Gelebte Weiblichkeit für echte Powerfrauen

Thomas Lojek im Gespräch Community-Mitglied Eva über weiblichen Charme, typische Versäumnisse innerhalb einer unglücklichen Ehe, Beziehungen mit besonders erfolgreichen Männern, modernes Rollenverständnis für erfolgreiche Frauen und die Bedeutung von Weiblichkeit für echte Powerfrauen.

Thomas Lojek ist der Autor von Die Gefühle der Männer, Das geheime Muster der Liebe, Einen Mann abwerben, Wahre Liebe statt Geliebte sein und Einen Mann emotional dauerhaft binden.

Autor Thomas Lojek und Partnerin

Bücher von Thomas Lojek

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Liebe und Schritte in eine neue Weiblichkeit

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Thomas Lojek:
Liebe Eva, auf dieses Interview warten ganz sicher viele meiner Leserinnen und die Mitglieder in der Community zu meinen Büchern.

Du bist durch deine persönliche Entwicklung und die Qualität deiner Beiträge für viele Frauen in der Community ein besonderes Vorbild.

Vor allem, weil du es geschafft hast zu einer besonderen persönlichen Stärke zu finden und gleichzeitig durch und durch die Art von Weiblichkeit verkörperst, nach der Männer verrückt sind.

Wie würdest du deine persönliche Entwicklung beschreiben?

Vom ersten Tag mit meinen Büchern und dieser Community bis heute?

Was ist der Unterschied zwischen Eva damals und heute?

Eva: Wenn ich mich heute sehe und mit den Anfangszeiten hier vergleiche, dann sehe ich eine ganz andere Frau.

Ich kam auf deine Seite, weil ich nach der Trennung von meinem Mann irgendwie ins Schlingern geraten war.

Die lieblose und respektlose Ehe hatte mich verändert.

Von der einst lebenslustigen und vor Energie sprühenden jungen Frau von damals war ein übergewichtiges unscheinbares Häuflein Elend zurückgeblieben.

Mein Selbstbewusstsein reichte gerade, um unter dem Teppich Purzelbäume zu schlagen.

Nun hatte ich schon ein paar erste Schritte getan, bevor ich deine Bücher entdeckte.

Ich hatte abgenommen und hatte mein Studium wiederaufgenommen und auch beendet. 

Also beruflich hatte ich wieder fußgefasst und Selbstbewusstsein aufgebaut.

Im Umgang mit Männern allerdings hatten meine ersten Schritte wenig Freude gebracht.

Ich fühlte mich als Frau unattraktiv, wertlos und hilflos, war unsicher im Umgang mit Männern.

Ich hatte zaghaft begonnen, Männer zu daten, einfach um mal zu üben, wieder flirten zu lernen, war dabei aber sehr unsicher und hatte gerade begonnen, mich in einen Mann zu verlieben, mit dem ich zuvor eine Affäre begonnen hatte.

Als ich auf deiner Homepage im Internet gelandet war, bestellte ich mehrere deiner Bücher und trat dann auch sehr bald ins Forum ein. 

Was ich hier las und erlernte, hat mich total umgehauen.

Ich stellte fest, dass mein unbestimmtes Gefühl, dass es auch anders, besser, mit Männern gehen kann, richtig war.

Dass ich einen Wert hatte.

Dass ich dafür kämpfen und eintreten konnte. Begeistert fing ich einfach an zu üben.

Ich fing an, umzusetzen, was ich gelesen hatte.

Ich übte.

An allen Männern, die ich im Alltag traf. 

Alt, jung, schön, hässlich, gebildet, ungebildet, einfach, kompliziert, egal, ich übte an allen.

Ich experimentierte mit den von dir beschriebenen Verhaltensmustern im Baumarkt, im Getränkemarkt, an der Tankstelle.

Sogar am Arbeitsplatz. Und es funktionierte.

Ich bekam Hilfe und Unterstützung und die Männer freuten sich sogar, mir zu helfen.

Früher war ich immer die starke Frau, die alles alleine geschafft hatte.

Ich experimentiert mit Sexualisierungen.

Ich verschaffte mir eine Reihe Übungsmänner, an denen ich eigentlich nicht wirklich interessiert war und übte. Ich verhexte einen Mann soweit, dass er fast verrückt wurde.

Herrlich! Ich hatte Spaß wie lange nicht mehr. 

Ich fühlte mich wie eine Königin unter den Männern.

Meine Freundinnen sagten zu mir, endlich sei ich wieder die, die ich einmal gewesen war.

Es machte so viel Freude, das Leben war schön.

Und dann lernte ich den Richtigen kennen. Einfach so, als ich gerade auch ohne festen Partner richtig glücklich war.

Ich bin inzwischen im Reinen mit mir. Ich fühle mich wunderbar in meiner Weiblichkeit.

Ich genieße es, eine Frau zu sein, ich genieße den Umgang mit Männern zu meiner und zu ihrer Freude.

Das ist übrigens speziell bei mir absolut kein Widerspruch dazu, dass ich eine emanzipierte starke Frau bin.

Ich habe einen traditionell männlichen Beruf und ich bin darin gut, stehe dort täglich meinen Mann. Umso mehr genieße ich es, in meiner Freizeit ganz Frau zu sein.

Mein Partner ist mir dabei eine wunderbare Hilfe, er liebt meine anschmiegsame Weiblichkeit. Endlich fühle ich mich ganz und vollständig, ich bin Frau und darf das genießen.

Deine Bücher und unser Forum haben an diesem Glück einen hohen Anteil.

Echte Weiblichkeit in Liebe und Alltag

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Thomas Lojek: Wenn du vergleichst: Eva in ihrer lieblosen und respektlosen Ehe und in der Männer gegenüber unsicheren Phase danach – und Eva heute: Was ist der wesentliche Unterschied zwischen deiner alten Identität und deinem neuen Leben?

Was unterscheidet die alte Eva von der neuen Eva?

Eva: Einiges. Entscheidend ist, dass ich mich heute selber mag.

Ich genieße es, eine Frau zu sein, ich spiele mit den Möglichkeiten und der Macht, die ich als Frau habe und wovon ich zuvor nur eine leise und unbestimmte Ahnung hatte.

Ich bin heute nicht nur beruflich, sondern auch als Frau selbstbewusst, ich weiß, was ich wert bin und fordere ganz selbstverständlich Achtung und Respekt ein.

Das passiert ohne explizite Worte oder Gesten, das strahle ich inzwischen aus. Und es wirkt.

Ich bekomme Respekt und Achtung von den Männern. Überall, nicht nur in meiner Beziehung.

Im Gegenzug strahle ich Wärme, Geschmeidigkeit und sexy Weiblichkeit aus, das kommt an. Sie blühen förmlich auf, die Männer in meinem Umfeld. Es ist so schön.

Ich bin so viel zufriedener und glücklicher im Alltag jetzt. Ich fühle mich wohl in meiner Haut, ich bin im Reinen mit mir.

Es ist so wunderschön, eine Frau zu sein.

Thomas Lojek: Was glaubst du: Woran scheitern die Frauen, denen es nicht so geht wie dir?

Ich glaube, es ist sehr wichtig, etwas zu T U N.

Es reicht nicht, nachzudenken, deine Bücher zu lesen, aber passiv zu bleiben und zu warten, dass sich alles bessert.

Das Wesentliche ist, aktiv zu werden. Herauszukommen aus dem Schneckenhaus, aus dem Teufelskreis.

Ich habe ganz aktiv begonnen, das was ich in deinen Büchern gelesen hatte, anzuwenden.

Zu üben. Schritt für Schritt. Raus aus dem Haus.

In den Baumarkt. Was? Da steht ein Mann? Gleich fragen nach dem richtigen Mischverhältnis von Zement und Kies für den Beton.

Er sagt es, ich bedanke mich, schmachte ihn mit Blicken an und hauche, dass ich jetzt nur noch die Zementsäcke ins Auto bekommen muss und er drängt sich geradezu auf, mit die schweren Säcke ins Auto zu laden. So geht das.

Dann, als meine Wirkung als Frau im Alltag zuverlässig funktionierte, fing ich an, auch bei Dates zu experimentieren.

Ich wollte einen bestimmten Tanz beigebracht haben, ich wollte rückwärts einparken beigebracht haben und so weiter.

Sich etwas beibringen lass

en ist immer gut.

Männer lieben das. Und haben Spaß dabei.

Und ich hatte Spaß dabei! Unendlichen Spaß.

Aber ich musst dazu raus aus meinem Elend, musste selber aktiv werden.

Wie du ja weißt, gab es auf meinem Weg eine Reihe von Fehlschlägen, aber egal.

Ich habe mich davon nicht entmutigen lassen, sondern die Fehler hier im Forum diskutiert und daraus gelernt fürs nächste Mal.

Meine Stärke ist eindeutig, dass ich aktiv geworden bin, es ausprobiert habe, experimentiert habe mit meiner Wirkung als Frau.

Dadurch kam ich Schritt für Schritt voran.

Negative Denkmuster verlassen, um neu zu lieben

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Thomas Lojek: Zu dem, was du beschreibst, muss ich auch mal etwas mehr sagen.

Was du da beschreibst, ist genau der entscheidende Punkt.

Vor allem, wenn es um das Glück mit Männern geht.

Leider innerhalb meiner Arbeit ebenso immer wieder feststellen: Frauen sind auf eine passive Weise geradezu verliebt in ihr Unglück.

Die Mehrheit der Frauen hat für sich eine Art sichere emotionale Komfortzone entwickelt, die daraus besteht, dass es einfacher ist, den Männern vorzuwerfen, dass sie zu viele Defizite haben, sich nicht richtig verhalten, nicht richtig kommunizieren, nicht richtig empfinden, sich nicht richtig binden.

Aus dieser sicheren Komfortzone des weiblichen Weltverständnisses heraus, erklären sich Frauen, dass man mit Männern nicht glücklich werden kann, weil Männer einfach nicht richtig sind, so wie sie sind.

Das macht sie dann noch passiver, weil es aus dieser Weltsicht heraus dann noch mehr darauf ankommt, dass Frau Glück hat und dem “Richtigen” begegnet.

Das ganze Märchen von Mr. Right basiert darauf, dass Frauen sich eine passive Komfortzone in ihrem Weltverständnis gebaut haben, von der sie aus dem Leben und den Männern vorwerfen können, dass sie nie wirklich glücklich sind – aber genau deswegen eben auch in einem nie endenden Eindruck von Unglück und Frust versauern.

Ich vergleiche das immer mit den Hühnern auf der Stange. Frauen sitzen passiv und geduldig aufgereiht auf der emotionalen Hühnerstange des Lebens und hoffen darauf, dass bald der steile Obergockel hereingeschneit kommt und sie beglückt.

Das macht Frauen schwach und passiv.

Frauen tendieren dazu die Verantwortung für Glück abgeben zu wollen: Darum sind die auch so besessen von Horoskopen, Wahrsagern, Orakeln, Ratschlägen und Ratgebern, der Meinung anderer Menschen oder der Vorstellung von Glück, Fügung und Schicksal.

Meine Bücher sind auch dem Grund entstanden, dass es mich als Mann schlicht und ergreifend irgendwann angenervt hat, dass Frauen uns auf ganz subtile Weise die ganze Schuld für die Misere zwischen Mann und Frau in die Schuhe schieben.

Während sie selbst zwar am meisten darunter leiden, weil sie viel mehr Beziehungswesen sind als wir Männer – aber eben auch eine Art emotionalen Hoheitsanspruch auf das Gebiet Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen für sich sehen, der sie in Einigkeit davor schützt sie auf unbequeme Zusammenhänge wie diese weibliche Passivität aufmerksam zu machen.

In der modernen Überzeugung – vor allem in Literatur und in den von Frauen dominierten Medien – herrscht die Ansicht, dass Männer sich ganz dringend ändern müssen.

Das stimmt zwar in vielen Bereichen – aber es existiert eben auch eine Anforderung an die Frau – und zwar viel umfangreicher und komplexer als Frauen das vielleicht vor sich selbst wahr haben wollen, weil Mann und Frau eben ein System wechselseitiger Einflüsse ist:

Fehlverhalten der Frauen erzeugt Fehlverhalten der Männer und umgekehrt, Defizite der Frauen erzeugen Defizite in Männern und umgekehrt.

Alles, was offiziell “falsch” mit uns Männern läuft, hat auch eine Ursache in weiblichen Verhalten.

Und was das angeht, reden sich die Frauen zu einfach raus mit einem weiblichen Hoheitsanspruch, dass sie von Gebiet Liebe, Beziehung, Emotionen und Gefühlen viel mehr zu verstehen als wir Männer.

Das ist zwar durchaus richtig, entbindet die Frauen aber nicht von der Aufgabe, vorzuleben und vorzugeben, was sie im Leben wollen – und nicht zu hoffen, dass ihnen das in Form eines Mannes einfach irgendwie geschieht oder zufällt.

Auf dem Gebiet muss mehr Gerechtigkeit und Aufklärung passieren, auch wenn das mal zu einigen für Frauen unbequemen Antworten führt.

Kannst du als Frau, für die ein Dasein als “Powerfrau” kein Widerspruch zu einer samtweichen und sinnlichen Weiblichkeit in ihrer Lebensführung ist, etwas dazu sagen?

In welchen Bereichen des Lebens und in den Versuchen Glück mit Männern zu erleben, sind Frauen zu passiv oder blind für ihre Möglichkeiten ihr Glück selbstverantwortlich zu erschaffen und zu steuern?

Wo haben Frauen typisch blinde Flecken, die dafür sorgen, dass sie einfach nicht glücklich mit Männern werden – oder noch besser: einfach nicht glücklich werden wollen.

Männlicher Respekt und natürliche Weiblichkeit

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Eva: Die Sache mit dem Verlassen der Komfortzone ist schon richtig beobachtet, finde ich. Ein ganze Menge Frauen wollen ihre Komfortzone nicht verlassen, sie harren lieber aus, als ihr Leben selber anzupacken und etwas zu verändern.

Es gibt Frauen, die halten jahrelang einen lieblosen, respektlosen Mann aus, ja manche lassen sich sogar schlagen von einem Mann, ohne ihn zu verlassen.

Natürlich gibt es da oft eine wirtschaftliche Abhängigkeit und so weiter und so fort.

Aber mal ein bisschen berufliche Fortbildung und dann die eigenen Grenzen sichern, das würde bedeuten, die liebgewordene Komfortzone zu verlassen.

Männer machen das aber im Übrigen auch. Sie verlassen eine ungute Ehe auch nicht, suchen sich stattdessen lieber eine Geliebte und ändern solange nichts an der Gesamtsituation, bis eine der Frauen eine Explosion herbeiführt.

Bei Frauen pflanzt sich dieses passive Ausharren fort in die nächste Beziehung.

Aus Erfahrung ist man gewohnt, als wertlos behandelt zu werden, also kann man nicht viel wert sein.

Schaut dann mal ein Mann nach ihr, ist sie gleich so dankbar, dass sie seine schlechten Seiten toleriert, ohne Murren und ohne genauer hinzusehen.

Manieren, Respekt und Gentlemanverhalten wird gar nicht erst erwartet, geschweige denn gefordert.

So schließt sich der Kreis.

Diesen Kreislauf zu durchbrechen, bedeutet, sich selber hinterfragen, eventuell auch an sich arbeiten.

Aus Respekt vor sich selber die eigenen guten Seiten stärken und pflegen ist angesagt. Nörgeleien und negatives Feedback muss eingestellt werden, Selbstverantwortung muss erlernt werden.

Jeder Mensch, auch jede Frau, ist selber für sein Glück verantwortlich.

Niemand anders kann das leisten.

Nur wer sich selber glücklich macht, wer sich selber liebt, kann auch von anderen Liebe erwarten.

Liebt und respektiert man sich selber nicht, ja wer sonst sollte es denn dann wohl tun?

Wenn eine Frau diese Stufe erreicht hat, dann ist das erwachsenes Verhalten.

Passivität und Gejammere sind kindisch bis pubertär. Finde ich jedenfalls.

Und wenn sie dann so weit ist, sich selber zu achten und zu respektieren und zu lieben, dann wird sie nicht mehr auf die falschen Männer hereinfallen, dann stellt sie Ansprüche.

Und dann ist sie es wert, einen besonderen Mann zu bekommen.

Umgekehrt ist ein besonderer Mann ja auch zu schade für eine unreife jammernde passive Frau, nicht wahr?

Klar, es gibt sie, die schrecklichen unmöglichen degenerierten Männer.

Aber dank deiner Arbeit und deiner Bücher können wir sie enttarnen und erkennen und rechtzeitig aussortieren. Wie wunderbar!

Und um den Kreis zwischen Powerfrau und anschmiegsamer sanfter Weiblichkeit zu schließen, möchte ich noch sagen, ich bin der Meinung, das ergänzt sich, es ist sicher kein Widerspruch.

Wenn eine Frau Power hat, dann kann sie kämpfen. Für sich und für andere. Dann kann sie sich den Platz im Leben verschaffen, der ihr zusteht.

Das ist meiner Meinung nach nicht unweiblich, im Gegenteil. Die Männer rundum sollen Respekt vor ihr haben.

Es ist ein tolles Gefühl, respektiert zu werden, ich finde das unheimlich wichtig und gut.

Und wenn ich mich respektiert weiß, dann kann ich auch locker werden.

Dann kann ich die Männer in meinem Umfeld mit reizenden weiblichen Gesten und Verhaltensweisen belohnen, kann sie an meiner Wärme teilhaben lassen, sie als Mann bewundern und anerkennen.

Das ist anziehend, so meine Erfahrung.

Und der Eine, der Richtige, der bekommt dann auch meine ganze Sinnlichkeit, meine Anschmiegsamkeit, meine Erotik. Für mich ist da nichts Widersprüchliches spürbar.

Meine persönliche Ansicht: Ich bin der Meinung, dass jeder erwachsene Mensch seinen Lebensunterhalt selber verdienen sollte.

Auch jede Frau.

Ich habe wenig bis kein Verständnis dafür, wenn eine Frau ihr Rückgrat und ihre Selbstachtung verkauft, nur damit ein Mann sie ernährt.

Wer sich selber versorgen kann, ist unabhängig und muss Respektlosigkeiten nicht tolerieren.

Und dann kann Frau auch ihre Ansprüche höherschrauben, sie kann einen Mann erwarten, der sie liebevoll, respektvoll und ehrlich behandelt, und alle anderen in den Wind schießen.

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Spielen materielle Aspekte in Beziehungen eine Rolle?

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Thomas Lojek: Glaubst du dieser Zusammenhang ist eine materielle Frage?

Es gibt auch Frauen, die vertreten: “Ernährer-Rolle und Versorgung sind nicht meine Aufgabe – ich will einfach Frau und Mutter sein.”

Oder Frauen, die ganz klar sagen: “Ich will einfach nur schön sein, mich pflegen und teure Kleidung tragen – dafür brauche einen reichen Mann!”

Diese Frauen können im Leben ja auch sehr gut zurecht kommen und glücklich mit dieser Rolle werden, ihre Werte vertreten – ohne berufliche Ambitionen und eigenen Versorgungsanspruch.

Die interessante Frage an dieser Stelle: Ist der materielle oder berufliche Rückhalt entscheidend für das Glück der Frauen?

Oder hat es etwas damit zu tun, dass eine Frau weiß, was sie will?

Eva: Das ist sicher eine Frage der Persönlichkeit.

Mir ist die materielle Unabhängigkeit sehr sehr wichtig, denn nur dann fühle ich mich wirklich frei.

Frei, zu gehen wann ich will, ohne Angst vor materieller Armut.

Frei zu bleiben, weil ich das will, weil die Beziehung so ist, dass ich sie möchte.

Außerdem ließe sich alles andere nicht mit meinem Stolz vereinbaren.

Wobei ich schon auch der Meinung bin, dass Kinder eine gemeinsame Aufgabe von Mutter und Vater sind.

Wie das aufgeteilt wird ist eine individuelle Entscheidung, das kann Halbe Halbe sein mit Kinderversorgung und Gelderwerb, das kann auch so sein, dass die Mutter zuhause bleibt.

Oder der der Vater – dann wäre es für mich auch sehr okay, vom Geld des Partners zu leben.

Anstreben würde ich persönlich das nicht.

Ich will Geld haben, das mir alleine gehört, das ich selber verdient habe.

Über das ich nicht Rechenschaft ablegen muss, auch nicht subtil.

Mit dem ich auch Geschenke machen kann, die von mir sind.

Von mir alleine.

Für mich persönlich bedeutet eigenes selbsterarbeitetes Geld Macht und Stärke.

Somit ist es indirekt auch eine Stärkung meiner Position im Balanceakt einer Beziehung.

Und ich bin sicher, dass das meiner Weiblichkeit keinen Abbruch tut.

Alles was ich zu geben habe ist freiwillig und aus einer Position der Unabhängigkeit heraus, seien es Geschenke, sei es Zeit, sei es Zuwendung oder Zärtlichkeit und Sex.

Es ist kein Tauschgeschäft dabei, alles aus der Position der Freiheit.

Genau so will ich es haben.

Außerdem finde ich eine wirtschaftlich potente Frau auch für den Mann irgendwie erleichternd, ich finde es schlimm, wenn die Last des Broterwerbs nur auf 2 Schultern ruht, was ist wenn mal was passiert? Was dazwischenkommt? Arbeitslosigkeit? Krankheit, ein Unfall?

Und glaub mir, ich weiß wovon ich rede.

Ich hatte Zeiten, da ruhte genau diese Last zu 80% auf meinen Schultern.

Damals habe ich mir vorgenommen, ich gebe mich nur noch mit Männern ab, die sich selber ernähren können.

Gemeinsame Verantwortung bedeutet ja auch Partnerschaft.

Frauen: Im Beruf erfolgreich – in der Liebe erfolglos?

Thomas Lojek: Interessanterweise konnte ich durch meine Tätigkeit feststellen, dass ganz besonders Frauen, die überdurchschnittlich erfolgreich sind, in die Position der Geliebten geraten.

Oder gerade ungewöhnlich erfolgreiche Frauen erwischt es dann besonders schlimm, mit Männern, die eigentlich emotionale Pflegefälle sind und im Grunde keinerlei Perspektiven auf eine funktionierende Bindung von Wert im Sinne vom Bereicherung und Unterstützung liefern.

Wie siehst du diesen Zusammenhang: Beruflich auf dem Durchmarsch an die Spitze – in Liebesbeziehungen eine Vorliebe für den Weg in den Abgrund?

Eva: Ja, das könnte sein.

Die Geliebte an sich ist ja ein Typ Frau, die nicht den ganzen Tag Zeit hat für einen Mann.

Entsprechend fallen alle Männer, die umsorgt und den ganzen Tag bewundert werden wollen schon mal als potentielle Partner weg.

Infrage kommt dann ja nur ein Mann, der sich auch mal selber beschäftigen kann. Also ein beruflich ebenfalls erfolgreicher Mann.

Da eine Powerfrau erfolgreich ist und entsprechend viel Selbstbewusstsein hat, muss der Partner in dem Sinne adäquat sein, dass er ebenfalls ein gesundes Selbstbewusstsein hat, sonst funktioniert das nicht, sonst fühlt er sich unterlegen.

Bei Männern läuft das Selbstbewusstsein bekanntlich zu einem erheblichen Teil über Erfolg im Beruf und Geld.

Das heißt, für erfolgreiche Frauen kommen eigentlich hauptsächlich erfolgreiche und selbstbewusste Männer in Frage.

In dem Alter, in dem eine Frau erfolgreich ist, sind das nicht mehr die Kommilitonen an der Uni.

Das sind dann richtig erwachsene Erfolgsmänner. Und die sind nun mal eben meistens schon verheiratet.

Also bleibt die Geliebtenrolle für die erfolgreiche Frau.

Denn trennen wird er sich kaum, da er Familie und Kinder hat, ein Haus mit seiner lieben Frau.

Der Klassiker bei den Ärzten: Heirat einer Krankenschwester in den Assistenzarztjahren, sie ist ihm beruflich unterlegen, aber fachlich so nah dran, das er viel Verständnis erwarten kann und viel Unterstützung.

Sie hält ihm den Rücken frei, während er Karriere macht, zieh die Kinder alleine groß, ist Ansprechpartnerin, versteht alles, auch wenn er jeden Tag erst spät abends heimkommt, macht die Hausarbeit.

Leider hat sie dabei keine Zeit mehr für eigene Weiterbildung, kulturelle Weiterentwicklung oder besondere Schönheitspflege.

Dann lernt er eine attraktive und hochgebildete Frau kennen, unabhängig, sowohl finanziell als auch persönlich, weltgewandt, gepflegt und schön, jung, prickelnd, eine tolle Frau.

Er beginnt eine Affäre, denn er ist unheimlich von ihr fasziniert und richtig verliebt.

Verlassen kann und will er seine Frau nicht, da sind die Kinder, das Haus, gemeinsame Verpflichtungen.

Die finanziellen Einbußen wären zu hoch, außerdem liebt er seine Frau ja auch. Irgendwie.

So als Muttchen zuhause fürs gemütliche und für alles Ungemach dieser Welt.

Die Geliebte dagegen ist unglaublich erotisch und phantasievoll im Bett, hat die bessere Figur, ist parketttauglicher.

Er will sie beide.

Und er bekommt sie beide.

Wenn er sehr gut verdient und die Kinder schon groß genug sind, dann trennt er sich vielleicht sogar.

Aber nur für eine Frau, die das beherrscht, was du in deinen Büchern beschreibst.

Also: Es ist möglich, einen tollen Mann zu bekommen, der in einer Beziehung ist, aber es ist nicht bei jedem möglich und es ist nur möglich, wenn man sich als Frau richtig verhält.

Das Dilemma: Schließen sich Erfolg und Liebe aus? 

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Thomas Lojek: Glaubst du, dass sich Erfolg und Liebe ausschließen?

Immerhin zieht Erfolg – und der Weg zum Erfolg – viel Zeit von zwischenmenschlichen Bereichen ab.

Ganz zu schweigen von einer gewissen narzisstischen Grundtendenz erfolgreicher und ehrgeiziger Menschen, die dazu führt, dass ein beständig funktionierende Eindruck von Perfektion und Effizienz auch in einer Partnerschaft vorausgesetzt werden.

Ist die zuverlässige Beherrschbarkeit des Partners nicht vielleicht eine Grundvoraussetzung für die Beziehung besonders erfolgreicher Menschen?

Eva: Nein, das denke ich nicht. Zeit ist sicherlich ein Problem. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Mein Partner und ich haben beide sehr zeitintensive Jobs. Dennoch sehen wir uns oft und verbringen viel Zeit zusammen.

Es ist eine Frage der Organisation.

Klar, manchmal ist es mir eben schon auch zu wenig, aber im großen und ganzen denke ich, ist es okay. Zumal das berufliche Engagement ja auch etwas ist, das glücklich und zufrieden macht.

Außerdem hilft das sehr, so zu bleiben wie man ist und sich nicht zu verbiegen, das wiederum hält die Spannung uns Anziehung lebendig.

Und ein bisschen Sehnsucht zwischendrin ist etwas sehr Anregendes.

Ich genieße bewusst jetzt Dinge, die ich gerne alleine mache und pflege meine Freundschaften, daher geht es mir gut.

Er hingegen fängt sehr schnell an, mich zu vermissen, das gefällt mir, das ist sehr gut.

So hat er die Chance, die Sehnsucht zu spüren.

Der regelmäßige Abstand treibt ihn auch immer wieder näher zu mir.

Positiv gelebte Weiblichkeit als Instrument begreifen 

Thomas Lojek: Ist die zuverlässige Beherrschbarkeit des Partners nicht vielleicht eine Grundvoraussetzung für die Beziehung besonders erfolgreicher Menschen?

Eva: Nein. Ganz und gar nicht. Ich lasse mich nicht beherrschen. Niemals. Und ich finde einen Mann nur dann anziehend, wenn er sich auch nicht beherrschen lässt.

Ich habe damit auch keine Schwierigkeiten, ich kann sehr gut loslassen und innehalten.

Ich schaffe es, ihn machen zu lassen, selbst wenn ich der Meinung bin, er macht gerade einen Fehler. 

Das ist ja so reizvoll an meiner neuen Beziehung. Sie ist frei schwebend, ganz und gar freiwillig und ohne jeden Zwang oder Druck.

Es ist Flow darinnen.

Unsere Beziehung ist wie ein Gummiband. Wir suchen Abstand, weil das Leben draußen reizvoll ist und weil wir Arbeit, Erfolg und Freundschaften draußen finden.

Und dann zieht es uns wieder automatisch zueinander. Zuverlässig. Dazu ist keine Kontrolle oder Zwang oder Druck erforderlich, das passiert von alleine.

Beherrschbar ist er nicht, mein Schatz. Er ist ein freier, unabhängiger, stolzer Mann und genauso will ich ihn auch.

Und ich bin einer freie stolze und unabhängige Frau.

Ich gebe ihm viel von mir, viel Liebe und Zärtlichkeit, prickelnde Erotik, Spannung, aber auch ein Zuhause und Geborgenheit, anschmiegsame Weiblichkeit, Bewunderung, Vertrauen, Dankbarkeit, Wertschätzung, dazu Unterstützung und Hilfe.

Aber nur wenn ich will und aus freien Stücken. Ohne Kontrolle und ohne Druck. Er fährt da sehr drauf ab.

Wir beide haben eine monogame feste Beziehung vereinbart und für uns beide gilt das Wort des Partners. Wir vertrauen einander. Kontrolliert oder Druck gemacht oder genörgelt wird nicht.

Das funktioniert gut und fühlt sich toll an.

Schritte aus einer lieblosen Ehe: Erfahrungen 

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Thomas Lojek: Es ist schön das zu hören. Vor allem, weil wir ja quasi deinen persönlichen Weg zum Glück gemeinsam erlebt haben.

Allerdings hast du auch das Gegenteil davon erlebt – du hast von einer lieblosen Ehe gesprochen, die dich zumindest gegen Ende viel Kraft gekostet und dir Kummer bereitet hat.

Was würdest du Frauen raten, die in einer ähnlichen Situation sind?

Die sich in ihrer Ehe nicht als erfüllt und respektiert empfinden?

Was sind die richtigen Schritte für eine Frau in einer lieblosen Ehe?

Hast du einige persönliche Erfahrungen und hilfreiche Einsichten für unsere Leser?

Eva: Ich habe aus Liebe geheiratet. Auch heute noch bin ich sicher, dass mein Exmann mich ebenfalls geliebt hat.

Irgendwie liebt er mich noch heute.

Aber er hat eine sehr kontrollierende bestimmende Art. Es muss alles so laufen, wie er das möchte.

Ich habe mich angepasst bis zur Selbstaufgabe. Warum?

Teilweise sicher der Kinder wegen, ich wollte ihnen ein „broken home“ ersparen.

Ich habe es nicht geschafft.

Aber auch weil ich von meiner Grundüberzeugung her der Meinung war, eine Ehe ist für immer. Ich wollte mein Versprechen halten.

Ich bin auch kein Typ, der beim Auftreten von Schwierigkeiten aufgibt. So habe ich jahrelang durchgehalten, erst als ich richtig krank wurde davon, habe ich die Kurve gekriegt.

Natürlich habe ich versucht, die Ursachen für die Verschlechterung meiner Ehe zu verstehen, denn anfangs war es auch schön.

Auch zwischendurch war es manchmal schön. Heute denke ich, dass ich meinem Mann zuviel nachgegeben habe, ihm zuviel entgegengekommen bin, zu vieles toleriert und erduldet habe, ich habe eben nicht meinen Wert verteidigt.

Das mache ich jetzt anders. Ich versuche nicht mehr, einen Mann zu erziehen, zu verändern, weder mit Argumenten noch mit Druck.

Ich lasse ihm seine freie Entscheidungskompetenz und nörgele nicht. ABER: Ich lasse die natürlichen Folgen seines Verhaltens eintreten. Hätte ich das bei meinem Mann schon so gemacht, wäre vielleicht einiges anders gelaufen.

Wenn mein Ex-Mann nörgelig und aggressiv bei Tisch war, hätte ich mit den Kindern alleine essen sollen ohne ihn zu rufen zum Essen.

Wenn er am Wochenende schlecht gelaunt war, hätte ich mit den Kindern alleine etwas unternehmen sollen (das ist das Einzige, was ich tatsächlich gemacht habe, das hat ihn nur noch wütender gemacht).

Und ganz wichtig, ich hätte eine Trennung als Option in Erwägung ziehen müssen. Und ihm das auch kommunizieren.

Ich wollte zur Eheberatung, er ging nicht mit. Schon da hätte Schluss sein müssen.

Mein Rat ist daher: konkrete Ansage machen mit deutlich formulierten Konsequenzen und die dann auch knallhart eintreten lassen.

Aber – und das ist wirklich wichtig – ohne Nörgeln, ohne Streitereien.

Dabei schon mit vermeintlichen Kleinigkeiten beginnen, wie ungerechte Aufteilung der Hausarbeit und der Erwerbsarbeit usw.

Ganz deutlich sagen, so toleriere ich das nicht. Entweder wir machen ein gemeinsames Ding, dann halten wir uns auch an Absprachen und teilen gerecht auf. Oder jeder macht sein eigenes Ding. Fertig. Dazwischen gibt es nichts.

Von Anfang an. Das ist mein Rat.

Sich wertvoll als Frau fühlen – jeden Tag!

Thomas Lojek: Dann zum Abschluss unseres Interviews die Frage: Wie siehst du deine Zukunft mit dem, was du hier gelernt hast?

Worauf wirst du in deiner Beziehung achten?

Wie wirst du dein Wissen und deine Erfahrungen weiter einsetzen und was erwartest du für dich dadurch?

Eva: Das, was ich hier gelernt habe, setze ich Tag für Tag um. Vor allem in meiner neuen Beziehung, aber auch einfach so im Alltag mit Männern.

Es hat sich sehr viel verändert.

Ich fühle mich wohler und stimmiger, ich fühle mich wertvoll als Frau und das genieße ich sehr – und jeden Tag neu.

Für meine Beziehung und den Umgang mit meinem Partner heißt das, dass ich versuchen weiter, achtsam zu bleiben, nicht nachzulassen in meinen Bemühungen, genauer gesagt ich möchte nie mehr aufhören mit CAP, mit Value Orders, dafür dann aber auch immer und immer wieder Bewunderung und Anerkennung geben, mit Sexualisieren und zwar in allen möglichen und unmöglichen Situationen.

Ich will spannend bleiben für meinen Lieblingsmann und aufregend, er soll nie so genau wissen, was noch alles kommen kann.

Ich werde ganz fest darauf achten, dass auch im Alltag keine Langeweile aufkommt und irgendwie bin ich mir auch sicher, dass mir das gelingen wird, denn ich habe noch unerschöpfliche Ideen.

Ich werde mich auch nicht gehen lassen bezüglich meines Äußeren, ich werde weiterhin gepflegt und hübsch und sexy angezogen sein und ich achte auf ein ordentliches aufgeräumtes Zuhause, wo man sich wohlfühlen kann.

Wenn mein Schatz mir etwas schenkt, mich irgendwo hin einlädt oder begleitet, dann danke ich ihm.

Jedes Mal. Jedes jedes jedes Mal. Für jeden, aber auch jeden Blumenstrauß, für jede Essenseinladung, für jeden hochgeholten Korb Brennholz.

Wenn er etwas mit mir unternimmt, das eigentlich nicht so ganz sein Geschmack ist, sondern eher meiner, dann zeige ich mich ganz besonders erfreut und gerührt und danke ihm und sage ihm, wie viel Freude er mir damit bereitet hat.

Ich werde nie mehr nachlassen, ihm Anerkennung und Bewunderung zu geben.

Ich durfte nämlich seit ich hier bin erfahren, dass das die beste und funktionierendste Möglichkeit ist, das von einem Mann zu bekommen, was man braucht und möchte.

Ich werde auf einen guten Ausgleich zwischen Nähe und Abstand achten, er soll immer wieder zwischendurch spüren dürfen, wie es ist, mich zu vermissen.

Und ich werde im Gegensatz zu früher auch auf mein ganz persönliches Wohlbefinden alleine achten, also Dinge ohne ihn machen, die mir gut tun und so eine ausgeglichene glückliche Frau bleiben.

Er soll nicht derjenige sein, der für mein Wohlergehen verantwortlich ist, ich bin selber dafür verantwortlich.

Ich werde mich durch schlechte Laune oder Stimmungstiefs oder Fehlverhalten von ihm nicht zum Streiten und Nörgeln hinreißen lassen, ich versuche ruhig und sachlich zu bleiben und ganz ruhig Konsequenzen folgen zu lassen.

Zum Beispiel den Raum verlassen und sagen, wir reden später darüber, wenn es uns/dir besser geht.

Oder sonstige Konsequenzen, je nach dem.

Ich werde ihm immer wieder zeigen und spüren lassen, dass er mein Held ist. Für den Alltagsbereich mit den Männern dieser Welt habe ich geplant, auch weiterhin ein bisschen mit weiblichen Reizen zu spielen, um Hilfe und Unterstützung zu bitten und dann dankbar zu sein und die Hilfe zu genießen.

Ich glaube, dass das Leben auf diese Art sehr viel schöner sein und bleiben wird, als früher.

Thomas Lojek: Eva, vielen Dank für das tolle Interview.

Ich hoffe, dass deine ansteckende Energie und deine wertvollen Erfahrungen noch vielen Frauen helfen wird, ähnliche Veränderungen und Fortschritte zu erleben.

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