Was macht ein exzellentes Coaching und einen überdurchschnittlich guten Coach aus?

Wie findest du den richtigen Coach für dich und umgehst dabei souverän alle Tücken, Fallen und Aufschneider dieser Branche?

Thomas Lojek, selbst Berater und Autor von “Die Gefühle der Männer”, “Das geheime Muster der Liebe”, “Wahre Liebe statt Geliebte sein” und “Value Psychologie”, über Tücken und Wahrheit der Coaching-Branche.

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Coaching: Was du unbedingt beachten solltest

Mit diesem Artikel werde ich mir wahrscheinlich wenig Freunde machen.

Doch es ist mir eine Herzensangelegenheit einmal zu 100% ehrlich die Wahrheit über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Coaching-Branche zu sagen.

Viele Aspekte und Hinweise in diesem Artikel berühren ganz wesentliche Tabus der Coaching-Branche oder brechen mit deren Unehrlichkeit bzw. Selbstbetrugs-Mechanismen.

In diesen Artikel findest du wesentliche Antworten auf:

  • Was macht einen echten Coach aus?
  • Wie identifizierst du Aufschneider und Betrüger?
  • Wie unterscheidest du die Qualität von Coachings?
  • Was machen echte Coachs von hoher Qualität?
  • Was machen echte Coachs von hoher Qualität nicht?
  • Was ist deine Macht und dein Einfluss als Kunde eines Coachs?
  • Coaching: Worauf solltest du unbedingt achten?
  • Lügen und Wahrheit der Coaching-Branche.

Autor Thomas Lojek und Partnerin
Ausgewählte Bücher von Thomas Lojek

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Die 10 besten Tipps: Wie du einen verdammt gutes Coaching erkennst

1. Beste Coaching Qualität: Kostenlos ist Mist!

Kostenlose Ebooks. Kostenlose erste Beratung. Kostenlose erste Bestellung.

Spar dir die Zeit.

Köder-Angebote stehen nicht für Qualität.

Niemand hat außergewöhnliches Wissen und exzellentes Coaching Know-how kostenlos abzugeben.

Niemand.

Gute Coachs haben weder die Zeit, noch das Interesse daran, ihre Arbeit ohne Gegenwert unter die Leute zu bringen.

2. Coaching Qualität: Gutes Coaching kostet

Qualität hat seinen Preis.

Ein gefragter Coach hat wenig Zeit. Also ist seine Zeit ein wertvolles, knappes Gut.

Das bedeutet: Ein überdurchschnittlicher Coach hat einen überdurchschnittlichen Preis.

3. Beste Coaching Qualität: Ein Coach ist nicht dein Freund

Eine wenig beliebte Einsicht, aber ein Aspekt von großer Bedeutung:

Ein Coach ist nicht dein Freund.

Er ist Coach.

Hüte dich vor Coachs, die sich zu sehr als „Freunde“ geben.

Die sich als übermäßig an dir und deinen Problemen interessiert inszenieren.

Die sich auf die Fahne schreiben, dass sie das alles nur tun, weil sie die Welt verändern/heilen/dich retten/dir helfen wollen.

Ein Coach muss eine Lösung repräsentieren.

Mehr nicht.

Wenn es um ein echtes Coaching geht, solltest du das menschliche Bedürfnis emotional Anschluss zu finden, von der Fähigkeit eines Coachs Resultate herzustellen trennen.

Ein Coach muss nicht nett sein. Er muss nicht die Welt retten. Noch muss er dein Freund sein.

Er muss dir eine Lösung liefern.

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4. Beste Coaching Qualität: Es ist ein Geschäft!

Dieser Aspekt ist zwischen Kunde und Coach sehr oft ein Tabu…

… weil Ratsuchende an das Gute im Menschen glauben möchten und deswegen sehr viele Coachs davon abhängig sind, ihre Kunden genau das glauben zu lassen.

Die Branche arbeitet mit der Vorstellung, dass ein Coach einer höheren Agenda der Vergebung und des Guten folgt und sich deswegen einfühlsam und überzeugt den Problemen anderer Menschen widmet.

Das tut er nicht.

Sobald Geld im Spiel ist und ein Preis unter dem Beratungstermin steht, sprechen wir über ein Geschäft. Zeit gegen Geld.

Und genau so solltest du es auch betrachten.

Denn das nimmt einen Coach ebenso in die Pflicht für deine persönlichen Resultate und Fortschritte verantwortlich zu sein und nicht nur für das Gute im Menschen.

5. Beste Coaching Qualität: Je weniger Interesse, desto besser…

Auch wenn es widersprüchlich klingt:

Je weniger ein Coach Interesse daran hat, zu coachen, desto besser ist sein Coaching.

Wenn jemand zu sehr daran interessiert ist, dir sein Coaching vorzustellen oder zu verkaufen, dann solltest du vorsichtig werden.

Die Branche krankt an zwei Aspekten:

1. Die Illusion der Macht. Viele Coachs sind Coachs, weil sie in die Vorstellung verliebt sind, Macht über die Qualität und den Verlauf eines anderen Lebens zu haben.

2. Finanzielle Notwendigkeit. Ein Coach coacht, weil das sein Job ist und er das Geld braucht, um sein Leben zu finanzieren.

Beide Varianten sind keine guten Ratgeber.

Gute Coachs leben vor, was sie vermitteln. Sie sind selektiv und bevorzugen Qualität in Prozess und Ergebnis.

Gute Coachs setzen Hürden in Preis, Verfügbarkeit und in der Auswahl ihrer Klienten.

Je selektiver der Coach, desto höher die Qualität seines Coachings.

6. Beste Coaching Qualität: Hotlines?

Gute Coachs arbeiten nicht auf oder mit kostenpflichtigen Hotlines.

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7. Beste Coaching Qualität: Keine Anschluss-Produkte!

Coaching-Stufen, Erfahrungs-Level, Stufen-Pläne. Abonnements.

Finger weg.

Ein Coaching steht für Resultate. Nicht für Verkaufsketten.

Modulare Produkte zu einem jeweiligen Schwerpunkt können sinnvoll sein. Es muss allerdings immer die freie eigene Entscheidung des Kunden sein und bleiben, was er wann für welches Anliegen oder Problem beziehen und dafür ausgeben möchte.

8. Beste Coaching Qualität: Meide Verkaufsdruck auf Seminaren

Größere Seminare sind in der Regel nichts anderes als Point of Sale-Veranstaltungen für Coachs und Berater.

Dort wird nicht gecoacht, sondern es wird für Produkte, Services, Überzeugungen und Beratungen geworben.

Du solltest vorsichtig werden, wenn…

• Seminare dazu dienen, etwas zu präsentieren.
• Seminare kostenlos oder relativ günstig sind.
• Seminare die Anzahl von 10 bis 20 Teilnehmer überschreiten.

Das sind Verkaufs-Veranstaltungen und keine Coaching-Seminare.

9. Beste Coaching Qualität: Seminare ungleich Coaching

Coachs, die regelmäßig Seminare in verschiedenen Städten veranstalten, zu Preisspannen von ca. 50 bis ca. 400 Euro, sind weniger seriöse Coachs als viel mehr fahrende Entertainer.

Die Berater/Coaching-Branche ist in vielen Aspekten eine moderne Unterhaltungsindustrie, die das Bedürfnis der Menschen nach Träumen verkauft.

Diese Art von Coachs bedienen dieses Bedürfnis.

Sie sind unterhaltsam, machen viel Show oder verkaufen „intensive Erfahrungen und/oder schnelle Veränderungen“.

Es ist okay, wenn dich das Thema interessiert, wenn du ein unterhaltsames Wochenende erleben und vielleicht ein paar Gleichgesinnte treffen möchtest.

Aber verwechsle nicht diese Art von Unterhaltung und Selbsterfahrungs-Entertainment mit einem hochwertigen Coaching. Selbst wenn es als solches verkauft wird.

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10. Beste Coaching Qualität: Kein Guru-Gehabe

Wie bereits beschrieben: Ein Coach sollte für eine Lösung stehen.

Nicht für die Inszenierung: „Ich hier oben. Du da unten!“

Wenn Hallen mit Light-Shows, Musik und imposanten Inszenierungen gefüllt werden, dann ist das Entertainment. Es ist nicht Coaching.

Wenn sich Coachs als Heilsbringer inszenieren, als die Antwort auf deine Hoffnungen für ein besseres Leben, als Bringer von Veränderungen und intensiven Emotionen, dann sind das nichts anderes als moderne Wanderprediger. Das ist nicht Coaching.

Nichts gegen gutes Entertainment. Und selbst die Fähigkeit Leichtgläubigkeit und Orientierungslosigkeit der Menschen in bare Münze umzuwandeln, ist so alt wie die Menschheit selbst.

Aber dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen:

Das ist Show.

Wenn du Show magst, dann ist nichts falsch daran, zu solchen Veranstaltungen zu gehen.

Du solltest jedoch die Vorstellung zuhause lassen, dass etwas wirklich Veränderndes oder Wesentliches auf solchen Veranstaltung passiert.

Die angeblich „beeindruckenden“ und „emotionalen“ Momente auf diesen Veranstaltungen sind Phänomene von kollektiven Stimmungen.

Masse beeinflusst Denken, beeinflusst Fühlen, beeinflusst Wahrnehmung.

Echtes Coaching verlangt, dass du etwas TUST, nicht dass du etwas bestaunst oder zu jemanden oder einer Inszenierung aufschaust.

Coaching steckt dich in die Eigenverantwortung für dein Leben und nicht in infantile Bewunderungs-Reflexe einer übermäßig inszenierten „Über-Vaterfigur“.

Fazit und Zusammenfassung

Ein guter Coach ist nicht einfach zu finden. Er bietet sich nicht an. Er kostet Geld. Er ist selektiv und er setzt durchaus Hürden und Erwartungen an seine Kunden.

Auf der anderen Seite geben dir die hier geschilderten Punkte als Kunde auch allesamt Macht und Einfluss über den Coaching-Vorgang.

Du kannst Resultate von einem Coach erwarten.

Als Kunde bist du nicht nur Teil einer angeblichen Mission einer besseren Welt, sondern eine Verpflichtung zu mehr Resulaten und weniger Blah Blah.

Wenn du fähig bist Coaching als Geschäft zu betrachten und damit Resultate statt “Mission Statements” und großartige Inszenierungen zu erwarten, macht dich das zu einem schwierigen aber insgesamt besseren Coaching-Kunden.

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