Thomas Lojek

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Beziehungen: Die Wahrheit über die Liebe der Männer

Männer Liebe Beziehungen:

Die Wahrheit über die Liebe der Männer

Männer, Liebe, Frauen und Beziehungen: Ein ewiges Rätsel? 

Thomas Lojek, Autor von Die Gefühle der Männer: Männliche Muster der Liebe, Wahre Liebe statt Geliebte sein und Das geheime Muster der Liebe

… über das Geheimnis der wahren Liebe der Männer und die Bedeutung von Werten für eine erfüllende und lebendige Liebe zwischen Mann und Frau.

Die wichtigsten Inhalte in diesem Artikel

  • Wie baut sich die wahre Liebe der Männer auf?
  • Wie unterscheiden Männer sinnliches Verlangen und bedeutsame Liebe?
  • Passen Männer und Frauen in der Liebe überhaupt zusammen?
  • Welche Emotionen fördern die wahre Liebe zwischen Mann und Frau?
  • Gibt es ein verborgenes emotionales Werte-System in der Liebe der Männer?
  • Wie erreicht eine Frau die wahren Gefühle der Männer?
  • Was sollten Frauen über die Liebe der Männer wissen?

Autor Thomas Lojek und Partnerin

Bücher von Thomas Lojek

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Die Gefühle der Männer: Männliche Muster der Liebe

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Die Liebe der Männer: Ein indirekter Weg in ein sehr direktes Phänomen

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Frage: Gibt es ein Geheimnis, wie eine Frau einen Mann so lieben kann, dass er sich eine feste Beziehung mit ihr wünscht?

Ihr treu bleibt, sich einbringt, sie liebt und für sie da ist?

Gibt es ein Geheimnis männlicher Liebe, das Frauen kennen sollten?

Thomas Lojek: Ja, das gibt es tatsächlich. Allerdings baut sich dieses Geheimnis in der Liebe der Männer ganz anders auf, als es allgemein bekannt ist.

Um wirklich erklären zu können, wie Männer und Liebe zusammenfinden, um dann eine bestimmte Frau ehrlich und aufrichtig zu lieben, muss man im Verständnis der beteiligten Phänomene einen Umweg gehen.

Die Bausteine „Liebe und Männer“ bauen sich indirekt zusammen und verborgen unter anderen Zusammenhängen, die vorab durchschaut und verstanden werden müssen.

Erkennt eine Frau die geheime Verbindung dieser Zusammenhänge, dann wird sie die Liebe der Männer als sinnvoller und vollständiger verstehen und auch so erleben, obwohl die Liebe der Männer an der Oberfläche eigentlich sehr widersprüchlich erscheinen mag.

Werfen wir dazu einmal einen Blick in die Art und Weise, wie Liebesbeziehungen in unserer heutigen Lebensweise eingegangen werden: In erster Linie über einen möglichst schnellen und intensiven Reiz aus sexuellen Begegnungen.

Erst kommt die sexuelle Erfahrung und von da aus die Hoffnung über diesen Reiz nach und nach in die gegenseitige Erfüllung einer emotionalen Verbundenheit zu gelangen.

Das funktioniert in der Regel selten oder nur sehr unzuverlässig.

Weil Sexualität nun mal in erster Linie ein Reiz ist und keine zwangsläufig verbindende oder verbindliche Emotion.

Männer und Frauen gehen auf diese Weise mit viel Aufregung und Erwartungen in die Liebe – beide Seiten jeweils aus verschiedenen Perspektiven und Hoffnungen heraus.

Aber diese Unterschiedlichkeiten kann eine auf Reizwerten basierende Sexualität weder zusammenbringen noch die Erwartungen dahinter dauerhaft erfüllen.

Enttäuschungen sind über diesen Weg also praktisch vorprogrammiert.

Und damit beginnt von Anfang an das grundlegende Dilemma zwischen Mann und Frau:

Ein fortlaufender Disput um den Eindruck „Du verstehst mich nicht!“.

  • Die Liebe der Männer baut sich indirekt auf und anders als allgemein angenommen.
  • Sexualität als Reiz ist für die Liebe zu wenig, um verbindende Emotionen dauerhaft herzustellen.
  • Männer und Frauen gehen über Sexualität mit zu viel Erwartungen in die Liebe.
  • Weil Sexualität zu wenig verbindet, verstärkt sich zwischen Mann und Frau der Eindruck: „Du versteht mich nicht!“

Besondere Hürden auf dem Weg zur Liebe zwischen Mann und Frau

Frage: Dann ist schnelle oder unverbindliche Sexualität verantwortlich für die aktuellen Probleme und Spannungen zwischen Mann und Frau?

Thomas Lojek: Eigentlich nicht einmal so sehr.

Es ist eher so: Der hohe Erwartungswert, der auf Sexualität liegt, kann später dem tatsächlichen emotionalen Verlauf zwischen Mann und Frau nicht standhalten.

Die Vorstellung, dass Sexualität zusammenführt und der innerste Anlass – der zündende Funke – der Liebe ist, ist schlicht und ergreifend nicht haltbar.

Sexualität ist ein Reiz – kein verbindendes Element.

Sie kann zu einem verbindenden Element von Bedeutung heranwachsen, aber nicht in der Art und Weise, wie sie heute aufgefasst, vorgelebt und angestrebt wird:

Als Reiz-System oder als ein System der Hoffnung über sexuelle Verbindungen Sinn und Bestätigung im Anderen zu finden.

Das funktioniert nicht. Nicht auf Dauer.

Und nicht in der Absicht eine echte Beziehung mit Richtung und Bedeutung zu etablieren.

Mann und Frau verhalten sich dadurch auf ihren Weg in die Liebe in etwa wie ein System-Spieler im Roulette:

Es gibt keine Logik im Zufall, aber der Eindruck, dass es so sein könnte, ist fesselnd und aufregend.

Der Spieler erlebt dadurch kleine Erfolge, vielleicht mal den ein oder anderen größeren Gewinn, aber am Ende wird er mit leeren Händen dastehen und sich fragen, wie es soweit kommen konnte, dass er alles verloren hat.

Obwohl er doch so fest davon überzeugt war, dass es genau so funktionieren wird.

Dieser Zustand ist sehr ähnlich zu dem, wie die meisten Menschen heute Sexualität, Liebe und Beziehungsaufbau empfinden.

Die Summe der kleinen Gewinne macht die Verluste und die Leere am Ende kaum noch wett.

  • Die Vorstellung, dass Sexualität der zündende Funke für Beziehungen ist, trifft nicht zu.
  • Der hohe Erwartungswert, der dadurch auf Sexualität liegt, kann sich emotional kaum erfüllen.
  • Sexualität wird als gefühlte Erwartung empfunden, aber vornehmlich als Reiz-System gelebt.
  • Das erzeugt ein System der Leere, Zufälligkeiten und Enttäuschungen in der Liebe.

Passen Männer und Frauen überhaupt zusammen?

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Frage: Kann es nicht auch sein, dass Mann und Frau einfach nicht zusammengehören?

Vielleicht funktioniert die Liebe zwischen Mann und Frau schlicht und ergreifend nicht?

Oder zumindest nicht auf Dauer?

Thomas Lojek: Das kann ich persönlich so nicht erkennen.

Der Grund, dass es so viel Frust zwischen Mann und Frau gibt, hat weniger damit zu tun, dass Liebe, Männer, Frauen und Beziehungen nicht richtig funktionieren.

Dann wären wir als Spezies schon längst ausgestorben oder hätten andere Formen des Zusammenlebens entwickelt.

Der Grund ist meiner Erfahrung nach vielmehr:

Wir haben sehr viele falsche und irreführende Vorgaben und Halbwahrheiten mit auf den Weg bekommen, wenn es um Frauen, Männer, Liebe und Beziehungen geht.

Und diese Halbwahrheiten über Liebe und Beziehungsanbahnung führen uns regelmäßig in die Irre. Vermitteln aber gleichzeitig den gefühlten Eindruck, dass sie emotional der richtige Weg und angeblich emotional äußerst bedeutsam sind.

Genau diese Täuschung bringt sowohl Männer als auch Frauen in ein ständiges Dilemma, durch das sie fortlaufend glauben, das Richtige für Liebe und Beziehungen zu tun, dann aber jeweils genau das Gegenteil davon erleben: Leere, Unverständnis, Frust und Streit.

Die Vorstellung von dem, was in der Liebe und durch die Liebe sein sollte und dem, was sie wirklich ist und einem Leben beisteuern kann, klafft zu weit auseinander.

Und da diese Lücke nicht mit Werten sondern mit Reizen gefüllt wird, werden die Menschen auch immer „gereizter“ in der Liebe, aber ohne jemals zu Wert und Werten durch das Erleben von Liebe zu finden.

  • Zu viele falsche Vorstellungen und irreführende Halbwahrheiten definieren das Miteinander von Mann und Frau.
  • Das erzeugt das Gefühl das Richtige für die Liebe zu tun und trotzdem ständig das Falsche zu erfahren.
  • Wenn diese Lücke mit in erster Linie mit Reizen und ständig neuen Hoffnungen gefüllt wird, verschärft das die Spannungen zwischen Mann und Frau.

Die große Suche: Die Wahrheit über die Liebe der Männer

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Frage: Was hat das denn dieser ganze Zusammenhang mit der Verbindung „Männer plus Liebe“ zu tun?

Oder mit dem großen Geheimnis der männlichen Liebe?

Die Verbindung „Männer und Liebe“ ist doch in der Regel das genaue Gegenteil von dem, was du gerade beschrieben hast:

Männer scheitern in der Liebe doch vor allem daran, dass es ihnen nur um den schnellen Reiz, nur um „das Eine“ geht.

Thomas Lojek: Um zu verstehen, was es damit auf sich hat, brauchen wir den  kompletten Bogenschluss, den ich zu Anfang angedeutet habe.

Es mag Frauen vielleicht überraschen, weil die Liebe der Männer ein gewisses Image in der weiblichen Welt hat.

Und doch: Das Geheimnis männlicher Liebe hat nichts mit Sexualität zu tun.

Sie kommt sexuell verkleidet daher. Aber sie trägt unter dem Mantel des ständigen sexuellen Verlangens der Männer eine ganz andere Suche: Die Suche der Männer nach Werten.

Nach Werten in den Frauen, die mit ihren eigenen innersten Werten korrespondieren und darüber auf eine weibliche Art und Weise ergänzt werden sollen.

Das ist eigentlich der verborgene innerste männliche Antrieb, den sie so unermüdlich versuchen über Sexualität zu bewältigen.

So ungewohnt das für viele Frauen auch klingen mag, weil sie den Vorgang aus ihrer Sicht und vielen persönlichen Erfahrungen mit Männern eigentlich nur anders herum kennen.

Innerhalb einer eigenen verborgenen Dynamik in der Liebe der Männer ist es dennoch tatsächlich so:

Männer in Liebe und Beziehungen ringen sich durch ihre sexuelle Leidenschaft auf das Verlangen zu, in Frauen Wert und Werte zu finden.

Aber sie suchen diesen Wert und Werte eben nicht offen bewusst, sondern tragen das als Kampf rund um ihre Sexualität aus.

Männer suchen Sexualität, aber erwarten eigentlich eine innere Antwort auf die Bedeutung ihrer innersten Werte.

Weil Männer diesen Unterschied an sich selbst nicht bewusst wahrnehmen, sondern an der Oberfläche nur den nagenden Anschub in Form von Sexualität empfinden, kann diese Suche ein fortlaufender bitterer Kampf im Leben eines Mannes sein.

Manche Männer führen ihn sogar bis ans Ende ihres Lebens ohne jemals auf den Kern dieser Wahrheit zu stoßen: Es wird Leidenschaft gesucht, aber auf Werte gehofft.

Männer sind daher in der Liebe und in ihrem Beziehungsbestreben beständig unterwegs eine Form von Frieden zu finden – in einer Frau, die Wert und Werte verkörpert.

An der Oberfläche mag das anders aussehen: Wie eine unermüdliche Gier nach den Körpern und der Sexualität der Frauen.

Aber tief verborgen darunter, ist der letzte Antrieb der Männer die treibende Hoffnung Frieden durch Werte in einer Frau zu entdecken.

Darum wirken Männer so ambivalent in der Liebe, so unstetig und getrieben.

Und darum werden Frauen auch so wenig schlau aus ihnen.

Weil Männer innerhalb dieser Selbsttäuschung tatsächlich komplizierter und widersprüchlicher ausfallen als Frauen, für die Sexualität und Werte nicht zwangsläufig etwas Getrenntes ist, das man erst suchen, finden und dann als bestätigt anerkennen muss.

Frauen sind an dieser Verbindung generell näher dran. Und auch bereiter dazu sie zu geben oder in sich selbst wahrzunehmen.

Dieser Unterschied zwischen den beiden Seiten erzeugt oft eine irritierende Lücke in den Empfindungen und im Selbstverständnis von Mann und Frau.

Die Lücke ist nicht ganz leicht zu lösen ist und wird dann an der Oberfläche über Sexualität und emotionale Konflikte ausgetragen.

  • Männer suchen äußerlich Leidenschaft, aber hoffen innerlich darauf Werte in den Frauen zu finden.
  • Die Liebe der Männer erscheint oberflächlich als rein sexuelles Phänomen – ist aber in ihrer Tiefe geprägt von einer lebenslangen Suche nach Wert und Werten in den Frauen.
  • Dieser Unterschied verläuft unbewusst und verborgen im Mann und täuscht ihn selbst über seine Handlungen und Empfindungen in der Liebe.
  • Männer suchen nach einer Frau, die Werte verkörpert. Sie handeln aber aus den Impulsen der Leidenschaft heraus. Das schafft eine ständige Ambivalenz im Mann.
  • Dieser Unterschied erzeugt ein fortlaufendes Missverständnis zwischen Mann und Frau.

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Wie in der Liebe gefühlte Werte zwischen Männern und Frauen verhandelt werden

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Frage: Was bedeutet dieser Zusammenhang denn konkret für die Art und Weise, wie sowohl Männer als auch Frauen über Sexualität zueinander finden?

Es steht doch immer Sexualität zwischen Mann und Frau.

Den Teil kann man mit dem Argument „Eigentlich ist es eine Suche nach Werten“ doch nicht einfach so ausblenden oder auf die Wartebank schieben, bis sich die besonderen Werte durchgesetzt oder gefunden haben.

Selbst wenn Sexualität so betrachtet erst mal nur ein Reiz ist, bildet sie doch immer die „reizvolle“ Grundlage für Mann und Frau.

Wie kann man denn mit dieser Verbindung Werte und Leidenschaft in diesem Zusammenhang sinnvoll umgehen?

Thomas Lojek: Vielleicht ist es hilfreich einfach mal eine ganz andere Perspektive zu dem Thema einzunehmen, um die Unterschiede genauer zu erkennen.

Ich versuche innerhalb meiner Arbeit immer wieder für einen besonderen Umstand zu sensibilisieren, den Menschen irgendwie aus den Augen verloren haben:

Wenn man einmal ganz genau hinschaut, ist Sexualität im Grunde eine erweiterte nonverbale Werte-Diskussion zwischen Mann und Frau.

Werte werden innerhalb von Sexualität nicht bewusst offen oder verbal intellektuell verhandelt – sondern gefühlt und dann als emotionale Muster übertragen.

Das Bewusstsein, dass in Sexualität auch gefühlte Werte verhandelt werden können, haben wir innerhalb unserer modernen Lebensweise praktisch völlig verloren. Weil die Reizkultur unsere Wahrnehmung von Sexualität übernommen hat.

Wir kämpfen in der Sexualität heute um Reize – nicht um Werte.

Mit Sexualität ist fast nichts mehr verbunden als die Suche nach Bestätigung, Kick oder der verborgene Wunsch darüber unbewusste Konflikte oder Selbstzweifel über den eigenen Wert bewältigen zu können.

Am Ende stehen Beziehungen, die genauso kurz, leer oder als Streitfläche für verborgene innere Konflikte ausfallen, wie sie durch eine auf reinen Reizen basierenden Sexualität angefangen haben.

Das ist genau das Dilemma unserer Zeit: Sie wird immer sexueller und gleichzeitig immer orientierungsloser.

Sexualität als ein Werte-System an sich anzusehen, das nicht nur Reize und sensationelle Emotionen bedient, sondern non-verbal gefühlte Werte verhandelt, ist einfach mal eine andere Perspektive, die offen für neue und innere Zusammenhänge zwischen Mann und Frau machen kann.

Woran unsere Welt leidet, ist die Eindimensionalität einer Sexualität, die sich nur über emotionale Erwartungen oder eben über Reiz definiert.

Sexualität als lebendes Werte-System an sich zu betrachten – diesen Fortschritt haben wir noch nicht, kann aber eine hilfreiche Ergänzung sein, um die Fragen und Lücken zu füllen, die Mann und Frau in der Liebe so sehr beschäftigen und oft unnötig auseinander treiben.

  • Sexualität zwischen Mann und Frau ist im Grunde ein nonverbales Wertesystem.
  • Über Sexualität können gefühlte Werte und emotionale Muster verhandelt werden.
  • Sexualität zwischen Mann und Frau als reines Reiz-System hinterlässt Leere.
  • Emotionale Hoffnungen erfüllen sich nicht über Sexualität, wenn nicht nonverbale Werte darüber verhandelt werden.

Liebe zwischen Freiheit der Gefühle und Ansprüchen der Vernunft

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Frage: Brauchen wir vielleicht einfach mehr Moral zwischen Mann und Frau?

Brauchen Beziehungen vielleicht generell einen Schutz durch begrenzende und moralische Traditionen, die wir in unserer modernen Lebensweise fast völlig aufgegeben haben haben?

Thomas Lojek: Nein, man kann Sexualität kein externes Werte-System überstülpen.

Diese Versuche hat der Mensch in der westlichen Welt hinter sich gelassen und dadurch zum Glück sehr wichtige Schritte nach vorne in seiner gesamten Entwicklung gemacht.

Die Alternative zu dem Disput aus Traditionen und Freizügigkeit ist vollkommen anders aufgebaut:

Sexualität kann von sich aus zu einem ganz natürlichen und dadurch vollständigen Werte-System heranwachsen.

Sexualität kann auf diese Weise über emotionale Muster eine einzigartige Ebene zwischen Mann und Frau formen, die Werte emotional verhandelt.

Nicht in einem traditionellen Sinne, indem Sexualität externe Werte aufgezwungen werden, sondern in einem modernen, fortschrittlichen Sinne, der eine Sexualität hervorbringt, in der Werte gespürt, erforscht, bestätigt und belohnt werden. Nonverbal, emotional, direkt.

Das ist eine Ebene, die in unserem Weltverständnis neu und relativ unbekannt ist. Aber die bedeutsam ist.

Weil sie als Bestandteil der Liebe notwendige emotionale Bausteine zusammensetzt, die später zu dem führen, was sich in der Liebe richtig und echt anfühlt.

Es ist nicht der Reiz – sondern der gefühlte Sinn dahinter.

Die Sichtweise, dass Sexualität eine nonverbal gefühlte Werte-Diskussion zwischen Mann und Frau ist, zwingt Sexualität keine Normen oder einseitige Beziehungsmodelle auf, öffnet einem gemeinsamen Miteinander durch Sexualität aber trotzdem für Sinn und Tiefe.

Denn solange Werte und das Gefühl von Wert innerhalb von Sexualität vorhanden sind, hinterlässt sie nicht diese Form von Leere und Enttäuschung, die viele Menschen in unserer Welt heute durch sie erfahren.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man die Liebe deswegen in irgendwelche traditionellen Auflagen oder einseitige Muster drängen muss.

  • Man kann Sexualität und Liebe kein externes Werte-System überstülpen.
  • Die Sexualität zwischen Mann und Frau kann von sich aus ein eigenständiges nonverbales Wertesystem bilden.
  • Männer und Frauen verhandeln dann Werte über Gefühle und emotionale Muster.
  • Man kann die Liebe zwischen Mann und Frau auf diese Weise als eine fortlaufende nonverbale Wertediskussion ansehen.
  • Diese Sichtweise vermeidet die Leere vieler moderner Beziehungen, die zwar geführt, aber nicht emotional gefüllt und dadurch als vollständig  und bereichernd erlebt werden.

Wie sich Liebe mit Sinn und tiefen Gefühlen verbindet

Frage: Wie geht man denn in diese nonverbale Werte-Diskussion der Liebe?

Was bedeutet das letztendlich für die Liebe, Männer, Frauen und Beziehungen?

Thomas Lojek: Aktuell ist das Gebiet Liebe, Männer, Frauen und Beziehungen sehr oft ein Dilemma:

Folgt man immer wieder nur dem reizvollen Thrill, hat man irgendwann das Gefühl nie irgendwo in einer stabilen Verbindung anzukommen, die ein Leben mit Sinn und Bedeutung durch die beständige und bedeutsame Gegenwart eines anderen Menschen füllen kann.

Setzt man nur auf die reine Vernunft traditioneller Beziehungssysteme läuft man Gefahr in Beziehungen zu landen, die vielleicht vernünftig, aber eben nicht lebendig sind.

Bisher ist es Menschen nicht gelungen diesen Widerspruch zu bewältigen.

Die Verknüpfung von Sexualität durch Werte – was ich praktisch durchweg in meiner Arbeit rund um die Muster der Liebe beschreibe – kann helfen dieses Dilemma für Menschen zu lösen und die Gegensätze zu versöhnen, ohne diese jeweils auszuschließen und damit Einseitigkeit zu fördern.

Solange Sexualität an Werte gekoppelt ist und gefühlte Werte darüber diskutiert, versöhnt oder belohnt werden, erfüllt sich in ihr etwas, das den Menschen berührt.

Meine Bücher rund um Gebrauchsanleitung Mann sind zum Beispiel alle um dieses Motiv gestrickt:

Frauen lernen darin Werte, sexuelle Wirkung und Emotionen zu verknüpfen – und zwar auf  eine Art und Weise, die eine besonders intensive emotionale Wechselwirkung zu der Welt der Männer herstellt.

Das erschafft einen gefühlten Dialog der Liebe zwischen Mann und Frau – jeweils aus ihren jeweiligen Eigenheiten und Eigenarten heraus.

Das ist gesund, emotional äußerst reizvoll und gleichzeitig durch und durch intelligent.

Der Zusammenschluss aus den dort beschriebenen emotionalen Mustern und einer Sexualität als System, um gefühlte Werte zu verhandeln, erfordert eben keine starren traditionellen Zwänge in der Liebe – produziert aber auch nicht die Unbeständigkeit, Leere und Sinnlosigkeit unter der viele moderne Beziehungsformen leiden.

  • Folgt man nur dem Thrill in Liebe und Sexualität kommt man nie irgendwo an.
  • Folgt man nur Vernunft oder Traditionen in der Liebe, bildet man Beziehungen ohne ein Gefühl von Lebendigkeit.
  • Sexualität und Liebe als gefühlte Werteverhandlung anzusehen, schafft einen gesunden Dialog der Gefühle zwischen Mann und Frau.

Liebe, Männer, Frauen: Gefangen zwischen Erwartung und Enttäuschung?

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Frage: Welche Erwartungen kann man denn noch an die Liebe stellen?

Sollten sich Werte denn nicht einfinden und respektiert werden, eben weil man liebt?

Und sollte Sexualität nicht deswegen reizvoll und schön sein, weil man über Liebe zueinander findet?

Thomas Lojek: Es wäre schön, wenn es so wäre.

Aber der Teil funktioniert eben nur in Dichtung und Filmen aber nicht im wahren Leben.

Wenn wir ehrlich sind: Der aktuelle Disput zwischen Mann und Frau, der heute so umfassend stattfindet, wird zu einem großen Teil über Sexualität ausgetragen.

Zwar wird das selten so offen und ehrlich angesprochen, aber durchaus so empfunden: Sexualität ist in unserer modernen Lebensweise auf vielen Ebenen ein manipulatives Instrument geworden, über das sich Aggressionen, negative Erfahrungen und falsche Hoffnungen zwischen Mann und Frau abarbeiten.

Viele Frauen sind zum Beispiel nicht mehr bereit den emotionalen Preis für Sexualität hinzunehmen, weil sie den Eindruck haben, dass es am Ende doch nur in Gefühlschaos und Schmerz durch enttäuschte persönliche Erwartungen für sie endet.

Männer dagegen wollen sich gar nicht in die Erwartungsdiskussionen von Frauen einbinden lassen, die oft auf negativen Erwartungen basieren, die sie selbst nicht verursacht haben, sondern ihren Vorgängern zuzuschreiben sind.

Das produziert auf beiden Seiten ein Problem:

Die Frauen sind wütend auf die Männer, weil Sexualität von ihnen zu beliebig und ohne Werte oder einen höheren Sinn zu Verpflichtungen gehandhabt wird.

Die Männer sind wütend auf die Frauen, weil sie nicht verstehen, dass sie so ein kompliziertes Drama rund um alles machen, müssen, was mit Sexualität und Beziehungen zu tun hat.

Es fehlt an Leichtigkeit – ohne Sexualität dadurch leichtfertig werden zu lassen.

In der Summe wird es dadurch schwierig bis unmöglich die Abweichung zwischen männlichen Verlangen und weiblichen Erwartungen in der gemeinsamen Schnittmenge Sexualität unter einen Hut zu bekommen.

Und das macht es auch so schwierig die sexuelle Anziehung zwischen Mann und Frau als relevante Basis für den Aufbau und den Erhalt von Liebesbeziehungen ansehen zu können. Dafür ist zu viel Konflikt und zu viel Unbeständigkeit in ihr enthalten.

Dadurch haben wir zwischen Mann genau das Problem, auf das ich aufmerksam machen will: Eigentlich streiten sich Mann und Frau über Sexualität über ein jeweils unterschiedliches Vorstellungs- und Wertesystem, das sich aus ihrer jeweiligen Unterschiedlichkeit ergibt – kämpfen aber gleichzeitig mit der Illusion, dass eben genau diese Sexualität verbinden und sie zu einer unerschütterlichen Einheit machen soll.

Deswegen weichen gefühlte Hoffnungen und erlebte Wahrheiten um Sexualität auch so sehr von der Vorstellung der „Liebe“ ab, die man uns als „bedeutsame und harmonische Einheit“ von Mann und Frau in die Köpfe gepflanzt hat.

Solange wir diesen Unterschied nicht erkennen, bleibt die Liebe ein Kriegsschauplatz.

Weil sie um eine falsche Grundvoraussetzung gestrickt ist.

Wir Menschen kämpfen nun mal im Grunde um Werte innerhalb und über Sexualität. Und nicht um einen Platz in Frieden und Harmonie, so wie man uns das erzählt und beibringt.

Erkennt man das nicht, führen Männer und Frauen in der Liebe den falschen Kampf an den falschen Stellen.

  • Viele Frauen sind nicht mehr bereit den emotionalen Preis für Sexualität zu zahlen.
  • Viele Männer sind irritiert von den Emotionen und Forderungen von Frauen durch Sexualität.
  • Gleichzeitig arbeiten beide Seiten mit der Illusion, dass Sexualität die Voraussetzung, Grundlage und Initialzündung der Liebe sein muss.
  • Zusammen ergibt das ein zunehmendes Dilemma, das Männer und Frauen in der Liebe entfremdet.

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Die emotionalen Muster von Trennung und Konkurrenz verstehen:
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Männer und Frauen: Kannst du das wahre Glück in der Liebe finden?

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Frage: Was ist denn dann die logische Konsequenz aus diesen Zusammenhängen?

Müssen wir mehr lieben? Weniger lieben?

Auf das direkte Glück verzichten, in der Erwartung, dass irgendwelche Werte es schon richten werden?

Kann man auf diese Weise Glück in der Liebe überhaupt noch irgendwie suchen?

Thomas Lojek: Was wir Menschen erkennen sollten:

Wenn man fähig wird Sexualität zwischen Mann und Frau als eine fortlaufende Wertediskussion auf einer nonverbalen und gefühlten Ebene anzusehen, öffnet sich auch gleichzeitig die Erkenntnis, die Verbindung von Liebe und Sexualität nicht ist:

Sie ist nicht der Zugang zu Glückseligkeit und der Beständigkeit einer harmonischen Erfüllung von Dauer und Perfektion, mit der man unsere Vorstellung von Liebe allgemein verzerrt hat. Es wird nicht irgendwo auf einen Knopf gedrückt und Seligkeit stellt sich ein.

Man muss durch Sexualität hindurch, man muss sich auf diese besondere und durchaus auch fordernde gefühlten Diskussionen in ihr einlassen.

Man bekommt aber keinen Freibrief für Ankunft und Seligkeit durch die falsche Vorstellungskette: „Sexualität erzeugt Liebe erzeugt Ankunft erzeugt Frieden erzeugt Glück zwischen mir und den Männern/Frauen!“

Diese Illusion macht die Menschen völlig verrückt, oft hilflos und in auf vielen Ebenen enttäuscht und wütend aufeinander.

Wenn sich das Bewusstsein für diese Unterschiede durchsetzt, werden Beziehungen gesünder, weil die Abweichung von dem, was wir in der Liebe erwarten und dem, was wir durch sie erleben, nicht mehr so schmerzlich und irritierend auseinander klafft.

Dann fallen Wahrheit und Erleben näher zusammen und das kommt der tatsächlichen Empfindung von Einheit viel näher. Ohne sie mit falschen Vorstellungen erdrücken müssen.

  • Liebe und Sexualität sind kein Zugang zu einer harmonischen Erfüllung aus Beständigkeit, Übereinkunft und Seligkeit.
  • Liebe und Sexualität wollen Werte in Form von Emotionen verhandeln.
  • Entsprechend sind Liebe und Sexualität ein fortlaufender und durchaus fordernder Prozess – aber kein Stillstand in Gefühl und Harmonie.
  • Frieden in der Liebe findet sich nicht über maximalen Reiz oder intensive Emotionen, sondern über die Bereitschaft die emotionalen Verhandlungen zwischen Mann und Frau zu leben und zu erleben.

Wie können Frauen eine wahre aufrichtige Liebe der Männer für sich gewinnen?

Frage: Wir haben die Diskussion mit der Frage nach der besonderen Verbindung von Männern und Liebe begonnen.

Wie kann eine Frau denn nun ganz pragmatisch ihren Nutzen aus diesen Zusammenhängen ziehen?

Wie hilft einer Frau dieses Wissen, um ihr Leben mit Männern und Liebe besser zu verstehen und zu bewältigen?

Thomas Lojek: Eine sinnvolle Hilfestellung für Frauen, die sich mit der Liebe der Männer beschäftigen, lässt sich recht einfach aus den Unterschiedlichkeiten der jeweiligen Systeme Mann/Frau erschließen.

Betrachten wir Männer, Liebe und Frauen einfach mal ist einen innerer Dialog aus Unterschiedlichkeiten, der über die Empfindung Liebe gefühlte und nonverbale Werte verhandelt.

Männer sind auf ihrer Seite des Lebens generell eher die „äußeren Arbeiter“ der Liebe. Sie wollen erobern, begrenzen, überschreiten, vereinnahmen, in Besitz nehmen. Und das gilt auch für das Wertesystem der Frauen.

Alles im Mann hat mit Expansion zu tun. Die Liebe der Männer ist ein territoriales System. Auch innerhalb von Gefühlen und Werten.

Das männliche System ist durch und durch expansiv, es will sich verbreitern und in Besitz nehmen. Das ist seine Aufgabe.

Darüber ist es auch mit der Eigenschaft ausgestattet weibliche Werte und Emotionen an den Rand zu drängen.

Das tut es nicht aus einer generellen Bösartigkeit. Sondern aus einem zwischen Mann und Frau eigentlich bedeutsamen Gleichgewicht. Der

Mann verbreitert und besitzt. Die Frau mildert und vereint.

An dieser Stelle kommt dann das Wesen der Frau als natürliches Gegengewicht ins Spiel:

Die Frau muss die Expansion des Mannes durch weibliche Werte begrenzen.

Das ist ihr Teil der Aufgabe.

Dort wo der Mann expandiert oder rücksichtslos wird, muss sie begrenzen und abmildern.

Auf diese Weise verzahnen sich die Wertesystem zwischen Mann und Frau und streben einer natürlichen Vollständigkeit entgegen.

  • Mann und Frau sind eine gefühlte Werteverhandlung.
  • Männer sind eher die äußeren Arbeiter der Liebe. Frauen die inneren Richtungsgeber.
  • Das männliche System ist generell expansiv. Frauen müssen diese Expansion durch eigene Werte begrenzen.
  • Dieses Zusammenspiel formt ein Gleichgewicht
  • Dieses Gleichgewicht funktioniert nur, wenn Liebe als emotionale Verhandlung und nicht als Zustand oder Hoffnung angesehen wird.

Wie lieben Männer jenseits von Begehren und in echten Gefühlen?

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Frage: Frauen sind also das Gegengewicht zur Welt der Männer?

Der gegenteilige Aspekt in der Liebe der Männer, den sie dann auf ihrer Seite auch immer gegen deren Einfluss schützen und verteidigen müssen?

Thomas Lojek: Ja, es macht Sinn, das so zu sehen.

Eine Frau sollte das Prinzip durchschauen können, was in Wahrheit abläuft, wenn ein Mann sie begehrt und umwirbt.

Denn all die hier geschilderten Zusammenhänge fallen in der Leidenschaft und dem Verlangen der Männer ihr gegenüber zusammen.

Das brennende Verlangen der Männer – in gefühlter Form als Sexualität vorgelebt – ist eine tiefe männliche Sehnsucht nach Werten.

Dieses männliche Drängen ist das unbewusste Verlangen über das Begehren dann in der Frau auf weibliche Werte zu stoßen, die ein Mann nicht so einfach vereinnahmen kann, sondern die ihm und seinem Wesen Ergänzung durch Begrenzung geben können.

Natürlich ist das Begehren der Männer zu einem großen Teil auch immer das reine Bestreben die physischen „Werte“ einer Frau im Sinne der Fortpflanzung zu erobern und in Besitz zu nehmen.

Aber in seiner höheren Form ist auf dem Weg zu dem, was wir Liebe nennen, die „Inbesitznahme“ der Frau durch Sexualität eben auch das Bestreben der Männer sich höhere Werte durch die Gegenwart der Frau anzueignen. Sozial, emotional, persönlich.

Bleibt es bei der reinen Körperlichkeit durch eine Sexualität, die gegenseitig dem Thrill und dem Reiz verpflichtet ist, oder setzt die Frau dem Verlangen des Mannes keine gefühlte und vorgelebte Wertedebatte innerhalb ihrer eigenen Sexualität und innerhalb des Werbens des Mannes entgehen, reduziert der Mann seinen Antrieb gegenüber der Frau eben auch auf diese reine rücksichtslose Inbesitznahme physischer Merkmale ohne höhere Werte.

Sprich: Es bleibt bei reiner Sexualität ohne Liebe und Aufwertung zu einer emotionalen und sozialen Bedeutung für die Frau, mit der er schläft.

Frauen irritiert dieses Ausbleiben der männlichen Liebe nach intensiver Sexualität teilweise zutiefst und erzeugt eine breite Ratlosigkeit unter ihnen.

Weil sie denken, dass sie über Sexualität als angebliche Initialzündung für Beziehungen, Gemeinsamkeiten und „Liebe“ alles richtig machen.

Und wenn das dann aus den hier beschriebenen Zusammenhägen immer wieder ausbleibt, werden unsere Frauen zunehmend wütend auf die Männer und auf die männliche Sexualität.

Weil sich ihnen die Verbindung Sexualität und Liebe dann irgendwann immer wieder nur als die beständige Wiederholung einer Täuschung darstellt, deren höhere Verbindung in höheren Werten sich darüber nie vollständig für sie erfüllt.

Als Resultat haben wir dann genau das, was wir in unserer Welt erleben:

Wütende Männer und wütende Frauen in einem Kreislauf, den sie weder verstehen noch erkennen, von dem sie aber auch nicht ablassen können.

  • Wenn Männer begehren oder werben, ist das eine verstecke Suche nach den Werten der Frau.
  • Wenn eine Frau dem Werben zu schnell nachgibt, versandet die Suche des Mannes nach den Werten dieser Frau.
  • Dieser Zusammenhang bildet die oft trügerische Hoffnung über Sexualität gemeinsam zur Liebe zu finden.

Männer und Liebe: Den Kreislauf der Enttäuschungen abstellen!

Frage: Können Frauen denn vermeiden in diesen Kreislauf gezogen zu werden?

Und wie sollen denn Frauen dann darüber überhaupt noch zur Liebe finden?

Man muss doch irgendwo anfangen zu lieben.

Wenn man nur darauf hofft, dass immer alles richtig läuft, kann doch auch nichts geschehen in der Liebe?

Thomas Lojek: Wir sollten vielleicht einfach mal damit beginnen mit den ganzen „Nicht-Wahrheiten“ aufzuräumen, die man uns als „Wahrheiten der Liebe“ mit auf den Weg gegeben hat.

Der schmerzliche Teil zwischen Mann und Frau sind Täuschungen, die nicht haltbar sind, aber als emotional relevant und bedeutsam angesehen werden.

Einer der Grundtäuschungen in diesem System ist vor allem diese konkrete Herangehensweise an die Liebe: Frauen tauschen ihre Sexualität gegen die Hoffnung auf Liebe ein.

Das ist die etablierte Grundannahme unserer ganzen modernen Beziehungswelt: Sexualität wird gewährt, weil man sich darüber den Auftakt und den Weg in die Liebe erhofft.

Das funktioniert aus den beschriebenen Zusammenhängen heraus aber nun mal nicht.

Jedenfalls nicht in dem Rahmen aus Erwartungen und Hoffnungen, die mit der Liebe verknüpft sind.

Frauen erreichen die wahre Liebe der Männer – das innerste Geheimnis von echter aufrichtiger männlicher Liebe – nur dadurch, dass sie ihnen auch vor der Sexualität schon gezielt vorleben und vorgeben, was sie auch später von ihnen erwarten.

Dieses „Vorleben“ und „Vorgeben“ liest sich hier sehr einfach – ist aber für ganz viele Frauen eine erhebliche Schwierigkeit.

Viele Frauen trauen sich das nicht, weil sie sich selbst viel zu wenig definieren oder von sich den Eindruck haben, dass ihr Wert und ihr Wertesystem inklusive ihrer Erwartungen viel zu wenig darstellen, um beides überhaupt konkret und vielleicht auch fordernd in die Welt zwischen ihnen selbst und den Männern in ihrem Leben zu stellen.

Sie haben eher von sich selbst den Eindruck, dass sie „Liebe brauchen“ oder ihre Gefühlswelt gaukelt ihnen vor, dass sie froh sein können, wenn sie überhaupt „irgendjemand“ liebt.

Das erzeugt Frauen, die nicht wissen was sie wollen.

Abgesehen von einigen dringlich gefühlten Bedürfnissen Gefühle, Zuwendung und Aufmerksamkeit von einem Mann zu brauchen.

Das hat seine Wurzel darin, dass Frauen oft nicht selbst wissen, was ihre Werte sind oder was sie von ihrem Leben und ihrer Liebe eigentlich erwarten können.

Sie haben ein paar „gefühlte“ Grundvorstellungen. Aber so konkret, dass sie ihre innersten Werte und Vorstellung auch ganz klar und aktiv vorleben können, haben nur die wenigsten Frauen eine echte Vorstellung davon, was sie eigentlich wirklich wollen.

Das sind auch insgesamt Spätfolgen einer generellen Lebensweise, in der man uns selten oder kaum wesentliche Werte mit auf den Weg gegeben hat.

Ein Grundproblem liegt also auch darin, dass ein Mangel an „innerer Führung“ unter den Frauen herrscht, wenn es um Männer und Liebe geht.

Und es sind nicht immer nur nur die Tendenzen der Männer, die dann öffentlich als die großen Schwächen der Männer verurteilt werden, wenn es um Liebe und Beziehungen geht.

Die Verbindung Mann und Frau ist ein System aus einer vollkommenen Gegenseitigkeit.

Beide Seiten sind in gleichem Maße an dem Zustand beteiligt, den wir aktuell zwischen Mann und Frau erleben.

  • Frauen finden zur wahren Liebe der Männer, wenn sie ihnen konkret vorleben und damit ebenso konkret vorgeben, was sie von ihnen erwarten.
  • Viele Frauen können ihre Werte nicht vorleben oder trauen sich nicht, weil sie den Eindruck haben die Liebe der Männer zu „brauchen“.
  • Ebenso scheitern viele Frauen daran, dass sie ein paar gefühlte Grunderwartungen an die Liebe haben, aber keine konkret umrissenen und klar definierten Vorstellungen, wie diese Liebe durch Männer als konkretes Verhalten ihnen gegenüber erfüllt werden soll.
  • Die meisten Frauen haben zwar „gefühlte Grundvorstellung“ – aber eben keine konkreten Verhaltensparameter, die sie konkret erlebt und erfüllt sehen müssen, um Liebe zu gewähren und das als echte Beziehung definieren zu können.
  • Dieser Zustand produziert fortlaufende Spannungen zwischen Mann und Frau.
  • Die Spannungen sind keine Schuldfrage sondern ein Resultat unkonkreter Werte.

Liebe statt Frust: Was erzeugt echte Gefühle und wahre Liebe in Männern?

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Frage: Was ist denn die konkrete Schwäche in dem System, wenn Frauen sich zurückhalten und ihre Werte viel zu wenig vorleben oder in die Waagschale zwischen Mann und Frau legen? Wie äußert sich das?

Thomas Lojek: Das weibliche Grundbedürfnis der Frauen von einem Mann an die Hand genommen werden und in ein besseres Leben geführt werden – persönlich und emotional – erzeugt oft eine Tendenz zur Passivität in den weiblichen Gefühlen und Verhaltensweisen innerhalb der Liebe.

Oft auch deswegen weil die innere Erfahrung gar nicht da ist, was diese Werte denn tatsächlich sein müssen.

Und vor allem: Wie diese konkret in Verhalten vorgelebt werden müssen, um in einem Leben tatsächlich vorhanden und nicht nur angedacht zu sein.

Für die meisten Frauen kommt halt irgendwann ein reizvoller Mann über den Weg gelaufen – und Frau ist „verliebt“!

Welches konkrete Wertsystem in konkret vorgelebten Verhaltensweisen die Liebe eines Mannes sein soll, wissen die meisten Frauen jedoch nicht. Sie fühlen irgendetwas und hoffen dann, dass dieses Gefühl die Wirklichkeit zwischen ihr und den Männern herstellen wird.

Und genauso schwammig und unbeständig fällt dann eben auch die Liebe für die meisten Frauen aus.

Klappt es dann immer wieder und immer wieder nicht mit Männer, wie sich diese passive und unkonkret gefühlte weibliche Erwartungswelt das in konturlosen Farben ausgemalt hat, ist das Geschrei groß und die sind Männer sind die Schuldigen der Misere.

Aber die weibliche Abweichung von Erwarten und Vorleben, wird dabei gerne der moralischen Unschärfe der Frauen gegenüber sich selbst geopfert. Gefühlt wird viel – konkret vorgelebt wird wenig.

Da hat das System der Frau eben auch einen blinden Fleck gegenüber sich selbst.

Die Krise zwischen Mann und Frau liegt auch daran, dass Frauen sich viel zu wenig definieren, dafür umso mehr hoffen, wenn es um Liebe und Männer geht.

Wenn nun in diesem allgemeinen Zustand Sexualität dann ebenfalls noch weiter so vorgelebt wird, dass ihr Reiz das erste Ziel ist oder sie als wesentliche Eintrittskarte in ein besseres Leben oder die Liebe allgemein angesehen wird, dann beginnt sich das ganze Dilemma zu drehen: Sexualität wird zu einem Kampf um etwas, das nie erreicht wird, weil niemand vorher definiert vorgelebt hat, was dadurch eigentlich erreicht werden soll.

Und am Ende sind beide Seiten wütend – sowohl Mann als auch Frau – wenn sich dieses „bessere Leben“ durch die Liebe des Anderen nie einstellt und der erste Reiz dann auch noch in Frust und Stress kippt.

Wir bauen uns selbst ein System der Verlierer in der Liebe durch die Art und Weise, wie wir den elementaren Zugang der Liebe umdeuten und missdeuten.

Und diese Verbindung sollte sich dringend verändern, wenn wir als Männer und Frauen gesünder lieben und erfüllter zueinander finden wollen.

  • Frauen können in der Liebe zu Passivität neigen, indem sie mehr gefühlt erwarten als aktiv und verpflichtend einfordern und vorleben.
  • Das weibliche System hat einen blinden Fleck, der verschleiert, dass viele Frauen im Grunde nicht wissen, was sie wollen – aber die Erfüllung dieser unkonkreten Erwartungen dann dem Mann übertragen.
  • Zusammenhang trägt ebenfalls dazu bei, dass Liebe und Sexualität zwischen Mann und Frau Schritt für Schritt manipulativ werden, weil darüber dann zunehmend Aggressionen und enttäuschte Erwartungen ausgelebt werden müssen.

Die Gefühle der Männer

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Eigene Täuschungen entlarven: Liebe braucht Ehrlichkeit zu sich selbst!

Frage: Ist das alles nicht insgesamt nicht sehr vereinfacht?

Diese besondere Wechselwirkung zwischen Werten und Sexualität. Was soll denn daran so neu und besonders sein, dass man seine eigenen Werte in Liebe und Beziehungen einfließen lassen soll?

Macht das nicht jeder Mensch ganz automatisch von sich aus?

Ist das nicht der Kern jeder Beziehung?

Thomas Lojek: Es hängt davon ab, wie ehrlich man in diesem Zusammenhang zu sich selbst ist.

Jeder Mensch möchte das gerne von sich glauben. Die Verknüpfung von Wert und Werten als gefühlte Korrespondenz zu Sexualität und Beziehungen mag sich deswegen im ersten Moment tatsächlich erst einmal banal anhören.

Die meisten Menschen werden schlicht und ergreifend denken: „Ja und? Das tue ich doch?!“

Aber so ganz einfach ist das nicht.

Es ist eine feinere Nuance, die man an sich selbst nicht sofort wahrnimmt: Es gibt einen Unterschied zwischen dem angenommenen Selbstbild und dem, was wir in der Realität tatsächlich leben und vorleben.

Ich kann zum Beispiel aus meiner jahrelangen Arbeit auf diesem Gebiet sehr genau sagen, dass das Einbringen und Vorleben echter eigener innerster Werte eben nicht so leicht ist, wie die eigene Vorstellung von sich selbst uns das gerne vormacht.

Denn im Kern ist ausgerechnet dieser Punkt das heimliche Grundproblem zwischen Mann und Frau:

Beziehungsprobleme oder Störungen im eigenen Liebesverhalten sind fast durchweg eskalierte Abweichungen von eigenen gefühlten Werten – die sich dann als Emotionen wahrgenommen und später über Konflikt mit dem Gegenüber ausgelebt werden.

Hinzu kommt: In den meisten Fällen werden in Beziehungen gar keine Werte verhandelt sondern nur Stimmungen und kurzfristig enttäuschte Bedürfnisse.

Die meiste Zeit über sind Menschen eigentlich damit beschäftigt unerfüllte Erwartungen, schmerzliche Erinnerungen, Stimmungen und Launen aneinander abzuarbeiten.

Es sind viel weniger echte Werte von Dauer und Bedeutung zwischen uns im Spiel als wir das uns gerne vormachen.

In den meisten Fällen frönen wir eher Stimmungen als echten Werten.

  • Das Hauptproblem zwischen Mann und Frau: Nicht zu wissen, was man will!
  • Die meisten Menschen haben ihre Werte nie konkret definiert oder erforscht und haben deswegen nur ein Bündel aus unkonkreten gefühlten Erwartungen innerhalb von Liebe und Beziehungen. Entsprechend fallen diese Beziehungen unkonkret und emotional anfällig aus.
  • In den meisten Beziehungen oder Liebeserfahrungen werden keine Werte verhandelt sondern nur Stimmungen.

Die beständige Liebe mit den Männern und in sich selbst finden

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Frage: Was ist denn in Liebe und Beziehungen der genaue Unterschied zwischen „Über Stimmungen oder Bedürfnissen streiten“ und „Über gefühlte Werte emotional verhandeln“?

Thomas Lojek: Echte Werte sind nicht so leicht vorzuleben und zu bewahren, wie über unerfüllte Bedürfnisse zu streiten. Das ist ein bedeutsamer Unterschied, der an sich selbst nicht ganz leicht zu erkennen ist.

Der Streit mit dem Anderen und die Enttäuschung über den Anderen ist einfacher und mit unserem Selbstbild verträglicher als der Wahrheit der eigenen Werte auf den Grund zu gehen und diese vorzuleben.

Stimmungen, schmerzliche Erinnerungen und kurzfristig unerfüllte Bedürfnisse werden über dieses Ausweichverhalten oft viel wichtiger gemacht als es uns selbst und den Werten, die wir eigentlich in einem Leben finden und verkörpern wollen, gut tut.

Und genau das nimmt dann die Energie von den wirklich bedeutsamen emotionalen Verhandlungen über gefühlte Werte, die von tatsächlicher und langfristiger Bedeutung sind.

Dass diese kurzfristige emotionale Kleinlichkeit durch Stimmungen oder die nagende Lücke durch gefühlte Defizite uns immer wieder täuscht oder auf Abwege bringt, ist eine nagende Lücke im eigenen Selbstbild, die wir nur ungerne an uns selbst wahrnehmen.

Also wird generell reflexartig behauptet, dass wir sehr wohl echte Werte in unsere Beziehungen tragen und dass das ganz selbstverständlich ist. In Wahrheit arbeiten wir nur Defizite, Zweifel, Launen und emotionale Lücken darin ab.

Diesen Unterschied zu erkennen und vor sich selbst zugeben zu können, ist nicht ganz einfach für uns Menschen.

Deswegen ist das schnelle Abwinken: „Ich verteidige und lebe sehr wohl meine Werte in meinen Beziehungen. Das ändert aber auch nichts!“ selten wirklich ehrlich und oft nur Teil dieser komplexen Selbsttäuschung.

Der wirkliche Teil mit den echten Werte fehlt uns in einem großen Maße im Leben, weil man uns den Zugang dazu nie oder kaum vorgelebt oder als innere Richtungsschnur für ein Leben mitgegeben hat.

Die meisten Menschen haben Emotionen – aber das sind nicht gleich Werte.

Emotionen sind ohne Verbindung zu Werten ein launisches Auf- und Ab oder ein Chaos, das sich dreht, aber nie eine echte Richtung formt.

Die unbequeme Wahrheit hinter diesem besonderen Unterschied ist, dass zu wenig Wert und Werte verhandelt und zu viel auf Reiz und der Abarbeitung von inneren oder äußeren Hoffnungen gesetzt wird. Das macht Liebe weniger erfüllend als anstrengend und frustrierend.

  • Das menschliche Selbstbild bildet eine komplexe Selbsttäuschung: Es will vorgaukeln, dass in Leben, Liebe und Beziehungen aktiv Werte gelebt und verteidigt werden – in Wahrheit werden in den meisten Fällen nur kurzfristige Stimmungen abgearbeitet.
  • Emotionen ohne Verbindung zu echten Werten bilden nur ein unbeständiges und launisches Auf- und Ab ohne Richtung.
  • Zuviel Fokus auf Reiz oder auf die Bewältigung einer inneren Hoffnungen auf Liebe, machen die Liebe anstrengend und weniger erfüllend – die Verhandlungen von echten Werten in der Liebe und durch die Liebe, kann die Beziehungen von Mann und Frau jedoch dauerhaft zusammenhalten.

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