wahre liebe statt geliebte sein

Traummann bekommen statt als Geliebte zu enden: Erfahrungsbericht

Traummann bekommen statt als Geliebte zu enden: Ein Bericht von Isabelle

Einen Mann abwerben und niemals Geliebte sein?

Willst du diesen einen besonderen Mann?

Auch wenn er vergeben oder verheiratet ist?

Willst du ihn 100% aufrichtig, ehrlich und dauerhaft?

Willst du wissen, wie du ihn bekommst?

Ohne Zweifel, Drama und aufreibende Gefühle: 100% sicher und emotional ehrlich?!

Und vor allem:

Willst du unter allen Umständen vermeiden Geliebte zu werden (oder zu bleiben)?

Okay, du bist hier richtig!

Du wirst hier alles lernen, was du brauchst und wissen musst!

Dieser Artikel liefert dir einzigartige Einblicke in die psychologischen Muster, die darüber entscheiden, ob ein Mann eine bestehende Beziehung für eine neue Liebe verlässt. 

Autor Thomas Lojek mit Partnerin

Schnell-Check: Lohnt es sich für dich, diesen Artikel zu lesen?

  • Bist du in einen Mann verliebt, der vergeben oder verheiratet ist?
  • Hast du Angst emotional verletzt zu werden oder als Geliebte zu enden?
  • Bist du unsicher, wie sich die Beziehung zu diesem Mann entwickeln wird?
  • Du willst diesen Mann wirklich? Zu 100% und mit all deiner Liebe?

Dann nimm dir etwas Zeit und lies diesen Erfahrungsbericht und die Erläuterungen dazu: Das wird dir jede Menge Kummer ersparen und dir den Mann geben, der deinem Herzen nahe steht und für dein Leben der Richtige ist!

Tipp: Was ist für dich drin, wenn du diesen Artikel liest?

Du wirst deine Situation und die Absichten des Mannes vollständig verstehen.

Du wirst die emotionalen Muster entdecken, die dazu führen, dass sich ein Mann aus einer bestehenden Beziehung heraus für dich entscheidet.

Und zwar aufrichtig und dauerhaft.

Du wirst ein Geheimnis über die Gefühle innerhalb deiner Situation erfahren, das absolut entscheidend für dich sein wird!

Dieser Artikel wird dir helfen, wenn du…

  • … echte und ehrliche Antworten zum Thema “Mann abwerben” möchtest!
  • … Wert auf Praxis und reale Erfahrungen legst!
  • … Anregungen willst, die für dich wirklich etwas bewegen und verändern!
  • … du bereit bist gewohnte Perspektiven auf den Prüfstand zu stellen.
  • … eine dauerhafte und glückliche Beziehung mit diesem Mann willst.

Empfehlung zum Thema

Mann-abwerben-Cover-Thomas-Lojek-200x

Jetzt hier bestellen!

Mann abwerben: Schicksal Geliebte vermeiden

Das Schicksal Geliebte glücklich vermeiden und trotzdem deinen Traummann bekommen!

Leserin Isabelle spricht in diesem Blog-Artikel über ihre persönliche Erfahrung:

Wie sie erfolgreich einen Mann aus einer anderen Beziehung abgeworben hat.

Und warum das in ihrem Falle emotional ausgewogen funktionierte und zu einer starken und bedeutsamen Bindung zwischen ihr und dem Mann führen konnte.

Ihre Schilderungen sind vor allem deswegen interessant, weil viele Frauen in einer ähnlichen Situation sehr oft an der anderen Beziehung scheitern und als Geliebte enden.

Oder sich unfreiwillig in eine Affäre ohne dauerhafte Perspektiven auf eine echte Beziehung begeben.

Isabelle hat im Gegensatz dazu ganz bestimmte und bewusste Schritte vollzogen.

Um sich selbst das Schicksal “Geliebte” zu ersparen und trotzdem eine so intensive emotionale Wirkung auf den Mann zu entfalten, dass sie auf diese Weise den Mann erfolgreich und dauerhaft abwerben konnte.

Und zwar ohne das Risiko großer eigener emotionaler Verletzungen eingehen zu müssen.

Wie diese Schritte funktionieren…

… und was sie emotional für dich und deine Perspektiven auf eine echte Beziehung mit einem vergebenen Mann bedeuten können, wirst du in diesem Artikel sehr genau lernen.

Video: Thomas Lojek beantwortet Fragen zu diesem Artikel

Zum Artikel und Erfahrungsbericht

Isabelle ist bereits seit längerer Zeit Mitglied in der Community

… zu den Büchern von Thomas Lojek (Gebrauchsanleitung Mann, Einen Mann abwerben, Wahre Liebe statt Gliebte sein, Das geheime Muster der Liebe)…

… und hat sich bereit erklärt hier ihren ganz persönlichen Erfahrungsbericht zu den Themen “Einen Mann abwerben” und “Schicksal Geliebte vermeiden” beizusteuern…

… um anderen Frauen zu zeigen, dass es möglich ist, diesen Weg erfolgreich und emotional ausgewogen zu beschreiten.

Weil geschickte Frauen durchaus über die Mittel und Wege verfügen, genau das zu erreichen.

Und zwar ohne sich dabei emotional selbst zu schaden oder in sich über die Absicht den Mann abwerben zu wollen in Drama und Frust verrennen zu müssen.

Wichtige Punkte in diesem Erfahrungsbericht

  • Er ist vergeben: Worauf musst du achten?
  • Was wird dir ein Mann in dieser Situation alles sagen?
  • Gefühle oder planvolles Vorgehen? Was ist wichtiger?
  • Wenn die emotionalen Einsätze wachsen.
  • Wie du einen vergebenen Mann wirklich bekommst!
  • Die Bedeutung emotionaler Muster in der Absicht “Mann abwerben”.

Wahre-Liebe-statt-Geliebte-Thomas-Lojek-Cover-150x236 B

Erfahrungsbericht Isabelle

Vergebener Traummann:

Geliebte will ich ganz sicher nicht sein!

“Lieber Thomas, hier meine Geschichte:

Vor einigen Monaten lernte ich während eines Wochenendurlaubs an der Nordsee einen tollen Mann kennen.

Aber er war unglücklich vergeben.

Das „unglücklich“ vergeben war echt und nicht nur vorgeheuchelt, wie es viele Männer machen, um uns zu manipulieren!

Das wissen wir Frauen durch deine Bücher “Einen Mann abwerben” und “Wahre Liebe statt Geliebte sein” jetzt zum Glück.

Zufällig wohnte er gar nicht weit weg von mir und teilte viele meiner Interessen.

Von Anfang an sagte er mir, dass ich seine absolute Traumfrau sei. Ich nahm es hin, ohne mich darauf einzulassen.

Tief im Inneren hatte ich oft gemerkt (immer wenn es schon zu spät war), dass ich mich bisher von Männern immer viel zu schnell hatte einlullen lassen.

“Diesmal”, dachte ich, “Diesmal machst du ganz langsam, den will ich wirklich und der muss sich jetzt mal richtig anstrengen für mich.

Er hat eine Freundin. Und Geliebte will ich nun wirklich nicht sein. Nicht bei ihm!!!”

>> Tipp: Nicht einlullen lassen. Du solltest dir immer klar machen, dass Männer viel erzählen und vorgeben, wenn sie eine Frau reizvoll finden. Ruhig langsam angehen lassen! Abwarten und schauen, wie er sich verhält! <<

Situation Geliebte vermeiden: Was du beachten solltest

Ich habe ihn richtig leiden lassen. Ich hab mich oft von ihm ausführen lassen, aber es kam zu keinen Intimitäten.

Kurz darauf bekam ich dann deine Bücher “Die Gefühle der Männer”, “Einen Mann abwerben” und “Wahre Liebe statt Geliebte sein” in die Hand und das verstärkte meinen Plan, es diesmal richtig zu machen, mich auf keine Affäre einzulassen.

All das zusammen stärkte mein Verhalten und meine Vorgehensweise enorm.

Ich hielt mich strikt an das, was in deinen Büchern beschrieben wird, beteiligte mich aktiv im Forum von Gebrauchsanleitung Mann und wurde richtig mutig und übte auch im Alltag (mache ich übrigens immer noch: das Leben bringt noch mehr Spaß und Freude dadurch).

Mein Schwarm hat sich anfangs nicht getrennt, wandte sich, wollte nicht konkret werden, war einfach feige und unentschlossen aus Scheu vor den ganzen unbequemen Veränderungen, die eine Trennung bedeuten.

Natürlich versuchte immer wieder mich zu verführen und immer wieder habe ich ihm deutlich gemacht: „Eine Frau wie mich bekommt man nicht als Zweitausstattung!“

Gleichzeitig habe ihn richtig richtig und nach allen Regeln der Kunst heiß gemacht, um ihn anzufeuern.

Tipp: Männer winden sich in einer solchen Situation und wollen nicht konkret werden, weil sie die Konsequenzen einer Trennung scheuen. Trotzdem werden sie immer versuchen dich zu verführen. Sei auf dieses Spiel vorbereitet! 

“Sie oder ich!” – So funktioniert es wirklich!

Irgendwann habe ich ihn dann vor die Wahl gestellt: „Sie oder ich!“ und wir hatten bis dahin nicht mal Sex gehabt!

Trotzdem habe ich mich das getraut.

Dann habe ich den Kontakt zu ihm eingestellt!

Aus Angst mich zu verlieren, hat er sich dann getrennt.

Das hätte ich vor deinen Büchern niemals gedacht, Thomas!

Aber es geht wirklich.

Wir Frauen verkaufen uns viel zu oft viel zu günstig nur aus der Angst heraus, dass wir nicht genug wert sind, um wirklich geliebt zu werden.

Traummann-statt-Geliebte-sein-Thomas-Lojek-Blog-225ii

Ohne das, was ich in deinem Forum und durch deine Bücher gelernt habe, hätte ich viel zu früh nachgegeben!

Oder mich einwickeln lassen, aus Angst ihn zu verlieren und aus zu wenig Vertrauen in mein Gefühl dafür, was ich wirklich wert bin und wert sein will.

Nach der Trennung hat er sich echt ordentlich ins Zeug legen müssen.

Ich habe das Spiel maximal ausgereizt, um sicher zu gehen, dass er es wirklich ernst mit mir meint.

Erst einige Wochen nach seiner Trennung sind wir dann “richtig” als richtiges und offizielles Liebespaar zusammengekommen.

Und das sind wir beide bis heute.

Tipp: Männer trennen sich auch ohne Sex! Wenn du weißt, wie das geht und welche Muster du im Mann ansprechen musst. Dadurch kannst du einen Mann abwerben, ohne dich selbst dem Risiko tiefer emotionaler Verletzungen und Enttäuschungen aussetzen zu müssen! Es ist alles eine Frage der richtigen emotionalen Muster! 

Traummann, Mut, Durchhaltevermögen: Heute bin ich glücklich!

Vor kurzem hat er mir einen Ring als Zeichen seiner Liebe gekauft.

Er bringt mir Blumen mit, hält mir die Tür auf, hilft mir in den Mantel.

Er trägt mich ganz und gar auf Händen!!!

Er ist ein starker Begleiter an meiner Seite, der für mich alle Konkurrenten und jede Gefahr für mich ausschalten würde, wenn er müsste.

Und das verdanke ich dir, deinen Büchern und dem Forum! Weil ich dadurch gelernt habe, dass mein Verhalten als Frau sein Verhalten als Mann erzeugt.

Wir fühlen uns miteinander sehr wohl und sind sehr dankbar und stolz einander zu haben.

Danke Thomas.

Also: Weitermachen Mädels!!!

Nur Mut und Durchhaltevermögen… es geht wirklich!

– Isabelle, Mitglied im Forum von Thomas Lojek

Zusammenfassung 

  • Wenn du dich in einen vergebenen Mann verliebst, brauchst du einen guten Plan. Der Sturm der Gefühle allein reicht nicht!
  • Männer werden dir in dieser Situation alles mögliche erzählen. Lehne dich erst einmal zurück und lasse es langsam angehen.
  • Sie werden immer versuchen dich zu verführen. Überinterpretiere das nicht!
  • Du kannst einen vergebenen Mann abwerben ohne Sex! Das ist möglich.
  • Alles entscheidet sich über emotionale Muster!
  • Kennst du diese emotionalen Muster und beherrschst du sie zu deinem Vorteil, dann fallen die emotionalen Einsätze für den Mann so hoch aus, dass er sich auch ohne Sex trennt.
  • Ob du den Mann letztendlich bekommst, hängt viel damit zusammen, ob du bereit bist, dir selbst Wert zuzugestehen und diesen Wert gegen seine Versuche dich möglichst einfach und ohne großen Einsatz zu bekommen, zu verteidigen
  • Einen Mann abwerben ist möglich. Und zwar ohne Drama, ohne großes emotionales Leid. Aber dafür mit Stolz und Selbstachtung.
  • Wie Isabelle sagt: “Es geht wirklich!”

Es folgt eine ausführliche Erläuterung der psychologischen Muster und Zusammenhänge in der Erfahrung von Isabelle durch Thomas Lojek, Autor von Einen Mann abwerben und Wahre Liebe statt Geliebte sein.

thomaslojek-mann-abwerben-buch-Cover xcy

Jetzt hier bestellen!

Kommentar und Erläuterungen 

  • Welche psychologischen Muster spielen in der Situation eine besondere Rolle?
  • Wie kannst du diese Muster in deiner eigenen Situation besser erkennen?
  • Wie kannst du diese Muster und den Erfahrungsbericht für dich nutzen?
  • Emotionale Tücken und Fallen: Auf was musst du unbedingt achten?

Video-Kommentar Thomas Lojek: Erfahrungsbericht Isabelle

Das Schicksal Geliebte vermeiden

Thomas Lojek über die Erfahrungen von Isabelle

Was ist so besonders an der Geschichte von Isabelle?

Ist sie nur ein traumhafter Einzelfall, in dem sich der Mann von seiner anderen Frau getrennt hat und nun eine besonders glückliche Beziehung mit Isabelle führt?

Ist das Glück, Zufall oder steckt mehr dahinter?

Vielleicht geht es als einzelnes Detail innerhalb von Isabelles Bericht auf den ersten Blick etwas unter, aber ein besonderer Aspekt innerhalb ihrer Erfahrung liegt in diesem Zusammenhang:

Der Mann hat sich von seiner anderen Frau getrennt, ohne vorher intim mit Isabelle gewesen zu sein!

Sie hat Forderungen gestellt, sich abgegrenzt, ihn zurückgewiesen und sich der Verführung verweigert.

Wie kann eine solche Frau einen Mann nicht nur für sich gewinnen, sondern ihn auch noch aus einer anderen bereits bestehenden Beziehung abwerben?

Dieser besondere Aspekt „Einen Mann abwerben ohne vorherige Verführung und Intimität“ ist etwas, das Frauen innerhalb meiner Beratungen oder nach der Lektüre meiner Bücher kaum glauben können:

“Wie und warum sollte sich ein Mann von seiner aktuellen Beziehung trennen, um eine neue Beziehung mit einer Frau einzugehen, mit der er vorher nicht einmal intim gewesen ist? Das ist doch unmöglich?!“

Um es gleich zu sagen: Es ist möglich!

Und Isabelle ist kein glücklicher oder besonderer Einzelfall!

Dahinter steht ein ganz konkretes und sehr bedeutsames emotionales Muster zwischen Mann und Frau.

Der ganze Prozess einer geglückten Erfahrung „Mann abwerben“ hat mit einer besonderen Verbindung aus Werten und Wertschätzung (auch gegenüber sich selbst!) zu tun.

Plus einem Phänomen, das ganz tief und grundlegend in der männlichen Psychologie verankert ist:

Begehren!

Psychologie des Begehrens: Schutz vor dem Schicksal Geliebte

thomas-lojek-autor-liebe-beziehungen-k9z

Begehren bedeutet etwas haben zu wollen, das man noch nicht besitzt.

Und eine Frau, mit der man bereits intim war oder ist, wird von der männlichen Psychologie wie

“… das habe ich doch schon…”

behandelt.

Wozu anstrengen, Unannehmlichkeiten oder Stress durch eine mögliche Trennung von der aktuellen Hauptfrau in Kauf nehmen, wenn man von der Geliebten bereits alles bekommt, was man sich als Mann von einer Frau wünscht: Sexuelle Zuwendung, Freiheiten und Bestätigung durch ihre Liebe?

Daraus wird für einen Mann ganz schnell das berühmte „Zweigleisig-Fahren“!

Und eine Frau wird darüber schnell eine bequeme Geliebte auf Dauer.

Für Frauen, die keine Geliebte eines vergebenen Mannes werden wollen, ist es wichtig zu verstehen:

Schnelle sexuelle Zuwendung in Affären

beschleunigt nicht den Prozess der Ablösung!

Sie verzögert ihn viel mehr!

Weil der Mann dadurch schon hat, was er sich wünscht!

Das zwingt ihn nicht in ein ausgeprägtes männliches Begehren…

…und ohne dieses männliche Begehren steigt kein emotionaler Zugzwang in ihm auf.

Er muss sich dann nicht nach der Frau verzehren und sich in persönliche Träume von Verlangen und Leidenschaft hineinsteigern!

Es liegt schon alles fertig ausgebreitet vor ihm, auf einem feinen Silbertablett ohne Preisschild und Konsequenzen. Sehr einfach!

Und nicht besonders förderlich, um die Dringlichkeit einer Entscheidung herbei zu führen!

Eine Frau wie Isabelle, die die Funktionsweise der männlichen Psychologie verstanden hat und erkennt, wie diese mit ihren eigenen weiblichen Prinzipien korrespondieren, agiert ganz anders als die klassische Geliebte, die ihre eigenen Bedürfnisse immer hinten anstellt.

Isabelle stellt Forderungen, etabliert Spielregeln und gibt sich nicht ohne konkrete Bedingungen her, die sie erst erfüllt sehen will, bevor sie den Mann mit ihrer Liebe belohnt.

Sie verknüpft das männliche Begehren mit ihren persönlichen Preisvorstellungen für eine Beziehung.

Das männliche Streben nach der besonderen Eroberung

Die Verknüpfung des männlichen Begehrens mit den Preis- und Wertvorstellungen der Frau…

… ist der entscheidende Unterschied zwischen der Geliebten und einer Frau, die einen Mann erfolgreich abwirbt.

Letztere versteht etwas davon, das Begehren eines Mannes anzufachen und zu kanalisieren.

Und zwar in die Richtung, die ihr persönlich nützlich und richtig für eine Beziehung mit diesem Mann erscheint.

Die klassische Geliebte verzichtet in der Regel darauf und beschränkt sich eher auf Andeutungen, auf „verständnisvollen“ Verzicht oder darauf die Bedürfnisse des Mannes zu erfüllen und die eigenen ständig zurück zu stellen.

Eine Geliebte erfüllt nur das kurzfristige Begehren des Mannes, aber ist nicht fähig ihren eigenen Absichten, Wünschen, Werten und Bedürfnissen den entscheidenden Hebel zu verleihen.

Und dieser Hebel ist der natürliche männliche Antrieb etwas für sich gewinnen zu wollen, das dem Mann unendlich reizvoll erscheint, weil es eben nicht so leicht zu haben ist – und nicht über etwas zu verhandeln, von dem er das Gefühl hat, dass es ihm eigentlich bereits gehört.

In der schnellen Erfüllung seines Begehrens fehlt dem Mann das Mysterium, der Reiz!

Es fehlt ihm darüber die Grundlage des männlichen Strebens nach einer echten Eroberung, nach der Idee sich etwas Einzigartiges und Besonderes zu sichern und dadurch später ebenso eine einzigartige Frau an der eigenen Seite zu wissen, die sich verteidigen und Regeln etablieren kann.

Spielregeln erschaffen für Männer den gefühlten Unterschied zwischen „Spielzeug“ und „eine besondere Frau“!

Gibst du als Frau einem Mann in dieser speziellen Situation keine Spielregeln vor, dann endest du als Spielzeug.

Du bist dann die Geliebte, aber eben nicht Hauptfrau.

Gefühle verstehen: Endstation Geliebte vermeiden

thomas-lojek-autor-liebe-beziehungen-maenner-99i

Isabelle hat in ihrer Situation sehr geschickt mit dem Prinzip der Verlockung und gleichzeitiger Abgrenzung gearbeitet.

Das hat sie zur Gewinnerin in der Situation gemacht. Auch ohne Intimitäten.

Sie hat den Mann in intensives Verlangen und Begehren gezwungen…

… ohne diesem männlichen Begehren zu unterliegen.

Darin liegt ein entscheidender Unterschied: Wer macht die Regeln?

Die Selbstachtung und Wertschätzung der Frau vor und für sich selbst?

Oder das kurzfristige Begehren des Mannes?

Um die „Endstation Geliebte“ zu vermeiden, gibt es eine ganz einfache Vorgehensweise:

Erst kommen die Spielregeln, dann kommt die Belohnung.

Eine Frau wie in dem Beispiel von Isabelle mag aus der männlichen Perspektive deutlich schwieriger erscheinen…

… vielleicht sogar „zickig“ und ganz sicher oft frustrierend bis hin für ein männliche Verständnis geradezu “zum Haare-Raufen” kompliziert.

Trotzdem hat sie einen emotionalen Vorteil gegenüber allen anderen Frauen, die sich in Liebe und Hoffnung als Geliebte hingeben:

Sie etabliert einen Preis für sich selbst und den Mann, ihren persönlichen Wert, ihre Werte und vor allem Konsequenzen.

Und das ist der Unterschied zwischen der Hauptfrau und der Geliebten:

Eine Hauptfrau hat immer Wert und Konsequenzen für einen Mann.

Wenn du keine Geliebte sein oder werden willst, dann musst du dich selbst definieren und den Preis, den eine Beziehung mit dir hat.

Anders kannst du dem Mann keine konkreten und emotionalen Vorgaben machen.

Die meisten Geliebten verzichten darauf, weil sie Angst haben.

Angst davor den Mann zu verlieren, ihre persönliche Hoffnung auf eine besondere Liebe zu verlieren oder Angst vor dem Eindruck selbst nicht liebenswert zu sein.

Das Schicksal Geliebte ist auch immer verbunden mit inneren Zweifeln am eigenen Wert und der Schwäche Regeln, Werte und Grenzen gegenüber einem Mann zu etablieren.

Wenn du einen Mann abwerben und erfolgreich dem Schicksal der Geliebten entgehen willst, dann musst du an genau dieser Stelle anfangen: In deinem Kopf und in der Fähigkeit dir selbst Wert zu geben und deinen Wert zu verteidigen.

Das Schicksal der Geliebten entscheidet sich im Kopf. Nicht im Bett.

Darum sind Sexualität oder Intimität gar nicht so bedeutsam, wenn es um das Thema Geliebte oder „einen Mann abwerben“ geht.

Wenn eine Frau wie Isabelle einen Mann für sich gewinnt, dann weil sie fähig ist, sich selbst über Werte und Wert zu definieren und diese gegenüber dem männlichen Begehren zu verteidigen.

Das ist die weibliche Eigenschaft, die einen Mann dazu bewegt, eine Frau als Hauptfrau anzusehen.

Als über alle Maßen begehrenswert, als besonders und einzigartig.

Wenn die begriffen hast, wie dieses System im Mann für dich arbeitet, dann brauchst du dir um Intimitäten, Verführung und das Schicksal einer Geliebten gar keine Gedanken machen.

Alles im Mann arbeitet dann ganz natürlich für dich.

Empfehlung zum Thema

thomaslojek-mann-abwerben-buch-Cover xcy

Einen Mann abwerben: So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist

Jetzt hier bestellen

Thomas-Lojek-Wahre-Liebe-statt-Geliebte-sein-CoverSmall

Wahre Liebe statt Geliebte sein: Sinnvolle Auswege aus schwierigen Affären

Jetzt hier bestellen

Alle Artikel und Interviews
zu den Themen
Liebe, Beziehungen, Partnerschaft, Geliebte:

Mehr lesen

Der offizielle Blog von Thomas Lojek:

Über 1 Millionen Leser!

Leseprobe: Wahre Liebe statt Geliebte sein

Eine Leseprobe aus meinem Buch:

„Wahre Liebe statt Geliebte sein“

Sinnvolle Auswege aus schwierigen Affären
und der Gefahr eine Geliebte auf Dauer zu werden

Autor Thomas Lojek und Partnerin

Jetzt hier bestellen!

Leseprobe: „Wahre Liebe statt Geliebte sein“

Vorwort

Als ich vor einigen Monaten „Einen Mann abwerben“ geschrieben habe, hätte ich nie geahnt, in was für ein Wespennest ich damit stechen würde.

Die Nachfrage war enorm und das Feedback äußerst intensiv.

Vor allem tauchten über das Feedback sehr spezielle Fragen und Zusammenhänge auf, die neue und eigene Antworten erforderten.

Diese Ausgabe liefert diese Antworten.

Damit ist „Wahre Liebe statt Geliebte sein“ eine Art „inoffizielle Fortsetzung“ von „Einen Mann abwerben“ – wenn auch mit einem ganz anderen Schwerpunkt und für einen ganz anderen Zusammenhang.

Solltest du persönlich in der Situation sein, dass du eine Geliebte oder Affäre für einen Mann bist, solltest du zuerst „Einen Mann abwerben“ lesen, um die emotionalen Grundregeln zu verstehen, nach denen Männer die Situation empfinden und handhaben, wenn sie zwischen zwei Frauen stehen.

Das wird dir helfen deine Situation insgesamt besser zu verstehen.

„Einen Mann abwerben“ beschreibt den Passion Squeeze Out.

Eine Strategie, in dem die Frau die generelle Eigenschaft des Mannes sich völlig in Leidenschaften und Verlangen verrennen zu können, gegen die emotionalen Bande seiner bestehenden Beziehung einsetzt.

Sie erschafft über ihre emotionale und sexuelle Wirkung als Frau immer mehr Verlangen im Mann, knüpft jedoch die Erfüllung dieses Verlangens an die Bedingung „Trennung von der anderen Frau“.

Diese Methode untergräbt das bestehende Beziehungsband zu der anderen Frau mit dem männlichen Wunsch nach Eroberung, Faszination und Leidenschaft.

Diese Methode funktioniert, weil die männliche Natur so strukturiert ist.

Sie basiert auf Verlangen und Leidenschaft.

Wenn ein Mann sich in eine Leidenschaft verrennt, ist ihm alles andere egal.

Er will nur noch diese Leidenschaft erreichen und erfüllen – alles andere tritt dahinter zurück.

Voraussetzung für diese Methode ist aber, dass die Frau sich ihm emotional als sein persönlicher Preis und als eine Belohnung präsentiert und deswegen erst sexuell mit dem Mann wird, wenn er sich diesen Preis verdient hat – durch die Trennung von der anderen Frau.

Dieses Vorgehen funktioniert allerdings nicht nachträglich, denn dann wurde der Preis schon übergeben.

Die Herausforderung und der Eroberungswille des Mannes wurden gestillt.

Das macht es für eine Frau wesentlich schwieriger über einschneidende Veränderungen im Leben eines Mannes zu verhandeln, weil ihr dann der Hebel über das brennende Verlangen im Mann fehlt.

Darum sind Frauen, die bedingungslos oder zu schnell mit einem vergebenen Mann sexuell werden, immer im Nachteil und ihre Aussichten stehen dann wesentlich schlechter diesen Mann noch zu bekommen.

Wenn ein Mann erstmal bekommen hat, wonach es ihm verlangt, dann geht er davon aus, dass ihm genau das zusteht (eben weil er es bekommen hat) und er sieht nicht ein, warum er auf einmal in Nachverhandlungen dazu gehen sollte.

Er geht dann für sich von einem Arrangement ohne weitere Verantwortung aus.

Wenn dann auf einmal Forderungen auftauchen, die so vorher nicht gestellt oder deutlich gemacht wurden, dann sieht er diese Forderung als unfair oder unberechtigt an.

Für einen Mann ist eine Frau zu bekommen ein Spiel – hat er es erst einmal gewonnen, ist seine Bereitschaft neue Spielregeln zu lernen, deutlich geringer.

Entsprechend intensiv waren die Reaktionen der Frauen, die schon intim mit dem Mann gewesen waren, bevor sie sich „Einen Mann abwerben“ zulegten.

Sie sahen sich darin mit ihren eigenen Fehlern konfrontiert, konnten das Rad der Zeit aber nicht zurück drehen, um es ungeschehen zu machen.

Entsprechend kam vor allem die Frage auf: „Was kann ich denn jetzt noch tun?“

Um die Antwort auf genau diese Frage geht es hier.

„Einen Mann abwerben“ und diese Ausgabe sind damit verwandt aber dennoch sehr unterschiedlich.

„Einen Mann abwerben“ gibt die geheimen emotionalen Spielregeln vor, über die Frauen es vermeiden können, als Geliebte und Affäre zu enden und gleichzeitig genau dadurch fähig werden ihre emotionale Wirkung auf den Mann zu maximieren.

„Wahre Liebe statt Geliebte sein“ soll dagegen Frauen helfen die verborgenen Einflüsse und Faktoren in einer bereits bestehenden intimen Situation mit einem vergebenen Mann besser zu verstehen und diese dadurch aktiv verändern zu können.

Warum die Bezeichnung: „Das System Geliebte“?

In dieser Ausgabe wird oft die Bezeichnung „Das System Geliebte“ gebraucht.

Bei der Arbeit und den Beratungen rund um Gebrauchsanleitung Mann und vor allem durch das Feedback zu der Ausgabe „Einen Mann abwerben“ hat sich herausgestellt, dass die Situation einer Geliebten tatsächlich einem System entspricht.

Einem System, hinter dem immer die gleichen verborgenen Prinzipien und psychosozialen Kräfte arbeiten, die sowohl dafür sorgen, dass aus einer Frau eine Geliebte oder Affäre wird, als auch dafür, dass diese Frau viel zu lange und gegen ihr eigenes Wohlergehen in diesen Bahnen verharrt.

Nichts in dieser Situation entsteht durch Zufall – ein unsichtbares psychologisches Zahnrad greift in das andere und erzeugt damit die ganze Situation rund um eine Geliebte.

Dieses System zu durchschauen, seine emotionalen Auswirkungen und vor allem deren Nachteile für die Frau, soll diese Ausgabe ermöglichen.

Darum wird ganz bewusst von einem „System“ gesprochen – weil es ein System ist.

Der Begriff „Beziehung“

Soweit es sinnvoll möglich ist, wird das Wort „Beziehung“ in den meisten Passagen dieser Ausgabe vermieden.

Das geschieht ganz bewusst – weil Affären und das Verhältnis von vergebenem Mann zu Geliebter keine Beziehungen sind.

Es sind Pseudo-Beziehungen.

Sie vermitteln einen einseitigen Eindruck von Beziehung, der sich langfristig aber nie erfüllt.

Geliebte und vergebener Mann haben keinen gemeinsamen Alltag, keine gemeinsame soziale Öffentlichkeit und Verbindlichkeit.

Aus diesem Grund wäre es falsch die Prozesse zwischen ihnen als Beziehung zu bezeichnen.

Können Frauen von dieser Ausgabe profitieren,
die nicht in einer Situation als Geliebte sind?

Die hier vorgestellten Prinzipien und Zusammenhänge beziehen sich zwar in erster Linie auf Frauen, die Geliebte und Affäre eines vergebenen Mannes sind.

Trotzdem greifen diese Zusammenhänge auch in Situationen, in denen sich eine Single-Frau um einen Single-Mann bemüht – er jedoch lieber unkonkret bleiben und aus ihr eine Affäre ohne größere Verbindlichkeiten machen will.

Es macht also ganz allgemein Sinn, wenn Frauen diese hier vorgestellten Prinzipien verstehen und durchschauen lernen – auch wenn sie gerade nicht persönlich in der Situation sind, die Geliebten oder Affäre eines vergebenen Mannes zu sein.

Fangen wir an…

KAPITEL 1:
WELCHE ROLLE SPIELT DER FAKTOR ZEIT?

Zeit ist ein äußerst bedeutsamer Faktor, der darüber entscheidet, ob eine Frau als Geliebte endet oder als mögliche Partnerin vom Mann angesehen wird.

Wobei in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Faktors Zeit immer an die Verfügbarkeit von Sexualität gekoppelt ist:

Je länger du als Frau für einen vergebenen Mann sexuell verfügbar bist, desto weniger bist du der Preis und desto stärker gewöhnt sich der Mann daran Sex ohne Bindungsverpflichtungen bei dir zu bekommen.

Du wirst in seinem männlichen Bewusstsein etwas, das verfügbar ist, aber keine Folgen oder Pflichten produziert – im Grunde der Idealzustand für Männer.

Das bedeutet: Mit jedem weiteren Tag und jeder weiteren sexuellen Begegnung sinkt in der Regel die Bereitschaft des Mannes, an dieser Situation noch etwas verändern zu wollen oder Veränderungen zu deinen Gunsten herzustellen.

Denn aus der Sicht eines Mannes befindet er sich im bestmöglichen Zustand: Er kann zwei Frauen gleichzeitig haben.

Für die männliche Psychologie ist das eine tolle Sache.

Denn für das männliche Gemüt und männliche Sexualität sind zwei Frauen immer besser als nur eine Frau.

Wenn du einem Mann die Chance einräumst sich daran zu gewöhnen, dass du sexuell regelmäßig zur Verfügung stehst, dann untergräbst du damit deine Chancen den Mann abzuwerben.

Weil er an diesem Zustand überhaupt nichts ändern möchte – für ihn ist das perfekt.

Männer orientieren sich an Quantität, nicht an Qualität: Zwei Frauen zu haben ist immer besser als nur über eine Frau verfügen zu können.

Für die männliche Natur ist das simple Mathematik und überhaupt keine Frage von Gefühlen und menschlichen oder moralischen Werten.

Zwei = besser Eins.

Frauen hingegen orientieren sich eher an Qualität in Sexualität und Beziehungen.

Der „eine richtige Mann“ ist für Frauen eine erstrebenswertere Vorstellung als mehrere Männer gleichzeitig zu haben.

Nicht dass Frauen etwas gegen mehrere Männer zu ihren Diensten hätten – aber die Vorstellung „der eine richtige Mann“ hat in der Frau definitiv einen höheren Stellenwert als eine breite Auswahl und Verfügbarkeit von Männern.

Auch aus diesem psychologischen Unterschied heraus gehen Frauen die Situation mit einem vergebenen Mann ganz anders an als der Mann.

Eine Frau hat emotionale Vorstellungen und Erwartungen an diese besondere Situation, die sich aus der Unterschiedlichkeit der

männlichen und weiblichen Psychologie heraus überhaupt nicht mit der Sicht und Wahrnehmung des Mannes von dieser Situation deckt.

Sie träumt von der einen Liebe, glaubt/hofft, dass es ihm genauso geht – dass er in ihr die „eine besondere“ Frau sieht und sehen möchte.

Dabei findet seine männliche Psychologie es erstmal nur toll, zwei Frauen gleichzeitig zu haben.

Die Asymmetrie im Verhältnis Geliebte und vergebenem Mann startet also direkt von Beginn an – und zwar direkt zum Nachteil der Frau, weil sie aus ihrer weiblichen Wahrnehmung und emotionalen Struktur heraus mit einer Erwartung in dieses Verhältnis geht, die im vergebenen Mann durch seine männliche Natur so gar nicht angelegt ist.

Zwischen vergebenem Mann und Geliebte besteht daher eine psychologische Erwartungs-Asymmetrie.

Je länger du wartest, je fügsamer, geduldiger und je länger du sexuell verfügbar bist, desto geringer werden deine langfristigen Chancen auf diesen Mann.

Weil du damit einen für einen Mann bestmöglichen Zustand herstellst, den er dann nicht mehr ändern möchte: Zwei Frauen sind besser als eine Frau!

Das Verhältnis Geliebte zu vergebenem Mann ist asymmetrisch.

Aus deinen weiblichen Vorstellungen und Erwartungen heraus entsteht ein Ungleichgewicht in dieser Situation, die Männer entweder gezielt oder unbewusst ausnutzen, weil sie diese Situation als Mann ganz anders wahrnehmen und beurteilen als eine Frau.

Zwischen vergebenem Mann und Geliebte besteht eine psychologische Erwartungs-Asymmetrie.

Diese Asymmetrie in den Erwartungen zwischen Geliebte und vergebenem Mann wird größer je länger dieses Verhältnis dauert.

Weil für die Frau die emotionalen Einsätze wachsen, je länger sie auf den Mann und seine mögliche Entscheidung zu ihren Gunsten warten muss, während es für den Mann eher zu einer Gewohnheit wird, dass er eine zweite Frau zur Verfügung hat.

Deswegen spielt der Faktor Zeit eine bedeutsame Rolle in der Wahrscheinlichkeit, ob eine Frau einen vergebenen Mann bekommt oder nicht.

Darüber kommen wir zur entscheidenden Frage: „Welcher Zeitrahmen ist realistisch und sinnvoll in dem Vorhaben einen Mann zu bekommen, der bereits vergeben ist, und mit dem du ein intimes Verhältnis eingegangen bist?“

Dazu lassen sich in der Regel drei übergeordnete Zeitrahmen erkennen, die sich im Unterschied zwischen ewiger Zweitfrau und erfolgreicher Ablösung immer wieder zeigen.

Die Voraussetzungen für die beschriebenen Szenarien und Zeitrahmen sind hier auf folgende Weise definiert:

Die erste Verführung und/oder die ersten sexuellen Begegnungen zwischen der Frau und dem vergebenen Mann haben bereits stattgefunden.

Die Aufnahme einer intimen Beziehung zu dem vergebenen Mann ist quasi Ausgangssituation und Startschuss für die ganze Dynamik und Entwicklung, die nun folgt und die hier genau beschrieben werden soll.

Wichtiger Hinweis zu den Zeitrahmen

Diese Zeitrahmen sind natürlich keine exakte Wissenschaft und die Grenzen sind fließend, trotzdem können sie dir eine wichtige Orientierung bieten.

Wichtig ist dabei vor allem die Einsicht, dass Zeit in dieser speziellen Situation kein relatives und endlos dehnbares Phänomen sein darf.

Denn eine zu lange Rücksichtnahme und zu viel Geduld formen dann genau das, was eigentlich vermieden werden soll: Die Affäre.

Kinder relativieren die hier vorgestellten Zeitrahmen – vor allem den frühen Zeitrahmen der Übergangszeit.

Trotzdem dürfen Kinder nicht als Argument herhalten, um eine Frau ewig in einer Affäre zu halten oder dem Mann eine ewige Ausflucht zu liefern, sich nicht entscheiden zu müssen.

Inwieweit du Kinder als Argument für „mehr Zeit“ zulässt, kann dir als betroffene Frau in der Situation niemand vorgeben.

Es gibt Frauen, die gar nicht möchten, dass ein Mann seine Familie zu schnell verlässt, weil das ihr eigenes Vertrauen in diesen Mann demontieren würde.

Entscheidend ist viel mehr die Einsicht, dass du einem Mann mit Kindern zwar etwas mehr Zeit zugestehen solltest – aber eben nicht ewig und nicht mit dem Eindruck, dass er sich dahinter versteckt.

Kein Mann will seine Kinder enttäuschen – aber das stellt ihm nicht automatisch das Recht aus, dich immer wieder zu enttäuschen.

Du hast ebenso emotionale Rechte – und an gewissen Punkten auch die Verpflichtung dir selbst gegenüber in einem gewissen Maße „egoistisch“ zu sein und auf deine Bedürfnisse zu pochen.

Ansonsten läufst du in die Gefahr, dass der Mann aus dem Hinweis auf die Kinder eine ewige Sackgasse für dich strickt, um dich als Geliebte behalten zu können, aber keine Konsequenzen dafür befürchten zu müssen, weil er sich immer wieder hinter dem moralischen Argument verstecken kann, seine Kinder schützen zu müssen.

Die vorgestellten Zeitrahmen basieren auf der Grundsituation: Einfaches Paar ohne Kinder und ohne außergewöhnliche finanzielle/materielle Verpflichtungen (besondere Kredite/Hypotheken, großes Vermögen, komplizierte Unternehmensbeteiligungen, besondere öffentliche Position etc).

Wenn Einflüsse wie Kinder und besondere Verpflichtungen mit hin zu kommen, dann kannst du je nach individueller Situation die Zeitrahmen immer mit einem „Plus X“ behandeln.

Aber eben nicht „Plus Ewigkeit“ – weil du sonst über diese externen Faktoren immer wieder dein eigenes emotionales Verhältnis zu diesem Mann relativieren musst und das arbeitet nicht zu deinem Vorteil.

Warum das so wichtig ist und welchen Effekt das auf deine Position hat, wirst du nach dem folgenden Kapitel sehr genau verstehen.

– Ende der Leseprobe –

Wahre Liebe statt Geliebte sein

Jetzt hier bestellen!

 

Das System Geliebte: Welche Faktoren machen eine Frau zur Geliebten?

Das System Geliebte: Welche Faktoren machen eine Frau zur Geliebten? 

Wichtige Aspekte aus den Büchern von Thomas Lojek

Thomas-Lojek-Wahre-Liebe-statt-Geliebte-sein-CoverSmall

Thomas Lojek, Autor von “Wahre Liebe statt Geliebte sein”, “Einen Mann abwerben”, “Die Gefühle der Männer” und “Das geheime Muster der Liebe”…

… erläutert in diesem Interview wesentliche Aspekte aus seinen Büchern zum Thema “Geliebte”!

Thomas Lojek widmet sich der Erforschung und Beschreibung von emotionalen Mustern, die Beziehungen formen und beeinflussen.

In seinen Büchern beschreibt er die Situation einer Geliebten oft als “System”.

In diesem Interview erklärt Thomas Lojek, warum er die Situation so bezeichnet.

Und wie eine betroffene Frau diese Situation für sich positiv auflösen und verändern kann, um wieder frei und emotional zuversichtlich lieben zu können.

Die wichtigsten Inhalte in diesem Artikel

  • Das System Geliebte: Ein Zusammenspiel emotionaler Muster.
  • Die Situation Geliebte frei von Schuldgefühlen bewältigen.
  • Was macht eine Frau zur Geliebten?
  • Welche emotionalen Muster spielen eine Rolle?
  • Der Kreislauf aus Manipulation und Gegenmanipulation.
  • Die Situation Geliebte sinnvoll verändern.

Bücher von Thomas Lojek

thomaslojek-mann-abwerben-buch-Cover xcy

Jetzt hier bestellen!

Geliebte sein: Liebe oder ein psychologisches Muster?

Frage: Du bezeichnest die Situation der Geliebten oft als ein System. Wie kommst du dazu?

Thomas Lojek: Die Bezeichnung „System“ ist ganz bewusst gewählt. Denn hinter der Situation einer Geliebten steht tatsächlich ein System. Ein psychologisches System.

Die Erfahrung Geliebte zu sein entsteht aus einem komplexen Zusammenspiel aus verschiedenen unbewussten emotionalen und sozialen Mustern, die in dieser ganz besonderen Kombination für eine Frau die Erfahrung formen Geliebte zu werden.

Die Situation der Geliebten auf diese Weise zu betrachten und ihre Erfahrung als System zu bezeichnen, ist vielleicht im ersten Moment etwas ungewohnt.

Denn hinter jeder einzelnen Frau, die diese Situation erlebt, steht natürlich ein enormer emotionaler und persönlicher Leidensdruck.

Wenn man jedoch etwas genauer hinschaut, dann ist diese etwas andere Sichtweise durchaus sinnvoll, wenn man Frauen in dieser Situation wirklich helfen möchte.

Denn der Zustand Geliebte ist mit Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und einer sehr ausgeprägten emotionalen Berg- und Talfahrt behaftet.

Die ganzen persönlichen und emotionalen Anstrengungen einer Geliebten als “gegeben” oder als “schicksalshaft” zu betrachten ist in dieser Situation nicht hilfreich.

Viele Frauen reden sich darüber ein, dass sie für diese besondere Liebe eben leiden müssen oder dass große, wahre Liebe ein Schmerz ist, den sie durchstehen müssen, um diesen einen besonderen Mann zu bekommen.

Das stimmt nicht.

Das ist psychologische Selbstaufgabe, die in die Erfahrung von Kummer und Seelenschmerz mündet.

Es ist nicht Liebe an sich, die diese Gefühle erzeugt oder unverrückbar mit dem Eindruck von Kummer und Ohnmacht verbunden ist.

Geliebte: Deine Schritt in eine besondere Beziehung

Was die Bezeichnung “System Geliebte” an die Frau weitergibt, ist Mündigkeit.

Persönliche und emotionale Mündigkeit.

Begreife deine Situation als einen Fluss aus persönlichen Entscheidungen und emotionalen Mustern.

Das ist deswegen so hilfreich, weil man darüber sinnvoll die entscheidende Einsicht vermitteln kann:

“Du bist nicht hilflos. Du hast die Zügel und auch das Ergebnis deiner Situation immer noch selbst in der Hand. Du musst nur erkennen, wie diese Zusammenhänge funktionieren und für dich arbeiten!”

Nimmt man die betroffene Frau auf diese Weise emotional aus ihrem persönlichen Dilemma Geliebte zu sein heraus…

… und zeigt ihr über die in meinen Büchern geschilderten emotionalen und psycholgischen Zusammenhänge, dass es in ihrer Situation, niemals um Fragen von Schuld, persönlichen Verfehlungen, Eindrücken von Zurückweisung, Zweifel oder Selbstzweifeln geht…

… sondern um ein besonderes Zusammenspiel verschiedener emotionaler Muster…

… dann nimmt man für die Frau auch immer gleichzeitig einen großen Teil der Angst, die Selbstzweifel und alle Schuldgefühlen aus der Erfahrung eine Geliebte zu sein heraus.

Das ist emotional äußerst hilfreich.

Es hilft einer Geliebten die tatsächlichen Zusammenhänge in ihrer Situation klarer zu sehen.

Was du als Geliebte unbedingt brauchst!

“System Geliebte” klingt also im ersten Moment vielleicht etwas unterkühlt für eine so zutiefst emotionale Erfahrung, aber der Begriff ist tatsächlich ein erster hilfreicher Schritt um die emotionale Opferhaltung vieler betroffener Frauen zu entschärfen. 

Der Begriff “System Geliebte” ist eine Anregung, sich aus gewohnten Ansichten heraus zu bewegen.

Wenn du in einem “System” bist, dann liegt es an dir dieses System zu verlassen, das System zu verändern oder es zu deinem Vorteil zu nutzen.

Und genau darum geht es in meinen Büchern.

Wenn eine Geliebte einen vergebenen Mann wirklich will, weil sie ihn dauerhaft für eine eigene gemeinsame Beziehung gewinnen möchte, dann braucht sie sehr viel Kraft und eine sehr gesunde Klarsicht für die inneren Zusammenhänge ihrer Situation. 

Und die Geliebte braucht eine eine starke inneren Zuversicht in die eigenen Gefühle. Um persönlich und emotional innerhalb der Situation wirklich klar und deutlich beurteilen zu können, ob dieser Mann sie wirklich liebt. Oder ob er sie nur als Gespielin aushält.

Je besser eine Frau mit sich selbst verbunden ist, desto klarer wird auch ihre persönliche Wahrnehmung von dem, was emotional um sie herum und in ihren Beziehungen geschieht.

Der Schritt aus der Erfahrung Geliebte

Eine Geliebte braucht zudem eine starke innere Überzeugung, um auch für sich selbst sicher gehen zu können, dass sich alle aufkommenden Konflikte um eine mögliche Trennung, Scheidung oder um die Kinder innerhalb der anderen Beziehung, auch wirklich lohnen.

Und ob sie die Kraft und die Überzeugung hat, diese zusammen mit dem Mann persönlich und emotional bewältigen zu können… und auch zu wollen!

Nicht immer ist das zu 100% sicher.

In besonders emotionalen oder verzweifelten Momenten erscheint einer Geliebten das so zu sein.

Doch es gibt auch nicht wenige Geliebte, die irgendwann vor dem letzten Schritt und all seinen Konsequenzen zurückschrecken.

Oder plötzlich bemerken, dass sie den Mann gar nicht so sehr wollen, wie sie bisher eigentlich angenommen haben. 

Auch das kann sich einstellen.

Es ist ein komplexer Zustand, in dem die Karten jederzeit neu gemischt werden.

Also muss eine Frau eine besondere Rückverbindung zu sich selbst haben, um die komplexen Täuschungen und Illusionen in der Situation einer Geliebten für sich durchschauen zu können. 

Ohne diese besondere innere Kraft und Zuversicht, wird ihre Beziehung mit diesem Mann niemals dauerhaft funktionieren.

Weder in ihrer bestehenden Form als Affäre, noch als eine mögliche Beziehung, in der die Geliebte dann die offizielle und einzige Partnerin des Mannes wird.

Deine Position, deine Werte als Geliebte

Darum ziehe ich es als Autor und Berater zu diesem Thema vor, die Frau klar sehen zu lassen, was ihre Situation wirklich beeinflusst und ausmacht.

Auch wenn das mit Begriffen wie “System Geliebte”, “Secret Life”, “Passion Squeeze Out” erstmal etwas nüchterner und vielleicht ungewohnt klingt. 

Es geht mir jedoch darum, die tatsächliche Position und damit auch die eigenen natürlichen Stärken der Geliebten frei zu legen, statt sie in Grauzonen und unklaren Vorstellungen von Liebe, Romantik und allerhand unbestätigten Hoffnungen eingewickelt zu lassen.

Das ist wenig hilfreich.

Natürlich sollen diese Frauen lieben.

Romantik, Gefühl, Verlangen… das ist alles Teil dieser Erfahrung. 

Aber die Liebe einer Frau, die in einen vergebenen Mann verliebt ist, sollte sich ebenso gesund in einer aufrichtig gefühlten Verbindung mit sich selbst, mit der Wirklichkeit und ebenso mit ihrer sehr persönlichen Wirklichkeit mit diesem besonderen Mann entwickeln.

Das bedeutet auch Kopf und Herz etwas mehr in Einklang zu bringen und mit einer ausgewogenen intuitiven Intelligenz zu lieben, die sich nicht von unfairen Hinhalte-Taktiken, unehrlichen Absichten oder falschen Gefühlen beeindrucken lässt.

Sich mit der Wirklichkeit statt nur mit unsicher gefühlten Hoffnungen zu beschäftigen, ist auch immer ein Blick in die eigenen Stärken und Möglichkeiten.

Es ist ein Blick in deine Wirklichkeit.

In deine Stärken, Werte und in deinen Anspruch eine unersetzliche und einzigartige Bedeutung für den Mann zu haben, den du so sehr liebst.

Hast du als Geliebte “Pech mit Männern”?

“System Geliebte” klingt also im ersten Moment vielleicht etwas weniger liebenswürdig, ist aber dafür verantwortungsvoller und viel stärker bezogen auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Muster der Frau.

Zu begreifen, dass du deine Situation aus dir selbst und aus eigenen Mustern heraus gestaltet und auch gestalten kann, liefert später deutlich mehr Vertrauen in die eigenen Entscheidungen und Fähigkeiten.

Was man sich zu diesem Thema immer vor Augen führen sollte: Eine Frau gerät nicht in diese Situation und endet als Geliebte, weil sie schlecht, nicht genug oder nicht liebenswert ist.

Und auch nicht weil sie ein besonders ausgeprägtes Biest ist, das nicht die Finger von den Männern anderer Frauen lassen kann.

Sie hat auch kein “Pech mit Männern!”

Eine Frau gerät in diese Situation, weil bestimmte emotionale Muster zusammen kommen, die es generell wahrscheinlicher machen, dass eine Frau als eine Geliebte auf Dauer endet statt als offizielle Partnerin und Hauptfrau.

Das zu erkennen ist absolut entscheidend.

Die Erfahrungen einer Geliebten sind keine Frage von “gut” oder “schlecht”, von “Schuld” oder “Pech”, von “liebenswert” oder “nicht liebenswert”!

Die Situation einer Geliebten ist immer eine Summe aus emotionalen und psychologischen Mustern.

Und genau so sollte man diese Situation dann auch betrachten: Als Muster.

Als ein System aus kooperierenden emotionalen Mustern, die eine bestimmte Situation herstellen.

Als eine Kombination aus ganz bestimmten Emotionen und unbewussten oder halbbewussten Verhaltensweisen, die ganz neutral dazu führen, dass eine Frau Geliebte wird.

Natürlich ist das nüchterner.

Aber auch effektiver.

Wenn man der Frau wirklich helfen will.

Bist du “schuldig”, weil du Geliebte bist?

Was man zum Thema “Geliebte” auch einmal ehrlich ansprechen sollte:

Muss sich eine Frau emotional schlecht und schuldig fühlen, nur weil sie in ein psychologisches Muster gerät, das alle Beteiligten beeinflusst und zu einem großen Teil auch erheblich manipuliert?

Sich in einen vergebenen oder verheirateten Mann zu verlieben ist ein erhebliches soziales Tabu. Und soziale Tabus werden mit Schuldgefühlen belegt. 

Doch Schuldgefühle innerhalb der Situation der Geliebten helfen niemanden.

Genauso wenig hilft es den betroffenen Frauen sich ständig schlecht zu fühlen in dem Eindruck, nichts an der Situation verändern zu können oder passiv auf die Entscheidung des Mannes warten zu müssen.

Je näher eine Frau in Richtung Realität rückt, desto wahrer und nachhaltiger verändert sich auch ihre Situation.

Sie bekommt die Macht zurück, Entscheidungen zu erzeugen, herbeizuführen oder selbst einzugehen, die sich dann auch wieder zu 100% mit dem decken, was sie wirklich will.

Die Geliebte muss vom “System” zur “persönlichen Gestaltungsfreiheit” ihrer Situation kommen.

Dann verändert sich alles für sie.

Diese Erkenntnisse habe ich irgendwann in der Einsicht vereint, dass die Erfahrungen, die eine Frau als Geliebte durchlebt, tatsächlich eine Art System bilden.

Dieses System kann für dich arbeiten oder gegen dich.

Es hängt davon ab, wie du das Zusammenspiel der Muster in deiner eigenen Situation erlebst und bewusst gestaltet.

Meine Bezeichnung “System Geliebte” mag daher im ersten Moment etwas ungewohnt klingen. Aber sie ist hilfreich.

Sie nimmt den emotionalen Druck aus den falschen Vorstellungen und irreführenden inneren Überzeugungen im Selbstverständnis der betroffenen Frauen.

Und das ist oft der erste Schritt in die richtige Richtung, um echte Veränderungen in dieser schwierigen Situation zu erreichen.

  • Die Situation Geliebte ist ein System. Ein emotionales Muster!
  • Als System betrachtet sind die psychologischen Prozesse in der Situation leichter zu durchschauen.
  • Die Situation Geliebte ist keine Frage von Schuld oder Zurückweisung.
  • Schuldgefühle helfen in dieser Situation niemanden.
  • Als System betrachtet, kann man die beteiligten Muster besser verstehen und prsönlich aktiv werden.
  • Du kannst die gesamte Situation sofort verändern, wenn du deine eigenen Muster durchschaust.

thomas-lojek-geliebte-ratgeber-89i1

Geliebte: Das Zusammenspiel emotionaler Muster durchschauen

Frage: Wie sieht denn dieses Zusammenspiel der emotionalen Muster aus, das dafür verantwortlich ist, dass sich eine Frau in der Situation Geliebte wieder findet?

Thomas Lojek: Es ist ein sehr umfangreicher und komplexer Prozess. Deswegen ist er für die betroffenen Frauen auch zuerst so schwer zu durchschauen.

Wäre der Prozess einfach zu identifizieren, dann würde es deutlich weniger Geliebte geben.

Die Zusammenhänge kommen unter dem Radar in das Leben der Beteiligten und das macht sie auch emotional so schwierig zu handhaben.

Um es vereinfacht darzustellen: Eine Geliebte bewegt sich ein einem emotionalen Umfeld aus Unschärfen, Manipulation und Verheimlichung.

Es ist vor allem eine soziale Manipulation, die eine Geliebte in ihrer Situation erfährt. Durch die Tatsache, dass sie keinen offiziellen Status hat, gibt die Frau, die in der Rolle der Geliebten ist, einen ganz erheblichen Anteil ihres natürlichen weiblichen Einflusses gegenüber dem Mann auf.

Ohne offiziellen Status fehlt ihr der Hebel, um legitime Ansprüche auf diesen Mann durchzusetzen.

Eine offizielle Frau und Partnerin hat diesen Anspruch.

Die Geliebte nicht.

Die Heimlichkeit ihres Arrangements mit diesem Mann nimmt der Geliebten quasi ihre natürliche weibliche Macht zur offenen sozialen Einflussnahme. 

Weil sie zwar sexuell mit diesem Mann ist, aber nach dieser Sexualität keinerlei Anspruch auf einen offiziellen Status in seinem Leben geltend macht oder nicht machen kann.

Das isoliert sie.

Sowohl innerlich als auch äußerlich.

Sie fühlt sich zunehmend machtlos und ausgeliefert. Vor allem emotional.

Eine Geliebte gerät darüber in den meisten Fällen in einen zunehmend passiven Zustand. Psychologisch und real.

Sie steht trotz einer emotionaler Bindung im Abseits.

Über diesen Eindruck ziehen sich viele Frauen immer mehr zurück, werden passiv, verschließen sich.

Manche dieser Frauen verschließen sich innerlich und äußerlich komplett.

Und ihre Gedanken und Gefühle kreisen dann nur noch um den Mann, den sie nicht haben können, aber haben wollen.

Einige ziehen sich unter diesen Eindrücken dann auch noch zusätzlich real immer weiter vom Leben zurück.

Was den ganzen Prozess zusätzlich verstärkt.

Es gibt Geliebte, die tagelang in ihrer Wohnung sitzen und auf einen Anruf warten, ihre Freunde vernachlässigen, Lebensfreude und Kraft verlieren.

Geliebte zu sein, ist dann im Grunde ein erweiterter Zustand aus innerer und äußerer Isolation.

Was einer Frauen viel Kraft und Lebensfreude rauben kann.

Vor allem wird das alles irgendwann eine Abkehr von sich selbst.

Von dem, was dich wirklich ausmacht.

Was du wirklich fühlst.

Und von deinen wahren Bedürfnissen.

  • Die Situation Geliebte ist in vielen Fällen eine unbewusste soziale Manipulation.
  • Die Geliebte hat keinen Einfluss auf den Mann, weil ihr die soziale Legitimität fehlt.
  • Die Situation Geliebte ist ein passiver Zustand.
  • Ein Hauptproblem der Geliebten ist innere oder reale Isolation. Oft beides zusammen.

Thomas-Lojek-Wahre-Liebe-statt-Geliebte-sein-CoverSmall

Jetzt hier bestellen!

Die Geliebte und die Bedeutung der Isolation

Frage: Welche Rolle spielt der Mann in diesem System der zunehmenden Isolation?

Thomas Lojek: Dem Mann ist natürlich an dieser Isolation gelegen. Sie ermöglicht ihm Zugang zu Sexualität ohne soziale und persönliche Konsequenzen. Traumhaft für jeden Mann!

Frauen betrachten das anders.

Aber für Männer ist das ein echter Bonus!

Um diesen Zustand aufrecht zu erhalten, manipuliert der Mann seine Geliebte immer weiter in einen Zustand der Isolation hinein.

Vor allem um seine Hauptbeziehung und seinen Status Quo nicht zu gefährden.

Ein Mann verheimlicht die Geliebte.

Vereinbart Heimlichkeiten mit ihr und ständig neue stillschweigende Abkommen, die sie beide zwar zusammenhalten sollen, aber auch gleichzeitig niemals seine Hauptbeziehung antasten dürfen.

Im Gegenzug dazu manipuliert die Geliebte den Mann immer weiter mit intensiven Emotionen, Sexualität und der Zurückstellung eigener Bedürfnisse.

In der Erwartung, dass er auf diese Weise merkt, dass sie als Frau „die bessere Wahl“ ist und er sich deswegen bald für sie entscheidet.

Auch das ist eine Manipulation.

Es ist die psychologisch übertragene Erwartung: “Ich tue etwas für dich, ich opfere mich auf, verschiebe meine Bedürfnisse! Also tue etwas für mich!”.

Das alles ergibt ein sehr subtiles und gleichzeitig äußert effektives Zusammenspiel.

Sowohl Mann als auch Frau manipulieren sich in dieser Situation gegenseitig.

Die Entscheidung des Mannes findet in der Regel allerdings kaum oder nur sehr selten statt.

Weil der Mann zwar den Bonus der Sexualität ohne Verpflichtung genießt, aber sich durch den fehlenden sozialen Status dieser Frau nicht unter Druck gesetzt fühlen muss, dass es eine offizielle Verantwortung für diese Verbindung gibt.

Deswegen vertraut ein Mann auf Heimlichkeit und Vertröstungen.

Und die Geliebte auf immer intensivere Gefühle und zunehmend emotionale Dramen.

Auf diese Weise manipulieren sich sowohl Mann als auch Geliebte fortlaufend gegenseitig.

Das kann emotional aufregend und beindruckend intensiv sein, stellt aber eben keine echte Beziehung dar.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Geliebte zu sein, keine Beziehung darstellt.

Es ist das Gegenteil davon.

Es ist eine Art “Anti-Beziehung”, die um Heimlichkeiten, Verweigerung und Ausflüchte, statt um Bekenntnisse, Verpflichtungen und Ehrlichkeit gestrickt wird.

  • Mann und Frau manipulieren sich in der Situation Geliebte gegenseitig.
  • Die Situation Geliebte mündet nicht zwangsläufig in einer Entscheidung des Mannes – auch wenn die Geliebte genau das erwartet.
  • Die Emotionen rund um die Erfahrung Geliebte zu sein, können außergewöhnlich intensiv sein. Das ist Teil des manipulativen Prozesses.
  • Intensität ist nicht Liebe!

thomas-lojek-geliebte-ratgeber-891ue

Was tun gegen die manipulativen Einflüsse im System Geliebte?

Frage: Was würdest du Frauen raten, um diesen manipulativen Kreisläufen in der Situation Geliebte zu entkommen?

Thomas Lojek: Was ich hier geschildert habe, ist natürlich nur ein Teilaspekt im psychologischen Gefüge zwischen einem Mann und seiner Geliebten.

Die Situation der Geliebten ist ein hochkomplexes System aus Manipulation und Gegenmanipulation.

Aber eben weil es in erste Linie auf komplexen Manipulationen und Verweigerungen basiert, ist es nie eine wirkliche Beziehung.

Und das reibt auf und macht unglücklich.

Darum sollten Frauen erkennen, dass sie nicht zwangsläufig der “wahren großen Liebe” begegnet sind, wie es viele Geliebte, getäuscht durch die emotionale Intensität der Situation, annehmen.

Sie sollten durchschauen, was in dieser Situation wirklich vor sich geht:

Basiert die Verbindung zu dem Mann auf den kompletten Bausteinen einer tatsächlichen, echten und gesunden Beziehung?

Oder geraten sie über Vertröstungen und aufgeschobene Bedürfnisse nach und nach in ein System aus Manipulationen, Hoffnungen und enttäuschten Erwartungen?

Du brauchst als Geliebte eine absolute Ehrlichkeit in der Frage:

Ersetzen in deiner Situation Ausweichhandlungen und Vertröstungen reale, echte Handlungen und offizielle Bekenntnisse von echter sozialer Relevanz?

Dann bewegst du dich in einem System!

Und nicht in der Erfahrung einer aufrichtigen echten Liebe mit realen Anforderungen und Konsequenzen.

Du solltest den Unterschied zwischen einer psychologischen Systematik und der real gelebten Erfahrung Liebe erkennen.

Liebe hat immer eine soziale Relevanz. Eine Geliebte hat nur gefühlte Hoffnungen ohne reale Konsequenzen.

Diesen Unterschied solltest du verstehen.

Mein Rat: Wenn du dich in der Situation einer Geliebten befindest, versuche zu erkennen, dass dich weniger deine eigenen “wahren Gefühle” beeinflussen als die Situation insgesamt:

Zustände wie fehlender sozialer Status, Isolation, Verschwiegenheit, Sexualität ohne Anspruch auf den Mann… all das erzeugt Gefühle in dir, die viel intensiver ausfallen als in einer normalen Beziehung.

Das ist nicht Liebe. Das ist ein System.

Ein manipulatives System, das nicht glücklich macht, nirgendwo hin führt und in dem es am Ende keine Gewinner gibt.

Durchschaue das System und die ganze Situation wird sich verändern!

Tipps für die Praxis

  • Befreie dich von Schuldgefühlen! Deine Situation ist ein Muster und kein Schicksal!
  • Lerne und erkenne die Muster und wie sie deine Situation beeinflussen!
  • Erkenne die sozialen Zusammenhänge, die den Zustand Geliebte beeinflussen und lerne sie zu verändern!
  • Lerne die innere und äußere Isolation im Leben einer Geliebten zu durchschauen.
  • Egal ob gefühlte oder reale Isolation – unternimm etwas gegen diese Einflüsse!
  • Bleibe nicht passiv – die passiven Erwartungen und Hoffnungen einer Frau, sind der Treibstoff der Situation Geliebte!
  • Hole dir die Macht weiblicher Einflussnahme zurück!

Weitere Aspekte und bedeutsame Muster, die die Situation einer Geliebten beeinflussen, findest du in:

thomaslojek-mann-abwerben-buch-Cover xcy

Einen Mann abwerben: So bekommst du einen Mann, der in einer Beziehung mit einer anderen Frau ist

Jetzt hier bestellen!

Thomas-Lojek-Wahre-Liebe-statt-Geliebte-sein-CoverSmall

Wahre Liebe statt Geliebte sein: Auswege aus schwierigen Affären und der Gefahr eine Geliebte auf Dauer zu werden

Jetzt hier bestellen!

Ein Leserbrief zum “System Geliebte”

Ein Leserbrief von K.

Sehr geehrter Herr Lojek,

vielen Dank für Ihre sehr hilfreichen Ausführungen in dem Buch „Wahre Liebe statt Geliebte sein“.

Das ist leider alles schockierend, aber dadurch bin ich auf die echte Wahrheit gestoßen und weiß jetzt, dass ich dem “System Geliebte” vollkommen anheim gefallen bin.

Mir hat es sehr geholfen, auch wenn es wehtut, da man natürlich trotzdem immer gedacht hat, bei mir ist das aber anders :-)

Herzliche Grüsse, K.

Die Antwort von Thomas Lojek

Liebe K.,

mein Buch „Wahre Liebe statt Geliebte sein“ kann ernüchtern, ich weiß das.

Es ist ein sehr ehrliches Buch.

Und ein es ist aus meiner Sicht ein ebenso faires Buch.

Es ist ein faires Buch, weil es dir die entscheidenden Instrumente gibt, die tatsächliche Wahrheit hinter der Erfahrung Geliebte freizulegen.

Du kannst als Frau tatsächlich sehr leicht erkennen, ob ein Mann wirklich ehrlich und aufrichtig in seinen Absichten ist, wenn du weißt, wie die männliche Psychologie in diesem Zusammenhang wirklich funktioniert.

Es ist immer wieder das gleiche Muster, dass im Falle „Geliebte“ jeweils zwei psychologische Überzeugungswelten, eben hier männlich und weiblich, emotional sehr intensiv aufeinander treffen und durch ihre Unterschiedlichkeit die gleiche Situation vollkommen anders wahrnehmen, erleben und beurteilen.

Ein Mann kann völlig unbekümmert und wertfrei die Situation „Geliebte“ erleben und sich nicht viel dabei denken, währen die Frau emotional über alle Maßen darunter leidet.

Im Umkehrschluss kann eine Frau aus der Sicht eines Mannes völlig unbegründet Erwartungen haben, die er aus seiner Sicht nie in den Raum gestellt hat, weil er emotional das Erlebte völlig anders interpretiert.

Jede Situation „Geliebte“ an sich kann anders sein und jede Geliebte wird ihre Erfahrung natürlich komplex und individuell erleben – was all diesen Erfahrungen gemeinsam ist, dass aus der Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau ein „blinder Fleck“ in den Gefühlen und Überzeugungen der Beteiligten erzeugt wird, der die Situation erst möglich macht und dann in Gang hält, obwohl es emotional schon längst nicht mehr gesund ist.

Wenn du dann einen „heilsamen Schock“ durchlebst, ist das wichtig und entscheidend und gibt dir als Frau den Handlungsspielraum zurück, dein du brauchst, die Situation zu gestalten, statt nur zu durchleiden.

„Gestalten statt durchleiden“ ist der elementare Durchbruch für eine Geliebte.

Wenn du zu diesem Punkt kommst, wird alles gut und richtig für dich werden – mit diesem Mann oder ohne ihn, aber auf jeden Fall in deiner ganz persönlichen Wahrheit und in der Erkenntnis, dass du als Frau mehr wert bist als einige lapidare Versprechungen oder dem ewigen Aufenthalt im emotionalen Wartesaal dieses Mannes ohne jemals ein Bekenntnis und die notwendige Verbindlichkeit zu erlangen, die jede Beziehung nun mal braucht, um echt, gesund und von wahrer Bedeutung sein zu können.

Wahre-Liebe-statt-Geliebte-Thomas-Lojek-Cover-150-e8

Jetzt hier bestellen!

Alle Artikel und Interviews
zu den Themen
Liebe, Beziehungen, Partnerschaft, Geliebte:

Mehr lesen

Der Blog von Thomas Lojek:

Über 1 Million Leser!