Leseprobe: Einen Mann emotional dauerhaft binden

Leseprobe: Einen Mann emotional dauerhaft binden – Männliche Bindungsmuster in festen Beziehungen

Hier findest du eine ausführliche Leseprobe aus meinem Buch:

“Einen Mann emotional dauerhaft binden – Männliche Bindungsmuster in festen Beziehungen”.

Ich habe für diese Leseprobe einige Abschnitte aus dem Mittelteil der Ausgabe gewählt.

“Einen Mann emotional dauerhaft binden” versteht sich als Ergänzung zu “Die Gefühle der Männer 1+2 (Gebrauchsanleitung Mann)” und beschäftigt sich vor allem mit den Aspekten Nähe und Distanz, Bindungsmuster und Kommunikation in festen Beziehungen.

In dieser Ausgabe habe ich zum ersten Mal die psychologischen Muster “Der Kreisbogen der Liebe”, “Das Quaterback Phänomen”, “Die drei Zonen männlicher Liebe” und das “Beziehungs-Gap zwischen Mann und Frau” vorgestellt.

Zudem gibt es ein exklusives Kapitel zu der Frage:

“Kann eine Frau einen Mann dauerhaft treu machen?”

Autor Thomas Lojek und Partnerin

Bücher von Thomas Lojek

Jetzt hier bestellen!

Die Leseprobe aus:

Einen Mann emotional dauerhaft binden

Das Beziehungs-Gap

In deiner Liebe zu Männern wird dir ganz sicher immer wieder ein bestimmtes Phänomen begegnen:

Männer sind generell bindungsunwilliger als Frauen.

Das ist graduell und situativ natürlich unterschiedlich, abhängig vom Naturell des Mannes und der gesamten Situation, aber als Frau wirst du immer einen gewissen Unterton der Einigkeit in der Welt der Männer wahrnehmen:

Bindung und Verbindung stehen dort nicht unbedingt auf der emotionalen Prioritätenliste ganz oben.

Spaß, Aufregung, Spiel, Sex – da sind sie alle sofort dabei, aber die Bahnen einer verbindlichen und bedeutsamen Beziehung, da tun sich Männer immer etwas schwerer mit.

Es gibt eine Art Beziehungs-Gap zwischen Mann und Frau.

Geht es darum emotional verbindlich, ausschließlich und obligatorisch zu sein, werden Männer plötzlich seltsam und ausweichend.

Das hat einen Grund: Emotionen und Beziehungen sind für Männer schwerer zu fassen.

Sie sind etwas, dass irgendwie stattfindet, aber nicht etwas, das man im Sinne eines Mannes greifen, begreifen und immer konkret benennen könnte.

Beziehungen finden für Männer einfach statt.

Je weniger man darüber reden und darüber nachdenken muss, desto besser.

Männer tun sich aus diesem inneren Verständnis heraus immer etwas schwerer damit, einer Beziehung die gleiche emotionale Bedeutsamkeit in Form einer umfassenden Ausschließlichkeit und Priorität zu geben, wie Frauen das tun.

Frauen sind im Gegensatz zu Männern viel eher dazu bereit und auch viel umfassender daran interessiert.

Diese Unterschiedlichkeit ist ein Grunddilemma zwischen Mann und Frau.

Damit wirst du leben müssen.

Ein anderes Bindungs-Empfinden

Selbst wenn du einen Mann langfristig gebunden hast, wirst du immer wieder erleben, dass für einen Mann Bindungsfragen und Bindungsgefühle viel weniger konkret sind.

Männer lieben generell immer ein wenig distanzierter und unverbindlicher.

Ideal für Männer wäre eigentlich eine Art ewiger Schwebezustand in Beziehungen:

Nicht zu fest und zu verbindlich aber auch nicht zu bedeutungslos, so dass ihnen das Weibchen zu schnell abhanden kommen könnte.

Denn die Frau an sich und deren Vorzüge haben sie ja schon ganz gerne für sich.

Wenn sie nur nicht emotional immer so lästig wäre und versuchen würde, sie komplett in Beschlag zu nehmen und sich auf allen Ebenen mit ihm zu verbinden.

Daran haben Männer deutlich weniger Interesse.

Im Grunde ist Männern primär erstmal wichtig, dass die Frau für sie verfügbar ist und nicht an die Konkurrenz geht.

Der Rest ist eher relativ.

Wenn Männer könnten, würden sie Frauen am liebsten fortwährend auf einer lauwarmen Sparflamme halten, die ihnen ein Leben mit genügend Wärme, Annehmlichkeiten und Sex ermöglicht, aber die Temperatur nicht so hochschraubt, dass sie die ganze Zeit daneben stehen müssen, um aufzupassen, dass nichts anbrennt und überläuft.

Männer sind einfach bindungsfauler und emotional wesentlich richtungsloser, wenn es um die dauerhafte Verpflichtung gegenüber einer Frau geht.

Das mag sich erstmal wie eine Schwäche oder ein generelles Defizit des männlichen Geschlechts anhören, aber es ist nicht nur eine Schwäche.

Es erfüllt genauso bestimmte Funktionen im Gefüge zwischen Mann und Frau wie das Verlangen der Frau nach Nähe, Bedeutsamkeit und Verbundenheit.

Ohne das innere Verlangen der Männer, sich der Frau zu entziehen und „sein eigenes Ding“ zu machen, würde jegliche Spannung zwischen Mann und Frau fehlen – Liebe wäre gar nicht möglich, denn erst dieser Unterschied erzeugt die notwendige Polarität, die jede Form von Anziehung braucht.

Darum ist es durchaus sinnvoll, dass Männer mit einem anderen Bindungsempfinden und einem anderen Bindungs-Management ausgestattet sind als Frauen.

Frauen mögen das kritisieren und bemängeln – aber ihr Bindungserleben ist eben auch nur 50% des Gesamtbildes.

Und in Wahrheit zieht Frauen eben genau das an – der Reiz des männlichen Prinzips, das sich ihnen immer wieder entziehen will.

Ohne diesen Einfluss wären Männer nicht halb so reizvoll für das Gemüt der Frauen.

Wie unterschiedlich dieses Empfinden von Beziehungen ausfällt, finden wir zum Beispiel in der frühen Phase einer gerade eingegangenen Beziehung.

Männer haben in der Regel kein besonders ausgeprägtes Gespür dafür, wann und wie eine emotional verbindliche Beziehung eigentlich anfängt.

Während Frauen sich schon damit beschäftigen, dass es „ernst“ wird, bekommen Männer davon noch gar nicht so viel mit.

Sie sind mit allerlei anderem Zeugs beschäftigt und finden es erstmal ziemlich gut, dass sie tollen Sex haben.

„Ernst“ in einer Beziehung wird es für Männer eigentlich immer erst, wenn Konkurrenz auftaucht und ihn sein Weibchen deswegen verlassen könnte.

Dann hört der Spaß auf und es wird „ernst“ für einen Mann.

Emotional begeistert lieben

Natürlich können Männer emotional begeistert von einer Frau und der Phase früher Verliebtheit sein, aber das ist im Mann immer viel eher ein emotionales Resultat von freigesetzter, gelöster männlicher Sexualität.

Das versetzt Männer für einige Zeit in eine Art inneren Rausch, der sie emotionaler und emotional zugänglicher macht als sie sonst sind.

Aber das hat im Kern wenig mit echtem Bindungsempfinden zu tun.

Sie haben Sex und ein tolles Weibchen – das finden sie gut, das begeistert sie und macht sie schwärmerisch, aber Bindung in der Form, wie eine Frau das empfindet oder für sich annimmt, ist das noch nicht.

Männer haben auf dem Gebiet der Bindungen eine ganz andere Eigenwahrnehmung als Frauen.

Bindung und Beziehung ist für Männer etwas „…das läuft halt so…“, aber wirklich deutlich benennen oder für sich klar umreißen kann das ein Mann kaum.

Er kann es nicht greifen und konkretisieren.

Liebe und Beziehung sind für ihn etwas, das stattfindet als Folge von Sex und Zusammenleben.

Aber ein Mann würde Bindung und Beziehung nie aus sich selbst heraus als Selbstzweck empfinden.

Beziehung ist ein Resultat, weil man Sex und gemeinsame Zeit zusammen erlebt und nicht weil Sex und gemeinsame Zeit einer übergeordneten losgelösten Bindungsinstanz folgen – von Frauen allgemein als „Liebe“ bezeichnet.

Liebe und Beziehung sind für Männer ein Resultat, eine Nebenwirkung – nicht das Zentrum und die eigentliche Absicht.

Männer lieben deswegen insgesamt viel pragmatischer und realistischer: Solange es läuft und irgendwie Spaß macht, ist alles richtig.

Und Liebe? „Na ja, schon möglich… Irgendwie… Vielleicht… Kann schon sein… Na ja, mal schauen…“.

Die männliche Liebe ist also immer etwas kühler.

Aufgeregt und hitzig wird sie in der Regel erst, wenn ein Konkurrent die Bühne betritt.

Da schaltet der männliche Modus der Liebe ganz schnell um – von kühl, gelassen und distanziert auf hitzig, emotional und verbindlich (bis einengend).

Männer werden emotional, wenn sie befürchten müssen ihr Weibchen zu verlieren – ansonsten sehen sie die Welt recht gelassen, was Bindungsfragen angeht.

„Na ja, es läuft halt…“ – wenn ein Mann das sagen kann, ist schon alles soweit in Ordnung für ihn.

Männer: Die pragmatische Seite der Liebe

Diese eher entspannte und bodenständige Art und Weise Bindungen anzugehen und zu erleben ist aber nicht zwangsläufig gefühllos oder lieblos, wie Frauen gerne behaupten – Männer machen nur nicht so ein Tamtam um ihre Beziehungen.

Sie wollen einfach, dass es läuft, mehr nicht.

Aus diesem Verständnis heraus, dass Männer viel bodenständiger und pragmatischer lieben, muss ein Mann Liebe und Zuneigung auch viel weniger demonstrieren oder für sich immer wieder bestätigt finden.

Er braucht viel weniger Beweise und Bestätigung dafür, dass Liebe zwischen euch existiert.

Für einen Mann ist das zweitrangig.

Liebe ist für einen Mann kein entscheidendes Element – solange „es läuft“ und die Liebe ihren pragmatischen Zweck erfüllt, ist für einen Mann alles in Ordnung.

Die pragmatische Seite der männlichen Liebe braucht keine Romantik, keine Bestätigung.

Sie erfüllt ihren Zweck.

Und das genügt.

Man könnte sagen: Männer sind die Handwerker der Liebe.

Männer müssen Liebe nicht voraussetzen, um sich wohl in einer Beziehung zu fühlen.

Wenn die Liebe kommt – okay, wenn nicht, dann hat man zumindest ein komfortables Leben.

Viel höher sind die Ambitionen der Männer in Sachen Liebe erst einmal nicht.

Wie gesagt: Die Liebe der Männer ist eher pragmatisch.

Und auch das erfüllt seinen Sinn: Während Frauen dazu neigen sich die luftigsten Phantastereien auszumalen, sobald ihnen das Wort „Liebe“ in den Sinn kommt, bilden Männer mit ihrem eher pragmatischen und bodenständigen Verständnis von Liebe ein entsprechendes Gegengewicht.

Aus diesem Grund gibt es auch diese ständigen Reibereien zwischen Männern und Frauen, was Aufmerksamkeit und Romantik angeht.

Männer brauchen das nicht – weil sie in der Liebe insgesamt viel weniger suchen und finden als Frauen.

Und weil sie Liebe nicht zwangsläufig voraussetzen müssen, um mit einer Frau zusammen zu sein.

Männer verstehen dieses „nach Bestätigung suchen in einer Partnerschaft und für eine Partnerschaft“ der Frauen überhaupt nicht.

Es ist ihnen total wesensfremd.

Es läuft doch, also was soll das?

Die Liebe der Männer hat eine ganz einfache Regel:

Für einen Mann ist eine Liebesbeziehung genau dann in völlig in Ordnung und genau richtig, wenn sie das Gegenteil von Stress und Anstrengung ist.


Für einen Mann ist eine Beziehung genau richtig, wenn sie das
Gegenteil von Stress und Anstrengung ist!


Wenn das Weibchen dann plötzlich anfängt zu „stressen“, weil es mehr Reiz, Abwechslung, Romantik und Aufmerksamkeit will, dann kann er das nicht greifen oder begreifen, was sie eigentlich von ihm will.

Er versteht das nicht als Zeichen der Liebe.

Wenn alles irgendwie läuft, ist nach seinem Verständnis doch alles in Ordnung.

Liebe ist, keinen Stress zu haben – zumindest für Männer.

Und Stress sind für einen Mann Frauen, die ständig Aufmerksamkeit, Romantik, Abwechslung und Spannung brauchen, um das Gefühl zu haben von ihm geliebt zu werden.

Natürlich ist es deine Aufgabe als Frau, dem Mann fortlaufend auch mal mit diesen typisch weiblichen Bedürfnissen auf die Füße zu treten, denn sonst wird er fett, faul, bequem und langweilig in Beziehungen.

Wenn Männer zu viel Ruhe, Harmonie und Glück in Beziehungen serviert bekommen, ohne hin und wieder einem gesunden weiblichen Herumgestresse ausgesetzt zu werden, fressen sie sich Beziehungsspeck an.

Dann werden sie fett und faul (physisch oder psychisch, meistens beides) oder sie werden unverschämt, weil das männliche Ego dazu neigt irgendwann anzunehmen, er hätte als Mann ein grundlegendes uneingeschränktes Recht auf alle Vorzüge seiner Frau.


Bindungs-Tipp: Nimm dich vor der Beziehungs-Falle in Acht es Männern immer Recht machen zu wollen und zu sehr für ihr Glück und ihre Bequemlichkeit zu sorgen.

Das männliche Ego hat die Eigenschaft sich daran zu gewöhnen, so dass es das alles – inklusive deiner Liebe und Gegenwart – nach einiger Zeit als selbstverständlich und gegeben voraussetzt – und dass er als Mann einen uneingeschränkten Anspruch darauf hat.


Männer werden emotional fett oder faul

Zu viel Harmonie und Glück macht einen Mann also entweder fett und faul, oder er wird unverschämt und nimmt sich zu viel heraus.

Dosiere das Glück, die Ruhe und den Frieden, den Männer sich wünschen, also durchaus etwas – und zwar so, wie es dir und deinen Bedürfnissen und Zwecken entgegen kommt.

Denn du kannst deine Beziehung auch an eine Überdosis Glück und Gemütlichkeit verlieren.

Knüpfe die schönen und angenehmen Seiten deiner Weiblichkeit in Form von Gemütlichkeit, Wärme, Zuwendung und Sex regelmäßig an Bedingungen und Aufgaben, die er erfüllen und in denen er sich bewähren muss – auf diese Weise verhinderst du, dass du selbstverständlich wirst oder das männliche Ego Besitz von eurer Beziehung nimmt.

Und um dir deine eigene emotionale Gesundheit als Frau auf Dauer zu bewahren, solltest du nie den besonderen Unterschied in der männlichen und der weiblichen Wahrnehmung von Beziehung und Liebe aus den Augen verlieren:

Dass ein Mann eben viel weniger emotionale Bestätigung und Aufmerksamkeit in einer Beziehung und für eine Beziehung braucht, weil für ihn ein stressfreies und unangestrengtes „.. es läuft halt…“ der bestmögliche Zustand einer Beziehung ist.

Aus diesem Grund solltest du dein weibliches Verlangen und alle Diskussionen rund um mehr Aufmerksamkeit und Liebe im Alltag nicht zu ernst nehmen.

Natürlich ist es als Frau deine Aufgabe, genau das regelmäßig zu tun – aber du darfst dich davon nicht zu sehr emotional einwickeln lassen und zu viel für dich persönlich daran hängen.

Du stresst dich damit auf Dauer nur selbst unnötig, ohne jemals irgendwo anzukommen, weil du gegen die innerste Natur des Mannes anrennst und die kannst du unmöglich ändern.

Jede Beziehung zwischen Mann und Frau entsteht nun mal aus diesem ewigen Ungleichgewicht zwischen ihren eigenen und eigenwilligen Naturen.

Wenn du diesen ewigen Disput zwischen Mann und Frau dagegen spielerisch und locker beherrschst – einfach als Teil des Spiels – dann können die kleinen Streitereien über mehr Liebe und Aufmerksamkeit einem Mann sogar Spaß machen.

Wenn du das locker, charmant und mit einer gewissen Ironie beherrschst, dann kommt die Botschaft beim Mann an. Und zwar so, dass er sich damit spielerisch herausgefordert fühlt.

Das gefällt ihm, darauf kann er eingehen.

Männer lieben Frauen, die ihnen das ewige Spiel um ihre weiblichen Bedürfnisse und Ansprüche immer etwas ironisch und verspielt servieren, um sie damit zu reizen und zu necken.

Die Betonung liegt auf ironisch und verspielt. Männer sind ewige Spielkinder – auch psychologisch.

Du bewegst dich also viel mehr in ihren psychologischen Bahnen, wenn du deine Bedürfnisse nach Bestätigung und Romantik mit einer gewissen Prise Ironie und spielerischen Herausforderungen verpackst.

Das emotional reizvolle Spiel beherrschen

Setzt du einen Mann dagegen ständig emotional unter Druck, indem du eine Wesensänderung zu ständiger Aufmerksamkeit, Romantik und Liebe von ihm verlangst, die er nicht nachvollziehen kann und die er auch gar nicht eingehen möchte, weil das seinem ganzen Naturell als Mann widerstrebt, dann wirst du das Spiel insgesamt verlieren.

Weil du etwas erreichen willst, was es nicht gibt.

Als Mann muss er immer ein bisschen distanzierter und desinteressierter sein, um ein Gegengewicht in der Beziehung zum ständigen Interesse der Frauen nach Nähe und Vertrautheit bilden zu können.

Wenn du deine weiblichen Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit und Zeichen von Zuneigung als Spiel verpackst oder mit einem weiblichen Augenzwinkern servierst, dann schaffst du einen anderen Rahmen:

Es ist nun ein Spiel, kein Gefühl von Zwang oder dem Unbehagen sich aus dem eigenen männlichen Naturell heraus bewegen zu müssen, nur um es dir recht machen zu wollen.

Wenn du ihn mit Spiel und Ironie neckst und forderst, erschaffst du einen Art psychologischer Kompromiss-Fläche zwischen euren unterschiedlichen Wesenszügen als Mann und Frau, auf der ihr eure unterschiedlichen Bedürfnisse aushandeln könnt, ohne dem Gefühl von Zwang und Pflicht zu unterliegen.

Es ist halt nur ein ganz kleiner Trick durch die Verschiebung des psychologischen Akzents – aber das verändert den ganzen Rahmen für euch.

Diese feine spielerische Ironie und das weibliche Augenzwinkern erschafft einen besonderen Charme, dem Männer nur schwer widerstehen können.

Wenn du dagegen dein weibliches Bedürfnis nach mehr Vertrautheit und Aufmerksamkeit ständig aus dem Eindruck einer emotionalen Bedürftigkeit heraus an den Mann bringst, dann nervst du deinen Mann damit.

Es kommt beim Mann als überflüssige und unverständliche Zickerei an.

Auf Dauer erreichst du damit nur das Gegenteil von dem, was du eigentlich erreichen möchtest, denn dein Mann wird sich sehr wahrscheinlich irgendwann genervt von dir abwenden.


Bindungs-Tipp: Männer lieben Frauen, die ihr Verlangen nach Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe nicht zu ernst nehmen, sondern es immer wieder charmant, herausfordernd, ein bisschen ironisch und spielerisch verpacken können:

Als kleine Spiele und spielerische Herausforderungen an den Mann.

Das hält sie interessiert und gleichzeitig bereit den weiblichen Bedürfnissen nach zu kommen.

Nörgelst, bittest und quengelst du als Frau ständig der männlichen Aufmerksamkeit nach, verlierst du deinen Mann irgendwann.


Der geheime Umweg in der Liebe der Männer

Es gibt noch einen weiteren Aspekt in der männlichen Liebe, den du als Frau unbedingt sehr genau kennen lernen solltest, weil dieser ebenfalls immer wieder für Verwirrungen und Stress zwischen Männern und Frauen sorgt:

Männer gehen in der Liebe einen Umweg.

Für die Liebe eines Mannes spielt die äußere Welt eine bedeutsame Rolle und nicht nur die innere und private Welt in der Beziehung zwischen euch beiden.

Auf diese Weise lieben Männer insgesamt ganz anders als Frauen und bauen und organisieren ihre Beziehungen auch ganz anders auf.

Frauen lieben wesentlich direkter als Männer, sie suchen die Verbindung von Mensch zu Mensch.

Diese Verbindung relativiert für sie viel von dem, was mit der äußeren Welt und ihren Umständen zu tun hat.

Hauptsache die Bindung zu ihrem Partner ist stabil, emotional bedeutungsvoll und intakt.

Die Richtung der Männer verläuft in der Liebe etwas anders.

Männer lieben im Gegensatz zu Frauen über eine Art Umweg.

Die Liebesfähigkeit eines Mannes geht den Umweg über die äußere Welt – indem er sich dort über Aktivitäten und Erlebnisse mit Kraft und Energie auflädt, um dann mit dieser Kraft und Energie zurück zur Frau zu kommen, die ihm dafür Ausgleich und eine emotionale Heimat gibt.

Schau dir einmal alle klassischen Heldengeschichten an – sie alle beschreiben immer wieder das gleiche Muster:

Ein Mann muss besondere Aufgaben, Schwierigkeiten, Abenteuer und Gegner überwinden, um zum Schluss die Frau und deren Liebe zu bekommen.

Erst kommt die Herausforderung und der Weg über die äußere Welt – und dann steht dem Mann zum Schluss als Belohnung die Liebe der Frau zu.

Geschichten rund um Helden und Heldentum beschreiben nichts anderes als den Verlauf männlicher Liebe. Darum mögen Männer diese Geschichten auch so sehr.

Männer begehen in der Liebe immer eine Art Kreisbogen.

Durch diesen Kreisbogen und den damit verbundenen Weg über die äußere Welt und seine Aktivitäten darin, bekommt die männliche Liebe einen äußerlichen und indirekten Charakter.

Das macht Männer in der Liebe etwas umständlicher und schwieriger zu durchschauen, aber das ist nun mal ihre Art und Weise zu lieben…

– Leseprobe Ende –

Wenn du mehr über den Kreisbogen der männlichen Liebe erfahren möchtest…

… mehr darüber, wie du emotional gelassener mit dem Wechsel von Nähe und Distanz umgehen kannst…

…. wenn du wissen möchtest, was das “Quarterback Phänomen” für deinen Mann bedeutet…

… und was die psychologischen Zonen der Liebe für einen Mann sind, dann findest du mehr dazu in meinem Buch:

Einen Mann emotional dauerhaft binden

Bücher von Thomas Lojek

Jetzt hier bestellen!

So wirst du als Mann ein besserer Partner

Als Mann in Liebe, Ehe und Beziehung ein besserer Partner für deine Frau werden: Tipps, Tricks und die besten Ratschläge

Wie wirst du als Mann ein besserer Partner? 

In einer Ehe.

In einer festen Beziehung, die für dich eine wichtige Bedeutung hat.

Für dein Leben, deine Familie, für den Bestand deines eigenen Lebensglücks?

Der Schwerpunkt liegt hier auf P a r t n e r.

Ein echter Mann für eine echte Beziehung werden

Es kursiert heute massig Unfug in Form von sehr fragwürdigen Beziehungsratschlägen für Männer:

Mehr Alpha, zurück zur männlichen Dominanz, ein Mann gibt nicht nach und trägt das Smartphone in der einen und die Weltherrschaft in der anderen Hand, um seine Frau(en) treu und begattungswillig zu halten.

Nun ja, wer’s braucht.

Hier findest du echte Ratschläge und Anregungen, wie du als echter Partner und als erwachsener Mann Zentrum eine Beziehung oder Familie wirst, die von ebenso echten Werten und lebenswerten Perspektiven getragen wird.

Hier geht es darum vom Kind im Mann zu einem echten Mann zu werden, der Familien und Beziehungen nicht nur tragen, sondern auch erfüllen und mit Liebe und Bestand anleiten kann zu wachsen und zu gedeihen. 

thomas-lojek-autor-partnerin-offical-99vii2

Autor Thomas Lojek mit Partnerin

Bücher von Thomas Lojek

Thomas-Lojek-Gebrauchsanleitung-Mann-100x152

Jetzt hier bestellen!

thomas-lojek-mann-partner-82i2uk

So wirst du genau der Mann, auf den deine Frau immer gewartet hat

1. Du kannst nicht ewig Junggeselle mit Familie bleiben

Ein ehrliches Wort unter Männern, weil das etwas ist, das uns Männern nicht immer vollständig bewusst wird und dann viele Beziehungen und später sogar ganze Familien sabotiert:

Ehe und Beziehung sind nicht wie Partnersuche.

Es gibt eine Veränderung in den emotionalen und psychologischen Spielregeln, wenn du dich aus der Suche nach eine Beziehung heraus und in den Bestand einer besonderen Beziehung von Dauer und Bedeutung hinein bewegst.

Es gibt ein Vorher und ein Nachher. Emotional, psychologisch, persönlich.

Aus Gewohnheit und Reflexen heraus führen wir Männer oft unsere Weltsicht und die Lebensweise, die wir bisher gewohnt waren, innerhalb der neuen Beziehung einfach weiter fort.

Männer leben ihre Beziehungen gerne wie Junggesellen mit Anhang.

Das wäre das Ideal: Alles haben, nichts verändern.

Doch leider (oder zum Glück!!) funktioniert die Welt so nicht.

Deine Frau wird dir über Streit, Drama, Rückzug und ihre Stimmungen sehr schnell beibringen, dass eine echte Beziehung anders aufgebaut ist.

Der emotionale Kompass deiner Beziehung 

Was du dazu als Mann immer begreifen solltest: Deine Frau ist der emotionale Kompass in deiner Beziehung.

Eine Frau wird dir immer ein sehr direktes Feedback darüber gibt, wie sehr du Mann bist (oder eben noch nicht).

Natürlich ist das unbequem. Natürlich ist das eine Herausforderung.

Aber das ist der Weg, den du als Mann bestreiten musst, wenn du für jemanden Bedeutung haben und später als ein Vater der männliche Vorstand eurer gemeinsamen Welt sein sein willst.

Wenn du diesen Status als Mann in einer Beziehung erreichen willst, kannst nicht einfach weitermachen wie bisher.

Du musst an der Beziehung und in der Beziehung wachsen und dir nicht nur einen neuen Schuh anziehen und alles ist weiter wie bisher, nur mit etwas mehr Sex nach Absprache.

Lebest du männliche Eigenschaften vor, die deine Frau bewundern, schätzen und lieben kann, dann wird sie dich ebenso bewundern, schätzen und lieben.

Lebst du männliche Eigenschaften vor, die nicht dazu dienen, dass eine Beziehung oder Familie wächst und gedeiht, dann wird sie dich deine Frau mit den „weiblichen Instrumenten“ Drama, Streit, Kritik-Sucht, Konkurrenten, Gefühlen, Stimmungen oder einem depressiven Rückzug „bestrafen“.

Was hält dich davon ab, wahre Liebe zu erleben?

Frauen leben für das Gedeihen und den Reichtum ihrer Beziehungen.

Die Frau an deiner Seite ist der Gradmesser dafür, wie sehr du dich als Mann selbst darauf verstehst, Beziehungen zu bereichern und in aufrichtiger Anteilnahme zu führen.

Wir Männer zerstören unsere Beziehungen vornehmlich über Untreue, Gleichgültigkeit, Ambitionen, Unaufmerksamkeit, emotionale Isolation, zu viel Arbeit, über das Bedürfnis immer und alles gewinnen zu müssen (auch innerhalb der Beziehung) und sehr oft über die Unfähigkeit Frieden mit der eigenen Vergangenheit schließen zu können.

Doch wenn du genau hinschaust: All das sind typische Verhaltensweisen, die eigentlich zu einem Mann ohne Bindung gehören. In ein Leben als Junggeselle und nicht in eine Ehe, Familie oder bedeutsame Beziehung.

Teilweise wirst du als Mann über Jahre in deine Beziehung oder Ehe mit deiner Frau um vieles kämpfen, das du unbewusst weiterführst aus Gewohnheiten heraus, die du vor der Ehe oder Beziehung gelernt hast.

Das ist de Sache nicht wert.

Deine neue Position in einer liebevollen Beziehung

Ein bisschen Bewusstsein und die Schulung an dir selbst durch die Einsicht, dass dein Wissen „vor“ der Beziehung niemals die letzte Weisheit „in“ der Beziehung sein kann, wird dir vieles ersparen.

Das bedeutet nicht, dass du alles aufgeben musst, was dich ausmacht und du in einer Beziehung immer alles machen sollst, was deiner Frau so vorschwebt. Ganz und gar nicht.

Ein Mann zu sein bedeutet, sowohl fähig zu sein Position für deine Frau und eure Beziehung zu beziehen, als auch fähig zu bleiben Grenzen zu definieren und für deine Interessen einzustehen.

Was dir jedoch immer klar sein sollte: Durch eine feste Beziehung oder Ehe bist du das Zentrum einer Familie oder zumindest das Zentrum einer „Hoffnung auf Familie“.

Das ist eine ganz andere Position als in einem Leben als ein Mann ohne Bindungen. Und es liegt auch an dir das zu erkennen.

  • Du kannst nicht weiter 18 Stunden arbeiten und erwarten, dass dir neben dem beruflichen Erfolg noch das Glück zuhause oder mit deiner Frau zufällt.
  • Du kannst nicht erwarten, dass du Glück, Liebe und Zufriedenheit mit einer besonderen und für dich einzigartigen Frau findest, wenn du nebenbei noch zig weitere Frauen laufen hast oder weiter jeden Rock anstarrst, der dir begegnet.
  • Du kannst nicht weiter saufen mit deinen Jungs oder exzessiv Hobbys nachgehen wie zuvor. Du bekleidest jetzt eine Position, die etwas bedeutet und an die eine Frau und später Kinder Erwartungen haben.
Als Mann Liebe und Bedeutung erfahren

Du musst etwas von dir selbst abgeben, um Bedeutung im Leben anderer Menschen zu bekommen. Das gilt auch für deine Frau, Familie und gemeinsame Kinder.

Alles hat seinen Preis.

Ein Mann in einer Beziehung oder Ehe sollte sich zentrieren.

Er sollte sich als Zentrum erkennen und begreifen von etwas, das größer und wichtiger ist als er selbst.

Etwas das Zusammenhalt und Bedeutung erlebt, wenn er bereit ist, Zusammenhalt und Bedeutung zu geben.

Ansonsten funktioniert es nicht.

Viele Männer gehen mit allerhand Erwartungen in Beziehungen und Ehen, dass jetzt alles irgendwie so weiterläuft und dass Liebe und Romantik auf sie wartet. Dass das Leben dadurch besser wird.

Und im Grunde leben sie weiter wie zuvor, nur mit dem Sahnehäubchen „Frau und Familie an meiner Seite!“.

Das kann nicht funktionieren.

Wichtige Veränderungen und Fragen der Liebe

Wenn du zu viele alte Ansichten und Gewohnheiten aus deiner Zeit vor der Beziehung in das neue Leben einbringst, dann werden dich Gegenwart und Vergangenheit ständig in eurer Beziehung bekämpfen.

Auch wenn es dir nicht voll bewusst ist. Oft tust du es einfach. Und das ist der Punkt, an dem die Kämpfe und Wunden beginnen.

Stelle dir als Mann also durchaus mal die Fragen:

„Welche Konflikte in meiner Beziehung basieren möglicherweise darauf, dass ich einfach `weitermache wie zuvor’? Dass ich `weitermache wie bisher gewohnt oder einfach von mir vorausgesetzt’?

„Kann es sein, dass ich (zu oft/manchmal) lebe wie ein Junggeselle mit Frau und/oder Familie?“

Wenn du mutig und hart im Nehmen bist, kannst du diese Fragen durchaus auch mal von deiner Frau beantworten lassen. Aber mach dich auf eine Liste gefasst, die weit über das hinaus geht, was du von dir selbst erwartest oder überhaupt an dir wahrnehmen könntest.

thomas-lojek-mann-liebe-partnerschaft-92iwz

So wirst du als Mann wahre Liebe finden und geben können

2. Den Fluch der Gleichgültigkeit durchbrechen

Männer werden gleichgültig.

Wir Männer sollten ehrlich sein, was dieses Thema angeht: Beständige Aufmerksamkeit ist nicht gerade unsere Stärke.

Es gibt so viel zu tun, so viel zu gewinnen, so viel zu bedenken, so viel… so viel… so viel…

Und schon leben wir an unseren Frauen, an unseren Familien, an unseren Herzen und damit auch unseren eigenen Bedürfnissen vorbei.

Das passiert uns. Dir, mir, jedem Mann.

Doch das unterwandert unsere Liebe, unsere Familie und das, was wir eigentlich sein wollen.

Denn welcher Mann wünscht sich nicht der Mittelpunkt einer liebevollen Beziehung und Familie zu sein? Gefragt, geliebt, geachtet.

Aber dazu musst du eben auch selbst fragen, lieben, achten.

Du musst die Last des Schlafes abwerfen, der dich als Mann in Form von Gleichgültigkeit immer wieder einholen wird.

Der Schatten des Mann-Seins in dir

Gleichgültigkeit folgt dir als Mann wie ein Schatten.

Gleichgültigkeit ist mit uns Männern verwoben als die Schattenseite unseres So-Seins. Sie entspringt aus der Fähigkeit unsere Gefühle abzuschalten, um besser durch das Leben zu kommen.

In Berufen, Kämpfen und gegenüber Konkurrenz ist das eine tolle Fähigkeit.

Einfach den Aus-Schalter einsetzen und du setzt dich durch oder überlebst Grubenkämpfe und Konflikte ohne dich zu sehr zu involvieren.

Doch für eine Frau und eine Beziehung ebenso für deine Kinder und Familie musst du involviert sein. Das ist die Voraussetzung. Du musst wach sein und erleben und fühlen, was um dich herum vor sich geht.

Als Mann verteilst du um dich herum „emotionalen Nährwert“. Auch wenn dir das nicht bewusst ist.

Deine Aufmerksamkeit belebt Menschen. Sie belebt die Zuversicht deiner Kinder, den Zusammenhalt deiner Familie und das Selbstbewusstsein deiner Frau.

Darum kannst du nicht einfach abschalten. Wenn du das tust, tötest du die Liebe.

Aufmerksamkeit ist der Schlüssel.

Und dazu musst du dich als Mann immer wieder aus dem Schatten deiner Gleichgültigkeit herauswinden.

Geht es in deiner Liebe “immer so weiter”?

Irgendwann „hast“ du deine Frau, deine Beziehung, deine Familie und Kinder, aber du erlebst sie kaum noch.

Sie beginnen parallel an dir vorbei zu leben und du bemerkst das nicht einmal.

Plötzlich hat deine Frau einen Liebhaber, deine Kinder sind dir fremd und dein eigenes Haus zu still oder zerstritten.

Und du denkst dir: „Ich habe doch nichts falsch gemacht? Warum sind die Menschen so schlecht? Warum ist das Leben so unfair?“

Doch in Wahrheit bist du eingeschlafen.

Du hast du einfach angenommen, dass es immer so weiter geht. Doch das ist nicht der Fall.

Eine Frau braucht Aufmerksamkeit. Das ist die Essenz eurer Beziehung.

Es ist der Schwachpunkt in uns Männern.

Darum werden wir daran gemessen.

Den Weg des Mannes in deiner Beziehung verstehen

Das Abgleiten in Gleichgültigkeit muss von dir nicht einmal böse gemeint oder gewollt sein: Ein Mann bewegst du dich nach der frühen Phase der Verliebtheit ganz natürlich wieder in die Rolle „Versorger“ und „Eroberer“.

Die Prioritäten des Lebens verschieben sich von „verliebt in diese wundervolle Frau und ich genieße jeden Moment mit ihr“ wieder hin zu Ambitionen, Beruf, Interessen, Aufgaben, Freunde, Lebenswegen.

Zum einen ist das richtig und wichtig. Du kannst ja nicht ewig wie ein ewiger Teenager naiv und am sonstigen Leben desinteressiert auf Wolke 7 durch die Gegend schweben.

Das Leben holt dich nach einiger Zeit wieder in normale Bahnen zurück. Und das ist auch okay.

Die Tücke beginnt, wenn aus der Notwendigkeit ein Abgleiten in Gewohnheit wird.

Ab diesem Moment zündelt es in deine Ehe oder Beziehung.

Weil Frauen das anders wahrnehmen und bewerten als du.

Du kannst dich als fokussierten, ambitionierten Mann erleben, der alles im Griff hat.

Als einen tollen Hecht und verantwortlichen Familienvater… und deine Frau geht emotional schon auf Grundeis, weil sie dich als lieblos, von ihr isoliert und zurückweisend erlebt.

Was deine Frau in dir finden möchte

Es sind die Details und Gesten, die bei einer Frau ankommen, nicht dein Selbstbild und dein fester Blick auf deine Leistungen und eure gemeinsame Zukunft.

Deine Frau will spüren, dass sie in der gesamten Hierachie deines Lebens absolut und unbeeinflussbar auf Position Nummer 1 steht.

Und selbst wenn das so ist, wenn das so von dir gewollt ist, sprechen wir Männer häufig nicht die besondere Sprache der Frauen in den emotionalen und persönlichen Details, die sie von einem Mann erwarten, um sich genau so zu fühlen.

Oder der Alltag frisst einfach die Bereitschaft dazu auf.

Deswegen solltest du regelmäßig gegensteuern.

Möglichst in kleinen und beständigen Gesten.

Es liegt eine große Weisheit (die uns Männern regelmäßig den Arsch rettet, ganz ehrlich) in dem milden Umstand, dass Frauen Details und kleine Gesten so sehr schätzen.

Lieber kleine Gesten und beständig als zu wenig, dafür dann dick aufgetragen.

Es ist nicht einmal so schwer, auch wenn es uns Männern schwer fällt.

Es geht darum kleine Augenblicke und Gesten aus dem Fluss der Ablenkungen und Beschäftigen des Lebens heraus zu schälen und den Damm der Liebe gegen den Strom der Gleichgültigkeit zu bauen.

  • Sage deiner Frau, dass du sie liebst.
  • Umarme sie mehrmals am Tag.
  • Ein Frühstück ans Bett bringen.
  • Anrufen: „Wie geht es dir?“.
  • Anrufen, wenn du zu spät kommst.
  • Dich mit ihr zu beschäftigen, auch wenn du müde bist.
  • Eine Karte schreiben (ja, ich weiß, es fällt schwer!).
  • Blumen ohne Anlass (selbst kaufen, nicht liefern lassen!!).
  • Eine Einladung zum gemeinsamen Abendessen (nur ihr zwei).
  • Ihre Mutter abholen.
  • Sie zudecken, wenn sie eingeschlafen ist.
Im Licht lebenswerter Aufmerksamkeit lieben

Die Möglichkeiten sind regelmäßig da.

Und jeder halbwegs gebildete Mann weiß heute, worauf es kommt.

Die Kunst, liegt darin, nicht den Willen und die Wachheit zu verlieren, das alles zu vergessen oder in den Prioritäten ständig nach hinten zu schieben.

Als Mann musst du einen Kampf gehen den Schlaf des Vergessens führen. Um deine Frau, um deine Liebe, um deine Familie.

Keine Frau will, dass du ihr den Hintern küsst oder ihr ständig alles nachträgst.

Einen solchen Mann hat eine Frau schneller satt als Ronaldo eine Woche ohne Haargel.

Sie will jedoch wissen, dass sie darauf zählen kann, dass sie unersetzlich für dich ist.

Und das fühlen Frauen nun mal in kleinen Details, nicht in den großen Autos, Diamanten und übertrieben Gesten. (Okay, Diamanten sind kurzfristig hilfreich, keine Frage).

Für all das brauchst du Aufmerksamkeit. Du musst den Schlaf ablegen und dich regelmäßig umschauen:

„Wo ist sie? Was macht sie?

Was kann ich für sie tun?

Wie spürt sie, dass sie nicht nur ein Detail am Rande, sondern das lebendige Zentrum meines Lebens ist?“

Ansonsten verlierst du sie eines Tages, gewollt oder ungewollt.

thomas-lojek-mann-partner-982i2o

Jetzt die uneingeschränkte Liebe deiner Frau gewinnen!

3. Die psychologische Jagd in deinem Leben neu definieren

Einen großen Schaden richten wir Männer in Beziehungen damit an, dass wir „die Jagd“ in uns nicht abstellen können.

Immer auf der Suche, immer unterwegs (real oder mental), immer auf dem Sprung nach dem nächsten Ziel, nach dem nächsten Erfolg, nach dem nächsten Sieg.

Berufe, Erfolge, Autos, Häuser, Motorräder, Träume, mehr Punkte auf der Playstation, mehr Wissen, mehr Bücher, Nachrichten, Hobbys, Filme, Gewichte auf der Hantelbank, Titel, Sportwetten, mehr Frauen, mehr Freunde, mehr Einfluss, mehr Geld, mehr Ansehen, mehr alles…

Ein Mann kann allem hinterher jagen, was man sich nur vorstellen kann.

Der Verstand des Mannes ist ein Wanderer und ein Sammler. Er bewegt sich immer weg von dem, was er hat zu dem, was er haben könnte.

Innerhalb einer Beziehung ist das Gift.

Es führt dazu, das dich dein Verstand immer aus dem herausreißt, was vor dir liegt. Aus den Momenten mit deiner Frau.

Ihr seid zusammen und dein Verstand rechnet, denkt, plant oder kämpft mit seinen Sorgen, den Ängsten, dass du vielleicht nicht gut genug bist und all den Befürchtungen, um ein Morgen, das vielleicht nie kommt.

In dem Zustand bist du zwar anwesend, aber du bist nicht da.

Wie du Gefühle von Trennung und Isolation vermeidest

Dein Verstand sammelt weiter, selbst wenn er sich zur Ruhe legen sollte, um die Zeit mit der Frau zu erleben, die du liebst.

Wenn das zu einer Gewohnheit wird, die du nicht ablegen kannst, dann führt das dazu, dass sich deine Frau irgendwann ungeliebt fühlt.

Selbst wenn das eigentlich nicht deine Absicht ist, dein wandernder Verstand kann dich trotzdem immer wieder ungewollt wegführen von dem, was du liebst.

Deine Jagd kann verletzen, ohne dass du es an dir oder innerhalb deiner Beziehung wirklich bemerkst.

Die Stimmung steigt dann nur langsam gegen dich an und deine Beziehung erfüllt sich mit Gefühlen von Abstand, Trennung, Isolation oder dem Gefühl, dass ihr nicht mehr wirklich miteinander als eine Einheit in Liebe lebt.

Zu einem Teil ist daran der ständige Hunger der Männer nach mentaler oder realer Wanderschaft schuld.

Weil für die psychologische Jagd mentale und emotionale Isolation notwendig sind.

Du musst dich abkapseln, isolieren, wegbewegen. Zumindest in Gedanken.

Frauen merken, wenn Männer mental auf Wanderschaft sind oder ständig auf der Jagd bleiben, selbst wenn sie zuhause sind.

Deine Beziehung jetzt sofort wieder lebenswert machen

Es fällt Frauen sehr schwer sich zu verbinden, Vertrauen zu finden, sich fallen zu lassen, wenn der Mann nur körperlich anwesend ist, aber sein Verstand weiter jagt, sammelt, sucht und deswegen die Liebe übersieht, die in dem Moment vor ihm steht.

Deswegen ist es wichtig, dass dir als Mann bewusst wird, ob und wann dir das geschieht.

Ob und wann du dich verrennst, nicht von der Jagd und der gedanklichen Wanderschaft ablassen kannst und dadurch verpasst, was an Leben, Liebe, Beziehung und Familie jetzt gerade um dich herum ist.

Hast du ein Jetzt?

Oder lebst du für den nächsten Punkt, die nächste Liste, den nächsten Abschluss, den nächsten Gewinn, das nächste Spiel?

Jeder von uns, jeder einzelne Mann, kann sicherlich daran arbeiten, weniger zu jagen und mehr zu lieben.

Zu lieben in Formen von „Ich bin da! Ich bin mit dir, mit euch.“.

Niemanden von uns wird das schaden. Weder uns, noch uns, noch unseren Familien, Kindern und Freundschaften.

Du kannst (und sollst nach dem Verständnis einer Frau) ruhig ein ambitionierter Mann sein.

Aber wenn es Zeit ist da zu sein, solltest du da sein.

Vor allem: Du solltest dir selbst und deinem Denken und Fühlen zuerst (!) erlauben, deiner Frau hinterher zu jagen und nicht nur deinen Vorstellungen von Erfolgen, Kontrolle und Siegen.

Was deine Frau wirklich von dir will

Eine Frau will spüren, dass sie das Zentrum deiner Aufmerksamkeit ist.

Dein Begehren muss ihr gelten, nicht den Zielen, Objekten und Möglichkeiten des Lebens.

All das ist nur Beiwerk für sie.

Durchaus wichtiges Beiwerk, aber eben doch nur Beiwerk.

Das Zentrum ist sie.

Die primäre Jagd muss immer ihr gelten, nicht den Objekten, Selbstbestätigung und Erfolgen.

Der größte Erfolg für dich als Mann sollte sein, dass du sie hast.

Das musst du ihr vorleben und ihr immer wieder deutlich machen.

Dafür braucht es mehr Zeit für sie und euch. Die Gesten aus dem Abschnitt gegen die männliche Gleichgültigkeit in Beziehungen. Und das Verständnis, dass du als Mann auch in deine Beziehung punkten musst, nicht nur in den anderen Lebensbereichen außerhalb von euch beiden.

Erfolge sollten ein Anschluss-Phänomen sein. Nicht das Zentrum eurer Beziehung.

Deine Lust an der Jagd folgt deiner Frau und nicht deine Frau folgt deiner Jagd. Das ist für eine Frau und für das dauerhafte Gelingen eurer Beziehung ein feiner und entscheidender Unterschied.

Wenn du ihr das vorleben kannst, hat eure Verbindung ganz erhebliche Chancen auf Dauer und Bedeutung zwischen euch.

So wirst du Herz deiner Frau in Flammen setzen

4. Oldschool aber geil: Loyalität

Ritter-Rüstung an, Schwert erhoben und dann auf die rostigen Knie und schwöre, dass deine Frau deine Königin ist, die zuerst kommt und über allem steht und du ihr treu und loyal beistehen wirst, was auch immer sein wird.

So banal, angestaubt und oldschool das auch in unserer “Corporate Maximum Flexibility”-Welt und in einem Post-Einstein “Alles ist relativ”-Universum auch klingt – jedes Bekenntnis zur uneingeschränkten Loyalität gegenüber deiner Frau wirkt emotional auf sie in etwas so, wie auf dich eine Mischung aus Heroin plus Viagra. 

Loyalität ist das ultimative emotionale Steroid in deiner Beziehung und für deine Beziehung.

Selbst wenn deine Ritter-Rüstung des Lebens etwas angestaubt, an einigen Stellen rostig und mit den ein oder andern Dellen aus nicht ganz so ruhmreichen Zeiten versehen ist – solange du sie in den Dienst deiner Frau stellst, wird sie im Sonnenlicht ihrer Liebe makellos für dich glänzen. 

Loyalität ist wie gelebte Magie für eine Frau. Sie gibt ihr das Gefühl, dass alles möglich ist.

Du musst einfach an ihrer Seite stehen. Und keine Zweifel darüber aufkommen lassen. 

Das klingt einfach, hat im Alltag aber so seine Tücken, ganz ehrlich. 

Vorsicht: Wie dir Loyalität ganz schnell durch die Finger rinnt

Wenn du als Mann zu oft – wie zuvor beschrieben – zwar anwesend, aber nicht wirklich da bist, dann fängt es schon ganz schnell an zu knirschen in der Ritter-Rüstung der Loyalität gegenüber deiner Frau. 

Loyalität ist Achtsamkeit für das, was um dich herum vor sich geht.

Wie kannst du der Wächter und Ritter deiner Frau sein, wenn du psychologisch oder real vor dich hin pennst?

Natürlich geht das nicht.

Den Rücken gerade, den Blick nach vorne und einen wachsen Sinn für das, was um dich herum vor sich geht, ist vorgelebte Loyalität für das Leben, für die Menschen und deren Bedürfnisse um dich herum. 

Moderne Männer und der Fluch von zu viel Ausgleich

Hier ein weiteres Beispiel wie die Loyalität gegenüber deiner Frau im Alltag ganz schnell (ungewollt) flöten gehen kann:

Moderne Männer sind heute sehr viel mehr um Ausgleich und Vernunft bemüht.

So toll und sinnvoll das auch ist, vor allem in einem beruflichen Umfeld, kann das deiner Frau emotional vor den Kopf stoßen, wenn du im falschen Moment zu sehr um Ausgleich bemüht bist.

Zum Beispiel im Falle von Familien-Streitigkeiten.

Oder wenn jemand deine Frau ungerecht behandelt hat.

Dann will sie nicht, dass du “vermittelst”.

Sie will dann erstmal, dass du mit Schwert und Rüstung ihre Position beziehst.

Loyal, mutig und ohne Zweifel.

Sie ist die Königin, sie hat immer Recht und du bist das Schwert, das den anderen Deppen in dieser Welt das klar macht.

Zumindest bis sich der Staub der ersten Streitigkeiten legt und SIE in Verhandlungen einwillig.

Bis dahin bist du erst einmal auf ihrer Seite, ganz egal, ob sie Recht hat oder nicht.

In der weiblichen Welt geht “zusammen stehen” vor “Recht haben” und das muss du ihr als Mann dann auch demonstrieren, zumindest zwischen dir und ihr, wenn es um Angriffe und Unrecht von außen geht.  

Was du für die Liebe deiner Frau in Kauf nehmen musst

Der entscheidende Tipp ist hier: Im Zweifelsfall zuerst immer auf der Seite deiner Frau stehen.

Verhandelt werden kann auch später noch, aber zuerst musst du den Ritter für sie geben, der sich in jede Lanze für sie stürzt, weil sie das Oberste und Wertvollste ist in deinem Leben. 

Weil dein Leben ohne sie keinen Sinn hat und du lieber sterben würdest als ihr gegenüber Unrecht zulassen zu können. 

Das ist der klassische Stil, der Frauen verrückt vor Liebe macht. 

Reichlich Mittelalter, aber das jagt Blitze der Liebe und Zuneigung durch die Blutbahnen der Frau, die du dir als Mann nicht einmal ausmalen kannst.

Deswegen: Lieber zuerst für sie “sterben” als vermitteln. Zumindest im Alltag.

Und möglichst immer zuerst und ein bisschen, auch wenn das alles theatralisch und dramatisch ist und nicht unbedingt das ist, was man dir im Kommunikations-Seminar deiner Firma beigebracht hat.

Wenn sie jemand ungerecht behandelt hat oder einen unfairen Streit mit ihr anzettelt, dann bist du auf ihrer Seite. Punkt. Ganz egal wer recht hat oder ob es auch immer zwei Seiten oder zwei Wahrheiten gibt.

Deine Frau kommt zuerst.   

Du solltest dir immer vorstellen: Der Staub externer Meinungen oder Streitigkeiten legt sich schon irgendwann, aber die Liebe deiner Frau bleibt.

Natürlich bedeutet das nicht, dass du den Narren spielen und jede Dummheit absegnen sollst.

Es gibt einen Unterschied zwischen Hofnarr und Ritter.

Es bedeutet selbst im Zweifelsfall erst einmal Loyalität demonstrieren und ganz klassischen auf ihrer Seite zu stehen, weil sie dir wichtiger ist als die Meinungen und die Interessen anderer Menschen.


DIESER ARTIKEL WIRD FORTGESETZT

BITTE WIEDER VORBEISCHAUEN

Feedback: thomas.lojek@thomaslojek.de


Bücher von Thomas Lojek

Thomas-Lojek-Gebrauchsanleitung-Mann-100x152

Jetzt hier bestellen!